Online: Lukas Heck: „Inklusion in Archiven.

Möglichkeiten und Grenzen in der Archivbenutzung“, Bachelorarbeit FH Potsdam,(2020)

„Archive und Inklusion“ ist ein herausforderndes Thema. Seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich für Menschen mit Behinderungen in Deutschland schon viel getan. Aber kann man mit dem heutigen Stand der Umsetzung zufrieden sein? Und wie sieht die Situation in Bezug auf die Archivlandschaft aus?

Konzepte und Projekte in Archiven bieten viele interessante und spannende Möglichkeiten in der historischen Bildungsarbeit und damit der Wissensvermittlung. In der Gesamtbetrachtung der historischen Bildungsarbeit wurde jedoch festgestellt, dass die Teilnahme für Menschen mit Behinderungen nicht ausreichend ermöglicht wird. Fehlende Literatur und nur wenige Leuchtturmprojekte sorgen dafür, dass Archivarbeit zu wenig Aufmerksamkeit erhält.

Konzepte und Projekte in der historischen Bildungsarbeit für Menschen mit Behinderungen bieten großes Potenzial. Dabei ist es gar nicht nötig, jedes Projekt immer wieder neu zu definieren. Vielmehr sollten bestehende Konzepte adaptiert und mit der Zielsetzung „Einbeziehung von behinderten Menschen“ erweitert werden. Beispiele dafür werden in der vorliegenden Arbeit aufgeführt.
via Archivalia

Archivportal-D: Archivgut, Archive und die Weimarer Republik (neu) entdecken

„Das Archivportal-D präsentiert sich jetzt in neuem Gewand. Der 2014 gestartete Webauftritt, ein spartenspezifischer Zugang zu den Daten der Deutschen Digitalen Bibliothek, wurde weitgehend überarbeitet und ansprechend umgestaltet. Zugleich findet sich dort nun ein erster Themenzugang zu Archivgut, das Themenportal „Weimarer Republik“ – entwickelt im Rahmen des DFG-Projekts „Sachthematische Zugänge im Archivportal-D“ (2018-2021).

ntdecken Sie das Archivportal-D neu!

Hier finden Sie unter anderem:

  • Eine Übersicht zu Archivinstitutionen aus ganz Deutschland
  • Aktuelle Nachrichten und weiterführende Informationen zum Archivportal-D, zu Themenzugängen und Möglichkeiten zur Teilnahme
  • Erschließungsinformationen teilnehmender Archive, leicht zugänglich durch eine Vielzahl an optimierten Sucheinstiegen und Filtern
  • Links zu digitalisierten Beständen, die direkt beim Datengeber abgerufen werden können

 

Erkunden Sie auch unser neues Themenportal zur „Weimarer Republik“!

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ARD Retro startet heute in der ARD Mediathek

u. a. mit der Reportage „Erzbergbau im Siegerland“ aus dem Jahr 1961

Zum UNESCO Welttag des Audiovisuellen Erbes am 27. Oktober 2020 stellen die ARD-Sender und das Deutsche Rundfunkarchiv Tausende zeitgeschichtlich relevante Videos frei zugänglich ins Netz. Im Fokus stehen regionale und aktuelle Fernsehproduktionen aus der Zeit vor 1966. Sie sind künftig unter dem Label ARD Retro in der ARD Mediathek zu finden. Die Videos sind zeitlich unbegrenzt verfügbar, lassen sich verlinken und perspektivisch auch in eigene Webseiten einbinden. Weiterlesen

„WissensWandel“ für Archive und Bibliotheken

Kulturstaatsministerin Grütters: „Digitale Angebote sichern kulturelle Teilhabe“

Für die Digitalisierung in Bibliotheken und Archiven stellt Kulturstaatsministerin Monika Grütters zehn Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit. Öffentlich zugängliche Bibliotheken und Archive in kommunaler, kirchlicher, freier oder sonstiger nichtstaatlicher Trägerschaft können aus der Förderlinie „WissensWandel“ Mittel erhalten, um ihre digitalen Angebote stärker auszubauen, ihre Medienbestände weiter zu digitalisieren sowie neue Formate zur digitalen Nutzung und Wissensvermittlung zu entwickeln.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien erklärt dazu: „Bibliotheken und Archive sind wichtige Akteure in unserer Kulturlandschaft, weil sie uns den Zugang zu unserem schriftlichen Kulturerbe und zu verlässlichen Informationsquellen eröffnen. Mit ihren generationenübergreifenden Angeboten tragen sie außerdem vielfach zur kulturellen Teilhabe in der Stadt und in ländlichen Räumen bei. Zugang und die Erschließung von Wissen wandeln sich jedoch stark und werden digitaler. Nachdem die Bibliotheken und Archive durch die Schließungen infolge der Corona-Pandemie nicht oder nur eingeschränkt nutzbar waren, unterstützen wir sie mit unserem Förderprogramm dabei, ihr Angebot unabhängig von Öffnungszeiten zugänglich zu machen und damit auch die kulturelle Teilhabe in Zeiten der Krise zu sichern.“ Weiterlesen