Der Kreis Olpe sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
in Teilzeit.
Der Kreis Olpe sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
in Teilzeit.
Auch in diesem Jahr schließt das Stadtarchiv von Montag, 3. August, bis einschließlich Freitag, 28. August 2026, für die Öffentlichkeit. Ab Dienstag, 1. September 2026, kann das Archiv dann wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten und nach vorheriger Anmeldung besucht werden.
Quelle: Stadt Siegen, Pressemitteilung v. 23.6.26
Dr. Matthias Meusch hat die Leitung am Standort Duisburg übernommen

Übergabe der Ernennungsurkunde an Dr. Matthias Meusch durch den
Präsidenten des Landesarchivs NRW Dr. Tobias Herrmann, Foto: Landesarchiv
NRW/Nicole Gerber

Heute berät der Ausschuss für Kultur und Medien abschließend den Entwurf zur Änderung des Archivgesetzes und stimmt dann über die Entwurf ab – s. Tagesordnung, TOP 8. Denkbar wäre somit eine 2. Lesung des Gesetzes vor der Sommerpause – in der Plenarsitzung am 15. oder 16. Juli.
Zum Archivgesetz bisher auf siwiarchiv:
1) Sachstand: Evaluierung des Archivgesetzes NRW (2018 – 2026)
2) Archivvgesetz NRW: Unerwartete Wende
3) Archivgesetz NRW – ja, ist denn schon Weihnachten?
4) Heute: 1. Lesung des Gesetzes zur Änderung des Archivgesetzes NRW
5) Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man von zügig sprechen.
6) Heute (live): Expertenanhörung zum NRW-Archivgesetz
Interview mit LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens zur „Leipziger Erklärung“

Dr. Holger Mertens, Chefdenkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Foto: LWL/Thorsten Arendt
Die Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern (VDL) hat auf ihrer Jahrestagung vom 8. bis 10. Juni in Leipzig eine Erklärung zur Zukunft der Denkmalpflege in Deutschland verabschiedet. Über 420 Teilnehmende setzten damit ein deutliches Signal an Politik und Gesellschaft. LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens ordnet die „Leipziger Erklärung“ ein.
Was sind die Kernbestandteile der Erklärung?
Mertens: Zunächst möchte ich die Leipziger Erklärung zitieren. Dort heißt es: „Denkmalpflege und Denkmalschutz sind unverzichtbare Zukunftsaufgaben“. Zudem wird deutlich gemacht, dass Bau- und Kulturdenkmäler weit mehr als Zeugnisse vergangener Zeiten sind, da sie Identitäten schaffen, Lebensqualität sichern und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Wir Denkmalfachämter rufen die politischen Entscheidungsträger auf, Denkmalpflege und Denkmalschutz als wesentlichen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umbaukultur anzuerkennen, welche eine wesentliche Zielsetzung für das gesamte aktuelle Baugeschehen sind bzw. sein sollten.
Zudem sollen wissenschaftlich fundierte und objektiv nachvollziehbare Entscheidungen im Bereich der Denkmalpflege sichergestellt werden. Die fachliche Unabhängigkeit von uns Denkmalfachämtern muss daher bewahrt werden. Und dazu gehört, dass diese Fachbehörden personell sowie finanziell ausreichend ausgestattet werden.
Auch wir sind selbstverständlich dafür, Verwaltungsabläufe zu optimieren und wenn nötig zu modernisieren – jedoch bitte gemeinsam mit uns.
Und „gemeinsam“ ist ein weiteres wichtiges Stichwort. Für eine gelingende Denkmalpflege ist das Partnerumfeld unverzichtbar und muss gestärkt werden: Dazu gehören Handwerk, Restaurierung, Forschung und alle, die sich zivilgesellschaftlich engagieren. Weiterlesen
Antrag gemäß §9 der Geschäftsordnung des Rates der Universitätsstadt Siegen zur Sitzung des Kulturauschusses am 16.06.2025 der CDU, Grüne, Volt, FDP, UWG,Linke
„Die Stadt Siegen verfügt bereits über ein wertvolles Angebot zur Vermittlung ihrer
Stadtgeschichte. Auf den städtischen Internetseiten zum Historischen Stadtrundgang und zu den Orten der Stadtgeschichte werden wichtige historische Orte vorgestellt. An verschiedenen Stellen ergänzen Informationstafeln im Stadtraum dieses Angebot.
Teilweise führen QR-Codes zu weiterführenden digitalen Texten.
Dieses Angebot ist grundsätzlich sehr sinnvoll. Es bleibt aber hinter seinen Möglichkeiten zurück, wenn die digitalen Informationen teilweise nur in längerer Textform oder
ausschließlich in wenigen Stichpunkten verfügbar sind. Für Besucherinnen und Besucher, die den QR-Code vor Ort mit dem Handy scannen, sollte die wichtigste Information schnell, verständlich und in einer passenden Sprache erreichbar sein. Weiterlesen
Link zur Keynote Beckedahls auf der Tagung „Offene Archive 2026 – Transparenz, Beteiligung, Vielfalt – Bürger*innenarchive in demokratischen Gesellschaften“ in Köln

Warum es sich lohnt den Text ganz zu lesen:
“ …. Antifaschistische Archivarbeit …. Diese Arbeit verlangt keine bestimmte Parteizugehörigkeit. Sie verlangt keine geteilte private Meinung. Sie verlangt nur, dass man den eigenen Beruf ernst nimmt: Vollständigkeit, Integrität, Zugänglichkeit, Schutz. Genau deshalb können sich auch Menschen darauf verständigen, die politisch sonst wenig teilen. Es ist Berufsethik und keine Gesinnung. …. Archivarbeit ist nicht antifaschistisch, weil Archivarinnen privat die richtigen Meinungen haben. Sie ist antifaschistisch, wenn sie verhindert, dass Macht die Vergangenheit säubert. Sie ist antifaschistisch, wenn sie marginalisierte Perspektiven nicht wieder aus der Überlieferung fallen lässt. Sie ist antifaschistisch, wenn sie Gewalt dokumentiert. Sie ist antifaschistisch, wenn sie Löschung nicht mit Aktualisierung verwechselt. Sie ist antifaschistisch, wenn sie sagt: Nein, das verschwindet nicht einfach.
Archive werden die Demokratie nicht allein retten. Das wäre eine Überforderung. Aber ohne Archive wird es sehr viel leichter, Demokratie umzuschreiben. ….“ Weiterlesen

Hugo Stinnes vor dem Sonderausschuss des Entnazifizierungshauptausschusses des Regierungsbezirks Düsseldorf, Quelle: LAV NRW R, RWB, Nr. 1290 / Carl August Stachelscheid
Für den ersten Einstieg in die Recherche nach Entnazifizierungsakten gibt es seit kurzem eine neue Anlaufstelle. Auf „Fragen und Antworten zur Entnazifizierung“ finden Sie Anhaltspunkte für die Suche nach Ihren Vorfahren. Mehr Informationen zu den Entnazifizierungsakten und dem Vorgang der Entnazifizierung sind auf der Seite „Entnazifizierungsakten“ gebündelt.
Quelle: Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland, 22. Mai 2026
s. a. https://www.siwiarchiv.de/nrw-entnazifizierungsakten-online/
An der heute stattfindenden Präsenzanhörung des federführenden Ausschusses für Kultur und Medien im NRW-Landtag beteiligt sich der Innenausschuss nachrichtlich. Die Sitzung kann im Livestream ab 15:30 mitverfolgt werden.
Folgende Sachverständige wurden eingeladen: Weiterlesen
Digitalisierte Sammlungen entfalten ihr volles Potenzial für Forschung, Vermittlung und Partizipation erst in der Vernetzung untereinander, als verknüpfte offene Kulturdaten. Die offene Wissensdatenbank Wikidata ist hier ein wichtiger Knotenpunkt. Zum Beispiel sind weltweit über eine Million Gemälde in Wikidata erfasst. Weiterlesen