Musikhinweis: Fritz Busch Beethoven in Copenhagen

Zusammenarbeit des Max-Reger-Instituts mit dem Label Pristine Audio

Unlängst erschien eine Doppel-CD mit Fritz Buschs Aufnahmen von Werken Ludwig van Beethovens. Neben den Leonore-Ouvertüren II und III und der Neunten Sinfonie (1948 bzw. 1950) sind auch rare Ausschnitte aus der Missa solemnis, dem Vierten Klavierkonzert (mit Rudolf Serkin) und der Neunten Sinfonie enthalten.

Erhältlich bei Pristine Classical

Quelle: Max-Reger-Institut, Aktuelles

Filmabend „Historisches Siegerland“: »Geschichte am laufenden Band«

Fr. 18.09.2020, 19:00, KrönchenCenter, Vortragsraum, Markt 25, 57072 Siegen

In der WDR Fernsehserie »Wunderschönes NRW« drehte sich 2003 alles um das Siegerland. Der Moderator Bernd Müller reiste mit seinem roten Bugatti durch die Region und traf interessante Menschen mit spannenden Geschichten.
Wandern im Naturpark Rothaargebirge in einer prächtigen Natur, das Siegerland als eine der ältesten Eisen und Stahlregionen Mitteleuropas, Kultur, Geschichte und Brauchtum, Fachwerkidyllen und touristische Sehenswürdigkeiten, werden die Zuschauer*innen auf der Reise begleiten! (Texte: mundus.tv)
Die Siegener Filmproduktion »Mundus-TV« hat es sich zur Aufgabe gemacht, historische Filmproduktionen über das Siegerland zu recherchieren und restauriert als DVD interessierten Bürgern wieder zugänglich zu machen.
Die VHS zeigt diese Zeitreise mit fünf Siegerlandfilmen aufgeteilt auf sechs unterhaltsame Freitagabende.

Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich

Quelle: VHS Siegen, Programm

Siegener Stadtarchiv bewahrt jetzt weitere „Schätze“ der Kunstszene

Künstler Thomas Kellner (links) und Institutsleiter Dr. Patrick Sturm präsentieren das Gästebuch des Ateliers und – beispielhaft – die Dokumentation einer Ausstellung. (Foto: Stadt Siegen)


Das Stadtarchiv Siegen erweitert seine Bestände mit Ausstellungsdokumentationen aus dem ehemaligen Atelier des hiesigen (Foto-)Künstlers Thomas Kellner in der Friedrichstraße.
Kunstausstellungen von 1999 bis zum Umzug des Ateliers in die Blücherstraße im vergangenen Jahr sind darin in 26 Dokumentationen und in digitalisierter Form festgehalten. Auch das Gästebuch mit den Unterschriften zahlreicher Besucher aus der ganzen Welt zählt dazu. Das Material wurde von Dr. Patrick Sturm, Leiter des Stadtarchivs, entgegen genommen. Weiterlesen

Online: Paul Klimpel: „Handreichung Kulturelles Erbe digital – Eine kleine Rechtsfibel“

„Kunst- und Kulturinstitutionen beschäftigen sich zunehmend mit der Digitalisierung ihrer Sammlungen, auch und gerade im Angesicht der Pandemie 2020. Dabei spielen nicht nur technische und organisatorische Fragen eine Rolle, vor allem rechtliche Aspekte führen oft zu Unsicherheit bei der digitalen Zugänglichmachung der Daten.

Um diesen Unsicherheiten kompakt zu begegnen, gibt digiS die “Rechtsfibel” in Zusammenarbeit mit iRights und Paul Klimpel als Autor heraus. Darin werden unter anderem konkrete Fragen des Urheberrechts zu verschiedenen Objektgattungen, Lizenzfragen, Persönlichkeitsrecht und Datenschutz, die Online-Präsenation von Digitalisaten und zur Archivierung behandelt.

Die Handreichung soll Mitarbeiter*innen in Kultur(-erbe)einrichtungen ermutigen, sich mit den rechtlichen Fragen bei der Digitalisierung auseinanderzusetzen, indem sie die vielen Facetten dieses Bereichs verständlich darstellt.

Sie können die Handreichung in der aktuellen Fassung hier herunterladen unter: Rechtfibel 2020

Falls Sie die Handreichung zitieren wollen, verlinken Sie bitte nicht direkt auf das Dokument, sondern mittels DOI auf diese Seite: https://doi.org/10.12752/2.0.004.0

Eine Printversion können Sie bei epubli bestellen unter: https://www.epubli.de/shop/buch/Kulturelles-Erbe-digital—Eine-kleine-Rechtsfibel-Paul-Klimpel-9783752987645/102449

Quelle: Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS), Wissenwertes

VHS-Kurs: „Lesen alter Handschriften“ Teil 6

In Zusammenarbeit mit der ev. Lukas-Gemeinde im Elsoff- und Edertal.
Alte Schule Diedenshausen, Johannes.-Althusius-Str. 5, Bad Berleburg
Mi. 09.09.2020 – Mi. 25.11.2020, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr, 60,00 €

Dieser Kurs ist der 6. im Herantasten und Üben zum Entziffern alter handschriftlicher Texte. Inzwischen bearbeiten wir Schriftstücke, die aus dem 17. und 16. Jahrhundert stammen. Das sind Protokolle aus Ehe- und Hexenprozessen, Kauf- und Verkaufsurkunden, Verträgen und vielem mehr. Sie berühren vor allem Vorgänge aus dem heimischen Raum. Daran soll weitergearbeitet werden. Wer Forschungen zur eigenen Familiengeschichte betreibt, kann hier zum Teil wertvolle und oft überraschende Informationen für die eigenen Zwecke finden.
Darüber hinaus kann man die Erfahrung machen, wie spannend Geschichte sein kann.

Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

VHS-Kurs: „Lesen alter Handschriften“ Teil 3

Berufskolleg Wittgenstein, Raum 1117, Am Breitenbach 1, Bad Berleburg
Mo. 07.09.2020 – Mo. 23.11.2020, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Kosten 60,00 €

In zwei Kursen haben wir Zugang zur Sütterlin-Handschrift und zur deutschen Kurrentschrift gefunden. Jetzt sollen die gewonnenen Kenntnisse durch Textbeispiele aus dem 19. bis 17. Jahrhundert angewendet, trainiert und vertieft werden. Dadurch können wertvolle Hilfen beim Entziffern alter Briefe, Urkunden, Eintragungen in den Kirchenregistern und anderem gegeben werden. Die angebotenen Textbeispiele geben auch Einblicke in unsere Wittgensteiner Geschichte und Lebensverhältnisse, für Sprachbegeisterte auch in alte Redewendungen und Bedeutungsumfang von Wörtern. Das alles kann eine entscheidende Bereicherung und Motivation zur Entdeckung der eigenen Familiengeschichte sein.

Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

„[…] mittelst allerhöchster Cabinets Ordre“

Am 3. Oktober 1820 schenkte der preußische Staat der Stadt Siegen den (nicht mehr existenten) Marstall des Unteren Schlosses

Das Marstallgebäude des Unteren Schlosses mit dem historischen Dachreiter auf einer Fotografie von 1871.
Stadtarchiv Siegen, Bestand 704, Fo 5205.

In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig unterschiedlichen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse, bislang unbekannte Aspekte oder bemerkenswerte Stücke aus den Archivbeständen sollen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. In der neuen Ausgabe wird an ein weitgehend in Vergessenheit geratenes Jubiläum erinnert: die Schenkung des Marstallgebäudes des Unteren Schlosses an die Stadt Siegen vor 200 Jahren.

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Von A bis Z: Die „Geschichte der Schrift“ im Museum Wilnsdorf

Besucher der Ausstellung können selbst aktiv werden und sich in der Kunst der Schriftsysteme ausprobieren.

Das Museum Wilnsdorf ist ein toller und spannender Erlebnisort für alle Altersklassen. Im Untergeschoss des kulturgeschichtlichen Bereichs wartet auf die Besucher seit einigen Wochen ein ganz besonderes Highlight: eine neue Dauerausstellung, die sich von A bis Z einer der ältesten Kulturtechniken der Menschheit widmet – der Schrift. Die Ausstellung „Die Geschichte der Schrift“ lädt zum Entdecken und Staunen ein und wird Jung und Alt gleichermaßen begeistern.

„Heutzutage ist die Schrift aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Auf Wegweisern und Hinweisschildern, in Büchern und Zeitungen – als wichtigstes Kommunikationsmittel begegnet sie uns immer und überall“, weiß Museumsleiterin Dr. Corinna Nauck zu berichten. Aber woher kommt die Schrift und wie entstand sie? Dieser Frage können Besucher im Museum ganz genau auf den Grund gehen. Weiterlesen

LWL plant Forschungsprojekt zu privaten bäuerlichen Familienfotoalben

Im Zeitalter der digitalen Fotografie will der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das kulturelle Erbe „Fotoalbum“ erforschen und sichern. Dazu startet die LWL-Kommission Alltagskulturforschung ein Projekt zu Fotoalben aus dem dörflichen und bäuerlichen Umfeld. Die LWL-Alltagskulturforscherinnen bitten Eigentümer von Familienalben aus dem bäuerlichen Umfeld, ihnen die Alben zu leihen, um sie zu digitalisieren, zu erforschen und für die Nachwelt zu erhalten.

Die LWL-Alltagskulturforscher wollen Fotoalben aus dem dörflichen und bäuerlichen Umfeld sichern, aus einem solchen Album stammt dieses Foto der Familie Arndt, das 1912 in Plettenberg (Märkischer Kreis) entstanden ist.
Foto: LWL-Alltagskultur-Archiv

Wer klebt heute noch Abzüge in ein Fotoalbum, um mit diesem ein Stück Familiengeschichte zu überliefern? Mit der Digitalfotografie ist diese früher weit verbreitete Praxis weitgehend verschwunden. Und doch existieren sie noch in vielen Regalen, Schränken und Kisten: Die oft liebevoll gestalteten, mit kurzen oder längeren Texten teils auch mit Dekorelementen ergänzten Alben, die vom Anwachsen der Familie, vom Hausbau, von gemeinsamer Arbeit und teils auch von Menschen erzählen, die schon Jahrzehnte tot sind. Weiterlesen

Durbridge-Serie macht VHS Sorge

Ein Fund in den archivierten Pressemitteilungen der Landkreises Siegen aus dem Jahr 1968

Gemeint ist offensicht der Krimidreiteiler „Ein Mann namens Harry Brent“ des britischen Autoren Francis Durbridge.
Am Rande sei bemerkt, dass in diesem Dreiteiler Joost Siedhoff mitspielt, Sohn der in Kreuztal geborenen Bauhaus-Designerin Alma Siedhoff-Buscher.