Bildungsministerkonferenz aktualisiert Empfehlungen zur historisch-politischen Bildung in der Schule
Die Bildungsministerkonferenz hat eine umfassend aktualisierte Empfehlung zur Erinnerungskultur als Gegenstand historisch-politischer Bildung in der Schule beschlossen. Damit reagieren die Länder auf gesellschaftliche, politische und technologische Veränderungen der vergangenen Jahre – von wachsendem Antisemitismus und Desinformation bis hin zu den Herausforderungen digitaler Medien und Künstlicher Intelligenz.

Die Überarbeitung der bisherigen Empfehlung aus dem Jahr 2014 geht auf einen Beschluss der Bildungsministerkonferenz aus dem Jahr 2025 zurück und wurde während der Präsidentschaft von Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, angestoßen. In einer länderübergreifenden Arbeitsgruppe wurde die Empfehlung anschließend grundlegend aktualisiert und dabei Experten aus Wissenschaft, Gedenkstätten sowie weitere Fachakteuren einbezogen. Weiterlesen

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Viele nennen es noch immer „das alte Gesundheitsamt“. Doch wer heute am Campus Unteres Schloss der Universität Siegen unterwegs ist, kommt am Charlotte-Leubuscher-Haus vorbei. Dort ist unter anderem die Plurale Ökonomik zu Hause und der Name eine bewusste Entscheidung. Angestoßen hat die Benennung 2018 ein Arbeitskreis, zu dem auch Dr. Svenja Flechtner, Juniorprofessorin für Plurale Ökonomik, gehörte. „Wir suchten eine Persönlichkeit, mit der wir uns identifizieren können“, sagt sie. Und es sei klar gewesen: Dieses Gebäude soll nach einer Frau benannt werden. „Leider gibt es in der Geschichte der Wirtschaftswissenschaften nicht so viele Frauen“, so Svenja Flechtner. 


