Zeitschrift „Siegerland“ Heft 2/19 ist erschienen

Daniel Schäfer gibt Eräuterungen zur „Wallanlage Rübengarten bei Friesenhagen“. Gerhard Specht fragt, warum Graf Johann VIII. katholisch wurde. Konrad Schneider stellt „Währungsverhältnisse im Siegerland“ und den „Umlauf von Falschgeld“ zwischen 1819 uns 1837 in einen Zusammenhang. Horst Grafe stellt „Die Wittgensteiner Straße – eine preußische Chaussee. Teil 2“ vor.
Friedrich Fenster berichtet über die „Marienborner Hütte“. Karl Schmidt erinnert sich als Zeitzeuge, in seinem Beitrag „Kommunale Neuordnung – mit Verfallsdatum. Nebengeräusche und andere Töne“. Olaf Wagner präsentiert „Neue Funde und Befunde und virtuelle Rekonstruktionen der „Wasserburg Hainchen“. Eberhard Klein erläutert zum Schluss eine Postkarte, die auf einer Auktion gefunden wurde und den Steinbruch am Hohenseelbachskopf im Schnee zeigt.

Quelle: Siegener Zeitung, 4.4.2020, Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein, Aktuelles

Paul Guder und Henrich Hensgen – Kreisärzte während der „spanischen Grippe“ (1918 – 1920)

heutigen Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein.

In Zeiten der aktuellen COVID-19- (Coronavirus SARS-CoV-2)Pandemie rücken die medizinischen Fachleute in den Mittelpunkt des Geschehens. Gilt dies auch für die Ärzte der großen Pandemie von 1918 bis 1920?

Im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein jedenfalls werden erst in jüngster Zeit die beiden Kreisärzten, die zwischen 1918 und 1920 in Siegerland und im Wittgensteiner Land wirkten, regionalgeschichtlich erforscht. Während Bernd Plaum erst vor kurzem in seinem Text zur „spanischen Grippe“ im Siegerland die Rolle des Siegener Kreisarztes Heinrich Hensgen würdigt, hat Dieter Bald schon vor längerer Zeit um Mithilfe bei der Erforschung der Biographie des Wittgensteiner Kreisarztes Paul Guder gebeten. Erstes Ergebnis dieses Aufrufes ist ein Wikipedia-Eintrag zu Guder.

Zu Heinrich Hensgen sind zurzeit die erforderlichen Archivrecherchen nicht möglich. Eine erste Zusammenstellung leicht greifbarer ergab folgendes: Weiterlesen

Publikationstipp: „Gemeindezentren türkeistämmiger Muslime als baukulturelle Zeugnisse deutscher Migrationsgeschichte“

Die neu erschienene Publikation „Gemeindezentren türkeistämmiger Muslime als baukulturelle Zeugnisse deutscher Migrationsgeschichte“ ist das Ergebnis eines dreijährigen Kooperationsprojektes von Architekt_innen und Sozialpädogog_innen der Universität Siegen mit der Wüstenrot Stiftung.

Das Buch beschreibt den komplexen Alltag in den Moscheen, die Prozesse ihres Entstehens und ihrer Anpassung an sich stetig wandelnde Bedürfnisse in der Migrationsgesellschaft. Die vielfältigen Funktionen und Bedeutungen der Moscheekomplexe werden mit teilnehmenden Beobachtungen, teilnarrativen Interviews, Bauakten, Zeichnungen und Fotografien analysiert. Es eröffnet eine neue Perspektive jenseits des oft eindimensionalen Bildes über Moscheen. Gleichzeitig schließt die Studie die Forschungslücke der fehlenden baulichen Bestandsaufnahme und Dokumentation und leistet einen Beitrag zur baukulturellen Anerkennung dieser spezifischen Orte.

Herz, Kathrin; Munsch, Chantal & Perels, Marko (2019): Gemeindezentren türkeistämmiger Muslime als baukulturelle Zeugnisse deutscher Migrationsgeschichte. Herausgegeben von der Wüstenrot Stiftung.
ISBN: 978-3-96075-002-4
Die Publikation ist kostenfrei erhältlich auf https://wuestenrot-stiftung.de/publikationen/gemeindezentren-tuerkeistaemmiger-muslime-als-baukulturelle-zeugnisse-deutscher-migrationsgeschichte/

Quelle: Universität Siegen, Fakultät II, Aktuelles, 27.3.2020

Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (5)

Ein Bericht des Amtlichen Wittgensteiner Kreisblatts vom 14. Dezember 1918:

s. a.
Zum Beginn der „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgestein (1)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (2)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (3)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (4)

Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (4)

Ein Bericht des Amtlichen Wittgensteiner Kreisblatts vom 30. Oktober 1918:

Zu. Joseph Häusle s. Seite „Josef Häusle“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. April 2019, 00:32 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Josef_H%C3%A4usle&oldid=187749051 (Abgerufen: 27. März 2020, 07:32 UTC)

s. a.
Zum Beginn der „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgestein (1)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (2)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (3)

Sanierungsarbeiten an der Martini-Kirche Siegen haben begonnen

Seit einer Woche arbeitet die Firma ‚Denkmalplan’ aus Körner im ersten Bauabschnitt an der Sanierung der Martini-Kirche Siegen, nachdem die Firma Feldmann aus Lennestadt das Gerüst gestellt hat.

Die Vorarbeiten und Vorbereitungen waren immens: ein aufwändiges Ausschreibungsverfahren, das mit Hilfe unseres hervorragend und sehr sorgfältig arbeitenden Architektenbüros Sonntag (Siegen) und eines hinzugezogenen Fachanwaltes durchgeführt wurde, die Absprachen mit der Stadt Siegen (Grünflächenamt, Straßenbauamt…) und mit der Universität Siegen, was die Absicherung der Außenanlage der Martini-Kirche angeht.
…..
Die Sanierungsarbeiten an der Kirche wurden …. nötig, weil sich sowohl sicherheitstechnische Probleme durch die an vielen Stellen marode Bruchsteinfassade ergeben hatten, als auch Wassereinschläge zu beobachten waren, die sich langsam in den Kirchenraum vorarbeiten.

Die Martini-Kirchengemeinde hat daraufhin ein Gutachten in Auftrag gegeben, Anträge bei Bund und Land, sowie beim Kirchenkreis Siegen gestellt, um die Finanzierung dieser Sanierung zu ermöglichen. Die Kosten belaufen sich laut des Gutachtens auf 800.000 €. Beim Anlegen einer Probefläche ist deutlich geworden, dass wir auch Überraschungen erleben können, die die Kosten ggf. noch einmal in die Höhe treiben werden, sodass wir mittlerweile mit gut einer Million € rechnen…..“
Quelle: Evangelische Martini-Kirchengemeinde, Siegen, Homepage
s. a. Martinikirche in Siegen …. Fördermittel des Bundes

Siegen: Kleiner Schwanenteich wird mit Tonplatten abgedichtet

Der Dr.-Dudziak-Park im Geisweider Wenscht aus der Vogelperspektive, die die derzeitigen Arbeiten am Kleinen Schwanenteich im unteren Teil der Parkanlage sichtbar macht. (Foto: Stadt Siegen)

Im Dr.-Dudziak-Park im Geisweider Wenscht kommen die Arbeiten zur Abdichtung des Kleinen Schwanenteichs derzeit gut voran: Ende vergangener Woche wurde das Teichwasser abgelassen, Schlamm und Bewuchs ausgebaggert.
Voraussichtlich bis Ende April ist der Schwanenteich wieder wasserdicht, bis dahin soll der Teichrand auf mehr als 900 Quadratmetern mit Tonplatten ausgekleidet sein.
„Aktuell bearbeiten die Bagger den Teichrand und bereiten ihn vor, damit die Tragschicht eingebaut werden kann“, sagt Projektplaner Christian Peddinghaus von der Grünflächenabteilung der Stadt Siegen. Diese frostsichere Tragschicht ist notwendig, um darauf die Tonplatten auszulegen. Diese werden dann mit einer Spezialwalze miteinander „verknetet“, um einen gleichmäßig dichten Untergrund zu schaffen. Darauf wird dann eine weitere Auflast aus Schotter und Grobschlag verteilt.
„Bei der derzeitigen stabilen Wetterlage kommen wir mit den Abdichtungsarbeiten gut voran“, sagt Christian Peddinghaus. Auch größere Gehölzarbeiten fanden in der vergangenen Woche im Park statt: Im Bereich des Bolzplatzes im oberen Teil des Parks haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grünflächenabteilung rund 60 neue Rhododendren gepflanzt. Die Parkanlage aus den 50er Jahren wird denkmalgerecht saniert und soll ihren früheren Charakter als „Zeugnis der Nachkriegsmoderne“ zurück erhalten. Ziel ist, den Park wieder zu dem attraktiven Erholungs- und Aufenthaltsort zu machen, der er früher war.
Quelle: Stadt Siegen, Pressemitteilung, 27.3.2020

s. a. https://www.siegen.de/willkommen/detailansicht-news/news/kleiner-schwanenteich-wird-mit-tonplatten-abgedichtet/