Virtuelle Ausstellung: „Päckchen von drüben“:

Historische Dokumente aus beiden deutschen Staaten

DDR-Zoll bei der Kontrolle von Päckchen von oder nach „drüben“, [um 1960]
Quelle: BArch, DL 203 BILD-0046 (Ausschnitt) – Zollverwaltung der DDR


„Millionen von Bürgern beider deutscher Staaten beteiligten sich am deutsch-deutschen Austausch von Geschenken per Post. Was wurde in den Päckchen verschickt? Welche Hürden waren zu überwinden, bis das Geschenk den Empfänger erreichte? Welche politischen Implikationen waren mit den Sendungen verbunden?
In der in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesarchiv und dem Stasi-Unterlagen-Archiv erstellten virtuellen Ausstellung „Päckchen von drüben“ werden Dokumente von bundesdeutschen Behörden mit solchen von Stellen der DDR – darunter des Ministeriums für Staatsicherheit – in Beziehung gesetzt. Auf diese Weise wird es möglich, das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Zwei Wochenschau-Beiträge geben zeitgenössische Stimmen und Stimmungen wieder.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Austausch von Päckchen und Paketen zwischen Privatpersonen in der Bundesrepublik und der DDR. Dabei werden besonders die Jahre zwischen 1950 und 1970 in den Blick genommen.“

Zur Virtuellen Ausstellung:

Quelle: Bundesarchiv, Aktuelles, 29. Mai 2021

Linktipp: Marburger Professor*innenkatalog


„Der Marburger Professorenkatalog online ist ein gemeinsames Projekt des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde und des Archivs der Philipps-Universität Marburg. Er soll alle verstorbenen Professoren der Marburger Universität umfassen und wird sukzessive fortgeführt.

Grundlage der bisherigen Eingaben ist dabei der Catalogus Professorum Academiae Marburgensis. Die akademischen Lehrer der Philipps-Universität Marburg von 1527 bis 1910, bearb. von Franz Gundlach (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 15, 1), Marburg 1927, der biographische Angaben zu den Marburger Hochschullehrern von der Gründung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts bietet. Auf der Basis der von Inge Auerbach herausgegebenen Folgebände des Catalogus wird der Marburger Professorenkatalog online fortgesetzt. Weiterlesen →

Online: Archivnachrichten aus Hessen 21/1

Das aktuelle Heft der „Archivnachrichten aus Hessen“ hat als Schwerpunktthema „Historische Berufe“. Für das Freilichtmuseum Hessenpark sind sie eine besondere Herausforderung, wie in einem Artikel anschaulich dargelegt wird. Aber auch für Genealogen, Heimatforscher und andere, die frühneuzeitliche Akten verwenden, sind historische Berufs- oder Rangbezeichnungen zuweilen problematisch. Zwei Beiträge geben Einblick in diese Thematik. Eine sehr spezielle Berufssparte ist die der Kurmusik bzw. des Kurmusikers, die in Bad Schwalbach fast 60 Jahre lang von einer jüdischen Familie ausgeübt wurde. Der Artikel ist zugleich ein Beitrag zum diesjährigen Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Weiterlesen →

Online: Denkmalpflege in Westfalen-Lippe Heft 2021/1

Auf den Beitrag von Frauke Berghorn, über „Das Rathaus von Siegen-Geisweid – ein Kommunalbau mit hohem künstlerischem Anspruch“, S. 23 – 28, wird besonders hingewiesen.

Frauke Berghorn, die neuen LWL-Denkmalreferentin für Siegen, Kreuztal und Freudenberg, wird auf S. 56 vorgestellt.

Link zur PDF-Datei

Video-Vortrag: Prof. Nils Büttner (Stuttgart): „Rubens und der Kunstmarkt“

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung (WS 20/21): „Kunst am Markt. Künstler – Händler – Sammlungen/Sammler“. Organisiert von Prof. Dr. Jochen Sander (Städel-Kooperationsprofessur) und Dr. Berit Wagner, Kunstgeschichtliches Institut der Goethe-Universität Frankfurt

„Peter Paul Rubens (1577–1640) war einer der gefragtesten Maler seiner Zeit. Schon von seinen Zeitgenossen wurde er als umfassend gebildeter „Gott der Maler“ bewundert brachte er in seinem Haus eine üppige Sammlung von Kunst und Altertümern zusammen. Sie standen, genau wie seine eigenen Bilder auch zum Verkauf. Sein deutscher Biograph Joachim von Sandrart, der dem Bewunderten Vorbild persönlich begegnet war, weiß davon zu berichten, „daß Rubens neben seiner eignen Kunst/ auch aus anderer Wißenschaft und Handlung seinen Nutzen fürtreflich zu machen/ und also sich selbst den Weg zum Reichthum wol zu bahnen wuste“. Insgesamt werden Rubens knapp zweieinhalb Tausend Werke zugeschrieben. Darunter sind Entwürfe für Wandteppiche, für Skulpturen und Architektur, für Gold- und Silberschmiedearbeiten, aber auch für Buchillustrationen und Titelblätter. Der Vortrag soll zeigen, wie Rubens als Sammler und Verkäufer von Kunstwerken agierte, wie er seine eigenen Bilder vermarktete und wie diese bis heute gehandelt werden.“

Siegen: Förderverein sammelte 2 Millionen Euro für Museumserweiterung

Einen Scheck über 1,66 Millionen Euro konnte Bürgermeister Steffen Mues jetzt aus den Händen von Günter Zimmermann, Vorsitzender des Fördervereins des Siegerlandmuseums und des Oberen Schlosses e. V., entgegennehmen.

Günter Zimmermann (r.), Vorsitzender des Fördervereins des Siegerlandmuseums und des Oberen Schlosses, überreichte Bürgermeister Steffen Mues eine Spende über 1,66 Millionen Euro zur Erweiterung und Modernisierung des Siegerlandmuseums.

Mit der Summe will der Verein die Erweiterung und Modernisierung des Siegerlandmuseums unterstützen, die die Stadt Siegen in dem Bunkerkomplex an der Burgstraße, unweit des Oberen Schlosses, beabsichtigt.

Aus einem Architektenwettbewerb waren 2020 drei Siegerentwürfe hervorgegangen, auf deren Basis eine Kostenprognose erstellt wurde. Danach belaufen sich die Investitionskosten auf rund 14,7 Millionen Euro. Zu stemmen ist diese Investition nur durch erhebliche Fördersummen von Bund und Land NRW.

Fördervoraussetzung ist dabei jeweils der Nachweis eines entsprechenden Eigenanteils der Projektträgerin. Dieser Eigenanteil kann für die Stadt Siegen haushaltsbedingt nicht höher als 3 Millionen Euro sein. Schnell war deshalb klar, dass für die Realisierung der Museumspläne ein außerordentlich großes bürgerschaftliches Engagement erforderlich sein würde. Weiterlesen →

Relaunch des Online-Gedenkbuchs des Bundesarchivs

Die Online-Version des Gedenkbuchs „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945“ wurde überarbeitet und ist jetzt in neuem Layout und mit neuen Funktionen verfügbar.

Startseite, Quelle: Bundesarchiv

In dem Online-Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945“ werden jüdische Opfer der Shoah aus Deutschland namentlich aufgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Wohnsitz im Deutschen Reich hatten. Die Gruppe der hier zusammengetragenen „jüdischen Opfer“ umfasst die Personen, die aufgrund der nationalsozialistischen Rassenideologie als Jüdinnen und Juden verfolgt wurden, ungeachtet ihrer tatsächlichen Staatsangehörigkeit. Der geografische Bezugsrahmen ist das Deutsche Reich in den Grenzen vom 31.12.1937, das heißt vor der Annexion Österreichs und des Sudetenlands sowie ohne die Gebietseroberungen im Zuge des Zweiten Weltkriegs. Wohnsitznahmen infolge von Zwangsumsiedlungen bleiben außerhalb der Betrachtung.

Geschichte des Gedenkbuchs

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Bilder und Videos zur KulturPur-Geschichte

Nachdem 2020 vornehmlich Innenaufnahmen von Künstlern und Konzerten zu sehen waren, liegt der Focus in diesem Jahr auf besonders stimmungsvollen Außenaufnahmen: Ob Nächte im strahlenden Mondschein, sonnig-mediterranes Open Air-Feeling oder auch Historisches aus den Anfangstagen der „Sommerbühne für Siegen-Wittgenstein“ – zufällig vorbeikommende Ausflügler und Wanderer entdecken bei einem Rundgang und beschaulichem Vogelgezwitscher garantiert ihr persönliches Festivalhighlight aus vergangenen Jahren oder freuen sich über neue, bisher nicht gekannte Impressionen. In jedem Fall macht die Bilderschau des Motivovals und der umgebenden Ausstellungsdreiecke Lust auf neu zu genießende Freiheiten und auf ein Festival, das sich im kommenden Jahr nach zwei Auszeiten fulminant zurückmeldet. Weiterlesen →

Betzdorfer Geschichte(n) Nr. 8 erschienen

Der BGV erinnert an…
… Betzdorfer Geschichte, Geschichten, Sehenswertes, Denk- und Merkwürdiges (Teil 2)

In der Schriftenreihe „Betzdorfer Geschichte(n)“ ist jetzt der Band Nr. 8 mit dem Titel „Der BGV erinnert an… (Teil 2)“ erschienen. Der Untertitel sagt dem Interessierten, worum es inhaltlich geht: um „Betzdorfer Geschichte, Geschichten, Sehenswertes, Denk- und Merkwürdiges“. Vorliegender Band ist die Fortsetzung von Band 6 der Schriftenreihe.
Aus den 194 Artikeln, die bisher im Betzdorfer Mitteilungsblatt erschienen sind, wählte der Verein 60 Beiträge aus und stellte sie thematisch geordnet zu einem 128 Seiten starken Bändchen zusammen. 63 Fotos, zum Teil farbig, illustrieren und ergänzen die kurzen Texte des Autoren Gerd Bäumer. Bürgermeister Benjamin Geldsetzer schrieb ein Vorwort, über den Gastbeitrag von Dr. Thomas Bartolosch zum Thema „Straßennamen“ freut sich der BGV ganz besonders.
Der Inhalt ist gegliedert in die Bereiche Straßennamen, Geschäfte und Kaufhäuser, Gaststätten und Hotels, sowie Vermischtes. Der Leser findet Artikel aus allen Betzdorfer Stadtteilen. Das Titelbild zeigt eine grafisch bearbeitete Ansichtskarte der Wilhelmstraße aus dem Jahre 1922.
Band Nr. 8 kann zum Preis von € 11,50 bei den Vorstandsmitgliedern des BGV, unter der Adresse www.betzdorf-geschichte.de, per E-Mail betzdorf-geschichte@bgev.de und bei der Buchhandlung MankelMuth erworben werden.