Broschüre der Internationalen Roten Hilfe aus dem Jahr 1925 jetzt online verfügbar.

„Im Jahr 1923 wurden 15 Kommunisten aus dem Siegerland unter dem Verdacht festgenommen, sich zusammen mit anderen Genossen Waffen beschafft zu haben. 1925 wurden sie vor dem Reichsgericht daraufhin im „Siegerländer Kommunistenprozess“ verurteilt. In ihrer Verteidigung verwiesen die Angeklagten darauf, dass sie einen gewaltsamen Rechtsputsch befürchtet hätten und sich darauf hätten vorbereiten wollen. Tatsächlich hatte der bereits in den Kapp-Putsch involvierte Landrat Heinrich Goedecke 1923 durch seinen vormaligen Assessor Otto Ehrensberger Waffen für Rechtsorganisationen im Siegerland besorgen lassen, was nicht unbekannt geblieben war, wie der damalige SPD-Vorsitzende Fritz Fries später mitteilte.“
Quelle: VVN/BdA Siegerland-Wittgenstein, Fachebook-Eintrag vom 11.3.2026
Literatur:
Ulrich F. Opfermann/Kurt Schilde: „Dynamit im Siegerland“. Der Prozess gegen Siegerländer Kommunisten vor dem Reichsgericht 1925, in: Siegener Beiträge 7 (2002), S. 69-104.

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Die Autorinnen und Autoren eröffnen ein Panorama unterschiedlicher Dimensionen aus archivischer und historischer Perspektive von Kinderkuren, die in Deutschland zwischen 1945 und 1990 nach Schätzungen bis zu 13 Millionen Kinder und Jugendliche betroffen haben. Die Archivarinnen und Archivare präsentieren Bestände verschiedener Archive sowie rechtliche und praktische Fragen der Nutzung im Zusammenhang von Aufarbeitungsinteresse und Persönlichkeitsrechten. Die Historikerinnen und Historiker sondieren neue Forschungsfragen – u.a. zur longue durée der Kinderkuren oder der Kinderkurheime als andere Orte (Foucault) –, unternehmen in Fallstudien erste Erkundungen des Feldes in internationaler Perspektive und präsentieren Forschungsergebnisse zu „Medikamentenmissbrauch“ oder der Heimaufsicht. Zudem werden methodische Fragen im Kontext von Oral History und Auftragsforschung thematisiert sowie die museale Vermittlung im Kontext einer ausgewogenen Darstellung der Kinderkuren austariert.


„Im Jahre 1712 machte sich eine Gruppe Siegerländer Bergleute und Hüttenleute mit ihren Familien auf den Weg, um beim Aufbau der Eisenerzverarbeitung in Nordamerika zu helfen. Insgesamt 42 Menschen, davon 21 aus Trupbach, erreichten im April 1714 die damals englische Provinz Virginia und gründeten die Kolonie Germanna.
Der 77. Westfälische Archivtag findet am 17. und 18. März 2026 in Castrop-Rauxel statt.
Erinnerung braucht neue Formen, um lebendig zu bleiben. Mit der Anthologie „Bin Mensch nicht auch ich? Erinnern. Erzählen. Erleben“ erscheint nun ein außergewöhnliches Buch, das Geschichte in Bildern erzählt: In Form von Graphic Novels, also Comics, werden Lebensgeschichten von NS-Opfern aus Siegen künstlerisch und zugleich historisch fundiert zugänglich gemacht.