Linktipp: Denkmalgerechte Sanierung des Dr.-Dudziak-Parks in Siegen

Der Dr.-Dudziak-Park ist seit 2011 als Gartendenkmal eingetragen und soll nun bis Mitte 2019 seinen historischen Charakter zurückerhalten. (Februar 2018, Foto: Stadt Siegen)

Die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen stellt als Garten-Denkmal des Monats Mai 2021 den Park in der Wenscht vor.

s. a. dazu auf siwiarchiv: Weiterlesen

Einrichtung eines LWL-Industriemuseums im Siegerland?

Antrag der FDP-Fraktion im Kreisausschuss am 30. April 2021:

Quelle: FDP Kreisverband Siegen-Wittgenstein, Homepage

„Der Kreisausschuss bittet die Kreisverwaltung Gespräche mit dem LWL, der Universität und möglichen Kooperationspartnern (Unternehmen, Verbände) zu führen, um die Chancen für den Standort eines LWL-Industriemuseum zur frühindustriellen Geschichte im Siegerland auszuloten.
Der Kreisausschuss beschließt, dass im Kulturausschuss eine Arbeitsgruppe „Industriemuseum“ eingerichtet wird, um das Projekt über die Wahlperiode hinweg zu begleiten. Dieses Gremium soll allen Mitgliedern des Ausschusses offenstehen, die sich für das Thema interessieren und muss nicht im Proporz der Parteien besetzt werden. Entscheidungen des Arbeitskreises werden daher auch ausschließlich im ordentlichen Ausschuss getroffen.

Begründung: Weiterlesen

Heute vor 88 Jahren: Zerschlagung der Gewerkschaften im Siegerland

Erinnerungstafel an DGB-Geschäftsstelle in der Sieger Donnerscheidstr.

Literaturhinweis: Dieter Pfau, 2. Mai 1933 – Zerschlagung von Arbeiterbewegung und Gewerkschaften (hgg. v. DGB Region Siegen-Wittgenstein-Olpe), Siegen 2003, Link zur PDF: Dieter-Pfau_2._Mai_1933

Online-Broschüre: „Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau in Siegen“, Teil 3 –Street Art

„Nach den bisherigen digitalen Veröffentlichungen der von KulturSiegen erstellten Broschüren mit Steckbriefen zur Kunst im öffentlichen Raum mit einer Auswahl von Kunstobjekten und Fassadengestaltungen im öffentlichen Raum und am Bau bezogen auf das gesamte Stadtgebiet (2019) und die Gartenstadt Wenscht (2020) wird nun eine Broschüre vorgestellt, die sich speziell den vielfältigen Erscheinungen der Street Art im weiteren Sinne widmet. Die Broschüre ist in die Kapitel „Passagen, Unterführungen und Mauern“, „Gebäudefassaden“ und „Funktionsbauten“ untergliedert und stellt und stellt über 30 Gestaltungen vor. “
Link zur PDF: Microsoft_Word_-_Kunst_im_oeffentlichen_Raum_Teil_3
Quelle: Stadt Siegen, Sitzungvorlage VL 318/2021 für den Kulturausschuss am 27.4.2021

„Graben im Gestern“

Sonderausstellung zur Archäologie der Moderne und Zeitgeschichte ab 2023 im LWL-Museum für Archäologie

Diese Sonderausstellung zur Archäologie der Moderne im LWL-Archäologiemuseum beschäftigt sich mit Geschichten und Schicksalen, die anhand archäologischer Funde ablesbar werden. Hier ein Damenschuh in Fundlage bei Ausgrabungen zu NS-Verbrechen an Zwangsarbeitern im Sauerland 1945. Foto: LWL/ M. Hahne

Von September 2023 bis August 2024 wird das Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne nach „Stonehenge“ die nächste große Sonderausstellung zeigen. „Graben im Gestern – Archäologie der Moderne und Zeitgeschichte“ widmet sich erstmals in Deutschland diesem jüngsten Arbeitsfeld der Archäologie. Aufsehen erregende Funde der LWL-Archäologie für Westfalen aus dem 19. Und 20. Jahrhundert werden zum ersten Mal gezeigt und Objekten aus Finnland, Frankreich und den USA gegenübergestellt. Die Abgeordneten im LWL-Kulturausschuss haben die Pläne zur gut 650.000 Euro teuren Ausstellung gebilligt, verabschiedet wird das Projekt endgültig im Landschaftsausschuss am 7. Mai.

LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger: „Ausgangspunkt dieser groß angelegten Schau sind die aktuellen Forschungen des LWL zum Beispiel in Produktionsanlagen aus der Zeit der Industrialisierung, wie dem Industriedenkmal Steinhauser Hütte in Witten, oder an Orten des nationalsozialistischen Terrors, wie dem Erschießungsplatz Langenbachtal bei Warstein.“ Weiterlesen

Literaturhinweis: Katharina Diez: „Editha“ – eine Neuaflage

Covergestaltung, Kathrin Klotzki-Progri

„Der Roman aus der Feder der ersten Siegerländer Schriftstellerin Katharina Diez (1809-1882) ist eindrucksvoller Beweis der inneren Wandlungsfähigkeit der in Netphen am Markt 2 geborenen Dichterin. Roman und Lyrik von Katharina Diez bewegen sich wie die Literatur anderer Frauen dieser Zeit in einer ungelösten Spannung zwischen Wirklichkeit und Imagination, Sehnsucht nach Geborgenheit und Ausbruchsphantasien, Heimeligkeit und Heimatlosigkeit. ….

Da der Roman weit über die Identitätssuche einer Künstlerin im 19. Jh. hinausgeht, ist er für Frauen in unserer Zeit immer noch hochaktuell: Dem Künstlerinnenideal wird das Ideal des „glücklichen Lebens“ gegenübergestellt: „Wenn man glücklich ist, dann schreibt man nicht, dann lebt man“, schreibt K. Diez. Die Romanfiguren Editha und ihre Schwester Hedwiga verkörpern einen bis in unser Jahrhundert reichenden, widersprüchlichen Glücksbegriff der „alten“ und der „neuen“ Zeit. ….“ Weiterlesen