Vortrag: Dr. Peter Arnold Heuser (Bonn): Hexenjustiz im Kurfürstentum Köln. Konjunkturen, Strukturen und Akteure

15. Dezember 2022, 18.30 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr), Atriumsaal der Siegerlandhalle (Einlass ab 18.00 Uhr). Der Eintritt ist frei!

In der kommenden Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ wird der Historiker Dr. Peter Arnold Heuser am 15. Dezember 2022 Akteuren, Strukturen und Entwicklungstendenzen der Hexenjustiz im Kurfürstentum Köln nachgehen.

Die Zauberei- und Hexenverfolgungen des 16., 17. und frühen 18. Jahrhunderts im Kurfürstentum Köln, dessen Territorium (Rheinisches Erzstift, Herzogtum Westfalen, Vest Recklinghausen) sich über Teile des Rheinlands, Westfalens und des Ruhrgebiets erstreckte, sind in den letzten Jahren immer wieder Gegenstand ertragreicher Forschungen gewesen. Der Referent führt in den aktuellen Forschungsstand ein und ordnet die Befunde regionalgeschichtlich zu, unter besonderer Berücksichtigung der Territorien im Umfeld der Sieg. Weiterlesen

NRW-Stiftung fördert Besucherbergwerk Reinhold Forster Erbstolln

Bis zu 170.000 Euro für ein neues Grubenhaus

Um die Infrastruktur am Besucherbergwerk Reinhold Forster Erbstolln zu verbessern, soll ein neues Grubenhaus gebaut werden. Die NRW-Stiftung unterstützt die Gewerkschaft Eisenzecher Zug bei diesem Vorhaben mit einem Zuschuss von bis zu 170.000 Euro. Das beschloss jetzt der Vorstand der Stiftung unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg. Weiterlesen

Video: Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land 1929

– Durch das schöne Westfalen 02/04:

Im zweiten Teil unserer „Filmschatz“-Reihe „Durch das schöne Westfalen“ führt Hubert Schonger durch „Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land“. Neben den zahlreichen Burgen und den malerischen Tälern, für welche die Region bekannt ist, zeigen die Aufnahmen auch Städte wie Hagen, Iserlohn oder Bad Berleburg.

9:40 Rothaargebirge 11:58 Siegerland 12:41 Wittgensteinerland

In der Reihe „Filmschätze“ veröffentlichen wir ausgewählte Dokumentar-, Kurz- und Amateurfilme vergangener Jahrzehnte in voller Länge auf YouTube. Charakteristisch für die Filmauswahl ist, dass die „Filmschätze“ Themen aus Westfalen in den Fokus rücken, aus ihrer Entstehungszeit heraus in den Blick nehmen und ein gewisses Zeitkolorit transportieren.

Edition der Vincke-Tagebücher abgeschlossen (1800-1804, 1810-1813)

„Die Tagebucheintragungen Ludwig Vinckes zwischen dem Herbst des Jahres 1800 und dem Herbst des Jahres 1803 sind bestimmt durch die traumatische Erfahrung seiner gescheiterten Beziehung zu Malchen Hass, nun verehelichte von Rohr. Gewerblich motivierte Inspektionsreisen in die Grafschaft Mark und das Herzogtum Berg sollten dazu verhelfen, die Krise zu überwinden. Hierzu diente auch seine Beauftragung durch den preußischen Staat, Merino Schafe in Spanien zu kaufen, die man für die Veredelung der eigenen Wollzucht benötigte. Auf seiner nach dem Englandaufenthalt zweiten großen Auslandreise erlebte er in Paris das Abebben der Revolutionsbegeisterung und den Aufstieg Napoleons, dessen Alleinherrschaftsanspruch er genau erspürte. Die Kaufverhandlungen in Spanien und die anschließende private Reise durch die iberische Halbinsel entwickelten sich zu einer der kritischsten Analysen der dortigen politischen und sozialen Verhältnisse im ausgehenden Ancien Régime. Der Erfolg der Ankaufsverhandlungen und der geglückte Seetransport der Herde verstärkten in den Berliner Ministerien die Auffassung, dass Ludwig Vincke für höhere Aufgaben geeignet war. Zurückgekehrt nach Hausberge und Minden wurden die letzten Monate seiner dortigen Amtstätigkeit überschattet durch eine unerwiderte Liebe zu einer Quernheimer Stiftsdame. Seine Berufung zum Präsidenten der Kriegs- und Domänenkammer in Aurich halfen ihm, auch diese Krise zu überwinden. Seine nur kurze amtliche Tätigkeit in Ostfriesland wird er einige Jahre später als die bisher glücklichsten Jahre seines Lebens bezeichnen.“
Bd. 4: ISBN 978-3-402-15743-5, Quelle: Verlagswerbung
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NRW-Stiftung fördert neuen Lernort in der ehemaligen Synagoge Bad Laasphe

Zuschuss von bis zu 150.000 Euro

Um das Andenken an das Schicksal der jüdischen Gemeinden in Südwestfalen aufrecht zu erhalten, richtet der Verein Bad Laaspher Freundeskreis christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. in der ehemaligen Synagoge in Bad Laasphe einen Begegnungs- und Lernort ein. Die NRW-Stiftung unterstützt den Verein bei diesem Vorhaben und stellt ihm für die Sanierung und Einrichtung des Gebäudes bis zu 150.000 Euro zur Verfügung. Das beschloss jetzt der Vorstand der Stiftung unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg. Weiterlesen