ab Mo., 11.02.2026, 19:00 – 20:30 Uhr, 9 Vormittage
Alte Schule Diedenshausen, Johannes.-Althusius-Str. 5, 57319 Bad Berleburg
Klaus Homrighausen, 54,00 €

Wer hat nicht schon einmal auf dem Dachboden oder in Schubladen alte Poesiealben, handschriftliche Kochrezepte oder Briefe gefunden, die er nicht entziffern konnte? Das lernen und üben wir in diesem Kurs. Er vermittelt Kenntnisse in der Sütterlin-Handschrift und deutschen Kurrentschrift. Schriftbeispiele sind Auszüge aus Kirchenbüchern, Prozessen und anderen Gerichtsverfahren, historische Dokumente wie Verträge, Testamente, Urkunden oder auch handschriftliche Tagebücher. Dabei werden auch geschichtliche Hintergründe beleuchtet. Wenn es um Ortsgeschichte geht, sind oft auch Einblicke in die eigene Familiengeschichte möglich.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursinfo
„Opa war kein Nazi!?“
Rechercheworkshop zur Familiengeschichte im Nationalsozialismus
Mit Dr. Johannes Spohr
1,5 tägiger Workshop
Do. 19.02.2026, 16:30-19:30Uhr, Treffpunkt Stadtarchiv Siegen
Fr. 20.02.2026, 10-17 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte in der Zeit der Nationalsozialismus ist ein aktuelles Thema, mit dem sich verschiedene Institutionen auseinandersetzen und dazu Workshops und Fortbildungen anbieten, da diese eigene Geschichte oftmals unbekannt ist, Dinge nicht erzählt oder erfragt wurden. Heutige Generationen hinterfragen dagegen die offizielle Erzählung der eigenen Familie und deren handeln im Nationalsozialismus, möchten mehr dazu erfahren oder Antworten erhalten. Gleichzeitig kann das Wissen um die eigene Familiengeschichte auch bestärkend sein für die Verantwortung in einer demokratischen Gesellschaft.
Doch wie gelange ich an welche Informationen? Und wie sind die Ergebnisse zu verstehen? Diesen Fragen können die Teilnehmer*innen sich im Workshop mit professioneller Anleitung und Unterstützung widmen. Der Historiker Johannes Spohr leitet durch den Tag, liefert Grundlagen, Anregungen und Tipps und geht auf individuelle Fragen zur Recherche ein. Zudem soll eine örtliche Gedenkstätte und ein Archiv besucht werden um zum einen mehr über die lokale NS-Geschichte zu erfahren und wie die Arbeit eines Archivs aussieht. Weiterlesen
VHS-Kurs: Lesen alter Handschriften – Teil 12
ab Mo., 09.02.2026, 09:30 – 11:00 Uhr, 9 Vormittage
Alte Schule Diedenshausen, Johannes.-Althusius-Str. 5, 57319 Bad Berleburg
Klaus Homrighausen, 54,00 €

Für Fortgeschrittene, aber auch für Seiteneinsteiger möglich.
Neben dem üblichen Entziffern der alten Schriftbeispiele geht es auch um Abkürzungen – über 10.000 sind bekannt -, um Wortendungssymbole und auch die Entwicklung von Wortbedeutungen.
Die Textbeispiele aus den beiden Wittgensteiner Archiven, hiesigen Kirchenbüchern und privaten Dokumentationen, so dass außer der Pflege der eigentlichen Lesekompetenz auch tiefere Einblicke in die heimische Geschichte und geschichtliche Zusammenhänge möglich sind, was wiederum einen Beitrag dazu leisten kann, die eigene Familienforschung voranzutreiben.
Quelle:: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursinfo
Video: Peter Paul Rubens – Das Große Jüngste Gericht
#Kunstminute in der Alte Pinakothek in München:
s. a.
– Seite „Das Große Jüngste Gericht“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. März 2025, 11:39 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Das_Gro%C3%9Fe_J%C3%BCngste_Gericht&oldid=254591522 (Abgerufen: 30. Januar 2026, 11:59 UTC)
Heute vor 93 Jahren: Machtübergabe im südlichen Siegerland

Quelle: Hellerthaler Zeitung, 4. Februar 1933
Literatur:
Dieter Pfau: Christenkreuz und Hakenkreuz. Siegen und das Siegerland am Vorabend des „Dritten Reiches“, Bielefeld 2000 [S. 190 – 191 zum Januar 1933] Weiterlesen
Kreuztaler Stadtarchivarin Ria Siewert in Ruhestand
Nachfolge ist bereits im Amt
Ende vergangenen Jahres hatte die Kreuztaler Stadtarchivarin Ria Siewert ihre letzte Sitzung im Arbeitskreis der Archive im Kreis Siegen-Wittgenstein. Neben den Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreis Olpe hat auch der langjährige Hilchenbacher Stadtarchivar Reinhard Gämlich an dieser Sitzung teilgenommen.
Nach den aktuellen Themen wie EDV und Notfallplanung wurde in dieser Sitzung Kollegin Ria Siewert in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1984 war die studierte Sozialarbeiter in der Stadtverwaltung Kreuztal tätig – zunächst bei der Stadtjugendpflege, dann übernahme sie ab 1995 den Aufbau des Stadarchivs. Nach der Absolvierung des Fachlehrgangs des Landschaftsverbandes Rheinland und einem zweimonatigen Praktikum im Stadtarchiv Attendorn war sie fachlich für diese Aufgabe gerüstet. Inwischen beherbergt das Stadtarchiv Kreuztal einen halben Kilometer Archivgut. Von Ria Siewert wurde die Veröffentlichungsreihe „Kreuztaler Rückblicke“ initiiert und Ausstellungen im Kreuztaler Kulturbahnhof kuratiert.
Neben der Tätigkeit im Stadtrchiv war Ria Siewert von 2000 bis 2024 im Personalrat tätig und leitete diesen ab 2013.
Ihre Nachfolgerin Anna-Lena Seibel konnte sie noch einarbeiten.
Quelle: Westfälische Rundschau, 22.11.2025, Siegener Zeitung, Beilage „Kreuztal. Meine Stadt“ v. 27.11.2025
Video-Reihe: „Wusstet ihr eigentlich, …dass Archive gar nicht staubig und langweilig sind?
40 Jahre Archiv des LVR – Archivarbeit neu erzählt

Einblick in die Kurzvideos. Foto: Ariane Jäger (LVR-AFZ)
Ein besonderes Jubiläum verdient besondere Einblicke: Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Archivs des Landschaftsverbandes Rheinland (ALVR) ist eine unterhaltsame und zugleich informative kurzweilige Videoreihe entstanden, die den Archivalltag in den Mittelpunkt stellt. Entwickelt wurde das Projekt von den Archivar*innen des LVR in Zusammenarbeit mit dem LVR-Kulturzentrum Brauweiler.
Die Videoreihe nimmt die Zuschauer*innen mit hinter die Kulissen des Archivs und zeigt auf humorvolle, lebendige und leicht zugängliche Weise, was Archivarbeit heute ausmacht. Dabei geht es nicht nur um Akten, Dokumente und historische Quellen, sondern vor allem um die Menschen, die täglich mit Engagement, Fachwissen und Leidenschaft dafür sorgen, dass Geschichte bewahrt, erforscht und für die Zukunft zugänglich gemacht wird. Überraschende Einblicke und ein augenzwinkernder Blick auf den Berufsalltag machen deutlich: Archive sind alles andere als trocken oder verstaubt. Weiterlesen
Online-Projekt: Berleburger Weinkaufsbriefe lesen lernen mit Transkribus
Reblog vom compgen-Blog v. 24.1.2026
Die Berleburger Weinkaufsbriefe – Eheverträge des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem Wittgensteiner Land – sind eine genealogisch hochinteressante Quelle. Anlässlich einer Heirat regeln sie die Rechte und Pflichten der Brautleute und auch weiterer Familienmitglieder. Sie sind für die Jahre 1728 bis 1819 als handschriftliche Dokumente im Landesarchiv NRW überliefert. Im CompGen-Blog, GenWiki und im Video wurden die Weinkaufsbriefe ausführlich vorgestellt.

Zur Mitarbeit wird aufgerufen
#WeRemember

Aus Anlass des Internationalen Gedenktages an die opfer des Hololcausts verweist siwiarchiv heute auf die regionalen Opfer im KZ Auschwitz mit einer Auswahl von Beiträgen auf siwiarchiv sowie auf das Aktive Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Siegen-Wittgenstein:
– Deportation Siegener und Wittgensteiner Juden nach Auschwitz
– Online: In Wittgenstein geborene Sinti und Roma im Zigeunerfamilienlager Auschwitz-Birkenau
– Fritz Stein (1.1.1904 – 31.3.1942). Ein Mordopfer der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung.
– Suche im Aktiven Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Siegen-Wittgenstein nach dem Schlagwort „Auschwitz“
#everynamecounts-Challenge zum Holocaust-Gedenktag 2026
Freiwillige können an Menschen erinnern, die aus Belgien und Frankreich nach Auschwitz deportiert wurden

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Auch 81 Jahre später ist die Aufarbeitung der historischen Quellen und die Dokumentation der Namen der Ermordeten noch nicht abgeschlossen. Um die Erinnerung an jedes einzelne Schicksal zu bewahren, rufen die Arolsen Archives zum kommenden Holocaust-Gedenktag zur Challenge #everynamecounts auf. Ziel ist es, gemeinsam noch nicht digitalisierte Informationen von rund 58.000 Dokumenten zu erfassen. Im Fokus stehen in diesem Jahr Dokumente vom Archivdienst für Kriegsopfer aus dem Belgischen Staatsarchiv.
Karteikarten über Männer, Frauen und Kinder, die als Juden, Sinti und Roma verfolgt wurden
Die Kartei enthält wertvolle Hinweise zu den NS-Opfern, die die SS vielfach über das Sammellager Mechelen in Belgien oder verschiedene Lager in Frankreich wie Drancy nach Auschwitz deportierte. Die Karten wurden zwischen 1941 und 1944 vom Sicherheitsdienst der deutschen Sicherheitspolizei (Sipo-SD) erstellt.
Unter den Deportierten war auch die 18-jährige Wienerin Edith Fuchs. Sie war mit ihrem Vater und zwei Geschwistern nach Brüssel geflohen, nachdem das nationalsozialistische Deutschland im Jahr 1938 Österreich annektiert hatte. Im Oktober 1942 wurde Edith verhaftet und in die Dossin-Kaserne in Mechelen (Belgien) verschleppt. Die Kaserne liegt auf halber Strecke zwischen Brüssel und Antwerpen, heute befinden sich hier eine Gedenkstätte und ein Museum. In der Kaserne trieb die SS als jüdisch verfolgte Menschen sowie Sinti und Roma für die Deportation in die Vernichtungslager zusammen. Acht Tage nach ihrer Verhaftung wurde Edith Richtung Auschwitz deportiert und dort, wie ihr Vater, direkt ermordet.
Die Kartei aus Brüssel enthält auch Karten zu Menschen, die untertauchen oder fliehen konnten und so der Deportation entkamen.

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