Video: Heimkehr 1953 – Neuanfang nach der Kriegsgefangenschaft

Weitere Informationen und Bilder enthält der Eintrag auf Unser Siegen.

Aufgenommen am 24.03.2022 in Siegen Geisweid
Zeitzeuge: Ulrich Wilhelm Slawinski (war 9 Jahre Kriegsgefangener)
Redaktion: Julia Montanus, Kamera & Schnitt: Marco Bussi,
© April 2022 – www.unser-siegen.com

s. a. https://www.siwiarchiv.de/literaturhinweis-ulrich-slawinski-weit-war-der-weg-zurueck-ins-heimatland/

Video: „Zurück an der Uni: Auf dem Campus mit Alumnus Wolfgang Suttner“

– 50 Jahre Universität Siegen

„Wolfgang Suttner war Kulturreferent des Kreises Siegen-Wittgenstein, Mitbegründer von KulturPur, holte einst Paul McCartney und dessen Ausstellung nach Siegen – und studierte in den Anfangsjahren an der damaligen Gesamthochschule Siegen. Gut 48 Jahre später ist er an seine Alma Mater zurückgekehrt und hat dabei Bekanntes und viel Neues entdeckt.“

Linktipp: „Querschnitt“-Sonderausgabe zum Unijubiläum

Der Querschnitt steht diesmal ganz im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der Universität Siegen. In dieser Ausgabe kommen die Alumni zu Wort, denn sie sind die Botschafterinnen und Botschafter der Universität Siegen. Die Studienzeit hat sie für ihre Zukunft auf unterschiedliche Weise geprägt. Gemeinsam ist ihnen, dass Ereignisse, Menschen oder besondere Situationen für immer in Erinnerung geblieben sind. Von diesen Erinnerungen erzählen sie in diesem Querschnitt.

Die Uni-Zeitung Querschnitt liegt an den Eingängen der Campus-Gebäude aus. Wir senden Ihnen die Uni-Zeitung auch gern kostenlos zu. Bitte senden Sie dafür eine formlose E-Mail mit Angabe ihrer Adresse an Sabine Nitz.

Kontakt: nitz@presse.uni-siegen.de

Online finden Sie den Querschnitt hier.

Online: Hilchenbacher Zeitung (1897-1898, 1901-1939)


Neu im NRW-Zeitungsportal ist die „Hilchenbacher Zeitung“, die von Mikrofiches des Stadtarchivs Hilchenbach digitalisiert worden ist. Diese Zeitung erschien erstmals 1897, und zwar unter dem Titel „Zeitung für das Ferndorfthal : Anzeiger für Stadt Hilchenbach, die Aemter Hilchenbach-Stift Keppel und Ferndorf-Creuzthal : Organ für amtliche und privaten Anzeigen“. Die Jahrgänge 1897 und 1898 dieser Titelform konnten wir ins Portal einstellen. Spätestens 1905 hieß sie dann „Hilchenbacher Zeitung : allgemeiner Anzeiger für das Ferndorfthal : Veröffentlichungsblatt amtlicher Behörden“ und lief unter diesem Titel bis mindestens 1939 durch. Das ist jedenfalls der letzte Jahrgang, der in das Portal eingestellt werden konnte. Insgesamt umfasste die Zeitung also mindestens 42 Jahrgänge, von denen allerdings nur knapp die Hälfte überhaupt online gestellt werden konnte. Ob und wo die fehlenden Ausgaben noch vorhanden sind, muss man sehen.
Die Zeitung kam 1897 dreimal wöchentlich heraus. Später reduzierte sich die Veröffentlichungsfrequenz auf zwei Ausgaben die Woche, die in der Regel vier Seiten umfassten.
Im Portal findet Ihr die „Hilchenbacher Zeitung“ hier:
https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/titleinfo/18120430

Literaturhinweis: Festband „fünfzig“ – Zwischen Räumen. Die Universität Siegen in den Jahren 1972 bis 2022

50 Jahre Universität Siegen – eine Zeitreise in Bildern. Bilder, die anhand der baulichen Entwicklung die Gründung, das Wachstum und die Verankerung der Universität in der Stadt und der Region Siegen dokumentieren. Ein Festband zum Entdecken und Erinnern.

Diese Publikation entstand mit freundlicher Unterstützung der Christa-und-Dieter-Lange Stiftung, des Fördervereins für Architektur und Bauingenieurwesen an der Universität Siegen e. V., der Industrie- und Handelskammer Siegen, der Sparkasse Siegen, der Sparkassenstiftung Zukunft und des Verbands der Siegerländer Metallindustriellen e.V.

fünfzig. Zwischen Räumen. Die Universität Siegen in den Jahren 1972 bis 2022, herausgegeben durch die Universität Siegen und die Siegener Zeitung
215 S., Verlag Vorländer 2022

Quelle: Universität Siegen, Publikationen

Literaturhinweis: E. Heinrich (Hg.’in): BEHARRLICHKEIT, GEDULD – UND EIN LANGER ATEM (2022)

Der Band „Beharrlichkeit, Geduld – und ein langer Atem“ präsentiert anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens einen Teil der Geschichte der Universität Siegen. Es ist die Geschichte der Frauen und auch Männer, die die Hochschule durch ihr Engagement für Frauenförderung und Gleichstellung sowie durch wissenschaftliche Leistungen in der Frauen- und Geschlechterforschung geprägt haben.

Der vorliegende Band anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Universität Siegen dokumentiert die besondere Entwicklung von Frauenförderung und Gleichstellung an der Universität Siegen, die aus dem bildungspolitischen Reformprojekt Gesamthochschule hervorgegangen ist. Dieser Hintergrund hat die Prozesse geprägt, den Zuwachs der Frauenanteile auf den höheren Karrierestufen aber nicht beschleunigen können. Nach fünf Jahrzehnten ihres Bestehens blickt die Universität Siegen heute auf große Erfolge in der Gleichstellung zurück, sich dessen bewusst, dass das Ende des Weges noch nicht erreicht ist.

Elisabeth Heinrich (Hg.’in)
BEHARRLICHKEIT, GEDULD – UND EIN LANGER ATEM.
50 Jahre Frauen – Frauenförderung – Gleichstellung an der Universität Siegen
Siegen: universi 2022, 230 S, zahlr. farbig. Abb.
ISBN 978-3-96182-122-8
Quelle: Verlagsinfo

Musik-Tipp: Adolf Busch spielt Brahms und Dvořák


Adolf Busch spielt hier gemeinsam mit dem New York Philharmonic-Symphonieorchester das Violinkonzert in D-Dur, op. 77 von Johannes Brahms und geminsam mit der National Orchestra Association das Violinkonzert in a-moll op. 53 von Anton Dvořák. Quasi als Zugabe spielt Busch gemeinsam mit dem NBS Symphonieorchester den dritten Satz aus dem Violinkonzert von Brahms. Die Aufnahmen enstanden zwischen 1942 und 1944 in New York.
Die Publikation ist eine Kooperation des BrüderBuschArchivs mit dem Label PristineClassical.

Zur Stimmung am 8. Mai 1945:

Ein Tagebucheintrag von Luise Niederstein geb. Dresler vom 10. Mai 1945:

„Nun ist in Berlin in einem Vorort die Kapitulation ganz Deutschlands auf Gnade und Ungnade erfolgt. Was bleibt vom „ewigen Deutschland“, von „Großdeutschland“? – Ein Trümmerhaufen, ein geknechtetes Volk, Millionen deutscher Soldaten in Gefangenschaft. Das ist das Ende einstweilen. Was wird noch alles folgen? Mit Schande und Schmach bedeckt vor den ganzen Welt stehen wir da durch die Enthüllung aller Gräuel und Verbrechen, die in den Konzentrationslagern geschahen. Wir haben es in dem Umfang nicht gewusst, aber wir sind alle mitschuldig und können uns nur der Gnade unseres Gottes anvertrauen. Er schenke uns eine Zukunft, die erträglich wird. Jeremia 30,11 steht: Mit Dir will Ich nicht ein Ende machen; züchtigen aber will Ich Dich mit Maßen, dass Du Dich nicht für unschuldig haltest.

Am 8. Mai sahen wir zum ersten Mal wieder jemand von der Familie – seit Monaten: Onkel Fritz, Tante Lida, Wilhelm Geck und Marie Geck konnten herkommen. Wilhelm Geck holte seine todkranke Frau Ragnhild nach Recklinghausen.
Es kommt die Schreckensnachricht, dass Salzuflen zu Dreiviertel geräumt werden müsse für die englische Besatzung und dass Roseneck und unser Haus in die Räumung einbegriffen sind. Ein furchtbarer Gedanke, wenn wir unser liebes, schönes Haus verlassen müssen.“

aus: Paul Niederstein (Hg.): „Wie ist mein Leben reich gewesen“ Die Tagebücher der Luise Niederstein geb. Dresler für ihren Sohn Werner. Band 2: 1939 bis 1968, Siegen 2020, S. 130-131