Wanderung: “Der Kindelsbergpfad – einmal anders betrachtet”

05.05.2019, 9.00 – 17.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Wilder Mann, Stahlbergstraße (an der ehemaligen Grube Wilder Mann), 57271 Hilchenbach Müsen.
Länge: ca. 15 km

“Der Kindelsbergpfad bietet dem bergbauinteressierten Teilnehmer auf dieser ca. 6 stündigen Wanderung weitreichende Einblicke in das Müsener Erzrevier. Abseits der Wege werden aber auch Naturphänomene, gewachsene und verwachsene Kulturlandschaften unter die Lupe genommen. Stationen sind das Naturschutzgebiet Loher Tal, der Steinbruch am Witschenberg und die Grube Brüche. Weiter geht‘s ins Zitzenbachtal mit seinen vielen Hütten und Gruben und schließlich hinauf zum Kindelsbergturm (mit Einkehr). Über die Gipfel von Birkhahn und Martinshardt und die wildromantische Landschaft der Müsener Klippen kommt man zurück zum Ausgangspunkt.”

Unverbindliche Anmeldung zur Tischreservierung erwünscht
Kosten: freiwillige Spende
Tel.: 0173 7056238 (Daniel Rath)
www.umweltbildung-rath.de

Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

Aktionstag: 1950er & 60er Jahre im Heimatmuseum Ferndorf

04.05.2019 (13:00 Uhr bis 18:00 Uhr) und 05.05.2019 (11:00 Uhr bis 18:00 Uhr)
Veranstaltungsort: Heimatmuseum Ferndorf, Ferndorfer Straße 62, 57223 Kreuztal
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Thema sind die Radio-, Telefon- und Fahrzeugtechnik dieser spannenden Zeit. Zu sehen und hören sind alte Radios, Plattenspieler und edle Oldtimer. Ihr Mobiltelefon kann mit vielen alten Geräte kommunizieren – bringen sie ihre Musik mit!
Tel.: 02732 2966 (Eckhardt Dippel).

Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

Erlebnisführung: “Mittelalterlicher Altenberg”


Stadt Kreuztal in Kooperation mit dem Umweltpädagogen Daniel Rath und dem Verein Altenberg & Stahlberg e. V.
14.04.2019, 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr)
Parkplatz Altenberg, Littfelder Straße (oben auf der Höhe), 57271 Hilchenbach-Müsen.

Auf der Passhöhe zwischen den alten Bergmannsorten Littfeld und Müsen wurden 1963-1984 die Überreste einer mittelalterlichen Bergbausiedlung freigelegt. Deren Bewohner betrieben im 13. Jh. Bergbau und verhütteten das gewonnene Erz, hauptsächlich Silber. Der Sage nach sollen zu viel Habgier und Geiz den Untergang der einst so wohlhabenden Siedlung ausgelöst haben. Die Führung gewährt Einblicke in den historischen Hintergrund und beschäftigt sich mit dem Leben auf dem Altenberg. Ein Hauptaugenmerk liegt auf den natürlichen Gegebenheiten rund um den Siegerländer Bergbau.

Keine Anmeldung erforderlich
Kosten: freiwillige Spende
Tel.: 0173 7056238 (Daniel Rath)
www.umweltbildung-rath.de

Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

Vortrag “Die Eisenbahn im Siegerland.

Teil 1 : Bahnhof Erndtebrück und Eisenbahnbetriebswerk.”
Eisenbahnfreunde Littfetal e.V.
22.02.2019, 20 Uhr bis 22 Uhr, Kapellenschule in Kreuztal-Littfeld, Hagener Str. 428

Bilder, Fakten, Daten und vieles mehr rund um das Bahnbetriebswerk Erndtebrück zur Dampflokzeit
von und mit Jürgen Richter
Quelle: Stadt Kreuztal, Aktuelle Veranstaltungen

Ausstellung „50 Jahre Stadt Kreuztal 1969 – 2019“

Ausstellungszeitraum 13.01. – 03.03.2019, Öffnungszeiten:
Bibliothek, Marburger Str. 10:  Di, Mi, Fr: 10.00 – 18.30 Uhr, Do: 9.00 – 18.30 Uhr, So:     14.00 – 18.00 Uhr
Rathaus, Siegener Str. 5: Mo – Do: 8.30 – 18.30 Uhr, Fr: 8.30 – 13.00 Uhr


Im Rahmen der großen kommunalen Gebietsreform im Jahr 1969 entstand durch den Zusammenschluss der Gemeinden Burgholdinghausen, Buschhütten, Eichen, Stendenbach, Bockenbach, Fellinghausen, Ferndorf, Kredenbach, Kreuztal, Ernsdorf, Krombach, Littfeld, Osthelden, Junkernhees, Oberhees und Mittelhees die Stadt Kreuztal.
Heute sind alle Ortsteile zu einer großen Gemeinschaft zusammengewachsen. Das spiegelt auch der Kreuztaler Slogan: „Kreuztal – meine Stadt“ wider.
Das Stadtarchiv Kreuztal zeigt zum 50. Geburtstag im „Schaufenster“ im Foyer der Stadtbibliothek Luftaufnahmen aus den 70er-Jahren und aus der heutigen Zeit.
In ausgewählten Detailbereichen dokumentieren Luftbilder aus der Zeit der Stadtwerdung und aktuelle Drohnenflug-Aufnahmen markante Veränderungen im innerstädtischen Lebensumfeld und zeigen die bauliche und infrastrukturelle Entwicklung in diesem Raum auf.
Die Drohnenflug-Aufnahmen entstanden im Herbst 2018 und wurden im Auftrag der Stadt Kreuztal von der Fa. K-MediaNews erstellt.
Ergänzend zu den im Eingang der Stadtbibliothek ausgestellten Luftaufnahmen, werden im Erdgeschoss des  Rathauses weitere Bilder zu den Kreuztaler Stadtteilen gezeigt
Das Kreuztaler Stadtarchiv hat eine spannende Expedition in das alte und das aktuelle Kreuztal zusammengestellt. Die Aufnahmen aus dem Jahrzehnt der Stadtwerdung zeigen Auszüge der Ortsansicht vor etwa 50 Jahren in einzelnen Stadtbezirken Kreuztals.
Ortsteile, für die keine entsprechenden Aufnahmen im Bestand des Stadtarchivs vorhanden sind, werden in aktuellen Luftaufnahmen aus dem Jahr 2017 dargestellt.

Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus

27.01.2019, 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr
Veranstaltungsort: Fred-Meier-Platz – Grubenstraße, Littfeld
Veranstalter: Stadt Kreuztal u. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.

Programm:

Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

CD-Hinweis: Eberhard Katz

Zum 90. Geburtstag des Kreuztaler Tenors Eberhard Katz hat das Hamburger Archiv für Gesangskunst ein CD-Box wieder herausgegeben, die u.a. Partien des Sängers aus folgenden Werken enthält:
Beethovern: Fidelio
Weber: Der Freischütz
Lortzing: Undine
Verdi: Macbeth, Troubadour, Requiem
Wagner: Lohengrin, Walküre, Holländer, Tannhäuser, Parsifal
Mussorgsky: Boris Godunow
Richard Strauss: Salome, Rosenkavalier
Busoni: Turandot
Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
Smetana: Verkaufte Braut

Link zum Wikipedia-Eintrag Eberhard Katz

50 Jahre Stadt Kreuztal (1969- 2019)

Fotowettbewerb zum runden Geburtstag der Stadt Kreuztal

Kreuztal hat viele schöne Geschichten zu erzählen. Und wer könnte diese Geschichten besser in Bildern ausdrücken und festhalten, als die Menschen, die in Kreuztal leben und deren Heimat die Stadt am Kindelberg ist?

Bürgermeister Walter Kiß: „Die Stadt Kreuztal feiert im nächsten Jahr ihren 50. Geburtstag und wir wollen von den Bürgerinnen und Bürgern die schönsten fotografischen Eindrücke und Blickwinkel des vergangenen halben Jahrhunderts unserer Stadt bekommen. Ob Altbekanntes oder Neuentdecktes, Lieblingswinkel oder Panoramen. Teilen Sie mit uns ihre persönliche Kreuztaler Stadtgeschichte, zeigen Sie uns Ihren Blickwinkel auf den Wandel der Stadt in den vergangenen Jahren.“

Wie sah Dreslers Park vor der Öffnung zum Stadtpark aus?
Welche Mode bevorzugten die Kreuztalerinnen und Kreuztaler in den 60er-und 70er-Jahren?
Welche Kinderspiele waren und sind die schönsten?
Welches Lebensgefühl herrschte in der Stadt?
Was war und ist für Kreuztal unverwechselbar? Weiterlesen

Erlebnisführung in Kreuztal am Tag des offenen Denkmals

09.09.2018 (14:00 Uhr bis 16:00 Uhr)
Erlebnisführung “Krombacher Schlag & Krombach Ort” mit Kulturlandschaftsführer Michael Thon
Veranstaltungsort: Treffpunkt: Parkplatz Brauereistraße in Krombach Es werden Fahrzeuge für Fahrgemeinschaften benötigt.
Eintritt: freiwillige Spende

Vom 15. bis 17. Jh. war der Krombacher Schlag ein wichtiger Grenzübergang zwischen dem Fürstentum Nassau und dem Erzbistum Köln. Die Führung geht zu Zeugnissen des einstigen Handels im Gelände.
Die Führung endet im Tal, dort wo einst die Fuhrmannskneipen mit Unterkünften für Mensch und Tier prägend waren.
Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

Heute vor 100 Jahren: Ein Mord bleibt unvergessen

Gedenken an ein Kreuztaler Opfer des Naziterrors

Heute auf den Tag genau vor 85 Jahren, am 5. August 1933, wurde der zweiundvier-zigjährige Invalide Karl Dornseifer in der Nordstraße, heute „Zum Ameisenberg“, un-terhalb des Kreuztaler Friedhofes von dem SA – Mann Karl Pfeifer erschossen.

Bild Ernsdorfstraße 6989: Anblick die Ernsdorfstraße hinauf (damals Adolf-Hitler-Straße) 1. Haus v.l. Heute Ernsdorfstraße 9, Schreiber; 2. Haus v.l. heute Ernsdorf-straße 11/13 Hinkel / Sportelli; 2. Haus v. r. Wohnhaus Dornseifer, 1. Gebäude v. r. Schuppen am Ernsdorfbach, Foto: Stadtarchiv Kreuztal

Es war ein Samstagabend, als Täter und Opfer in Ernsdorf zusammentrafen. Karl Dornseifer, geboren am 9.9.1891 in Weidenau, von Beruf Blechschlosser, war als Schwerkriegsbeschädigter aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt. Da er seinen Beruf nicht mehr ausüben konnte, arbeitete er als Händler. 1923 heiratete er Hedwig Münker aus Kreuztal. Das Paar hatte einen Sohn und wohnte in einem kleinen Haus, das auf dem Gelände des heutigen Kreisels Ernsdorfstraße / Ameisenberg stand. Karl Dornseifer war bis zum Betätigungsverbot gegen die Sozialdemokraten am 22. Juni 1933 Mitglied der SPD und als Gegner der Nationalsozialisten bekannt. Sein Gegenüber, der Monteur Karl Pfeifer, geboren am 13.1.1894 in Weidenau und erst 1930 nach Kreuztal gezogen, war ein „Alter Kämpfer“. Sein Eintritt in die NSDAP er-folgte am 1.3.1932 unter der Mitgliedsnummer 1009574. Weiterlesen