Ausstellung: „Becoming Famous. Peter Paul Rubens“ in Stuttgart

Staatsgalerie Stuttgart, 22.10.2021 – 20.2.2022

Videoproduktion: art/beats, www.art-beats.de

Peter Paul Rubens (1577–1640) gilt als erfolgreichster Maler des Barock. Seine Gemälde zeichnet eine eindrucksvolle, farbenprächtige Bildsprache mit hohem Wiedererkennungswert aus. Bereits Rubens Zeitgenossen sind bereit, Höchstpreise für seine Werke zu zahlen. Doch wie gelingt es ihm, zu einem Maler aufzusteigen, der in ganz Europa gefeiert wird?

Die Ausstellung zeigt, wie Rubens in seinen frühen Schaffensjahren das Fundament für seinen späteren Erfolg legt. Als Sohn einer angesehenen Familie verfügt er über das nötige Startkapital und lernt noch in der Schulzeit einflussreiche Freunde und spätere Förderer kennen. Dazu kommen sein künstlerisches Talent sowie sein großer Ehrgeiz, als Künstler soziale und monetäre Anerkennung zu erreichen. Rubens verlässt 1600 Antwerpen, um in Italien die Kunst der Antike, der Renaissance und der Zeitgenossen zu studieren. Kontinuierlich erweitert er sein Netzwerk: Er wird Hofmaler des Herzogs von Mantua, porträtiert Angehörige der einflussreichsten Familien Genuas und stellt sich erfolgreich dem Wettbewerb mit anderen Künstlern. Weiterlesen

Alte Kirche, neues Licht – Evangelische Kirche Freudenberg umfassend saniert

Die Freudenberger Kirche ist der älteste noch erhaltene reformierte Kirchbau in Westfalen.

Theateratmosphäre in der Kirche: Wenn Gottesdienstbesucher in die evangelische Kirche Freudenberg kommen, sind die Kirchenbänke in warmes Licht getaucht. Der Altarraum liegt noch in relativer Dunkelheit – bis die Orgel aufspielt und prompt von kräftigen Scheinwerfern in Szene gesetzt wird. Wenn später im Gottesdienst Pfarrer Thomas Ijewski predigt, ändert sich die Beleuchtung erneut und rückt nun die Kanzel ins rechte Licht. Nach einjähriger Sanierungsphase finden seit gut zwei Wochen wieder Gottesdienste in der Freudenberger Kirche statt. Das neue Beleuchtungskonzept ist dabei nur eine der Neuerungen: Die altehrwürdige Kirche wurde nicht nur optisch aufpoliert, sondern auch mit modernster Technik fit für die Zukunft gemacht. „Denn die beste Botschaft der Welt braucht die modernste Technik“, sagt Pastor Ijewski. Weiterlesen

Ausstellung: „Vergessene Bauhaus-Frauen.“ in Weimar

Bauhaus-Museum Weimar, bis 4.1.Januar 2022

„Im Fokus der Ausstellung stehen vielschichtige Lebensläufe bisher unbekannterer Bauhaus-Frauen in den 1930er und 1940er Jahren. Das Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 verhalf den Frauen des Bauhauses zu neuer Aufmerksamkeit. Doch vieles liegt noch im Dunkeln: Von den rund 460 verzeichneten Studentinnen am Bauhaus sind nur von zwei Dritteln die Lebensdaten bekannt. Insbesondere die nationalsozialistische Machtübernahme 1933 wirkte sich auf weibliche Bauhaus-Angehörige aus. Verfolgt durch das NS-Regime fanden einige den frühen Tod im Konzentrationslager. Sie wurden im Exil Opfer stalinistischer Säuberung, starben aufgrund von Krankheit oder in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs.
Das Ausstellungsprojekt „Vergessene Bauhaus-Frauen. Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren“ der Universität Erfurt und der Klassik Stiftung Weimar widmet sich der Erforschung dieser Schicksale und stellt mehr als 30 Künstlerinnen …. im Bauhaus-Museum Weimar vor.
Biografische Dokumente und künstlerische Arbeiten zeugen von dem breiten Spektrum an Gattungen und Techniken, in dem sich die Bauhaus-Frauen gestaltend engagierten. Sie waren in fast allen Werkstätten des Bauhauses vertreten, arbeiteten in den Bereichen von Architektur, Fotografie und Reklame bis zur Buchbinderei und Weberei. Zu sehen sind unter anderem Keramikarbeiten, Malerei, Skulptur und Textil-Objekte.
Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation der Klassik Stiftung Weimar mit der Universität Erfurt, unterstützt von Fördermitteln der Thüringischen Staatskanzlei.“
Der zur Ausstellung erschienen Katalog führt auch die in Kreuztal geborene Alma (Siedhoff-)Buscher auf.
Quelle: Klassik-Stiftung Weimar, Sonderausstellung

Online durchsuchbare Zeitungen aus NRW liefern auch Ergebnisse für den Kreis Siegen-Wittgenstein

Ausschnitt aus der Startseite des Projektes (Screenshot)

Die Volltexterkennung der Zeitungen macht deutliche Fortschritte. Inzwischen sind mehr als 2.000.000 Seiten durch eine OCR gelaufen und damit im Volltext durchsuchbar. Damit sind momentan gut 21 % der freigegebenen Seiten inzwischen volltexterkannt.
Durchsuchbar – auch mit Treffern für das Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein – sind jetzt folgende Blätter:
• General-Anzeiger für Bonn und Umgegend
• Honnefer Volkszeitung

• Duisburger General-Anzeiger:
https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/titleinfo/7054549
• Kölnische Zeitung:
https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/titleinfo/9715712

Der Suchschlitz für die Volltextsuche befindet sich bei den Zeitungen jeweils rechts oberhalb des Vorschaubildes.
Die weitere Reihenfolge der Volltexterkennung richtet sich nach der Benutzungsstatistik des Portals. Die am häufigsten aufgerufenen Zeitungen laufen zuerst durch die OCR.

Ausflugtipp: Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Der Besuch des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen an der Düsseldorfer Rheinuferpromenade kann uneingeschränkt empfohlen werden. In acht Themenblöcken (Politischer Neubeginn, Einwanderungsland, Sozialer Ausgleich, Wandel statt Stillstand, Bedrohte Umwelt, Sicherheit in Gefahr, Religionen im Wandel, Neue Freiheiten) nähert sich die Präsentation der Geschichte des Landes. Neben einer beachtlichen Anzahl musealer Stücke treten Film- und Hörsequenzen sowie Archivalien. Zur Ausstellung, die noch bis zum Mai 2022 zu sehen sein wird, ist ein Katalog erschienen.

Weitere Einträge auf siwiarchiv zum Haus der NRW-Landesgeschichte finden sich hier.

Georg-Wilhelm Hermann Mietz (1932 – 2005)

Passbild 1952,
Quelle: LAV Abt. Westaften, Personalakte

Georg-Wilhelm Hermann Mietz war ein (Verkehrs-) Polizist in Siegen-Weidenau und über mehrere Legislaturperioden zwischen 1975 und 1990 Abgeordneter im Landtag. Des Weiteren wurde ihm 1989 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Mietz wurde am 28.02.1932 in Neumühl im Kreis Königsberg als einziger Sohn von Georg Mietz und Emma Mietz (geb. Schilling) geboren und verstarb am 09.06.2005. Er war evangelisch. Am 16.10.1959 heiratet Georg-Wilhelm Mietz die Fabrikarbeiterin Else Finger, mit der er im September 1961 seine Tochter und im Oktober 1964 einen Sohn bekam.

Von 1938 bis 1942 besuchte er die Volksschule in Kutzdorf und im Anschluss bis 1944 die Mittelschule in Hüstin. Diese brach er allerdings ohne Abschluss, infolge des Einmarsches der Roten Armee, vorzeitig ab. Nach eigenen Angaben seien seine Zeugnisse durchschnittlich gut ausgefallen.[1] Zwischen Oktober 1947 und September 1950 besuchte Mietz die Berufsschule in Eutin. Zu dieser Zeit war er als Böttgerlehrling bei seinem Vater tätig. Seine Gesellenprüfung legte Mietz im Herbst 1950 in Lübeck ab und bestand diese mit „gut“. Von Juni 1945 bis zum Januar des Folgejahres fungierte er als Dolmetscher in der russischen Kommandantur in Strausberg. Weiterlesen

Vortrag: Jakob Saß M.A. „Der Fall Adolf Haas:

Warum die Nachkriegsjustiz bei der Strafverfolgung des verschwundenen KZ-Kommandanten scheiterte.
Do. 21.10.2021, um 18.30 Uhr im Atriumsaal der Siegerlandhalle (Einlass ab 18.00 Uhr)

Buchumschlag zur aktuellen Publikation von Jacob Saß. Vorlage: Autor

Dem erfolglosen, in Siegen geborenen Bäcker Adolf Haas bot die SS alles, was er wollte: Karriere, Macht, Wohlstand und Affären. Dafür war er zu allem bereit, auch zum Massenmord. 3026 Menschen starben nachweislich unter ihm als KZ-Kommandant der Lager Niederhagen/Wewelsburg (1940-1943) und Bergen-Belsen (1943-1944). Vor Gericht musste sich Adolf Haas jedoch nie verantworten.

Der Berliner Zeithistoriker Jakob Saß stellt am Donnerstag, den 21. Oktober 2021, um 18.30 Uhr im Atriumsaal der Siegerlandhalle seine aktuelle Buchveröffentlichung „Gewalt, Gier und Gnade. Der KZ-Kommandant Adolf Haas und sein Weg nach Wewelsburg und Bergen-Belsen“ vor. In der neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ blickt er hinter die Fassade des Massenmörders, der kurz vor Kriegsende spurlos verschwand und den bundesdeutsche Behörden jahrzehntelang nicht finden konnten – oder wollten. Die ernüchternde Strafverfolgung von Haas vergleicht Jakob Saß mit ähnlichen Verfahren am Landgericht Siegen. Weiterlesen

Südwestfälische Heiratsnebenregister bis 1899 online

Weitere Heiratsnebenregister des Regierungsbezirks Arnsberg bis zum Jahrgang 1899 sind nun online einsehbar:

Es handelt sich um die Teilbestände

P6/11 – Standesämter in der Stadt Iserlohn mit 26 Registern und 9.696 Digitalisaten
P6/12 – Standesämter im Landkreis Iserlohn mit 384 Registern und 27.278 Digitalisaten
P6/13 – Standesämter im Landkreis Lippstadt mit 241 Registern und 14.192 Digitalisaten
P6/14 – Standesämter in der Stadt Lüdenscheid mit 27 Registern und 8.330 Digitalisaten
P6/18 – Standesämter in der Stadt Siegen mit 27 Registern und 7.101 Digitalisaten
P6/19 – Standesämter im Landkreis Siegen mit 414 Registern und 24.420 Digitalisaten

Sie finden die Digitalisate hier:

Stadt Iserlohn: https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Fb_00a36f96-56b9-4cf7-9308-be857fd57bb2
Landkreis Iserlohn:  https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Fb_0EB12EA1-30A3-4B50-9CF3-68B6BF2508C2
Landkreis Lippstadt: https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Fb_17866ADF-7B95-40DB-A474-EC58E2CE4449
Stadt Lüdenscheid: https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Fb_f4424c2f-3e63-470f-b4aa-d846e9000175
Stadt Siegen: https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Fb_02b7f3f5-1827-4593-a28e-b01a4d822986
Landkreis Siegen: https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Fb_267F2A72-DCB3-4F8B-81A7-CF60D5C6C154

Weiterlesen