Website der Landesinitiative Langzeitverfügbarkeit – LZV.nrw – online

Hier finden Sie umfangreiche Informationen zur digitalen Langzeitverfügbarkeit sowie zu den Angeboten und Zielen von LZV.nrw. Die Landesinitiative Langzeitverfügbarkeit arbeitet seit ihrem Start im September 2021 an einem umfangreichen LZV-Angebot für die NRW-Hochschulen und ihre Bibliotheken. Dieses Angebot stellt sie Ihnen auf ihrer Website vor – von einer Einführung in das Thema digitale Langzeitverfügbarkeit bis
hin zu den am Bedarf der Hochschulen und Hochschulbibliotheken NRWs ausgerichteten LZVServices der Landesinitiative LZV.nrw.
Daran anknüpfend sind umfangreiche Informationen zur Umsetzung der digitalen Langzeitverfügbarkeit zusammengestellt. Neben der Vermittlung von LZV-Wissen und dem Support in Fragen der praktischen Anwendung möchte die Landesinitiative Langzeitverfügbarkeit aktiv die LZV-Anliegen der NRW-Hochschullandschaft aufnehmen und deren Realisierung vorantreiben. Ein wichtiger Aspekt für die Zukunft ist die Vernetzung der mit LZV.nrw kooperierenden Hochschulen sowie die Schaffung einer gemeinsamen Wissensplattform zum Thema LZV.
Die Landesinitiative Langzeitverfügbarkeit steht als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Alle Informationen und den Kontakt zum LZV-ServiceTeam finden Sie unter:
https://www.lzv.nrw

Netphen-Deuz: Mit dem Smartphone auf eine Reise durch Raum und Zeit

Videowalk Deuz © M. Kramer-Poggel

Am 12. November lud die Qulturwerkstatt nachmittags zur Premiere des Videowalks nach Deuz ein.

Im Rahmen des Förderprogramms „Tiny Residences“ hatte das Künstlerduo „boikott“ aus Hamburg den Projektleiter der Qulturwerkstatt, Stefan Bünnig, kontaktiert. Gemeinsam mit vielen Helfern aus dem Ort und großer Unterstützung der Qulturwerkstatt, produzierten die beiden Künstler Sophie Krause und Robin Plenio innerhalb von 14 Tagen „Ein Nachbarschaftsmanifest“. Weiterlesen

Digitalisierung der Plan-Sammlung „Bauernhofbüro“.

Bauaufmaße agrarische Haustypen auf dem Gebiet des Deutschen Reichs (1934 bis 1944). Reblog archivamtblog, 25.10.2022

unbekannter Ort (Kreis Wittgenstein): unbekannter Hof
Schmiede und Backofen (Schaubild) [vermutlich Bad Laasphe-Puderbach], 1946
Quelle: Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
846 / Kartensammlung, Nr. 846/1927


„1934 wurde das sog. Bauerhofbüro als Teil der Fachgruppe Bauwesen im NS-Bund Deutscher Technik eingerichtet. Durch diese Stelle wurde unmittelbar mit dem Großprojekt begonnen, ein mehrbändiges Standardwerk zu den agrarischen Haustypen des ganzen damaligen Deutschen Reichs vorzulegen. Dazu wurden bis ca. 1944 systematisch und reichsweit Bauaufmaße und Bestandszeichnungen von „typischen“ Hausformen im ländlichen Raum erstellt. Im Einzelnen wurden dazu Lagepläne, Ansichten, Grundrisse, Schnitte und unterschiedlichste Detailzeichnungen angefertigt.
Mit dem Umzug der Forschungsstelle nach Münster, kam auch die Plan-Sammlung 1939 nach Westfalen. Nach dem Ende der NS-Herrschaft wurden die Pläne vom ehemaligen Leiter des Büros – Gustav Wolf – in seine Dienststelle beim Provinzialverband Westfalen (ab 1953 LWL) mitgenommen. Von dort gelangte die 5.026 Pläne umfassende Sammlung schließlich im Jahre 2000 in die Obhut des Archivs LWL. Weiterlesen

Workshop „Schauspiel vor der Kamera“

Das Projekt „Digitale Stadtgeschichten“ nimmt weiter Fahrt auf. Mit Lars Dettmer ist nun ein Theaterpädagoge im Projektteam, der inhaltlich und gestalterisch aber auch fachlich unterstützen wird. Im Fokus stehen zunächst drei Workshop-Tag, an denen die Teilnehmenden sich ganz praktisch in „Schauspiel vor der Kamera“ fortbilden wollen. Viele Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer sind sehr erfahren, was Bühnentheater angeht.

Für das Projekt selbst wird es eine Herausforderung sein, mit kleiner Szenenfläche, Fokussierung durch Technik und dennoch den richtigen Emotionen umzugehen.

„In meinen Workshops werdet ihr gemeinsam euren Emotionen auf die Spur kommen, werdet Rollen entwickeln und lernen, eure eigenen Werkzeuge, Körper und Stimme, einzusetzen. Miteinander, im Raum und auf der Bühne. Ich freue mich auf Euch“, sagt Lars Dettmer. Weiterlesen

Online: Haushaltspläne der Stadt Siegen 1878 – 1933


Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat vor kurzem die Haushaltspläne der Stadt von von 1878 bis online verfügbar gemacht:
Etat für die Stadtkasse Siegen: 1878/1879 [?]-1879/1880; 1889/1890
Etats-Entwurf für die Stadtkasse zu Siegen: 1880/1881-1888/1889; 1890/1891-1891/1892
Haushaltsplan der Stadt Siegen: 1892/1893-1919; 1926-1933 [?]
Haushaltsplan über die ordentlichen Einnahmen und Ausgaben der Stadtgemeinde Siegen: 1920-1925 [?]

»Speed-Dating« für Museumsbetreiber

Erfolgreicher Workshop des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein


„Wie finanziere ich das Ganze?“, „Wer kann mich fachlich beraten?“ und „Wie locke ich Besucher in mein Museum?“ – Fragen, die sich die Museen in Siegen-Wittgenstein, egal ob ehrenamtlich oder in kommunaler Trägerschaft geführt, immer wieder stellen müssen. Auch die sachgerechte Darstellung von Objekten in einer Dauer- oder Sonderausstellung, die Lagerung der Objekte und Themen wie der Brand- und Denkmalschutz erschweren die Existenz vieler Museen.

Unterstützung der Vereinsarbeit

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Online: Eichenauer, H.; Mayr, A. u. Temlitz, K. (Hg.): Der Kreis Siegen-Wittgenstein.

Münster 1995 (= Städte und Gemeinden in Westfalen 2)

Im zweiten Band der Reihe werden die elf heute zum Kreis Siegen-Wittgenstein gehörenden Städte und Gemeinden beschrieben, die vor 1975 noch zwei eigenständigen Verwaltungseinheiten angehörten und die höchst unterschiedlich sind. Sechs Autoren geben die spezifische Entwicklung und aktuelle Situation aller Kommunen im waldreichsten Kreis Deutschlands wieder.

Download des Bandes (PDF; 100 MB)

Quelle: Geographische Kommission für Westfalen, Veröffentlichungen

Sonderausstellung „Dimension Farbe“

Aufbereitung in der Grube „Viktoria“ in Kreuztal-Littfeld, Foto: Peter Weller, o. D.

Museum Wilnsdorf, 13.09.2022 bis 02.10.2022

Kolorierte Fotografien von Peter Weller (1868-1940) ermöglichen einen beeindruckenden Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt in unserer Region zu Beginn des 20. Jahrhunderts

s.zur Ausstellung: https://www.siwiarchiv.de/ausstellung-dimension-farbe-historische-schwarzweissaufnahmen-des-fotografen-peter-weller-in-farbe/

„Archäologische Zeitmaschine“ – Mit virtueller Realität in die westfälische Vergangenheit reisen

Titelmotiv der VR-Filmpräsentation. Foto: LWL

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) geht neue Wege: Die LWL-Altertumskommission für Westfalen und die LWL-Archäologie schicken ab Montag (8.8.) eine „Archäologische Zeitmaschine“ auf die Reise durch Westfalen. Zu sehen ist die Zeitmaschine bis zum 10. September an einem Stand, der durch fünf Innenstädte wandert. Die Besucher:innen erleben mit Spezialbrillen Kurzfilme in „Virtual Reality“-Qualität zu drei archäologischen Fundstätten in Westfalen-Lippe. Mit dabei am Stand: der „DeLorean“-Sportwagen aus dem Kult-Kinofilm „Zurück in die Zukunft“ (1985). Erste Station ist Münster.

In virtueller Realität (VR) geht es für jeweils drei Minuten in die Jungsteinzeit, die Römerzeit und ins Mittelalter. In Shopping-Malls in fünf Städten (Münster, Bielefeld, Bocholt, Siegen, Dortmund) gastiert die Show jeweils für eine Woche.

„Archäologie und Geschichte griffig“
„Eine solche Aufbereitung archäologischer Stätten – auf wissenschaftlicher Basis in virtueller Realität – hat es noch nicht gegeben“, so der Direktor des LWL, Dr. Georg Lunemann, beim Start in einem Einkaufszentrum in Münster. Das Publikum könne den Bau des Großsteingrabs Große Sloopsteene bei Westerkappeln aus der Jungsteinzeit zwischen 3.500 und 2.800 v.Chr., die Ankunft des römischen Feldherren Drusus im Halterner Feldlager um 11 v.Chr. und den Angriff auf die Holsterburg bei Warburg im Jahr 1294 erleben, als sei es live dabei. Als Leitmotiv am Stand ist die „echte Zeitmaschine“ aus „Zurück in die Zukunft“ dabei: ein nachgebauter DeLorean, der einem Liebhaber aus Münster gehört. Weiterlesen

Online: „Der Dreissigjährige Krieg und der Alltag in Westfalen.

Quellen aus dem Staatsarchiv Münster“, Münster 1998

Seit dem vergangenen Jahr kooperieren das Landesarchiv NRW und die Lippische Landesbibliothek Detmold bei der Digitalisiserung der Publikationen des Landesarchivs NRW. Zurzeit sind 38 Veröffentlichungen des Landesarchivs online einsehbar.
Heute vorgestellt wird die Quellenedition zum 30jährigen Krieg der Abteilung Westfalen des Landesarchivs – ausweislich des Namensregisters mit einigen regionalen Treffern (z. B. ein wechselseitiger Pferderaub von Kurköln und Siegen, 1633)
Quelle: Landesarchiv NRW, Jahresbericht 2021, S. 51