Der 74. Westfälische Archivtag findet heute und morgen in der Stadthalle Hagen statt. Das Rahmenthema lautet: „Lösungskonzepte für analoge und digitale Herausforderungen des kommunalarchivischen Alltags“.
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Der 74. Westfälische Archivtag findet heute und morgen in der Stadthalle Hagen statt. Das Rahmenthema lautet: „Lösungskonzepte für analoge und digitale Herausforderungen des kommunalarchivischen Alltags“.
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zu Adolf-Wagner-Straße, Diemstraße, Porschestraße und Graf-Luckner-Straße.
Vorlage 1285/2023 für die Sitzung des Rates am 22. März 2023:
„Stellungnahme des Arbeitskreises zur Historischen Aufarbeitung von Straßennamen im Auftrag des Rates der Stadt Siegen
Der Arbeitskreis zur Historischen Aufarbeitung von Straßennamen hat auf Aufforderung des
Rates erneut über die Persönlichkeiten von Carl Diem, Ferdinand Porsche, Adolf Wagner und Graf Luckner beraten. Nach weitestgehend einmütiger Diskussion und Beschlussfassung empfiehlt der Arbeitskreis Weiterlesen
Erhältlich in allen Buchhandlungen; Preis: 20,00 €; Bestellungen über die Homepage der Ge-schichtswerkstatt Siegen e.V.: geschichtswerkstatt-siegen.de
„Die Geschichtswerkstatt Siegen e.V. legt mit ihrer neuesten Publikation den 27. Band ihrer erfolgreichen Jahrbuchreihe „Siegener Beiträge“ vor. Wie jedes Jahr bietet er eine thematische Vielfalt, die einen Bogen vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert spannt.
Den Reigen der Beiträge eröffnet Leander W. Kühn mit der detaillierten Auswertung geoarchäologischer Untersuchungen zur Martinikirche in Siegen, wobei er die Nutzungsdauer des ursprünglichen Bauwerks bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts datiert. Daraus folgt, dass die Errichtung des Nachfolgebaus bereits in die Zeit vor dem 13. Jahrhundert zu fallen scheint und damit in eine Phase des beginnenden wirtschaftlichen Aufbruchs Siegens und der Region.
Der Siegener Stadtarchivar Dr. Patrick Sturm widmet sich trotz lückenhafter Quellenlage umfassend dem Thema Pest und Maßnahmen zu ihrer Bewältigung durch Landesherr und Stadtregiment, die zuwiderlaufende Interessen mit Konfliktpotenzial offenbaren. Die Absicht der Nassauer Grafen, das Territorium vor Pestepidemien zu schützen, führte zu Eingriffen in die städtische Autonomie und damit auch zu wirtschaftlichen Beeinträchtigungen. Weiterlesen
Der mittelalterliche und frühneuzeitliche Adel hatte viele Gesichter. Durch die Jahrhunderte wandelte er sich beständig, um sich den stetig wandelnden politischen und sozialen Bedingungen anzupassen. Ab dem Ende des 12. Jahrhunderts differenzierte sich der Adel im römisch-deutschen Reich in den hohen (fürstlichen) und den niederen Adel. Zum Niederadel gehörte die „Ritterbürtigen“ und die in die Ritterschaft aufgestiegenen Amtsträger und Dienstleute – „Ministerialen“ genannt. Diese „Kleinen unter den Großen“ bildeten eine eigene, vielfach in sich differenzierte, oft schillernde soziale Schicht. Weiterlesen
Zur Geschichte von Junkernhees erscheinen kurze Beiträge auf der Facebook-Seite des Schlosses:
1. Folge: Ein Ehevertrag mit Ferkelzucht
2. Folge: Die Beleibzüchtigung der Eheleute Römer (1561)
3. Folge: Die erste Burg im Heestal und ihre früheste urkundliche Erwähnung
4. Folge: Holz – Rohstoff, Baustoff, Energieträger
5. Folge: Die Mühle zur Hees
6. Folge: Muttern und Schrauben: Weiterlesen

Quelle: Intelligenz-Blatt für die Kreise Siegen, Wittgenstein und Altenkirchen, Nr. 10 vom 10.03.1848, Seite 84
s. a. „Zwei Protokolle zu Unruhen in Niederschelden, Kreis Siegen, während der deutschen Revolution 1848“
Do 16.03., 19.00 Uhr, Städtische Galerie, Haus Seel, Siegen
Ein Vortrag von Dr. Kurt Grünberg zur Tradierung des extremen Traumas in Deutschland – Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Continuous“. Angesichts des Bruchs, den Auschwitz in der Geschichte der Menschheit markiert, nähert sich Kurt Grünberg (Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt/M.)
dem Danach dieser Zäsur.
Quelle: Haus Seel, Veranstaltungen, 1. Halbjahr 2023
Berg- und Hüttenwesen Südwestfalens im Spiegel der Archäologie“
ACHTUNG! TERMINVERLEGUNG AUF DEN: 16. März 2023, 18.30 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr), Eintrachtsaal (Siegerlandhalle)
Zwischen Ruhr und Sieg werden seit Jahrtausenden mineralische Rohstoffe gewonnen, Bergbau betrieben oder Erze verhüttet. Allgemein bekannt sind dabei der Kohlebergbau in der Hochindustrialisierung im Ruhrgebiet oder die intensive Phase der Eisengewinnung im Siegerland bis in die 1960er Jahre. Weniger bekannt ist hingegen, dass die Wurzeln dieser Montanreviere teilweise über tausend Jahre zurückreichen und in welchem Umfang und mit welcher technischen Entwicklung das Berg- und Hüttenwesen den Raum prägte. Archäologische Forschungen der letzten 100 Jahre liefern uns heute hierzu ein facettenreiches Bild und erschließen Montandenkmäler von teilweise europäischer Bedeutung. Der bebilderte Vortrag spannt dabei einen Bogen von der Steinzeit bis in die Phase der Industrialisierung.
Quelle: Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein, Terminplanung Siegener Forum
Literatur, Links, Werke, Archive/Bibliotheken

Quelle: HStAD Bestand D 12 Nr. 43/21
Leben und Werk der in Laasphe geborenen Poetin laden zu einer weiteren Forschung ein. Man kann einerseits den literaturwissenschaftlichen Ansatz Regina Hartmanns verfolgen und weitere Gedichte Sommers entsprechend analysieren oder sich biographischen Fragen stellen, z. B. zur kurzfristigen Ehe mit dem späteren Wittgensteiner Landrat Friedrich August Jost.
Literatur
– Hartmann, Regina: Schreiben an die Heimat Elise Sommer – eine Dichterin aus Pommern, in: Baltische Studien, Neue Folge Band 80 (1944), S. 93 – 104
– Mehldau, Jochen Karl: Elise Sommer. Eine in Wittgenstein unbekannte Dichterin aus Laasphe, in: Wittgenstein, Jg. 101 (2013), Bd. 77, Heft 1, S. 20-29
– Metz-Becker, Marita: Der Marburger Romantikerkreis, in: Inspiration Marburg. SchriftstellerInnen und ihre Wohnhäuser, Marburg 2013, S. 9-21.
– Wisniewski, Roswitha: Geschichte der deutschen Literatur Pommerns. Vom Mittelalter bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Berlin 2013
Links
– Wikipedia-Eintrag zu Elise Sommer
– Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren, Eintrag Elise Sommer
– Jochen Karl Mehldau, Wittgensteiner Familiendatei, Link Weiterlesen
„Ein Gemälde des flämischen Malers Peter Paul Rubens (1577-1640) könnte bei einer Auktion in New York Schätzungen von Experten zufolge bis zu 30 Millionen Dollar (etwa 28 Millionen Euro) einbringen
Das etwa 1620 entstandene Werk „Portrait of a Man as the God Mars“, das einen Mann in Rüstung zeigt, solle im Mai in New York versteigert werden, teilte das Auktionshaus Sotheby’s am Dienstag mit. Das Bild stammt aus der Sammlung von Mark Fisch und Rachel Davidson und war zuletzt einige Jahre im Metropolitan Museum in Manhattan zu sehen.“
Quelle: dpa, 22.2.23