
Der Hilchenbacher Stadtbrunnen ist traditionell mit vielen hundert Ostereiern bunt geschmückt worden. Quelle: Stadt Hilchenbach

Der Hilchenbacher Stadtbrunnen ist traditionell mit vielen hundert Ostereiern bunt geschmückt worden. Quelle: Stadt Hilchenbach
Zwei weitere Zeitungen aus dem Siegerland sind inzwischen in das Portal eingestellt worden, für die Christian Brachthäuser und Patrick Sturm vom Stadtarchiv Siegen auch Beschreibungen erstellt haben. Die ältere Zeitung ist der „Siegerländer Volksfreund“, ein konservatives Blatt, das als Parteizeitung der christlich-sozialen Bewegung Adolf Stöckers fungierte. Die Zeitung wurde ab 1882 in Siegen von dem Verleger Carl Buchholz gedruckt, ab 1885 erschien sie in Weidenau. Die Auflagenhöhe der dreimal wöchentlich erscheinenden Zeitung betrug zeitweise 2.000 Exemplare, sank aber danach. Ins Portal eingebracht sind die Ausgaben der Jahre 1882-1893.
Im Portal findet man den „Siegerländer Volksfreund“ hier:
https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/titleinfo/17127060 Weiterlesen
Dieter Bald hat unlängst einen Wikipedia-Eintrag für den Wittgensteiner Oberkreisdirektor Kurt-Werner Basarke erstellt. Basarke stand der Wittgensteiner Kreisverwaltung von 1946 bis 1952 vor.

In diesem Jahr sollen während der Ferien in unregelmäßigen Abständen historische Persönlichkeiten aus dem Kreisgebiet erraten werden. Die erste richtige Anwort hier in den Kommentaren gewinnt wie immer einen Buchpreis. Gerne darf auch der Rechercheweg beschrieben werden.
Ich wurde 1879 im Kreisgebiet geboren. Nach dem Abitur in der Region wendete ich mich zunächst den Naturwissenschaften bzw. der Medizin zu. Ein Ausstellungsbesuch in einer süddeutschen Metropole veränderte dann meinen weiteren Lebensweg. Ich wechselte zur Kunst über, daher besuchte ich eine Fachschule in einer niederbayrischen Stadt. Mein künstlerischer Mittelpunkt wurde dann der Niederrhein. Meine Werke fanden internationale Beachtung und sind auch heute noch in Museen in Düsseldorf und in Berlin zu finden. Wer bin ich?

„Das Siegerlandmuseum öffnet seine Türen – für alle! Im Frühjahr bringen wir in einem Pilotprojekt Menschen verschiedener Lebenswelten, verschiedenen Alters und verschiedener kultureller Herkunft miteinander über die Objekte des Museums ins Gespräch. Es gilt, die spannenden Geschichten, die sich hinter den Objekten verbergen, oder die Art der künstlerischen Arbeit zu verstehen und dann selbst aktiv zu werden.
Was kommt wohl dabei heraus? Ob Collage, Video, Hörstück oder Skulptur – alles ist möglich und wird zum Abschluss des Projektes der Öffentlichkeit präsentiert und gefeiert. Wir sind auch schon gespannt!“
Weitere Informationen auch zur Anmeldung für die am 30. April beginnenden Termine s. Flyer AKTIV im Siegerlandmuseum
Caritasverband und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland präsentieren Wanderausstellung der Arolsen Archives
Ein regionales Beispiel ist der Nachlass von Maria Holowko, geb. 1926, die zwischen 1942 und 1945 im Walzwerk in Kreuztal-Eichen als Zwangsarbeiterin arbeitete. Sie verstarb in in der Marburger Universitätsklinik am 29.6.1945.

Quelle: Heimatverein Alte Burg Dreis Tiefenbach e. V.
Der Dreis-Tiefenbacher Heimatforscher Ferdinand Lutz hat die Erinnerungen Rudolf Kühns in einem Buch veröffentlicht, aus diesem vorgelesen wird.
19.04.2022, 18:00 Uhr, Haus Pithan, Im Bruch 4, Dreis-Tiefenbach
Hindernisse auf dem Ausbildungsweg
Rudolf Kühn war jüngster Sohn und achtes Kind des Schulmeisters Wilhelm Kühn. Er bekam eine Ausbildung am Lehrerseminar in Hilchenbach. Bis es soweit war mussten aber etliche Hindernisse überwunden werden. Rudolf Kühn beschreibt anschaulich und detailliert die Stationen auf seinem Weg ins Lehramt. Seine Schilderungen lassen die Zustände im Schulwesen und die Menschen, die seinen Weg maßgeblich beeinflussten, für uns lebendig werden.
Persönliche Eindrücke
Er gibt auch seine persönlichen Eindrücke wieder, die er von der Einwohnerschaft in den Orten seines Wirkens gewonnen hat, unter anderem Breitenbach, Langenholdinghausen und Marienborn, damals, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Quelle: Stadt Netphen, Veranstaltungen
[Link zur zweiten Ausgabe des Rätsels]
[Link zur dritten Ausgabe des Rätsels]
[Link zur vierten Ausgabe des Rätsels]

In diesem Jahr sollen während der Ferien in unregelmäßigen Abständen historische Persönlichkeiten aus dem Kreisgebiet erraten werden. Die erste richtige Anwort hier in den Kommentaren gewinnt wie immer einen Buchpreis. Gerne darf auch der Rechercheweg beschrieben werden.
Ich wurde in den 1850er Jahren im Kreisgebiet geboren. Bereits im Alter von zwei Jahren verlies ich das Kreisgebiet. In meiner neuen Heimat ging ich zur Schule und erwarb mir später dort als Lehrperson einen guten Ruf. Dennoch gab ich meinen Beruf auf und wendete mich der Schriftstellerei zu. Nach einem weiteren Ortswechsel trat neben der Schriftstellerei auch die journalistische Tätigkeit. Vor fast genau 100 Jahren bin ich verstorben. Wer bin ich?
Das neue Jahrbuch der Geschichtswerkstatt Siegen ist erschienen. Der 26. Band für das Jahr 2021 kommt frisch aus der Druckerei und präsentiert auf knapp 200 Seiten wieder interessante Artikel zur regionalen Geschichte. Jens Friedhoff beschäftigt sich mit der Altenkirchener Stadtmauer und Christian Brachthäuser mit der Bau- und Kulturgeschichte des Siegener Ballhauses. Bernd D. Plaum ist mit mehreren Beiträgen im Jahrbuch vertreten. Zunächst widmet er sich der Impfkampagne um 1800 im Fürstentum Nassau-Siegen, zeichnet die Geschichte des Fickenhütter Gast- und Badehauses von Tilmann Jakob Jüngst nach, und ordnet die Selbstzeugnisse des Weidenauer Maschinenbauunternehmens Schleifenbaum & Steinmetz als Bausteine einer Unternehmensgeschichte ein. Eine zeitgenössische Beschreibung Siegens und des Siegerlandes im Großherzogtum Berg runden den Aufsatzteil ab. Wie üblich schließt sich daran der Rezessionsteil an.
Der Band kann ab sofort für Euro 15,00 bei der Geschichtswerkstatt (info@geschichtswerkstatt-siegen.de) oder etwas später in allen gut bestückten Buchhandlungen erworben werden.
Quelle: Geschichtswerkstatt Siegen, 4.4.22

Das Heft 1-2022 der Fachzeitschrift ARCHIVAR (75. Jahrgang) liegt nun online vor.
Der Themenschwerpunkt des neuen Heftes ist die Provenienzforschung. Fachbeiträge gibt es unter anderem zu Wiedergutmachungsakten als Quellengattung, zu Linked Data und zu Lücken in der Provenienzforschung. Dazu kommen Beiträge aus Archivtheorie und Praxis, Literaturberichte u.v.m.
Link zur PDF-Datei
Quelle: Verband deutscher Archivarinnen und Archivare, Aktuelles, 25.2.2022