Jährliche Kranzniederlegung am 28. Februar Gedenken an die ermordeten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Hilchenbach

Kranzniederlegung Gedenkstein 2021

Am Montag, 28. Februar, jährt sich der Tag der Deportation von Elisabetha „Gerti“ Holländer und ihrem zehnjährigen Sohn Lothar Holländer

An diesem Jahrestag veranstaltet die Stadt Hilchenbach eine Gedenkstunde, um an das schreckliche Schicksal der Hilchenbacher Jüdinnen und Juden, die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland geworden sind, zu erinnern. Am Gedenkstein an der Ecke Marktplatz und Hilchenbacher Straße wird dabei ein Kranz niedergelegt.

Bedingt durch die Corona-Pandemie findet auch in diesem Jahr keine öffentliche Gedenkstunde statt. Stattdessen werden Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis und seine Stellvertreter Olaf Kemper und Jan Oliver Thomas sowie der stellvertretende Landrat André Jung im stillen Gedenken einen Kranz niederlegen. Weiterlesen →

THEATER TRIFFT MUSEUM #1: Safira Robens & Peter Paul Rubens. Im Kunsthistorischen Museum Wien


„In unserer neuen Webserie THEATER TRIFFT MUSEUM besuchen Schauspielerinnen und Schauspieler des Burgtheaters ein leeres Museum und erzählen von einer ganz persönlichen Kunstbegegnung.

In der ersten Folge trifft Safira Robens im Kunsthistorischem Museum einen Maler, mit dem sie weit mehr als einen ähnlich klingenden Nachnamen verbindet: Peter Paul Rubens

++ THEATER TRIFFT MUSEUM ++
Mit Safira Robens, Elisabeth Augustin, Philipp Hauß, Arthur Klemt, Robert Reinagl, Sylvie Rohrer, Peter Simonischek u.a.
ab 19. Februar
www.burgtheater.at/theater-trifft-museum

Einer Serie von Anne Aschenbrenner & Philipp Hauß
Video: Sophie Lux
Redaktion: Anne Aschenbrenner
Musik: Nils Strunk“

Literaturhinweis: Traute Fries „Das Leben des Hugo Herrmann.

Letzter Repräsentant der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Siegen“, Siegen 2022

Das Aktive Museum Südwestfalen und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (CJZ) haben gemeinsam die 64seitige Broschüre herausgegeben. Traute Fries hat die Informationen aus dem persönlichen Nachlass von Hugo Herrmann (1898-1993), den Klaus Dietermann übernommen hatte, zusammengestellt. Weiterlesen →

Literaturhinweis: Petra Solau-Riebel: Siegerländer Sprachatlas. Lautgeographie (Diss. 2022)

Sprachatlanten beinhalten skizzierte Sprachkarten, die diverse Dialektphänomene einer bestimmten Region detailliert darstellen. So ist es das Ziel dieses Bandes, die Lautgeographie des Siegerlands abzubilden und zu analysieren. Als Basis fungieren die in den Jahren 2011–2013 erhobenen Audiodateien aus dem SiSAL-Projekt (Siegerländer Sprachatlas).

Zur Spezifizierung der einzelnen lautlichen Merkmale werden vorrangig die Vokale und partiell Konsonanten des mittelhochdeutschen Bezugssystems herangezogen. In kontrastiver Darstellung erfolgt die Erörterung von Analogien zu älteren Siegerländer Sprachkarten sowie die Beschreibung der lautlichen Ausprägungen in den angrenzenden Dialekträumen. Hierzu werden Karten aus dem Digitalen Wenker-Atlas, dem Siegerländer Wörterbuch und Einträge aus Wörterbüchern der betrachteten Gebiete zur Illustration herangezogen.
Der Sprachatlas ermöglicht Rückschlüsse darauf, ob ein einheitliches „Siegerländer Platt“ existiert und inwieweit die angrenzenden Mundarten den Sprachgebrauch beeinflussen. Das Printmedium stellt eine Ergänzung zur digitalen Version, dem „Sprechenden Siegerländer Sprachatlas“ (SiSAL) dar.

Petra Solau-Riebel
Siegerländer Sprachatlas. Lautgeographie
Reihe Sprach- und Kommunikationswissenschaften, Band 7
Siegen: universi 2022, Format A 4, 386 S., zahlreiche farbige Karten und Abb.
ISBN 978-3-96182-100-6
Preis: 24,- Euro

Online-Version auf dem OPUS-Server der Universitätsbibliothek Siegen

Quelle: Verlagswerbung

Neustart des Internetportals LWL-„Geodatenkultur“

LWL lädt zum Stöbern im Kulturlandschafts-Informationssystem ein

 

„Geodatenkultur“: So heißt das neu gestaltete Online-Portal des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu den Kulturlandschaften Westfalen-Lippes. Hier finden Fachleute Informationen zu historisch bedeutsamen Kulturlandschaftsbereichen mit ihren charakteristischen Merkmalen sowie zu Garten- und Parkanlagen. Doch auch interessierte Bürger:innen können durch das Internet-Portal die Landschaft vor ihrer Haustür neu entdecken. Weiterlesen →

Gründung der ersten Gesamtschule in Siegen (1988) – Pro und Contra

2 Zeitzeugeninterviews auf „Unser Siegen“

Gudrun Reinhardt (CDU):

Link zum Beitrag auf „Unser Siegen“

Winfried Schwarz (SPD), damaliger Kreisdirektor des Kreises Siegen-Wittgenstein:

Link zum Beitrag auf „Unser Siegen“

Quellen und Literatur zur Errichtung der Gesamtschule in Siegen: Weiterlesen →

Stellungnahme zur Diskussion um Straßenumbenennungen in Siegen

Gemeinsame Erklärung von Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Siegerland und Aktiven Museum Südwestfalen, 11. Februar 2022

„Straßennamen dienen zunächst der räumlichen Orientierung in einer Stadt. Sie prägen sich allein schon deswegen in das Bewusstsein und Alltagsleben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ein. Vor allem aber sind sie sichtbarer Teil einer regional geteilten Erinnerung. Als solche markieren die gerade diskutierten Fälle der Lothar-Irle-Straße und (Adolf) Stöcker-Straße eine durchaus brisante Anwesenheit der Vergangenheit in der Gegenwart.

Die aktuelle öffentliche Berichterstattung zu den ersten Überlegungen des städtischen Arbeitskreises zur Aufarbeitung der historischen Hintergründe von Straßennamen verweist darauf, dass der Umgang mit Geschichte, konkret den historischen Personen und Ereignissen im öffentlichen Raum, nicht erst seit kurzem von hohem öffentlichen Interesse ist. Die Berichterstattung und Leserbriefe machen aber vor allem deutlich, dass Geschichte bisweilen nur von einigen wenigen gemacht wird. Die so entstehenden Deutungen und Erzählungen verraten mehr über die politische Grundhaltung der gegenwärtigen Akteurinnen und Akteure als über die geschichtlichen Hintergründe. Eine solche Praxis trägt kaum zur sachlichen Klärung bei. Die Fallbeispiele Adolf Stoecker und Lothar Irle sind fraglos diskussionswürdige Ehrungen, allerdings belegen die dazu kontrovers geführten Debatten in der lokalen Presse eindrucksvoll, dass nicht nur breitere Beteiligungsmöglichkeiten, sondern vor allem eine sachliche Fundierung sowie eine gute Moderation dringend von Nöten sind. Weiterlesen →

War der 8. Mai ein Tag der Befreiung?

Eine Gegenrede von Prof. Dr. Christoph Bode:
„Die Geschichtswerkstatt Siegen veröffentlicht hier einen bislang in der “Heimatzeitung” nicht abgedruckten Leserbrief, dessen Verbreitung uns aber mehr als notwendig scheint. Der Kontext geht aus der einleitenden Bemerkung hervor.
Die Siegener Zeitung veröffentlichte am 21.1.22 unter der Überschrift “Zu devot” einen höchst befremdlichen Leserbrief von Herrn Wolfgang Ruth aus Hilchenbach, in dem dieser sich dagegen verwahrt, im Zusammenhang mit dem 8. Mai 1945 von einer “Befreiung” zu sprechen, er persönlich empfinde das als Verhöhnung. ….“
Zum Weiterlesen und zur Diskussion auf der Seite der Geschichtswerkstatt wird von hier aus eingeladen.

Online: „Künstlerinnen und Künstler in Westfalen. Werkverzeichnis“

Aus dem Kreisgebiet sind vertreten: Ludwig Heupel-Siegen, Reinhold Koehler und Otto Piene. Die Bestände des Siegerlandmuseums und des Museums für Gegenwartskunst wurden berücksichtigt.

Link zur Werkverzeichnis
Die Publikation wurde bereits auf siwiarchiv vorgestellt.