Der Deutsche Bundestag 1949-1969″
727 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7700-5341-4
„Mit dieser Studie wird die Rolle des Deutschen Bundestages im Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren von 1949 bis 1969 untersucht. Hierbei stehen die Funktions- und Arbeitsweise des westdeutschen Parlaments, seine Rolle als Gesetzgeber und als Kontrolleur der Regierung sowie das Mit- und Gegeneinander von Regierungs- und Oppositionsfraktionen im Zentrum der Darstellung. Auch Lebenswelt und Sozialprofil der Parlamentarier werden beleuchtet. Ihre Grundlage bildet der umfangreiche Bestand an Quellen aus dem Parlaments- und den Parteiarchiven, aber auch aus anderen Bereichen. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Persönlichkeiten
Lehrer*innen zwischen 1933 bis 1945 im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein – eine Überarbeitung.
Seit 2012 sind biographische Einträge zu Lehrer*innen, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Kreisgebiet gewirkt haben, ein fester Bestandteil auf siwiarchiv – so z. B. 2012 Simon Grünewald, 2013 Lothar Irle, 2014 Lotte Friese-Korn und Adolf Wurmbach, 2015 Otto Krasa, 2016 Ernst Dieckmann, 2018 Hedwig Heinzerling und Reinhard Lüster sowie zuletzt Josef Kloth. Einige der Einträge wurden intensv diskutiert und ergänzt.
2014 hat siwiarchiv eine erste Lehrerdokumentation vorgelegt und eine Gruppenbiographie vorgeschlagen; übrigens immer noch eine Desiderat, wie z. B. dieses zeitgenössische Publikation zeigt. Dazu wurden damals lediglich die Angaben des regionalen Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreises Siegen und Wittgenstein ausgewertet. Diese Zusammenstellung hat einen deutlichen Fokus auf die „Täter*innen“ unter den Pädagog*innen.
Für die Einarbeitung der zwischenzeitlich existierenden Onlineangebote zu regionalen „Opfern“ des Nationalsozialismus und zum regionalen „Widerstand“ im Nationalsozialismus sowie die der vor mehr als 2 Jahren auf siwiarchiv vorgestellen Preußische Lehrerdatenbank der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Abteilung des Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Berlin, fehlte bislang die Zeit.
Die Einarbeitung der drei genannten Datensammlungen in die bestehende Liste ist nun im Rahmen eines Praktikums im Kreisarchiv erfolgt: Lehrer3345Aug2019 Danke an M.C.!
Wie muss es nun weitergehen? Weiterlesen
Linktipp: „Neues Bauen im Westen“

Wohnhaus Meyer
Die Online-Plattform der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der beiden Landschaftsverbände stellt anhand von 35 Beispielen das sog. „Neue Bauen“ in Nordrhein-Westfalen vor. Neben dem Landhaus Ilse in Burbach wird auch das Wohnhaus Meyer in Siegen vorgestellt.
Zum Gebäude s. a. Olaf Peterschröder: Strategie der Verhinderung? Zur Partizipation des Neuen Bauens in der Provinz Westfalen 1918 – 1933, Karlsruhe 2012.
Zum Bauherren Hermann Meyer s. Traute Fries/Hartmut Prange: „Hier geschieht niemanden Unrecht!“ Zur Geschichte von Dr. Artur und Else Sueßmann und der Familie ihrer Tochter Annemarie Meyer. Eine Dokumentation, Siegen 2010.
Ausstellung: „Werte. Wandel. Weltweit. Das Deutsche Jugendherbergswerk“
Lippisches Landesmuseum, vom 31.August 2019 bis zum 5. Januar 2020

„Die Verbandsgeschichte würdigen und das eigene Wirken reflektieren: Diese Ziele verfolgt das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) mit der Sonderausstellung im Lippischen Landesmuseum in Detmold.
Hintergrund: Im November 1919 wurde das DJH als deutschlandweiter Verein gegründet; und seit 70 Jahren hat der Hauptverband der Jugendherbergen seinen Sitz im lippischen Detmold. Um dieses Doppeljubiläum nicht nur zu feiern, sondern auch aus historischer Sicht zu resümieren sowie einzuordnen, hat das DJH im Februar 2018 eine Forschungskooperation mit dem Historischen Institut der Universität Paderborn geschlossen. In ihr entsteht aktuell eine Fallstudie zum zivilgesellschaftlichen Engagement im 20. Jahrhundert am Beispiel des Deutschen Jugendherbergswerks. Die Ergebnisse der Kooperation werden auf rund 480 m² zu sehen sein. Weiterlesen
Wikipedia-Artikel zu Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (1801 – 1874)
Unbekannter Maler, Foto von Dieter Bald, via WikimediaCommons [Public domain]
Im Herbst vergangenen Jahres hat Dieter Bald einen Wikipedia-Artikel zu Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein erstellt.
s. a. folgende Literatur (Zusammenstellung aus der Bibliographie Wittgenstein): Weiterlesen
Wikipedia-Artikel zu August zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (1868 – 1948)
![]()
Dieter Bald via Wikimedia Commons (Ausschnittvergrößerung) [Public domain]
Im Herbst vergangenen Jahres hat Dieter Bald einen Wikipedia-Artikel zu August zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein erstellt.
s. a. Reuter,Hermann: Heinrich Heine und Schloß Wittgenstein, in: Siegerländer Heimatkalender, 26. Jahrgang, 1951, Seiten 87-89
Video:“Impressionen Nauholz Obernau Ginsburg“
„Ein Video aus unserem SIEGFILM Archiv (16mm Film) dass Szenen aus den verschwundenen Orten Nauholz und Brauersdorf im Siegerland, die in den 60ern der Obernau Talsperre weichen mussten, sowie Szenen der Ausgrabungsarbeiten der Ginsburg.“ Bei den Restaurierungsarbeiten ist auch der Siegerländer Maler Hermann Manskopf zu sehen.
Stolpersteinverlegungen in Siegen
1. August 2019
Auf Initiative und vielseitige Recherche des Aktiven Museums Südwestfalen werden die Steine für Frau Levi, Frau Dornseiffer und Herrn Reuter von Herrn Demnig in Kooperation mit dem Team des Stadtjugendrings Siegen e.V. im Siegener Stadtgebiet in die Bürgersteige verlegt. Die Aktion beginnt um 10.00 Uhr mit dem Ersatzstein für Bertha Levi in der Bahnhofstraße in Siegen. Anschließend wird um ca. 10.45 Uhr der Stolperstein für Herrn Karl Reuter in Siegen-Bürbach, Obere Dorfstraße 32, verlegt. Er wurde 1935 in die Heilanstalt Applerbeck eingewiesen, im März 1943 [? wg. Kommentar s. u.] nach Warstein verlegt und dort am 17.03.1941. ermordet. Gespendet wurde dieser Stein vom Heimatverein Bürbach.

Im Oval sind Theresia Dornseiffer geb. Nies und ihr Ehemann Rudolf Dornseiffer zu sehen. Das Foto ist aus dem Jahr 1929.
Quelle: Privatbesitz
Der 99. Gedenkstein wird um 11.30 Uhr dann für Theresia Dornseiffer in der Weidenauer Str. 28 in Siegen-Weidenau verlegt. Frau Dornseiffer wurde im Februar 1940 in die Heilanstalt Warstein eingewiesen, am 18. Juli 1941 nach Hadamar verlegt und dort im Rahmen des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten ‚T4‘ noch am gleichen Tag ermordet. Gespendet wurde dieser Stein von Ingrid Tielsch und Hanne Müller.
Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein, Veranstaltungen
Frauen in Kreuztals Stadtgeschichte
Gründung einer Geschichtswerkstatt
Mittwoch, 07. August, 17.00 bis 19.00 Uhr, Stadtbibliothek Kreuztal Treffen 1x monatlich, Folgetermine werden gemeinsam festgelegt.

Ziel ist es, das Leben und die Lebensbedingungen und Leistungen der Frauen vergangener Zeiten bis in die Gegenwart etwas genauer zu erforschen und aus dem Verborgenen ans Tageslicht zu bringen.
Bilder – Geschichten – Erlebnisse – Fakten: Wie sieht die Kreuztaler „FrauenStadtGeschichte“ aus?
Wer war früher eine Tochter dieser Stadt und wie sehen die Töchter dieser Stadt heute aus? Wussten Sie, dass zwei Kredenbacherinnen und eine Frau aus „Crombach“ 1653 als Hexen verbrannt wurden? 1920er Jahre in Kreuztal – Belle Epoque bei Dreslers? Was haben Frauen im Bergbau, in der Landwirtschaft, in den Kriegen geleistet und wie ist es ihnen ergangen? Weiterlesen
Stolpersteinverlegung für Karl Dornseifer
5. August 2019, 11 Uhr, Kreisel Ernsdorfstraße / Zum Ameisenberg

„Der SPD-Stadtverband und die SPD-Fraktion Kreuztal verlegen am Todestag von Karl Dornseifer einen Stolperstein, um an den SA-Mord in Ernsdorf zu erinnern.
Bürgermeister Kiß hält die Ansprache, Pastor Thies Friederichs eine Andacht.“
Quelle: SPD Kreuztal, Aktuelles

siwikultur.deDie Website des Kultur!Büro.s
siwitermine.deKultur!Aktuell,
lyz.deKulturhaus Lÿz
kulturhandbuch.deDas Kulturhandbuch Siegen-Wittgenstein mit allen Infos zu kulturellen Angeboten, Einrichtungen, Künstlern und Kulturschaffenden
kulturpur-festival.deInternationales Musik- und Theaterfestival KulturPur
siwiarchiv.deDer Blog der Archive
vielseitig-festival.euEuropäisches Literaturfestival
Kontakt