Künstlervor- und –nachlässe in Deutschland

Viele Hinterbliebene fühlen sich mit dem Nachlass aus einem Künstlerleben überfordert. Bundesweit haben sich zahlreiche Initiativen des Themas Künstlervor- und -nachlässe angenommen. Der Bundesverband Künstlernachlässe e.V., der solche Initiativen vernetzt und berät, verfolgt das Ziel der Anerkennung solcher Nachlässe als schützenswertes Kulturgut. Die Kulturstiftung der Länder formuliert in einem Positionspapier Handlungsempfehlungen für das Zusammenwirken der relevanten Akteure und Kriterien für die Beurteilung von Künstlervor- und -nachlässen.

Sehen Sie das Video zum Pressegespräch Künstlervor- und -nachlässe:

Hören Sie den Podcast zum Umgang mit Künstlervor- und -nachlässen:

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Video:“Impressionen Nauholz Obernau Ginsburg“

„Ein Video aus unserem SIEGFILM Archiv (16mm Film) dass Szenen aus den verschwundenen Orten Nauholz und Brauersdorf im Siegerland, die in den 60ern der Obernau Talsperre weichen mussten, sowie Szenen der Ausgrabungsarbeiten der Ginsburg.“ Bei den Restaurierungsarbeiten ist auch der Siegerländer Maler Hermann Manskopf zu sehen.

50 Jahre Deutscher Soldatenfriedhof Futa-Pass

Soldaten des Einsatzführungsbereiches 2 aus Erndtebrück und Reservisten der Kreisgruppe Südwestfalen bei Gedenkfeier und Arbeitseinsatz in der Toskana

Soldaten des Einsatzführungsbereiches 2 aus Erndtebrück, Reservisten der Kreisgruppe Südwestfalen des Verbandes der Reservisten und je ein aktiver Kamerad aus Siegburg und Koblenz nahmen jetzt an der Gedenkfeier anlässlich der 50. Wiederkehr der Einweihung des deutschen Soldatenfriedhofes auf dem Futa-Pass in der Toskana teil. Außerdem führten die Soldaten und Reservisten einen Pflegeeinsatz auf dem Soldatenfriedhof durch. Der Einsatz stand unter der Leitung von Stabsfeldwebel Erhard Lauber, selbst aktiver Soldat am Standort Erndtebrück und Geschäftsführer des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für das Wittgensteiner Land. Nach 2002 und 2011 war dieses der dritte Arbeitseinsatz von Soldaten aus Erndtebrück auf dem Futa-Pass.

Zu den Aufgaben der Soldaten gehörten unter anderem auch Mäharbeiten auf dem Friedhof. © Erhard Lauber

Letzte Ruhestätte für über 30000 Gefallene

Der Soldatenfriedhof liegt auf einer Bergkuppe, 40 Kilometer von Florenz entfernt, unmittelbar am Futa-Pass (952 Meter über dem Meeresspiegel). Mit 30.683 Gefallenen ist der Friedhof Futa-Pass der größte deutsche Soldatenfriedhof in Italien. Aus Feldgräbern und Gemeindefriedhöfen der umliegenden zehn Provinzen hat sie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge geborgen und umgebettet. Das war
notwendig, um die Gräber der Gefallenen zu erhalten und um noch unbekannte Tote zu identifizieren. Vielen Hinterbliebenen konnte der Volksbund nach langen Jahren der Ungewissheit das Schicksal ihres Angehörigen mitteilen. Die Einweihung des Friedhofes fand am 28.Juni1969 statt. Weiterlesen

Online: Peter Schlotter „Die ländliche Arbeiterfrage in der Provinz Westfalen“

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat unlängst diese 1907 in Leipzig erschienene, staatswissenschaftliche Arbeit online veröffentlicht.

Im Tabellenanhang finden sich auch Angaben für die beiden Altkreise Siegen und Wittgenstein.

Stolpersteinverlegungen in Siegen

1. August 2019

Auf Initiative und vielseitige Recherche des Aktiven Museums Südwestfalen werden die Steine für Frau Levi, Frau Dornseiffer und Herrn Reuter von Herrn Demnig in Kooperation mit dem Team des Stadtjugendrings Siegen e.V. im Siegener Stadtgebiet in die Bürgersteige verlegt. Die Aktion beginnt um 10.00 Uhr mit dem Ersatzstein für Bertha Levi in der Bahnhofstraße in Siegen. Anschließend wird um ca. 10.45 Uhr der Stolperstein für Herrn Karl Reuter in Siegen-Bürbach, Obere Dorfstraße 32, verlegt. Er wurde 1935 in die Heilanstalt Applerbeck eingewiesen, im März 1943 [? wg. Kommentar s. u.] nach Warstein verlegt und dort am 17.03.1941. ermordet. Gespendet wurde dieser Stein vom Heimatverein Bürbach.

Im Oval sind Theresia Dornseiffer geb. Nies und ihr Ehemann Rudolf Dornseiffer zu sehen. Das Foto ist aus dem Jahr 1929.
Quelle: Privatbesitz

Der 99. Gedenkstein wird um 11.30 Uhr dann für Theresia Dornseiffer in der Weidenauer Str. 28 in Siegen-Weidenau verlegt. Frau Dornseiffer wurde im Februar 1940 in die Heilanstalt Warstein eingewiesen, am 18. Juli 1941 nach Hadamar verlegt und dort im Rahmen des Euthanasieprogramms der Nationalsozialisten ‚T4‘ noch am gleichen Tag ermordet. Gespendet wurde dieser Stein von Ingrid Tielsch und Hanne Müller.
Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein, Veranstaltungen

Frauen in Kreuztals Stadtgeschichte

Gründung einer Geschichtswerkstatt
Mittwoch, 07. August, 17.00 bis 19.00 Uhr, Stadtbibliothek Kreuztal Treffen 1x monatlich, Folgetermine werden gemeinsam festgelegt.


Ziel ist es, das Leben und die Lebensbedingungen und Leistungen der Frauen vergangener Zeiten bis in die Gegenwart etwas genauer zu erforschen und aus dem Verborgenen ans Tageslicht zu bringen.

Bilder – Geschichten – Erlebnisse – Fakten: Wie sieht die Kreuztaler „FrauenStadtGeschichte“ aus?

Wer war früher eine Tochter dieser Stadt und wie sehen die Töchter dieser Stadt heute aus? Wussten Sie, dass zwei Kredenbacherinnen und eine Frau aus „Crombach“ 1653 als Hexen verbrannt wurden? 1920er Jahre in Kreuztal – Belle Epoque bei Dreslers? Was haben Frauen im Bergbau, in der Landwirtschaft, in den Kriegen geleistet und wie ist es ihnen ergangen? Weiterlesen

Stolpersteinverlegung für Karl Dornseifer

5. August 2019, 11 Uhr, Kreisel Ernsdorfstraße / Zum Ameisenberg

„Der SPD-Stadtverband und die SPD-Fraktion Kreuztal verlegen am Todestag von Karl Dornseifer einen Stolperstein, um an den SA-Mord in Ernsdorf zu erinnern.
Bürgermeister Kiß hält die Ansprache, Pastor Thies Friederichs eine Andacht.“

Quelle: SPD Kreuztal, Aktuelles