Wer war Thielicke – Hilchenbacher können sich jetzt informieren

Stadtgeographie: Kennzeichnung historischer Bauten und Straßen

Dr. Peter Neuhaus (links) und Reinhard Gämlich, Geschäftsführer Hilchenbacher Geschichtsverein e.V. © Dr. Peter Neuhaus

Die Stadtgeographie Hilchenbachs gehört mit zum Arbeitsgebiet des Hilchenbacher Geschichtsvereins e.V.. Nach einer längeren Vorarbeitszeit hatte die Gruppe für 16 Gebäude in der Altstadt Hilchenbach Texte entworfen, die auf Alter und historische Bedeutung der betreffenden Häuser hinweisen. Sie wurden dort unter Plexiglastafeln angebracht, welches im Januar 2006 erfolgte.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Westfälisches Amt für Denkmalpflege, hatte mit Schreiben vom 22. April 2004 und die Stadt Hilchenbach mit Schreiben vom 27. Juli 2004 der geplanten Umsetzung einen guten Erfolg gewünscht und die Maßnahme außerordentlich begrüßt.

Der Hilchenbacher Geschichtsverein e.V. hatte in mehreren Vorstandssitzungen das Thema aufgegriffen und erneut in Angriff genommen.

Am 11. März 2022 konnte ein weiteres Plexiglasschild am Wohnhaus im Kirchweg 6 in Hilchenbach mit nachgenanntem Text angebracht werden:

Erbaut durch den Gerichtssekretär
Friedrich Thielicke (1853-1945)
gemäß dem Antrag vom 23. Januar 1901
und der Genehmigung vom 28. März 1901.
Friedrich Thielicke war Großvater des bekannten
protestantischen Theologen Helmut Thielicke (1908-1986)

Die Plexiglastafel hat die Größe von 21 mal 30 Zentimetern mit polierter Kante und vier Lochbohrungen, die entsprechend durch Abstandshalter an das Gebäude angebracht wurde und somit fassadenschonend ist.

Peter Neuhaus veröffentlichte in Zusammenarbeit mit Waltraud Menn als „Folge 22“ der Beiträge zur Geschichte Hilchenbachs die Jahresgabe „Helmut Thielicke und Hilchenbach – Eine Spurensuche aus Anlass des 100. Geburtstages des großen evangelischen Theologen am 4. Dezember 2008“.
Quelle: Hilchenbacher Geschichtsverein e.V., 27.4.2022

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