Erschienen: „Kirchenbücher als Quellen der landesgeschichtlichen Forschung“

Münster 2025. – 201 S.: Abb. – ISBN 978-3-936258-36-3 / 20 €

Der 33. Band der Reihe „Westfälische Quellen und Archivpublikationen“ (WQA), herausgegeben von Mechthild Black-Veldtrup und Marcus Stumpf, mit dem Titel „Kirchenbücher als Quellen der landesgeschichtlichen Forschung“ ist erschienen.
Quelle: LWL-Archivamt, Aktuelles

Online: Katrin Minner: „Landesgeschichte im Radio.

Der Herstellungsprozess und der intermediale Transfer von landesgeschichtlichen Narrativen der WDR-Landesredaktion um Walter Först (1960 – Anfang der 1990er Jahre)“. Abschlussbericht des DFG-Projekts

„Der Abschlussbericht des von der DFG geförderten Projekts „Landesgeschichte im Radio. Der Herstellungsprozess und der intermediale Transfer von landesgeschichtlichen Narrativen der WDR-Landesredaktion um Walter Först (1960 – Anfang der 1990er Jahre)“ fasst kurz die Ergebnisse der geschichtswissenschaftlichen Untersuchung zusammen.
Das Projekt analysiert am Beispiel Nordrhein-Westfalens massenmedial distribuierte landesgeschichtliche Narrative zwischen 1960 und Anfang der 1990er Jahre und zeichnet Praktiken des „Geschichte-Machens“ nach. In einer Symbiose von Public History und medien- sowie landesgeschichtlicher Perspektive wird exemplarisch anhand der WDR-Hörfunk-Landesredaktion um den journalistischen NRW-Geschichtsexperten Walter Först (1920-1993) der intermediale Transfer von historischen Beiträgen als Bausteinen von Geschichtskultur untersucht. Die Redaktion hat aktiv für Nordrhein-Westfalen prägende Geschichtsbilder hervorgebracht und verankert. Auf der Grundlage intensiver Archivrecherchen wird analysiert, wie die journalistischen Akteurinnen und Akteure das Land im Spannungsfeld einer vielfältigen Region, der föderalen Bundesrepublik und der europäischen Nachbarn verorteten und historische Sinn- und Identitätsbildungsprozesse beförderten. Betrachtet wird, wie der Redaktionsleiter eine Vernetzung mit anderen politisch-kulturell und geschichtswissenschaftlich arbeitenden Institutionen und Personen herstellte, diese in institutionelle Formen jenseits des Rundfunks überleitete und damit eine zusätzliche Kommunikationsbasis für verhandelte Narrative schuf.“

Literaturhinweis: Anne-Grit Becker (Hrsg.): Fest für die Augen. Die Welt von Rubens erkunden

„Wie lässt sich ein junges Publikum für einen Alten Meister begeistern? Im Zentrum dieses Bands stehen ausgewählte Druckgrafiken nach Peter Paul Rubens, die das Fest in seinen unterschiedlichsten Facetten vor Augen führen – von mythologischen Szenen über historische Ereignisse bis hin zu Zukunftsvisionen.
Hervorgegangen aus einem experimentellen Lehrprojekt in Kooperation mit dem Siegerlandmuseum erkunden die Beiträge der Teilnehmer*innen, an welchen Stellen sich die Welt von Rubens mit unserer eigenen Gegenwart berührt.
Essayistisch und lyrisch werden die Imaginationspotentiale der Bilddrucke entfaltet. Zur Sprache kommt, was überrascht und fasziniert.

Anne-Grit Becker (Hrsg.): Fest für die Augen. Die Welt von Rubens erkunden
Reihe Kunst, Bd. 30, Uschi Huber (Hrsg.), Siegen: universi 2025, 60 Seiten, zahlr. Abb.
ISBN 978-3-96182-206-5

Quelle: Verlagswerbung

s.a.Ausstellung: „FEST. Rubensgrafik II“

Online: Max von dem Borne: Die Fischerei-Verhältnisse des Deutschen Reiches,

Oesterreich-Ungarns, der Schweiz und Luxemburgs, Berlin 1881

Das Kreisarchiv wurde von einem Kollegen aus der Kreisverwaltung auf diese online verfügbare Publiaktion hingewiesen. Die Ausführungen über die Sieg, die Eder und die Lahn samt deren Zuflüsse sind sehr ausführlich.

Wikipedia-Eintrag zu Gottfried Herbers (1863 – 1953)


Quelle: Gütersloher Jahrbuch Jg. 6 (1897), S. 117 – 149

Dieter Bald hat unlängst einen Wikipedia-Eintrag zu dem im Berleburg tätigen Pfarrer und Wittgensteiner Heimatforscher Gottfried Herbers vorgelegt.
Herbers´ 1893 in Berleburg erschienenen „Beiträge zur Geschichte Wittgensteins“ sind online verfügbar.

LWL-Video-Online: „Glocken übern den Wäldern“ (1955)


„Glocken über den Wäldern“ ist ein Kulturfilm, der das heutige Südwestfalen von der Soester Börde über das Sauerland bis hin zum Siegerland zeigt. Er zeigt das Sauerland der 1950er – im Mittelpunkt steht dabei die Stadt Soest im Herzen der Region. Dieser nennt er die „heimliche Hauptstadt Westfalens“. Von dort aus führt die Reise in die verschwiegene Bergwelt des Sauerlandes. Nahezu verwunschene und märchenhafte Motive dieser ursprünglichen Landschaft zeigen Zinnen bewerte Burgen, Flüsse, Seen und endlose Wälder im Spiel der Jahreszeiten. Thematischen Anschluss an den Siegerlandfilm „Der Eisenwald“ knüpft „Glocken über den Wäldern“ und zeigt die typische Kleinindustrie des Sauerlandes, wie die schwere Arbeit eines Hammerschmiedes oder die schweißtreibende Arbeit der Glockengießer sowie die Arbeit eines Drahtziehers. Die Aufnahmen zeigen aber auch regionaltypische Haus- und Landarbeit werden in den Fokus gerückt. Der Westfälische Verkehrsverband war Auftraggeber der Produktion und setzte den Film vor allem als Werbemitteln ein. Weiterlesen

Online: Hörbuch „Jung-Stilling: Ein Umriß seines Lebens (2025)“

„Jung-Stilling: Ein Umriß seines Lebens“, die Vertonung des gleichnamigen Buches von Prof. Dr. Gerhard Merk. Dieses Hörbuch bietet eine ausführliche, fundierte und angenehm zugängliche Darstellung des Lebens und Wirkens von Johann Heinrich Jung-Stilling.

Eine angenehme und informative Lesung
Das Hörbuch wurde von Frau A. Liebig mit einer ruhigen und klaren Stimme vorgelesen, die das Werk in einer entspannten Atmosphäre erlebbar macht. Mit einer Laufzeit von etwa sechs Stunden ist es die ideale Gelegenheit, mehr über Jung-Stilling zu erfahren – ob unterwegs, zu Hause oder in ruhigen Momenten.

Ein umfassender Einblick in Jung-Stillings Leben

Prof. Gerhard Merk (c) Universität Siegen

Das Buch „Ein Umriß seines Lebens“, verfasst von Prof. Dr. Gerhard Merk, beleuchtet das Leben und Werk eines der bedeutendsten Gelehrten des 18. Jahrhunderts. Die Vertonung lädt dazu ein, die Vielseitigkeit Jung-Stillings als Schriftsteller, Arzt, Ökonom und Pädagoge besser zu verstehen.

Kostenlos verfügbar für alle Interessierten
Das Hörbuch steht Ihnen ab sofort kostenlos unter dem folgenden Link zur Verfügung:
Jetzt anhören
Quelle: Jung-Stilling-Gesellschaft, 16.1.2025

Online: „Praktische Archivkunde“

„Das übersichtliche Handbuch zu Fragen der Archivtheorie und -praxis ist besonders auf das Berufsbild der Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv, ausgerichtet. Der Leitfaden ist von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen der kommunalen Archivpflege entstanden. Als Handreichung eignet er sich aber nicht nur für die Ausbildung und spätere Tätigkeit von Fachangestellten in Archiven, sondern auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Archiven, die über keine Fachausbildung verfügen. Diese Publikation kann nicht mehr über den Ardey-Verlag bezogen werden, da die 4. Auflage vergriffen ist und der Verlag Ende 2025 seine Buchproduktion eingestellt hat. Ersatzweise findet sich hier ein Download der Publikation.

Denkmal für einen Aufklärer:

Die Büste von Johann Heinrich Jung-Stilling in Wuppertal
Wer sich in Wuppertal auf Spurensuche begibt, stößt an gleich zwei Orten auf eine außergewöhnliche Persönlichkeit des 18. Jahrhunderts: Johann Heinrich Jung-Stilling. Als Augenarzt, Sozialreformer, pietistischer Denker und Autor zahlreicher Schriften war er weit mehr als ein Kind seiner Zeit – er war ein Wegbereiter für die Verbindung von Glauben, Aufklärung und praktischer Lebenshilfe. Zwei Büsten in Elberfeld erinnern bis heute an sein Wirken und seine Ideale.
Das erste Denkmal: Eine Büste in der Zentralbibliothek (1929)
Bereits 1929 setzte die Stadt Elberfeld ein Zeichen der Erinnerung. Zur feierlichen Einweihung des neuen Stadtbücherei-Gebäudes in der Kolpingstraße wurde eine Bronzebüste Jung-Stillings im obersten Stockwerk aufgestellt. Gestiftet wurde das Denkmal von mehreren namhaften Persönlichkeiten und Unternehmen der Stadt, darunter Frau Geheimrätin C.A. Jung, Rudolf und Werner von Baum sowie die Firma Schlieper & Baum. Für die künstlerische Ausführung zeichnete der renommierte Bildhauer Ernst Müller-Blensdorf verantwortlich. Weiterlesen

Berufswunsch Historiker*in. Ein Videofilm der Uni Siegen


Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit haben Dr. Jürgen Strothmann und Studierende aus dem Historischen Seminar einen Film zum Studium der Geschichte und dem Beruf „Historiker*in“ u. a. auch im Stadtarchiv Siegen gedreht.

Weiterführende Links:

Video in der Mediathek der Agentur für Arbeit

Quelle: Uni Siegen, News, 29.10.2025