4. Tag der Biologischen Vielfalt Siegen-Wittgenstein am 03.07.2022

im Historischen Tiergarten, Siegen, am 03.07.2022


„Der Begriff „Biodiversität“ oder „Biologische Vielfalt“ ist heutzutage allgemein gebräuchlich, meistens wenn es um die Gefährdung derselben geht. Was Biodiversität allerdings tatsächlich ist und wo man sie überall finden kann, ist vielen Menschen nicht klar. Diese Unwissenheit und das damit oft einhergehende Desinteresse stellen die größte Gefahr für die Biologische Vielfalt dar. Wertvolle Lebensräume werden häufig als solche nicht wahrgenommen und fallen in zunehmendem Maße wirtschaftlichen Interessen zum Opfer. Denn wie schon das Sprichwort sagt: „Du schützt nur, was du liebst. Du liebst nur, was du kennst. Du kennst nur, was dir beigebracht wurde.“

Um dem zunehmenden Mangel an Bildung zum Thema Biodiversität vor allem in der jungen Bevölkerung entgegenzuwirken, planen verschiedene Akteure auf dem Gebiet des Naturschutzes im Kreis Siegen- Wittgenstein, einen institutionsübergreifenden Informationstag zu diesem Thema ins Leben zu rufen. Der Informationstag soll jährlich durchgeführt werden und wechselnde Schwerpunktthemen behandeln. Der allgemeine Titel der Veranstaltung lautet „Tag der Biologischen Vielfalt in Siegen-Wittgenstein“. Spezifische Untertitel werden je nach Schwerpunktthema jährlich neu festgelegt. ….

Der vierte Tag der Biologischen Vielfalt wird am 03.07.2022 im Erlebniswald Historischer Tiergarten Siegen stattfinden. Auch hier wird es wieder einen Rundweg mit Stationen zu unterschiedlichsten Themen geben.“
Quelle: Tag der Biologischen Vielfalt Siegen-Wittgenstein, Homepage

Tag des Haubergs 2022

„Nach der Corona-bedingten Absage im letzten Jahr, freuen wir uns, 2022 wieder den Tag des Haubergs durchführen zu können!

Dieser wird am Sonntag, den 12. Juni 2022 im Bereich des kulturhistorischen Haubergs in Kreuztal-Fellinghausen stattfinden. Von 12 bis 17 Uhr wird interessierten Besuchern an mehreren Stationen entlang des Rundanderweges „Haubergspfad“ die Gelegenheit gegeben, sich über die viele Jahrhunderte alte Bewirtschaftungsform des Niederwaldes im Siegerland zu informieren, die in diesem Jahr auch in die Bundesliste „Immaterielles Kulturerbe“ aufgenommen wurde.
Auf den diesjährigen Schlagflächen können unter fachkundiger Anleitung u.a. durch Forstbedienstete des Landesbetriebes Wald & Holz NRW die traditionellen Arbeiten erlebt werden. Auf dem Weg zum rauchenden Kohlenmeiler werden Schanzen gebunden, Lohe geschält und die landwirtschaftliche Zwischennutzung der Schlagflächen gezeigt.

Mitarbeitende der Universität Siegen und der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein erläutern Aspekte des Natur- und Artenschutzes im Hauberg.

Auch für das berühmte „leibliche Wohl“ ist gesorgt.“
Quelle: Förderverein Historischer Hauber Fellinghausen, Aktuelles

Wittgenstein 3/2021 erschienen


Florentiene Goswin-Benfer: Chräsdak

Joachim Völkel: Erndtebrück unter Wasser? Hochwasser und Dammbruck am Ludwigseck
Marco Hofheinz: Eine politisch motivierte Publikation? Das Erscheinen von Josef Bohatecs „Calvin und das Recht“ in Feudingen im Jahr 1934. Eine literaturgeschichtliche Spurensuche
Wolfram Martin: Bergfinken im Tal des Schüllarbaches
Bernd Stremmel: „De Viehkasse“. Rindviehversicherung der ehemaligen Gemeinde Berghausen
Wolfgang Birkelbach: Die Erinnerungen der Sophie Dreisbach geb. Graeber, an ihre Vorfahren (Teil III – Schluss)
Roland Schol: Wittgensteins Türen und Tore (Teil II – Schluss)
Quelle: Wittgensteiner Heimatverein, Facebook-Seite

Siegerländer Heimatkalender 2022 erschienen

„Der diesjährige Kalender beschäftigt sich mit dem Wald. Aus gegebenem Anlass, ist doch das Sterben der (Fichten-) Wälder eines der großen gesellschaftlichen Themen. Der Heimatkalender wirft einen Blick darauf, wie frühere Generationen den Wald gesehen haben und welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um den Wald und ihre Wirtschaftsform zu schützen. Er führt sozusagen auf verschiedenen Wegen durch den Wald und erkundet viele seiner „Winkel“.“

Quelle: Verlagswerbung

Hilchenbach: Festakt zum 50. Todestag Hilchenbacher Ehrenbürgers Wilhelm Münker am 20. September 2020

Heute berät der Hilchenbacher Stadtrat den o. g. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion vom 20.Januar 2020:
„Am 20. September 1970 – genau vor 50 Jahren also  – starb Wilhelm Münker im Alter von fast 96 Jahren. Bis heute lebt die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Bürger unserer Stadt weiter. Viele fühlen sich aufgrund persönlicher Begegnungen mit ihm bleibend verbunden. Die Stadt hält ihm auf vielfältige Weise gedenkend die Treue und trägt Sorge dafür, dass das Leben und Wirken Wilhelm Münker im Dienste von „Heimat, Umwelt und Jugend“ (so der Titel einer vom Deutschen Jugendherbergswerk 1989 herausgegebenen Biographie) nicht in Vergessenheit gerät. Weiterlesen

Online: Publikationen aus dem LWL-Museum für Naturkunde

via Archivalia

Zur Bearbeitung regionaler natur(schutz)- bzw. umweltgeschichtlicher Themen stehen folgende Publikationen zum PDF-Download bereit:

Abhandlungen:





Zeitschrift „Natur und Heimat“ (1934 – 2016): Link

Zeitschrift „Geologie und Paläontologie in Westfalen“ (1983 – 2019): Link

Jahresberichte der botanischen Sektion des Westfälischen Provinzial-Vereins für Wissenschaft und Kunst (1872 – 1924): Link

Jahresberichte der zoologischen Sektion des Westfälischen Provinzial-Vereins für Wissenschaft und Kunst (1873 – 1923): Link

Tornado in Siegen

Heute vor 125 Jahren:

“ …. bald nach [15] Uhr entwickelte sich bei bleischwerer Luft unterhalb Niederschelden in dem breiten Siegthale eine Windhose. Diesselbe bewegte sich in nördlicher Richtung auf Niederschelden und zerstörte einen großen, zur Charlottenhütte gehörenden Güterschuppen. Man war eben beschäftigt, die unter dem Schuppen stehenden fünf Wagen zu entladen, als plötzlich zum Entsetzen der Arbeiter sich das Dach des Schuppens hob und die Balken zerbrachen. Glücklicher Weise kamen die Beschäftigten mit dem bloßen Schrecken davon.
Die Windhose trieb dann über die Ausläufer vom Cleef und wirbelte in der Nähe des Amthauses eine Unmenge Staub, Gras- und Strohhalme auf, um dann ihren Weg, der durch eine riesige trichterförmige Staubwolke gekennzeichnet war, nach dem Roderberge hin zu nehmen. Hier prallte sie ab und fuhr das Thal entlang in der Richtung nach Siegen. Allenthalben wurden die „Ritter“, welche sie erfaßte, in die Höhe gehoben und die Garben durcheinander geschleudert.
Dem Anscheine nach löste sich die Naturerscheinung in der Herrenwiese auf.“
Quelle: Siegener Zeitung, Heimatland, 12. August 2017 [Wiedergabe eines Berichtes der Siegener Zeitung vom 18. August 1892]

Digitalisat: „Westfalens bemerkenswerte Bäume

baeume1904– ein Nachweis hervorragender Bäume und Waldbestände ; nebst Darstellung der Standortsverhältnisse, des Verhaltens der einzelnen Baumarten und deren historische Bedeutung“

Diese von E. Schlieckmann zusammengestellte Buch erschien 1904 in Bielefeld. Es enthält auch Naturdenkmale in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein. Online findet es sich in den digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster.