Online: Siegerländer National-Zeitung (1933 – 1943)

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Das Zeitungsportal NRW hat die „Siegerländer National-Zeitung“, ein „amtliches Organ der NSDAP und amtliches Kreisblatt für Siegen-Stadt und –Land“ online verfügbar gemacht.. Das Blatt erschien bis 1934 unter diesem Titel, dann bis 1943 als „National-Zeitung“ sechsmal wöchentlich.
Im Portal findet Ihr die „Siegerländer National-Zeitung“ hier: https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/titleinfo/14661026

Quelle: Zeitungsportal NRW, Facebook-Eintrag v. 20.11.21

Filme: »Der Eisenwald und 700 Jahre Siegen«

Fr. 03.12.2021, Markt 25, 57072 Siegen, KrönchenCenter, Vortragsraum
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»DER EISENWALD (1953)«
Unter der Regie von Herbert Ladendorff, der später in Siegen lebte, drehte der Kameramann Herbert Apelt dieses zeitgeschichtliche Filmdokument über die Siegerländer Lebens- und Arbeitswelt der frühen fünfziger Jahre. Kommentiert wird der Film von dem damals großen Schauspieler und Sprecher Mathias Wieman. Laufzeit: 23 Minuten

»700-Jahrfeier der Stadt Siegen«
(1924 gedreht – 2008 neu aufbereitet) Der Film über die »700 Jahrfeier der Stadt Siegen« wurde im Jahr 1924 gedreht. Initiatoren dieses Filmes waren die Gebrüder Helms, Siegens damalige Kinobetreiber. Der Film ist in den 50er Jahren durch Ludwig Schäffler in Siegerländer Platt und Versform nachvertont worden.
Herausgeber: Mundus-TV, Laufzeit: 24 Minuten

Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich

Film: »100 Jahre Motor – Omnibus«

Fr. 26.11.2021, Markt 25, 57072 Siegen, KrönchenCenter, Vortragsraum

Am 18. März 1895 war es soweit. Der erste, durch einen Benzinmotor angetriebene Omnibus der Welt, nahm seinen Dienst auf. Die Strecke: Siegen-Netphen-Deuz im Siegerland. Am 18. März 1995, genau 100 Jahre später, paradierten zum 100. Geburtstag des Motor-Omnibusses 96 Oldtimer aus zehn Ländern. 100.000 begeisterte Besucher säumten die historische Strecke von Deuz über Netphen nach Siegen. https://omnibus125.de
Herausgeber: mundus-TV

Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich

Online: „Geschichte Westfalens“ von Karl Friedrich Kolbow (1941)

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat unlängst den Sonderdruck aus der Zeitschrift „Heimat und Reich“ online gestellt.
Es wird empfoheln, sich vor der Lektüre mit dem Autoren, der von 1927 bis 1933 im Siegerland wirkte und anschließend als Landeshauptmann der preußischen Provinz Westfalen vorstand, vertraut zu machen. Folgende online einsehbare Seiten liefern ausführliche Informationen:
1) Seite „Karl-Friedrich Kolbow“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. August 2021, 05:47 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Karl-Friedrich_Kolbow&oldid=214669159 (Abgerufen: 15. November 2021, 15:04 UTC)
2) Internet-Portal „Westfälische Geschichte“, Dokumentation Person: http://www.westfaelische-geschichte.de/per1134, (Abgerufen: 15. November 2021)
3) Eintrag in „Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein“, Link: http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#kolbow (Abgerufen: 15. November 2021)

Die Veröffentlichung „Westfälische Literatur im „Dritten Reich“. Die Zeitschrift „Heimat und Reich“ der Literaturkommission für für Westfalen (Band 51) gibt einen umfassenden Einblick über den Charakter der von Kolbow mitherausgegebenen Zeitschrift.

Linktipp: Wahlperiodenregister (1947-1985) des Landtags NRW

– eine Fundgrube für die Regionalgeschichte

Nach einer umfassenden Überarbeitung präsentierte m September dieses Jahres der Landtag NRW seine neue website. Historisch Interessierten sei das Wahlperiodenregister für die Jahre 1947 bis 1985 empfohlen. Dort lässt sich nach Reden, Anfragen und Gesetzesinitiativen einzelner AnAbgeordneten ebenso suchen wie nach Sachbetreffen.

So findet sich im Register zur zweiten Wahlperiode beispielsweise auf S. 61 Folgendes: Weiterlesen

Deutsche Digitale Bibliothek startet das Deutsche Zeitungsportal

mit zentralem Zugang zu historischen Zeitungen von 1671 bis 1950

Rund 4,5 Millionen Zeitungsseiten in circa 600.000 Ausgaben online

Die Deutsche Digitale Bibliothek schaltet mit dem Deutschen Zeitungsportal einen zentralen Zugang zu digitalisierten historischen Zeitungen aus deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen frei: es führt digitale Zeitungsbestände gebündelt zusammen, macht sie online sichtbar und kostenfrei zugänglich. Weiterlesen

Bedeutender Tag für Archivgeschichte des Erzbistums

Erzbistum Paderborn stellt den aufgearbeiteten Gesamt-Nachlass des früheren Bistumsarchivars Dr. Alfred Cohausz vor

Die Familie des früheren Bistumsarchivars Dr. Alfred Cohausz hat ihre Nachlassteile dem dienstlichen Nachlass im Erzbistumsarchiv hinzugefügt (v.l.): Johann-Adolf Cohausz, Margareta Seiling (geb. Cohausz), Franz Cohausz, Generalvikar Alfons Hardt, Birgitt Cohausz, Michael Streit, Wolfgang Cohausz. Foto: Maria Aßhauer/Erzbistum Paderborn.

In einer Feierstunde stellte das Erzbistum Paderborn am Dienstagabend, 5. Oktober 2021, der Öffentlichkeit den aufgearbeiteten Gesamt-Nachlass von Dr. Alfred Cohausz vor, der von 1945 bis 1981 – und damit weit über drei Jahrzehnte – Bistumsarchivar war. Bis zum Tode von Dr. Cohausz im Jahre 1990 war ein umfangreicher Nachlass entstanden, der im Auftrag des Erzbistums jetzt aufgearbeitet wurde. Die Familie des früheren Bistumsarchivars hat sich entschieden, ihre Nachlassteile dem dienstlichen Nachlass im Erzbistumsarchiv hinzuzufügen. Der Gesamt-Nachlass kann jetzt unter Beachtung der geltenden Schutzfristen im Erzbistumsarchiv auch zu Recherchezwecken genutzt werden.

Generalvikar Alfons Hardt würdigte in seiner Ansprache Dr. Alfred Cohausz und dessen Lebenswerk. Der 1897 in Castrop-Rauxel geborene und in Herford aufgewachsene Jurist war seit 1931 Stadtsyndikus in Paderborn. Als überzeugter Katholik habe er zu den neuen Machthabern „keinerlei Berührungspunkte“ gehabt und sei deshalb bereits 1936 zwangspensioniert worden. „Gute Kontakte in kirchliche Kreise ermöglichten ihm die Aufnahme einer Tätigkeit, die sein Lebensinhalt werden sollte: die archivische Überlieferung im Erzbistum Paderborn“, erklärte Generalvikar Hardt. Ein besonderes Verdienst von Dr. Cohausz sei es gewesen, während des Krieges erfolgreich für die Auslagerung des Erzbistumsarchivs aus der bedrohten Stadt Paderborn einzutreten.

Archivarbeit als Lebensinhalt
Die Pfarrarchivpflege habe dem früheren Bistumsarchivar sehr am Herzen gelegen. „In vielen Pfarrgemeinden lassen sich Fragen zur Geschichte, aber auch zu rechtlichen Verhältnissen mit Hilfe der von ihm angelegten Findbücher schnell und präzise klären“, erläuterte Generalvikar Alfons Hardt. Seine Tätigkeit als Leiter des Bistumsarchives übte Dr. Alfred Cohausz von 1945 bis 1981 und damit bis ins Alter von 84 Jahren aus. Die jetzt erfolgte Aufarbeitung des Nachlasses sei noch keine Würdigung in Form einer Biographie, so der Generalvikar des Paderborner Erzbischofs. „Material dafür steht aber nun in reichlicher Menge und Qualität zur Verfügung.“ Weiterlesen