Vortrag zum Planungskonzept der „Alten Synagoge“, Bad Laasphe

12. Mai 2026 um 19:00 Uhr, Evangelische Stadtkirche, Kirchplatz 20, Bad Laasphe

Vom Synagogenprojekt war schon in Paris die Rede. Kerstin Heider, Architektin aus dem Architektenbüro ProjektPlus und Lehrbeauftragte an der Uni Siegen hat im vergangenen Jahr an der Ecole Normale Superieure Paris einen Vortrag zum Thema: „ZwischenZeiten, Architektonische Antworten auf erinnerte Geschichte“ gehalten. Sie wird um 19.00 Uhr in der Ev. Stadtkirche einen Ausschnitt aus dem umfangreichen Planungskonzept für die Alte Bad Laasphe vorstellen. Dabei wird sie Gedanken, Ideen und Informationen vermitteln, die zum Ziel haben, dem Gebäude zu ermöglichen, seine Geschichte selbst zu erzählen.

Quelle: Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Veranstaltungen

Radtour: Zwangsarbeiter-Friedhof Siegen-Fludersbach

– Treffpunkt: 18:00 Uhr am Scheinerplatz, Siegen
📌 Anmeldung notwendig, unter: 
https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/190783-fahrt-zum-zwangsarbeiterfriedhof-fludersbach

Feierabend-Tour mit Peer Ball: Führung über den Zwangsarbeiter-Friedhof Fludersbach
Geschichte erfahren, wo sie geschah: Begleiten Sie uns am 12. Mai auf einer besonderen Tour!
Am Dienstagabend laden wir – gemeinsam mit dem ADFC – herzlich dazu ein, den Arbeitstag aktiv und informativ ausklingen zu lassen. Gemeinsam mit Peer Ball begeben wir uns auf eine Spurensuche in die Vergangenheit unserer Region.
Historische Führung im Fokus
Zentraler Bestandteil dieser Feierabend-Tour ist die Besichtigung des Zwangsarbeiter-Friedhofs am Fludersbach, dem Erinnerungsort im Entstehen, betreut durch das Aktive Museum Südwestfalen. Peer Ball wird durch die Anlage führen und Einblicke in die Schicksale der Menschen geben, die während der NS-Zeit in unserer Region Zwangsarbeit leisten mussten. Hier haben wir Gelegenheit zur Reflexion über die regionale Erinnerungskultur. Weiterlesen

Gefriergemeinschaften im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein

Wo gab es im Kreisgbiet Siegen-Wittgenstein Gefriergemeinschaften bzw. -genaossenschaften? Ein Aufruf!

Kürzlich erhielt das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein Unterlagen zur Geschichte der Gefriergemeinschaft Rüppershausen (Bad Laasphe), die die Geschichte der Genossenschaft vom Ende der 1950er Jahre bis 2018 dokumentiert.
Es folgt eine erste, sicher unvollständige Aufstellung von Gefriergemeinschaften im Kreisgebiet:
Altkreis Wittgenstein:
Bad Berleburg (anderweitig genutzt)
Bad-Berleburg-Beddelhausen
Bad Berleburg-Girkhausen
Bad Berlebruf-Raumland (jetzt Teil des Feuerwehrhauses)
Bad Berleburg-Richstein
Bad Berleburg-Wingeshausen (2)
Bad Laasphe-Banfe, Frosthaus (Nachnutzung als Vereinsraum der Wander- und Heimatfreunde)
Bad Laasphe-Hesselbach
Bad Laasphe-Oberndorf (Umbau)
Bad Laasphe-Puderbach
Bad Laasphe-Rüppershausen (Nachnutzung durch hat Feuerwehr)
Erndtebrück-Schameder: zwei Gefriergemeinschaften

Altkreis Siegen:
Kreuztal-Oberhees
Netphen-Beienbach
Siegen-Langenholdinghausen

Quellen: Weiterlesen

Ausstellung: „Friedrich Wilhelm Bäcker – Visionen einer Vergangenheit“

10. Mai – 27. September 2026, Siegerlandmuseum

Die Ausstellung erschließt erstmals das Werk des bislang kaum bekannten Siegerländer Fotopioniers Friedrich Wilhelm Bäcker (1858–1940). Wie eine Zeitkapsel öffnen seine Aufnahmen den Blick auf das Siegerland der 1910er Jahre. Bäckers vielfältige Motive reichen von Porträts über künstlerische Naturaufnahmen bis hin zu Szenen an der Schnittstelle zwischen Landidyll und industrieller Moderne.

Wer war Friedrich Wilhelm Bäcker – und warum fotografierte er? Welche Geschichten erzählen seine Bilder? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung. An ausgewählten Exponaten kommt zudem generative KI zum Einsatz und regt dazu an, über die Grenzen von Realität und Interpretation nachzudenken.

Projekt „Alte Synagoge“ im Bad Laaspher Schaufenster

10. Mai 2026 von 11:00 bis 18:00 Uhr, Haus des Gastes, Wilhelmsplatz 3 Bad Laasphe

Der Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. stellt das Projekt der Alten Synagoge vor.
Mitglieder des Vereins werden an einem Stand im Haus des Gastes interessierte Besucher über den Stand des Projekts Alte Synagoge informieren.
Quelle: Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Aktuelles

Spurensuche auf dem Hermelsbacher Friedhof

– 81 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus und dem Zusammenbruch des Dritten Reiches. In Zusammenarbeit mit dem Aktiven Museum Südwestfalen e. V.
10.05.2026, 15:00 Uhr, Unterer Eingang, Friedhof Hermelsbach, Hermelsbacher Weg 117, 57072 Siegen


In diesem Jahr jährt sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 81. Mal. Es gibt immer weniger Menschen, die aus eigenem Erleben von den Entwicklungen zur Zeit des Faschismus und des Krieges erzählen können. Doch der Hermelsbacher Friedhof ist ein Geschichtsbuch in Steinen unserer Stadt. Hier finden sich Spuren wichtiger Personen und Ereignisse der Stadtgeschichte vor 1945, darunter auch schmerzhafte Kapitel wie die Ausbeutung der Zwangsarbeitenden, die Verfolgung der jüdischen Mitbürger*innen und die Zerstörung der Stadt durch Bombenangriffe. Die Führung folgt den Spuren der jüdischen Gemeinde Siegen. Außerdem wird auf die Geschichte der Zwangsarbeiter im Siegerland sowie der Bombenopfer aus der Siegener Bevölkerung anhand einiger Schicksale eingegangen.
Durchführende: Weiterlesen

Geschichte ganz nah: Historische Führung durch das Schloss Berleburg

(c) Dieter Bald


Seit seinem Bau im Jahr 1258 prägt das Schloss Berleburg die Region. Am Samstag, 09.05.2026, lädt von 12.00 bis 13.00 Uhr eine Führung dazu ein, die lange Geschichte und ausgewählte Bereiche des Hauses näher kennenzulernen. Die Teilnehmenden treffen sich auf dem Schlosshof rechts, noch vor dem ersten Kastanienbaum. Die Führung beginnt im Gerichtsgewölbe, führt weiter zum Fürstlichen Marstall mit der eindrucksvollen Staatskutsche und endet in der Schlosskapelle, die bis heute von der Fürstlichen Familie genutzt wird.

Führung vorwiegend im Freien
Veranstalterin ist die Volkshochschule Siegen-Wittgenstein in Zusammenarbeit mit dem Schloss Berleburg. Da der Großteil der Führung im Freien stattfindet, wird dem Wetter angepasste Kleidung empfohlen. Die Gebühr von zehn Euro ist vor Ort in bar zu entrichten. Die Anmeldung ist unter www.vhs-siegen-wittgenstein.de unter Angabe der Kursnummer YA00500 möglich.

NRW-Ministerium fördert Hilchenbacher Heimat-Werkstatt


Der Dahlbrucher Heimatverein DaHeim und die Hilchenbacher Initiative Zukunft Alter (IZA) freuen sich, dass das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung mit der Heimat-Werkstatt das Projekt „Historische Hilchenbacher Kochrezepte (HiHiKo) finanziell unterstützt. In dieser Heimat-Werkstatt sollen historische Rezepte modern aufbereitet werden. Dazu werden in Zusammenarbeit mit dem Food Lab der FH Münster unter Leitung von Prof. Dr. Guido Ritter leckere, moderne gesunde und nachhaltige Versionen entwickelt, um die Verknüpfung von Tradition mit Zukunft schmeckbar zu machen. Auch diese Varianten werden in der Heimat-Werkstatt, die von Guido Ritter moderiert wird, in den Hilchenbacher Klimawelten zubereitet und verzehrt. Weiterlesen

Erasmus Sarcerius (1501-1559) – Stadtarchiv Siegen erinnert an das 525. Geburtsjahr des Humanisten, Theologen und Gründungsrektors des Gymnasiums Am Löhrtor

Unterschrift Pressefoto: Erasmus Sarcerius (1501-1559). Vorlage: Stadtarchiv Siegen, Bestand Historische Bibliothek, Nr. 109.

„Das Stadtarchiv Siegen besitzt mit seinem Bestand 755 (Historische Druckgraphiken) eine im Aufbau begriffene Sammlung originaler Kupferstiche aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Neben Staatsoberhäuptern, Herrschaftsträgern und Angehörigen des Hochadels (darunter auch einige Fürsten des Hauses Nassau) gehören vor allem kirchliche Würdenträger und Theologen zu den abgebildeten Personen. Bei einem der Neuzugänge handelt es sich um eine Persönlichkeit aus der Zeit der Einführung des reformierten Glaubensbekenntnisses, die sogar konkrete Bezüge zu zur Stadt Siegen aufweist.
Erasmus Sarcerius gehört fraglos zu den bemerkenswertesten Gestalten der Reformationszeit. Über die Jugendzeit des am 1501 im sächsischen Annaberg geborenen Sarcerius ist kaum etwas zu erfahren. Immerhin wissen wir aber, dass er im Alter von vierzehn Jahren die Domschule in Freiberg bezog und seinem humanistischen Lehrer Petrus Mosellanus wenige Jahre später 1522 nach Leipzig folgte. Nach dem Tod seines Lehrers im Jahre 1524 ging er nach Wittenberg, um sich dort Martin Luther und Philipp Melanchthon anzuschließen“, weiß Christian Brachthäuser vom Stadtarchiv Siegen zu berichten. Weitere Stationen des strengen Lutheraners waren Wien und Rostock, von 1531 bis 1536 wirkte er zudem als erster Konrektor am Katharineum in Lübeck. Weiterlesen