vhs culture: Designerinnen im Aufbruch: Von der „Neuen Frau“ zu modernen Gestalterinnen

Di. 17.03.2026, 19:00 – 20:00 Uhr, Online
Nicole Klemens M. A.

Alma Siedhoff-Buscher, Kinderspielschrank, 1923 (Nachbau, 1940er Jahre)
Foto: Kalan Konietzko

Die 1920er Jahre brachten Frauen neue Freiheiten – sichtbar in Mode, Möbeln und Typografie. Designerinnen wie Marianne Brandt oder Sonia Delaunay prägten das Bild der „Neuen Frau“ entscheidend. Doch ihre Entwürfe wurden oft unterschätzt oder männlichen Kollegen zugeschrieben.

Wir fragen: Wie veränderten Frauen die Designgeschichte – und welche Spuren ziehen sich von den Avantgarden der Moderne bis zu zeitgenössischen Gestalterinnen?

Der Link zum Web-Vortrag wird Ihnen einige Tage vor Veranstaltungsbeginn per Mail zugesandt.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursinfo

Erschienen: „Kirchenbücher als Quellen der landesgeschichtlichen Forschung“

Münster 2025. – 201 S.: Abb. – ISBN 978-3-936258-36-3 / 20 €

Der 33. Band der Reihe „Westfälische Quellen und Archivpublikationen“ (WQA), herausgegeben von Mechthild Black-Veldtrup und Marcus Stumpf, mit dem Titel „Kirchenbücher als Quellen der landesgeschichtlichen Forschung“ ist erschienen.
Quelle: LWL-Archivamt, Aktuelles

Juliane Freiin von Bredow (1904 – 1998)

„ …. Man soll auch nicht übersehen, daß sich das Siegerland mehr und mehr zu einem Zentrum der Ausbildungsstätten entwickle. Es sei nicht ganz unmöglich, vielleicht schon in 20 Jahren, hier im Siegerland eine Universität zu haben. …“[1]

Peter Kunzmann weist in seinen Miszellen zur Geschichte der Siegener Universität auf den Redebeitrag Juliane Freiin zu Bredows hin. Sie ist die erste nachgewiesene Äußerung der regionalen Politik zur Ansiedlung einer Universität im Siegerland. Von Bredow wird damit zu einer der Gründungsmütter der Siegener Hochschule. Dies ist Grund genug zum heutigen Weltfrauentag einen kurzen Blick auf die Biographie zu werfen und angesichts all der noch auszuwertenden Quellen – Archiv Stift Keppel, Kreistagsprotokolle, weitere s. u. – zu einer intensiveren Beschäftigung mit der Vita von Bredows einzuladen.

Tabellarischer Lebenslauf Weiterlesen

Erndtebrück: Stilles Gedenken an die Opfer der Bombenagriffe

„Am 10. März 2026 jährt sich zum 81. Mal der Tag des schweren Bombenangriffes auf Erndtebrück, dem 86 Menschen zum Opfer fielen. Dieser Tag ist und bleibt für die Bürgerinnen und Bürger ein Gedenktag, ein Tag der Trauer um die Menschen, die ihr Leben verloren.

Zum Gedenken an die Opfer des 10. März 1945 sowie der beiden vorangegangenen Bombenangriffe am 16. Dezember 1944 und 22. Februar 1945, bei denen 6 bzw. 14 Menschen ums Leben kamen, findet am

Dienstag, den 10. März 2026, um 14:00 Uhr,

eine stille Kranzniederlegung durch den Bürgermeister auf dem Friedhof „Ederfeld“ statt.

Die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde sind aufgerufen, an diesem stillen Gedenken teilzunehmen und durch ihre Anwesenheit die Mahnung und Hoffnung auszudrücken: Ein solcher Tag darf sich nicht wiederholen!“
Quelle: Gemeinde Erndtebrück, Aktuelle Mitteilung v. 3.3.26

Umbauarbeiten im Museum Netpherland


„Im Museum Netpherland wird aktuell fleißig gewerkelt: Teile der Dauerausstellung werden überarbeitet, einzelne Räume neu gestaltet und frisch gestrichen. Ziel ist es, das Museum für Besucherinnen und Besucher noch spannender, moderner und erlebnisreicher zu machen.

Deshalb pausieren die regulären Öffnungszeiten im Winterhalbjahr. Gruppen können aber weiterhin individuelle Sonderführungen oder besondere Museumsnachmittage buchen.

Telefon: 01578 9607769
E-Mail: info@museum-netpherland.de

Die gute Nachricht: Das Digitale Museum ist weiterhin jederzeit online und ohne Einschränkungen unter www.museum-netpherland.de erreichbar.

Und dann heißt es: Vorfreude auf den Mai!
Zur Wiedereröffnung dürfen sich Gäste auf neu gestaltete Räume, überarbeitete Inhalte und viele spannende Einblicke in die regionale Kultur- und Technikgeschichte freuen: vom ersten Motoromnibus der Welt bis zur bäuerlichen Küche vergangener Generationen.

Ein großes Dankeschön gilt dem Team des Museum Netpherland e.V., das das Museum mit viel ehrenamtlichem Engagement betreibt.“
Quelle: Stadt Netphen, Aktuelles v.18.2.2026

VHS-Vortrag: „Ein Schloss voller Leben und Geschichten“

10.03.2026, 18:00 – 19:30 Uhr, Das neue CAPITOL, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg
Schloss Berleburg
Stefan Didam – Schmallenberg, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Carina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg hält einen Vortrag über Familiengeschichten, historische Fakten und Details des täglichen Lebens in einem der wenigen Schlösser Deutschlands, das seit fast 800 Jahren ununterbrochen im Besitz der selben Familie ist und noch immer von ihr bewohnt wird.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursinfo

Literaturhinweis: Anne-Grit Becker (Hrsg.): Fest für die Augen. Die Welt von Rubens erkunden

„Wie lässt sich ein junges Publikum für einen Alten Meister begeistern? Im Zentrum dieses Bands stehen ausgewählte Druckgrafiken nach Peter Paul Rubens, die das Fest in seinen unterschiedlichsten Facetten vor Augen führen – von mythologischen Szenen über historische Ereignisse bis hin zu Zukunftsvisionen.
Hervorgegangen aus einem experimentellen Lehrprojekt in Kooperation mit dem Siegerlandmuseum erkunden die Beiträge der Teilnehmer*innen, an welchen Stellen sich die Welt von Rubens mit unserer eigenen Gegenwart berührt.
Essayistisch und lyrisch werden die Imaginationspotentiale der Bilddrucke entfaltet. Zur Sprache kommt, was überrascht und fasziniert.

Anne-Grit Becker (Hrsg.): Fest für die Augen. Die Welt von Rubens erkunden
Reihe Kunst, Bd. 30, Uschi Huber (Hrsg.), Siegen: universi 2025, 60 Seiten, zahlr. Abb.
ISBN 978-3-96182-206-5

Quelle: Verlagswerbung

s.a.Ausstellung: „FEST. Rubensgrafik II“

Online: Max von dem Borne: Die Fischerei-Verhältnisse des Deutschen Reiches,

Oesterreich-Ungarns, der Schweiz und Luxemburgs, Berlin 1881

Das Kreisarchiv wurde von einem Kollegen aus der Kreisverwaltung auf diese online verfügbare Publiaktion hingewiesen. Die Ausführungen über die Sieg, die Eder und die Lahn samt deren Zuflüsse sind sehr ausführlich.

Wikipedia-Eintrag zu Gottfried Herbers (1863 – 1953)


Quelle: Gütersloher Jahrbuch Jg. 6 (1897), S. 117 – 149

Dieter Bald hat unlängst einen Wikipedia-Eintrag zu dem im Berleburg tätigen Pfarrer und Wittgensteiner Heimatforscher Gottfried Herbers vorgelegt.
Herbers´ 1893 in Berleburg erschienenen „Beiträge zur Geschichte Wittgensteins“ sind online verfügbar.

LWL-Video-Online: „Glocken übern den Wäldern“ (1955)


„Glocken über den Wäldern“ ist ein Kulturfilm, der das heutige Südwestfalen von der Soester Börde über das Sauerland bis hin zum Siegerland zeigt. Er zeigt das Sauerland der 1950er – im Mittelpunkt steht dabei die Stadt Soest im Herzen der Region. Dieser nennt er die „heimliche Hauptstadt Westfalens“. Von dort aus führt die Reise in die verschwiegene Bergwelt des Sauerlandes. Nahezu verwunschene und märchenhafte Motive dieser ursprünglichen Landschaft zeigen Zinnen bewerte Burgen, Flüsse, Seen und endlose Wälder im Spiel der Jahreszeiten. Thematischen Anschluss an den Siegerlandfilm „Der Eisenwald“ knüpft „Glocken über den Wäldern“ und zeigt die typische Kleinindustrie des Sauerlandes, wie die schwere Arbeit eines Hammerschmiedes oder die schweißtreibende Arbeit der Glockengießer sowie die Arbeit eines Drahtziehers. Die Aufnahmen zeigen aber auch regionaltypische Haus- und Landarbeit werden in den Fokus gerückt. Der Westfälische Verkehrsverband war Auftraggeber der Produktion und setzte den Film vor allem als Werbemitteln ein. Weiterlesen