Online: Findbuch Stahlbergarchiv Müsen

Das Findbuch Stahlbergarchiv Müsen des Altenberg Stahlberg e.V. ist als elektronischesPflichtexemplar durch der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (ULB) online verfügbar gemacht worden. Die ULB Münsterist gesetzlich beauftragt, die im NRW-Landesteil Westfalen (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold, Münster) erscheinenden gedruckten und elektronischen Publikationen als sog. Pflichtexemplare zu sammeln (vgl. Kulturgesetzbuch NRW, §§ 55–62)

Literaturhinweis: Nora Wohlfahrt: „Barrierefreiheit im Archiv.

Der Zugang zu Archivgut am Beispiel gehörloser Nutzerïnnen“ (online, 2022)

„Alle Personen, die in Archiven arbeiten, kennen es: das immer weniger zutreffende Klischee von Archiven als verschlossene, beinah geheime Orte. Mein Weg ins Archiv führte über ein Projekt, das dieses Bild wunderbar widerlegt: Im Projekt Heimerziehung haben wir ehemalige Heimkinder niedrigschwellig bei ihrer Suche nach Nachweisen und Unterlagen für die biografische Aufarbeitung unterstützt und begleitet – von wegen, geheim. Meine Kollegin bezeichnete das als ‚emotionale Barrierefreiheit‘. Doch wie sieht es sonst aus mit der Barrierefreiheit im Archiv? Meine erste Forschungsfrage ist die nach der Relevanz des Themas in der fachlichen Diskussion mit einem Ausblick auf den englischsprachigen Diskurs. Anschließend stellen sich die Fragen, welche praktische Relevanz das Thema in der archivischen Arbeit hat und was Archive tun, um Barrierefreiheit herzustellen. Anhand explorativer Expertïnneninterviews mit Gehörlosen und Fachpersonen aus Gedächtnisinstitutionen soll die Frage nach Erfahrungen in Archiven mit (fehlender) Barrierefreiheit beantwortet werden. Die Interviews bilden die Grundlage für die Beantwortung der Frage nach Handlungsempfehlungen zum Abbau von Barrieren. In der Arbeit möchte ich aufzeigen, welche Maßnahmen Archive ergreifen können und welches Vorgehen dabei hilfreich und effektiv ist. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage nach schnell umzusetzenden Maßnahmen, die auch für kleine Archive möglich sind. Dabei liegt der Fokus auf dem Bereich der Nutzung, denn „[a]lle Archive haben eine künftige Nutzung zum Ziel. ….“ (aus der Einleitung)
Die an der Potsdamer Fachhochschule entstandene Masterarbeit kann hier eingesehen werden. Zur Entstehung der Arbeit s. Archivalia v. 25. April 2021

„Wir liegen mit der Digitalisierung im Zeitplan“

Leiter des Erzbistumsarchivs informiert über den Stand der Digitalisierung von 8.000 Kirchenbüchern

Die Digitalisierung der Kirchenbücher der Kirchengemeinden des Erzbistums Paderborn macht gute Fortschritte und liegt im Zeitplan. Das erfreut Michael Streit als Leiter des Erzbistumsarchivs sowie Julia Hennig als Geschäftsführerin des Digitalisierungsprojekts. (c) Thomas Throenle, Erzbistum Paderborn

Das im Jahr 2015 begonnene Projekt der Digitalisierung von Kirchenbüchern der Kirchengemeinden des Erzbistums Paderborn liegt im Zeitplan und der für Ende 2023 geplante Abschluss rückt jetzt in den Blick. Darüber freut sich Michael Streit, seit November 2021 Leiter des Erzbistumsarchivs Paderborn. Streit ist dankbar für die Fortschritte bei der Digitalisierung von Kirchenbüchern und das damit verbundene hohe Interesse von Familienforschern, aber auch dafür, dass jetzt die Kirchenbücher seiner Heimat-Pfarrei St. Martinus Hörste online gestellt sind und digital vorliegen. Das Erzbistum Paderborn stellt mittlerweile allen Interessierten über eine Million aus Kirchenbüchern digitalisierte Seiten für die Online-Recherche zur Verfügung – genau sind es 1,227 Millionen Seiten. Mussten bisher Forscher und Interessierte das Erzbistumsarchiv im Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn besuchen, um Kirchenbücher aus den Kirchengemeinden zu sichten und auszuwerten, ist es jetzt digital möglich, tief in eine Familiengeschichte einzutauchen.

„Das Team des Erzbistumsarchivs Paderborn ist zuversichtlich, dass bis Ende 2023 alle Kirchenbuchdaten der Pfarrgemeinden des Erzbistums Paderborn, von Höxter bis Wanne-Eickel und von Minden bis Siegen, die nicht mehr den Datenschutzfristen unterliegen, online auf der Internetplattform matricula-online.eu 
recherchierbar sein werden“, unterstreicht Streit. „Und das kostenlos und rund um die Uhr.“ Weiterlesen

Vierwöchige Schliessung des Stadtarchivs Siegen im Sommer 2022

Vom Montag, den 18. Juli 2022, bis einschließlich Freitag, den 12. August 2022, bleibt das Stadtarchiv für die Öffentlichkeit geschlossen. In dieser Zeit werden interne Arbeiten zur Magazinverwaltung und Erschließung der Archivbestände durchgeführt. Das Stadtarchiv bittet um Verständnis, dass sich in dieser Zeit die Beantwortung von Anfragen verzögern kann. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an stadtarchiv@siegen.de oder die Rufnummer 0271 / 404-3095. Ab Dienstag, den 16. August 2022, steht das Stadtarchiv nach vorheriger Anmeldung/Terminvereinbarung wieder zur Verfügung.