
„Die historischen Puppenstuben der Sammlung Surberg bilden bürgerliches Leben aus drei Jahrhunderten ab.
Historische Puppenstuben sind wie Gucklöcher in die Vergangenheit. Sie spiegeln die Zeit ihrer Entstehung wieder oder geben detailgetreue Einblicke in andere Zeiten. Die rund 15 kleinen Kunstwerke der Sammlung Surberg-Röhr schlagen einen Bogen von der Steinzeit bis ins ausgehende 20. Jahrhundert. Die Besucherinnen und Besucher können in dieser Ausstellung ihrer Kindheit nachspüren, überraschende Details aus fernen Zeiten entdecken oder sich einfach an den schönen Schaustücken erfreuen. Mitmach- und Spielangebote für Groß und Klein gehören selbstverständlich zum Programm!
Mit Aktionstag „Spielzeug“ am 22.02.2026!
Der Eintritt ins Haus samt Sonderausstellung kostet 5 Euro für Erwachsene, ermäßigt 4 Euro, für Familien 13 Euro.“
Quelle: Museum Wilnsdorf, Ausstellungsseite
Archiv der Kategorie: Veranstaltungen
Vortrag: 5000 Jahre Vergangenheit. Aktuelle archäologische Forschungen im Wittgensteiner Land
Dr. Manuel Zeiler

Donnerstag, 22. Januar 2026, Beginn: 19:00 Uhr
Stadtbücherei Bad Berleburg, Dritter Ort – Bücherei der Zukunft, Poststraße 42, 57319 Bad Berleburg,
Eintritt: 3,00 €
Seit fünf Jahrtausenden leben Menschen im heutigen Wittgensteiner Land. Dr. Manuel Zeiler geht in seinem Vortrag „5000 Jahre Vergangenheit – Aktuelle archäologische Forschungen im Wittgensteiner Land“ auf Spurensuche. Insbesondere im Zeitraum zwischen 500 und 0 v. Chr. ließen sich Menschen in der Region nieder und verließen sie mit Anbruch des Frühmittelalters wieder. Mithilfe archäologischer Erkenntnisse aus den letzten fünf Jahrzehnten lassen sich spannende Ansätze zu der frühen Vergangenheit Wittgensteins verfolgen.
nmeldungen sind möglich bei der Stadtbücherei per E-Mail unter stadtbuecherei@bad-berleburg.de oder unter Tel. 02751 923-150.
Quelle: Stadt Bad Berleburg, Aktuelles, 9.1.2026
Online-Vortrag: Erinnerungskultur: Journalismus und gesellschaftliche Verantwortung: Das Projekt „Stolpersteine NRW“
Donnerstag • 22.01.2026 • 18:00 – 19:30 Uhr
Das Projekt „Stolpersteine NRW“ des WDR ermöglicht einen innovativen, interaktiven Zugang zum Thema Nationalsozialismus. Ausgangspunkt ist das Stolpersteine-Projekt von Gunter Demnig: Seit über 30 Jahren verlegen er und Delegierte in Europas Straßen kleine Gedenktafeln aus Messing.
Jeder Stein erinnert an einen Menschen, den das nationalsozialistische Regime verfolgt, deportiert, ermordet oder in den Suizid getrieben hat. Das WDR-Projekt ist eine digitale Erweiterung für das weltweit größte dezentrale Denkmal und richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler. Wir stellen das Projekt vor und zeigen, wie journalistische Projekte wie „Stolpersteine NRW“ zur Förderung von Aufklärung, Toleranz und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen können.
Referent*innen: Jule Küpper, Stefan Domke (WDR) Weiterlesen
Ausstellung: „50 Jahre – 50 Dokumente“. Kreis beschließt Jubiläumsjahr
„Seit 1975 haben Siegerland und Wittgenstein gemeinsam eine Erfolgsgeschichte geschrieben: hohe Lebensqualität, starke Wirtschaftsregion, eine der sichersten Regionen in Nordrhein-Westfalen, niedrigstes Armutsrisiko in unserem Bundesland, herrliche Naturlandschaften, Ehrenamtsregion Nr. 1 in Südwestfalen und Nr. 2 in NRW – und diese Liste könnte man problemlos fortsetzen“, sagt Landrat Andreas Müller: „Wir hatten also allen Grund, im vergangenen Jahr den Kreisgeburtstag ‚50 Jahre Siegen-Wittgenstein‘ unter dem Motto ‚Wir feiern, was wir lieben‘ zu begehen. Mit einer letzten Veranstaltung im Kreishausfoyer schließen wir das Jubiläumsjahr nun ab. Seit dem 30. Dezember ist dort die Ausstellung ‚50 Jahre – 50 Dokumente‘ zu sehen.“
Konzipiert wurde diese Ausstellung von Kreisarchivar Thomas Wolf. Für jedes der 50 Jahre hat er ein Dokument ausgewählt, dass jetzt im Rahmen der Ausstellung gezeigt wird: „Die Schwierigkeit bei der Auswahl war, möglichst viele Lebensbereiche abzudecken und dabei das gesamte Kreisgebiet zu berücksichtigen“, sagt Wolf: „Eigentlich ist das unmöglich. Und deshalb gebe ich zu, dass es letztlich eine sehr persönliche Ausstellung geworden ist. So habe ich z.B. für das Jahr 2011 die Eröffnung des Kreisarchivs als Thema ausgewählt.“ Weiterlesen
Rundgang zu Orten jüdischen Lebens in Siegens Oberstadt
In Zusammenarbeit mit dem Aktiven Museum Südwestfalen e. V. 25. Januar 2026, 15 Uhr Treffpunkt: Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, Siegen, Kosten: 5,00 €

Wie kam es zur Gründung einer jüdischen Gemeinde in Siegen? Wie lebten Jüdinnen und Juden, was waren ihre Berufe, welche Einstellung hatten sie zum deutschen Staat – und wie war die Haltung der Mehrheitsgesellschaft zu dieser kleinen Gemeinschaft? Wie entwickelte sie sich vor 1933 und danach? Weiterlesen
Wittgensteiner Heimatstammtisch: Fürstliche Tradition und Schützenehre
Gustav Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Schützenhauptmann Christian Hainbach
Dienstag, 13. Januar 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr, Das Neue CAPITOL, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg

Die Vortragenden erzählen von der besonderen Verbindung zwischen dem Fürstenhaus und dem Schützenverein Berleburg, die seit 1838 besteht. Historisch, persönlich und garantiert mit der ein oder anderen Anekdote, die man so nicht im Geschichtsbuch findet.
Ein Abend für alle, die Tradition nicht verstaubt finden, sondern lebendig, nahbar und erzählenswert. Weiterlesen
Ausstellung „Vor. Nach. Heute.“
Siegen, Nikolaikirche vom 15.12. bis 21.12.202, Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Zur Ausstellung s. https://www.siwiarchiv.de/ausstellung-vor-nach-heute/
„Untold stories – nicht alle fanden Schutz in den Bunkern!“
Einladung in das Aktive Museum Südwestfalen

Von der Zukunft der Erinnerung an das Schicksal von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern während des Nationalsozialismus in Siegen – ein neuer Lern- und Gedenkort entsteht.
Am Tag des GEH-DENKENS an den Bombenangriff auf Siegen vom 16.12.1944 wollen wir an das Schicksal von Zwangsarbeitenden in unserer Stadt erinnern. Sie waren den Bomben meist fast schutzlos ausgeliefert, da ihnen in der Regel der Zugang zu Bunkern und Schutzstollen verwehrt war.
Wir werden mit Zeitzeugen sprechen, die als Kinder erlebten, wie Zwangsarbeit ein fester Bestandteil des Alltags im Siegen zur Zeit des Nationalsozialismus war. Zeitweise war jeder dritte Bewohner Siegens ein Zwangsarbeiter oder eine Zwangsarbeiterin. Bis zu 13,5, Millionen Menschen wurden während des NS nach Deutschland zur Arbeit verschleppt. Allein in Siegen liegen fast 1000 Opfer als Zeugnis für dieses Verbrechens in unserer Vergangenheit auf Friedhöfen in der Region.
Hat das Thema einen angemessenen Raum in der regionalen Erinnerung? Wir wollen uns über die bisherige Erinnerungsarbeit der Siegener Zivilgesellschaft (z.B. THW-Jugend) zum Thema austauschen und die Pläne des Aktiven Museums für einen neuen zentralen Ort des Gedenkens und Lernens auf dem Friedhof Fludersbach (allein hier liegen über 190 Opfer) vorstellen.
Ablauf der Veranstaltung:
1. Gespräch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
2. Warum gibt es im Siegerland 1000 Gräber von Zwangsarbeitern? Kurze Information zur Geschichte der Zwangsarbeit im Siegerland
3. Rückblick und Ausblick (mit Kooperationspartnern): bisherige regionale Erinnerungskultur und Projektvorhaben (Lern- und Gedenkortes auf dem Gelände des Zwangsarbeiterfriedhofs Fludersbach)
Beginn: 17 Uhr (bis ca. 18.30 Uhr)
Ort: Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, 57072 Siegen (bitte nutzen sie gerne das Parkhaus am Löhrtor mit direkter Verbindung zum Museum)
Nachtrag v. 16.12.2025: Veranstaltungsbilder:
Waffelbacken im Aktiven Museum Südwestfalen
Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, 57072 Siegen, Sonntag, den 07.12.2025, 15:00-18:00 Uhr, Eintritt: Frei – das Museum freut sich über eine Spende

Zum letzten Mal wird Traute Fries auf dem historischen Waffeleisen der Paula Frank (1890–1942) backen, bevor dieses seinen Platz in unserer neuen Dauerausstellung findet.
Das Waffeleisen, ein Symbol gelebter Erinnerung, wurde einst von Paula Frank vor ihrer Deportation am 28. April 1942 der Familie Fries übergeben.
Gemeinsam möchten wir an diesem Tag innehalten, genießen und erinnern – mit großen, köstlichen Waffeln (⌀ 21 cm), heißem Kaffee und guten Gesprächen.
Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen der regionalen Erinnerungskultur. Das Museum versteht sich als “Dritter Ort der Bildung”, an dem Menschen zusammenkommen, um sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus in Südwestfalen auseinanderzusetzen und sich aktiv an der Erinnerung zu beteiligen.
Führungen & Ausstellung: „Haardter-Berg-Schule“ – als Modell für einen Enabling Space
Programmpunkt beim „Tag der Lernkulturen 2025: Enabling Spaces“ am 09. Dez. 2025, ausgerichtet von der Universität Siegen

Im Rahmen des „Tages der Lernkulturen 2025“ unter dem Titel „Enabling Spaces“ thematisiert das Lehrgebiet Architekturgeschichte der Universität Siegen die ehemalige „Haardter-Berg-Hauptschule“ in Weidenau, welche Anfang der 1970er Jahre im Zuge des Städtebauprojektes „Haardter-Berg“ als Modellschule errichtet wurde und heute durch die Universität Siegen genutzt wird (Teil des Campus Adolf-Reichwein-Str.). Die räumliche Nähe zur damaligen Gesamthochschule Siegen ermöglichte über Jahrzehnte einen engen Austausch zwischen den Bildungseinrichtungen und damit eine praxisnahe Umsetzung der aktuellen Lehrkonzepte durch die LehramtsanwärterInnen. Darüber hinaus weist das Gebäude architektonische Besonderheiten auf, die sich in spezifischen Raumqualitäten äußern. Hervorzuheben ist die multifunktionalnutzbare Aula, auch als „pädagogisches Zentrum“ bezeichnet, die nicht nur als Eingang und Erschließungsfläche, sondern auch als Begegnungsraum diente. Die Klassenräume sind in ihrer Größe flexibel und Teilbereiche können zudem durch Schiebewände abgegrenzt werden, um Orte für eine individuelle Betreuung der SchülerInnen zu schaffen. Durch die Terrassierung des Gebäudes und die konsequent eingesetzten Oberlichter wird die komplette Raumtiefe optimal belichtet. Diese architektonischen Besonderheiten machen die Haardter-Berg-Schule zu einem „Enabling Space“ – einem Ort, der die NutzerInnen aktiv zum eigenständigen Lernen und zum Austausch anregt.
Mit Hilfe von Führungen durch das Gebäude und einer Ausstellung soll dieser „Enabling Space“ vermittelt und das große Potential der Räume für die universitäre Nutzung diskutiert werden. Weiterlesen

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