Im Oktober 1950 ging Fritz Busch nicht nur ins Schallplattenstudio für das heute vergessene Label Remington, um Beethoven und Haydn einzuspielen; mit den Wiener Symphonikern konzertierte er auch mit Beethovens Siebter Sinfonie. Als weiterer Beitrag zum Beethoven-Jahr werden nun diese Einspielungen in neuer Restaurierung bei Pristine Audio vorgelegt.
Archiv der Kategorie: Persönlichkeiten
Wikipedia-Eintrag zu Ferdinand Christian Coridon (1736 – 1819)
Haus Coridon in Bad Berleburg; Dieter Bald, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Dieter Bald verfasste bereits im vergangenen Herbst einen Wikipedia-Eintrag zu Ferdinand Christian Coridon, der als Kind afrikanischer Sklaven nach Holland verschleppt wurde und später als Fruchtschreiber und Bauverwalter eine erstaunliche Karriere am gräflichen Hof der Residenzstadt Berleburg machte.
Heute vor 79 Jahren: Ermordung Walter Krämers

Quelle: ITS Arolsen, 1.1.5.3/KRAI KRANS/00127507/0005, Archivnummer 9999)
Zur Beantwortung von Recherchen zur Biographie Walter Krämers, der vor drei Jahren zur bedeutendsten Persönlichkeit des Kreises Siegen-Wittgenstein gewählt wurde, hat das Kreisarchiv bereits einige Jahre eine Dokumentation zuvor erarbeitet, die ab heute als PDF eingesehen werden kann: WalterKrämer
Wilhelm Hyazinth von Nassau-Siegen – Zeugenverhör aus dem Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
Eine Podcastfolge des Hessischen Landesarchivs
100. Geburtstag: Erinnerung an früheren Siegener Bürgermeister

Am 29. Mai 1984 fand eine Kabinettsitzung mit dem damaligen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau in Siegen statt. Die Aufnahme zeigt (v.l.) den damaligen Siegener Stadtdirektor Hans Mohn, Ministerpräsident Johannes Rau und Bürgermeister Hans Reinhardt.
Am 4. November hätte Hans Reinhardt seinen 100. Geburtstag gefeiert. Der gebürtige Siegener war lange Jahre sowohl als Landes- als auch als Kommunalpolitiker aktiv und von 1979 bis 1989 Bürgermeister der Stadt Siegen – sogar der erste, denn zuvor lautete die Amtsbezeichnung „Oberbürgermeister“.
Insbesondere hat Reinhardt die Ausbildung von Menschen mit besonderem Förderungsbedarf vorangebracht und in Nordrhein-Westfalen deren Schulpflicht mit initiiert. Für sein Wirken wurde ihm 1982 das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er starb am 29. Oktober 1998 in Siegen. Weiterlesen
Video: Brasilien und Nassau –
Quellen zum Frühkolonialismus im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
Das Hessische Hauptstaatsarchiv Wiesbaden verfügt über umfangreiches Material zum Brasilienaufenthalt des Fürsten Johann Moritz von Nassau-Siegen in den 1640er Jahren. Von 1637 bis 1644 amtierte er dort als Statthalter. In einem ein Video präsentiert ein Archivar des Hessischen Landesarchivs – ausgehend von einer Brasilienkarte aus dem Jahr 1643 – archivalische Quellen des Hessischen Hauptstaatsarchivs Wiesbaden zum Brasilienaufenthalt des Grafen bzw. zum Frühkolonialismus. Der berühmte Brief des Königs vom Kongo an Johann Moritz aus dem Jahr 1642 rückt auch die Problematik des Sklavenhandels in den Fokus.
Quelle: Hessisches Landesarchiv, Facebook-Eintrag vom 27.10.2020
s. dazu auf siwiarchiv: „Johann Moritz und sein „Zuckerhaus“ – Plädoyer für Blickerweiterungen“, und „Literaturhinweis: Evaldo Cabral de Mello: „Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen. Gouverneur des holländischen Brasiliens“
Niederländischer Generalkonsul in Freudenberg
Den Diplomaten Peter Schuurmann interessieren die geschichtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen
Text und Bilder: Bernd Brandemann
Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen sind Nachbarn. Und sie verbindet nicht nur die räumliche Nähe, sondern vielfältige wirtschaftliche, kulturelle und geschichtliche Verbindungen. Um die konkreten historischen Beziehungen des Siegerlandes mit dem Haus Oranien-Nassau und den Niederlanden ging es jetzt beim Besuch des niederländischen Generalkonsuls Peter Schurrmann in Freudenberg. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein besuchte er die Evangelische Kirche oberhalb des Alten Fleckens. Diese, wie auch die Hilchenbacher Ginsburg, erfährt für ihre Sanierung eine Förderung durch die Kulturstaatsministerin im Bundeskanzleramt (Denkmalschutz-Sonderprogramm).
Vor der Kirche empfing Pastor Thomas Ijewski in perfektem Niederländisch seine Gäste. Bernd Brandemann verweis in einem kurzen Vortrag auf die geschichtlichen Zusammenhänge: Der Freudenberger Kirchturm ist das letzte bauliche Überbleibsel des ehemaligen Freudenberger Schlosses, dessen Reste auch dem Stadtbrand von 1666 zum Opfer fielen. In jenem Schloss hatten sich vom 2. Bis 4. April 1568 Wilhelm von Oranien nach seiner Flucht aus den Niederlanden mit seinen Brüdern Johann, Ludwig und Adolf sowie 40 Bediensteten getroffen und hier in einer Geheimkonferenz mit einer Delegation der Edlen von Gelderland die militärische Unterstützung im Kampf gegen Spanien zugesagt. Weiterlesen
Friedrich Vorländer (1792 – 1869) – 1. Haubergsoberförster im Kreis Siegen.
Nachdem hier bereits die beiden Förster Paul und Fritz Sorg behandelt wurden, stellt siwiarchiv nun Informationen zum ersten Haubergsoberförster des Kreises Siegen zusammen. Der tabellarische Lebenslauf sowie die angegebenen Quellen sollen zu einer intensiveren Beschäftigung mit Friedrich Vorländer anregen:
Johann Friedrich Vorländer
geb. am Montag, 1. April[1]/3. April 1792, Hilchenbach-Allenbach[2]
Eltern: Johann Jacob Vorlaender, Keppelscher Stiftsjäger, Anna Maria Stamm aus Gontzenheim[3]
Heirat : 04. Nov. 1818, Hilchenbach Anna Katharina Böcking[4]
aus dieser Ehe entstammten 8 Kinder[5]
Zweite Heirat: 22. Juni 1844, Siegen Karoline Fölzer[6]
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Video: Otto Piene – Lichtballett
Mit der kürzlich beendeten Ausstellung „Die Sonne kommt näher“ widmete das Museum Haus Konstruktiv Otto Piene eine umfangreiche Solopräsentation. Unter Einbezug der Elemente Licht, Feuer und Luft schuf der Künstler ein einzigartiges Œuvre, das bis heute nichts an Aktualität eingebüsst hat. Pienes Interesse galt besonders dem Medium Licht. Wie konnte es gelingen, Licht und Schatten darzustellen, ohne diese abzubilden? Tauchen Sie gemeinsam mit Evelyne Bucher, Ausstellungs- und Sammlungskuratorin im Museum Haus Konstruktiv, in die Welt eines präzise choreografierten Lichtballetts ein. __ Weitere Informationen: https://www.hauskonstruktiv.ch/
Musikhinweis: Giuseppe Verdis „La forza del destino“ aus Edinburgh aus Fritz Buschs Todesjahr 1951
Aktuell restauriert ist aus dem Hause Pristine Audio Giuseppe Verdis La forza del destino – Fritz Buschs letzte Aufnahme vom Edinburgh Festival 1951 – erschienen. Spätestens seit den 1920er-Jahren machte sich Busch als Exponent der Verdi-Renaissance verdient, nicht zuletzt auch durch Aufführungen von La forza del destino, das 1926 in einer Neuübersetzung von Franz Werfel in Dresden Premiere feierte. Arturo Toscanini kam extra nach Dresden angereist, da auch in Italien die Oper nur selten aufgeführt wurde.
Quelle: Max-Reger-Institut, Karlsruhe, Aktuelles

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