Vortrag zum Planungskonzept der „Alten Synagoge“, Bad Laasphe

12. Mai 2026 um 19:00 Uhr, Evangelische Stadtkirche, Kirchplatz 20, Bad Laasphe

Vom Synagogenprojekt war schon in Paris die Rede. Kerstin Heider, Architektin aus dem Architektenbüro ProjektPlus und Lehrbeauftragte an der Uni Siegen hat im vergangenen Jahr an der Ecole Normale Superieure Paris einen Vortrag zum Thema: „ZwischenZeiten, Architektonische Antworten auf erinnerte Geschichte“ gehalten. Sie wird um 19.00 Uhr in der Ev. Stadtkirche einen Ausschnitt aus dem umfangreichen Planungskonzept für die Alte Bad Laasphe vorstellen. Dabei wird sie Gedanken, Ideen und Informationen vermitteln, die zum Ziel haben, dem Gebäude zu ermöglichen, seine Geschichte selbst zu erzählen.

Quelle: Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Veranstaltungen

Gefriergemeinschaften im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein

Wo gab es im Kreisgbiet Siegen-Wittgenstein Gefriergemeinschaften bzw. -genaossenschaften? Ein Aufruf!

Kürzlich erhielt das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein Unterlagen zur Geschichte der Gefriergemeinschaft Rüppershausen (Bad Laasphe), die die Geschichte der Genossenschaft vom Ende der 1950er Jahre bis 2018 dokumentiert.
Es folgt eine erste, sicher unvollständige Aufstellung von Gefriergemeinschaften im Kreisgebiet:
Altkreis Wittgenstein:
Bad Berleburg (anderweitig genutzt)
Bad-Berleburg-Beddelhausen
Bad Berleburg-Girkhausen
Bad Berlebruf-Raumland (jetzt Teil des Feuerwehrhauses)
Bad Berleburg-Richstein
Bad Berleburg-Wingeshausen (2)
Bad Laasphe-Banfe, Frosthaus (Nachnutzung als Vereinsraum der Wander- und Heimatfreunde)
Bad Laasphe-Hesselbach
Bad Laasphe-Oberndorf (Umbau)
Bad Laasphe-Puderbach
Bad Laasphe-Rüppershausen (Nachnutzung durch hat Feuerwehr)
Erndtebrück-Schameder: zwei Gefriergemeinschaften

Altkreis Siegen:
Kreuztal-Oberhees
Netphen-Beienbach
Siegen-Langenholdinghausen

Quellen: Weiterlesen

Projekt „Alte Synagoge“ im Bad Laaspher Schaufenster

10. Mai 2026 von 11:00 bis 18:00 Uhr, Haus des Gastes, Wilhelmsplatz 3 Bad Laasphe

Der Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. stellt das Projekt der Alten Synagoge vor.
Mitglieder des Vereins werden an einem Stand im Haus des Gastes interessierte Besucher über den Stand des Projekts Alte Synagoge informieren.
Quelle: Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Aktuelles

Geschichte ganz nah: Historische Führung durch das Schloss Berleburg

(c) Dieter Bald


Seit seinem Bau im Jahr 1258 prägt das Schloss Berleburg die Region. Am Samstag, 09.05.2026, lädt von 12.00 bis 13.00 Uhr eine Führung dazu ein, die lange Geschichte und ausgewählte Bereiche des Hauses näher kennenzulernen. Die Teilnehmenden treffen sich auf dem Schlosshof rechts, noch vor dem ersten Kastanienbaum. Die Führung beginnt im Gerichtsgewölbe, führt weiter zum Fürstlichen Marstall mit der eindrucksvollen Staatskutsche und endet in der Schlosskapelle, die bis heute von der Fürstlichen Familie genutzt wird.

Führung vorwiegend im Freien
Veranstalterin ist die Volkshochschule Siegen-Wittgenstein in Zusammenarbeit mit dem Schloss Berleburg. Da der Großteil der Führung im Freien stattfindet, wird dem Wetter angepasste Kleidung empfohlen. Die Gebühr von zehn Euro ist vor Ort in bar zu entrichten. Die Anmeldung ist unter www.vhs-siegen-wittgenstein.de unter Angabe der Kursnummer YA00500 möglich.

Ein uralter Kirchhügel in Raumland birgt Geheimnisse


Dass die Kirchen in unserem Kirchenkreis wichtig sind, steht außer Frage. Was aber wenige wissen: Die Kirchen zwischen Siegen und Olpe, zwischen Winterberg, Bad Laasphe und Niederdresselndorf beherbergen auch das eine oder andere Geheimnis. Die Spurensuche, die in lockerer Reihenfolge fortgesetzt wird, beginnt in Raumland auf einem uralten Kirchhügel.
Dort steht Dr. Dirk Spornhauer, der Raumländer Pfarrer, im Chorraum der Kirche, in der er 25 Jahre lang gepredigt hat. Mit Freude zeigt er auf alten Putz, unter dem nach einer Restauration Szenen aus dem Leben Jesu hervorkamen.
Größere Restaurierungen oder Sanierungen der in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichteten westfälischen Hallenkirche fielen nicht in seine Amtszeit, wofür der aus Eisern stammende und zuvor in Neunkirchen tätige Pfarrer sehr dankbar ist: „Die Kirche atmet eine Tradition und Geschichte, mit der man sich beschäftigen muss. Das gehört alles nicht einer Generation. Das gehört allen davor und danach.“ Weiterlesen

Ausstellung der Bilder von einer Kinderführung durch den Flecken mit den Kindergärten aus Lindenberg und Niederndorf

Technikmuseum Freudenberg, 26.April 2026, 10:00 – -18:00

Am 10. und 11. März 2026 fanden Kinderführung durch den Flecken statt.  Die Kinder fotografierten den Flecken aus ihrer Perspektive und das was sie möchten. Während sie bekannte und historische Orte vorgestellt und erklärt bekamen, wie z. Bsp. das alte Gefängnis, das Schloss, den Brand und das einzige Haus, das stehen geblieben ist,  die Bauweise der Häuser, sowie die alten Scheunen die als Lager Ort dienten.

Die Kinder werden die Bilder dieser Führung als Ausstellung  „den Flecken aus Sicht der Kinder“ ab Sonntag, den 26.04.2026 im Museum im Kritzlersaal ausstellen.

VHS-Vortrag: „Die Ludwigsburg“: Handwerkskunst und Anekdoten aus über drei Jahrhunderten.

Di. 14.04.2026, 18:00 – 19:30 Uhr, Das neue CAPITOL, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg
Heiner Althaus

024 Ludwigsburgstr. 3- Ludwigsburg in Bad Berleburg
Ursulabuschmann, CC0, via Wikimedia Commons

Einmal im Monat wollen wir uns zu einem modernen Stammtisch zusammensetzen, die perfekte Plattform um uns gegenseitig Themen und Traditionen, Geschichte und Geschichten aus Wittgenstein näherzubringen. Es kann um historische und abenteuerliche, ernste und lustige, spannende und kurzweilige, seriöse und halbseidene Gegebenheiten und Themen gehen. Jeder Abend beginnt mit einem halb- bis maximal einstündigen Vortrag einer Heimatfreundin oder eines Heimatfreundes. Weiterlesen

Siegener Beiträge 30 (2026) erschienen

„Die Geschichtswerkstatt Siegen legt ihr 30. Jahrbuch vor. Mit 300 Seiten ist es prall gefüllt mit Aufsätzen zur regionalen Geschichte. Sie decken ein breites Spektrum ab und behandeln so unterschiedliche Themen wie Archäologie in Berg [Leander Wilhelm Kühn] und Bunker [Thomas Poggel], nähern sich den Biografien des unternehmerisch tätigen Theologen Tuchtfeld [Johannes Burkardt], des naturkundlich orientierten Lehrers Suffrian [Peter Kunzmann] und des Siegener Fotografen Siebel [Josef Wiesmann] an. Die Zeitgeschichte Siegens bildet mit den Anfängen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) [Bernd Plaum und Torsten Thomas], mit »Siegens neuer Mitte« [Katrin Minner] und mit dem Bunker auf dem Rosterberg einen eigenen Schwerpunkt des Bandes. Dazu zählt in einer gewissen Wese auch der Artikel zu Brambachs Haus [Christian Brachthäuser], der die jahrzehntelangen Forschungen zum Standort von Rubens Geburtshaus in Siegen abschließend zusammenfasst und umfassend präsentiert. Weiterlesen

Literaturhinweis: Die staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Siegen (Frieder und Henner, Band 5)

Der Band widmet sich der Staatlichen Ingenieurschule für Bauwesen Siegen als einem der ersten Bildungsbauten auf dem Haardter Berg. Errichtet 1965 bis 1967 von den Architekten Friedrich Wilhelm Bertram und Elmar Lang (Aachen), Preisträger des 1962 ausgelobten Wettbewerbs, bildet sie den Kern des heutigen Campus Paul-Bonatz-Straße.

Einführend geht es um den Schulbau im Kontext der geplanten Bebauung des Haardter Bergs mit seiner spezifischen Verbindung von Bildungsbauten und Wohnarealen. Thomas Schiffmann rekonstruiert in seinem Beitrag anhand zahlreicher historischer Fotografien das ursprüngliche Erscheinungsbild der Ingenieurschule und stellt erstmals die gestalterischen Qualitäten von Architektur und Innenraumgestaltung dar.

Eva von Engelberg-Dočkal, Petra Lohmann (Hrsg.)
Die staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Siegen
Mit einem Bitrag von Thomas Schiffmann
Reihe Frieder & Henner #5
Siegen: unversi 2026, 93 S., farbige Abb.
ISBN 978-3-96182-222-5
Quelle: Verlagswerbung

Ein Turm als Andachtsort in Wilnsdorf

Das Kirchengebäude von St. Martinus stammt aus dem Jahr 1972 – warum vom Vorgängerbau nur der Turm erhalten blieb.

„Es ist 1973. Gerhard Giese, frischgebackener Referendar im Schuldienst, fährt durch strömenden Regen zu seiner offiziellen Bestellung nach Siegen. „Es hat geschüttet wie aus Kübeln, und trotzdem habe ich gleich ein Gefühl der Beheimatung gespürt“, erzählt der aus Neheim-Hüsten (heute Arnsberg) gebürtige Sauerländer. „Landschaftlich liegen das Siegerland und das Sauerland nicht weit auseinander. Und ich bin halt kein Großstädter.“
Ähnlich erging es ihm, als er erstmals nach Wilnsdorf kam, um sich eine Wohnung anzusehen, sein späteres Zuhause. Auch hier hatte er sofort den Eindruck, angekommen zu sein. „Mein erster Blick galt dem Kirchturm von St. Martinus, den ich von da an die nächsten Jahre und Jahrzehnte eigentlich nur eingerüstet kenne“, erinnert sich Gerhard Giese. „Kurzzeitig war das Gerüst weg und der Turm weiß getüncht, aber bald darauf stand das Baugerüst wieder da.“ Und noch eine Erinnerung hat Gerhard Giese aus dieser Zeit behalten: die dringlichen Bitten des Pfarrers an die Gemeinde, die aus der alten Kirche mitgenommenen Figuren und Buntglasfenster doch zurückzubringen. Weiterlesen