Literaturhinweis: Malte Thießen: „Auf Abstand. Eine Gesellschaftsgeschichte der Corona-Pandemie“

Erste historische Gesamtdarstellung der Corona-Pandemie. Interdisziplinärer Blick auf Covid-19 als geistes-, sozial-, kultur-, medien- und gesundheitswissenschaftliches Phänomen

„Corona ist die sozialste aller Krankheiten. Sie betrifft alle Menschen weltweit und sämtliche Bereiche unseres Zusammenlebens – allerdings in ganz unterschiedlichem Ausmaß. Malte Thießen macht sich auf eine historische Spurensuche nach den sozialen Voraussetzungen und Folgen der Pandemie, die seit dem Frühjahr 2020 unser Leben beherrscht. Von den Pocken über die »Spanische Grippe« bis hin zu AIDS, Ebola und »Schweinegrippe« entwirft er ein Panorama der Seuchen, die die Welt im 20. Jahrhundert heimsuchten, und gibt Antworten auf die Frage, was die gegenwärtige Covid-19-Pandemie so besonders macht. Dabei geht es nicht nur um Gesundheit und Krankheit, sondern genauso um die Grundsätze unserer Gesellschaft: Wer ist besonders schützenswert, wer eine besondere Bedrohung? Wie ist das Spannungsverhältnis zwischen Sicherheit und Freiheit, zwischen Zwang und Freiwilligkeit, zwischen uns und den anderen? Das Buch präsentiert damit eine Bestandsaufnahme unserer Gegenwart im Zeitalter der »Neuen Seuchen«: Ist Corona eine Zeitenwende?“

ISBN 9783593514239

Quelle: Verlagswerbung

Gerhard Stötzel (1835 – 1905) – erster Arbeiter im Reichstag

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Von unbekannt – Bernd Haunfelder: Reichstagsabgeordnete der Deutschen Zentrumspartei 1871-1933. Droste, Düsseldorf 1899, S. 106, PD-alt-100, Link

Literatur und Links
Seite „Gerhard Stötzel“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. April 2021, 05:12 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gerhard_St%C3%B6tzel&oldid=211008991 (Abgerufen: 27. Juli 2021, 08:54 UTC)

-Hatzig, Ewald: Gerhard Stötzel – ein Mann macht Karriere . Vom Grissenbacher Dreher bis zum Reichstagsabgeordneten in Berlin, in: Blick in das Netpherland 43 (2001), S. 32-34
– Haunfelder, Bernd: Reichstagsabgeordnete der Deutschen Zentrumspartei 1871-1933. Düsseldorf 1999, S. 106
– Kleber, Thomas: Gerhard Stötzel: Vom Dreher zum Reichstagsabgeordneten, Grissenbach Aktiv e.V. (Hg) Griessenbacher Lesebuch. 700 Jahre Dorfgeschichte(n), Plaidt 2011, S. 255 -260
– Müller, Hans-Hermann: Familienforschung Stötzel, Nachkommen des Henrich Stotzel [!] aus Walpersdorf, Dillenburg 2009, S. 26
– Schröter, Hermann: Gerhard Stötzel, Reichstagsabgeordneter für den Wahlkreis Essen, Stadt und Land von 1877 – 1905, in: „Münster am Hellweg“, Heft 6-9 (1978) , S. 67-76
– Stambolis, Barbara: „Es lobe den Herrn der Brand der Hochöfen“ Feste der katholischen Arbeiterbewegung zwischen Konfession und Klasse, in: Geschichte im Westen, Jahrgang 14 (1999), S. 8-20.

Archivalien:
Bundesarchiv Berlin B 564 [Biografische Sammlung Deutscher Parlamentarier] Nr. 450, Gerhard Stötzel
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, I. HA Rep. 84a, Nr. 49798, Strafverfahren gegen den Redakteur der Zentrums-Zeitung „Rheinisch-Westfälischer Volksfreund“ Gerhard Stötzel (MdR, MdL) in Essen wegen Beleidigung des evangelischen „Rheinisch Westfälischen Tageblatt“ ausgetragenen konfessionellen Gegensätze in Werden, 1889 – 1891
Enthält u. a.:
– Anträge der Zentrumsfraktionen des Reichstages und des Landtages auf Aussetzung des Strafvollzuges gegen Stötzel, Nov. 1889, Febr. 1890
– Bericht der Staatsanwaltschaft Essen auf das Gnadengesuch Stötzels mit Schilderung seines politischen Werdeganges einschließlich seines Vorstrafenregisters und der konfessionellen Auseinandersetzungen in Werden sowie mit Befürwortung der Begnadigungen wegen Stötzels Agitation gegen die Sozialdemokratie, Apr. 1891.

Sterberegister (1874 – 1938) aus dem Landkreis Siegen online

Im Archivportal „Archive in NRW“ können aktuell keine neuen Findbücher bereitgestellt werden, da die Webseiten grundlegend umgestaltet werden. Um dennoch einen Zugang zu dem neu digitalisierten Bestand P 6 / 19 (Standesämter Landkreis Siegen) des Landesarchiv NRW zu ermöglichen, wird diese Übergangslösung (!) bereitgestellt.
Vorhanden sind folgende Sterberegisterzweitschriften, die mit dem DFG-Viewer eingesehen werden können:
Burbach (1874 – 1938), Eisern (1915 – 1938), Freudenberg (1874 – 1938), Hilchenbach (1874 – 1938), Hilchenbach-Land (1874 – 1938), Irmgarteichen (1874 – 1938), Kaan-Marienborn (1923 – 1938), Klafeld (1900 – 1938), Kreuztal (1874 – 1938), Krombach (1874 – 1938), Müsen (1874 – 1938), Netphen (1874 – 1938), Neunkirchen (1874 – 1938), Niederdielfen (1909 – 1938), Niederdresselndorf (1874 – 1938), Niederschelden (1876 – 1938), Oberfischbach (1876 – 1938), Oberholzklau (1876 – 1938), Trupbach (1923 – 1938), Weidenau (Sieg) (1874 – 1938) und Wilnsdorf (1874 – 1938)

s. dazu auch:
Ortsverzeichnis der Standesämter im Kreisgebiet
Findbücher zu den Zweitschriften der Personenstandsregister aus dem Kreisgebiet online
Landesarchiv NRW stellt zentrale Quellen für die Familienforschung im Internet bereit.

Linktipp: Kirchenbücher katholischer Gemeinden aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein

Das hier bereits vorgestellte matricula-Projekt hat die Kirchenbücher (Taufen, Trauungen, Sterbefälle, ggf. weitere z. B. Erstkommunion etc.) folgender Pfarreien aus dem Kreisgebiet online gestellt:

Bad Berleburg, St. Marien
Freudenberg, St. Marien
Netphen, St. Martin
Netphen-Irmgarteichen, St. Cäcilia
Siegen, St. Marien
Siegen-Eiserfeld, St. Marien

Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (6)

„Grippeferien“ in den Schulchroniken

„23. Nov[ember]. 10 Tage muß die Schule ausgesetzt werden (Grippe mit Lungenentzündung). in anderen Dörfern forderte sie manches blühende Leben (20 – 30 Jahre, Säug[linge] 30 Wo[chen (?)]!). Benfe bleibt ohne Opfer. …. „
aus: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Schul-Chronik Benfe, den 1. Mai 1898, Lehrer Gössing, fol. 180

„Nov[em]b[e]r 1918. 14 Tage wurde die Schule geschloossen, da 80% der Kinder an Grippe erkrankt waren……“
aus: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Chronik der Schule Schameder, angefangen September 1898, fol.148

s. a.
Zum Beginn der „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgestein (1)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (2)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (3)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (4)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (5)
Paul Guder und Heinrich Hensgen – Kreisärzte während der „spanischen Grippe“ (1918 – 1920)

Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (5)

Ein Bericht des Amtlichen Wittgensteiner Kreisblatts vom 14. Dezember 1918:

s. a.
Zum Beginn der „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgestein (1)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (2)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (3)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (4)

Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (4)

Ein Bericht des Amtlichen Wittgensteiner Kreisblatts vom 30. Oktober 1918:

Zu. Joseph Häusle s. Seite „Josef Häusle“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. April 2019, 00:32 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Josef_H%C3%A4usle&oldid=187749051 (Abgerufen: 27. März 2020, 07:32 UTC)

s. a.
Zum Beginn der „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgestein (1)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (2)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (3)