„Einzelfallakten zu sämtlichen Kirchen und Schulen Westfalens sind zwei Themen des neuen Bandes, darüber hinaus „Optionsakten“, die Entscheidungen von Polen und Deutschen für eine Staatsangehörigkeit als Folge des Versailler Vertrags beinhalten. Ghettorentenakten beleuchten ein besonderes Kapitel der jüdischen Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg und der Justizgeschichte. Und 7 weitere Beiträge …“
Jens Heckl (Hg.): Quellen erzählen Geschichten: Unbekannte Quellen Band 5: „Massenakten“ des 20. Jahrhunderts. Untersuchungen seriellen Schriftguts aus normierten Verwaltungsverfahren, Duisburg 2025 (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 98),
ISBN: 978-3-932892-39-4, 206 S., zahlreiche Abb., 5,00 €. Bezug über das Landesarchiv NRW Abt. Westfalen: westfalen@lav.nrw.de
Quelle: Landesarchiv NRW via Archivportal NRW, 11.2.2026

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„Diesen Monat widmen wir uns abgesehen von unseren regelmäßigen Einblicken in unseren Arbeitsalltag besonders spannenden Ausgrabungen und Funden aus dem westfälischen Mittelalter. Heute: Der mittelalterliche Bergbau Ratzenscheid bei Wilnsdorf, Kr. Siegen-Wittgenstein. Hier befindet sich der älteste urkundlich erwähnte Bergbau des Siegerlandes, der endlich 2025 nach vielen Jahren mühevoller Suche wiederentdeckt wurde und nun archäologisch dokumentiert wird. ….“

Was gibt es in Westfalen zu entdecken? Keine Frage, eine ganze Menge! Bei archäologischen Ausgrabungen wurden in den letzten Jahren überall in der Region Orte freigelegt, an denen Menschen vergangener Zeiten lebten, arbeiteten und ihre Verstorbenen bestatteten. Die Spuren, die sie dabei hinterließen, reichen von einfachen Verfärbungen im Boden bis zu wahren Meisterwerken, die uns heute noch staunen lassen. Wer schuf in der Steinzeit die Megalithgräber? Wie weit konnte man von einem mittelalterlichen Kirchturm aus blicken? Und woran scheiterte im 19. Jahrhundert der Bau einer Eisenbahnstrecke? Dieses Buch entführt in 90 kurzen Texten in die Forschungen der LWL-Archäologie für Westfalen, die hier anlässlich des Ruhestandes ihres Direktors Prof. Dr. Michael M. Rind Einblicke in ihre Arbeit während seiner 16-jährigen Dienstzeit von 2009 bis 2025 gewährt.
„Bei der 73. Sitzung der Bundeskonferenz der Kommunalarchive am 6./7. Oktober 2025 in Fulda wurde das vom BKK-Unterausschuss Historische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit erarbeitete Positionspapier Historische Bildungsarbeit in Archiven beschlossen. Es ersetzt das BKK-Positionspapier „Historische Bildungsarbeit als integraler Bestandteil der Aufgaben des Kommunalarchivs“ von 2005.

