Tag des Offenen Denkmals in der Schmiede Krämer, Zum Burberg 7, Kreuztal, Littfeld13.09.2026, 11 – 16 Uhr
In der denkmalgeschützten Schmiede gibt es Vorführungen. Der Heimatverein sorgt außerdem für ein Imbissangebot, u.a. gibt es Schmeddeworscht von der Feldesse.
Veranstalter: Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen e.V.
Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungskalender
Tag des offenen Denkmals 2026 in Freudenberg
Am Sonntag, 13. September 2026, beteiligt sich die Stadt Freudenberg am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ öffnen mehrere historische Orte ihre Türen und laden zu Führungen und besonderen Einblicken ein.
Auf dem Programm stehen: Weiterlesen
Glockenrückkehr nach Burbach-Holzhausen
Wieder zu Hause: Nach über 80 Jahren ist eine 1450 gegossene Glocke aus Möllbergen in Ostwestfalen nach Burbach-Holzhausen im Siegerland zurückgekehrt.
Wie kam es dazu?
1943 wurden zwei spätmittelalterliche Glocken des Gießers Johann Brauweiler aus der Evangelischen Kirche in Burbach-Holzhausen beschlagnahmt und nach Hamburg gebracht. Dort sollten sie für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen werden.
Beide Glocken überstanden den Krieg. Doch als sie anschließend an ihre Gemeinde zurückgeschickt werden sollten, kam es zu einer folgenreichen Verwechslung: Statt nach Burbach-Holzhausen im Siegerland wurden die Glocken nach Holzhausen bei Porta Westfalica geschickt. Weiterlesen
Besuch des alten jüdischen Friedhofs am Lindenberg zum Tag des offenen Denkmals
So., 13.09.2026, um 15:00 Uhr, Traute Fries, In Zusammenarbeit mit Aktives Museum Südwestfalen e. V.
Zum Tag des offenen Denkmals 2026 lädt die vhs Siegen gemeinsam mit dem Aktiven Museum Südwestfalen e.V. zu einem Besuch auf dem alten jüdischen Friedhof am Lindenberg. Der plötzliche Tod eines jüdischen Reisenden im Siegener Bahnhof war der Anlass für den kurzfristigen Erwerb des Begräbnisplatzes auf dem Lindenberg durch den Handelsmann David Berg. Die Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgte zum 1. Mai 1871. 1886 verkaufte Berg das Grundstück an die jüdische Gemeinde, die 1887 eine zusätzliche Parzelle erwarb. Es wird von etwa 60 Bestattungen ausgegangen. 1912 erhielt die jüdische Gemeinde ein Gräberfeld auf dem kommunalen Friedhof in der Hermelsbach. Sie werden weitere Geschichten des Friedhofs sowie des Lebens der Juden damals in diesem Besuch hören.
Treffpunkt: Friedhof Lindenberg, Neue Friedhofshalle Siegen. Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Spontane Anmeldung vor Ort nicht möglich. Da der Eintritt frei und die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, bitten wir um eine vorherige Anmeldung über die vhs-Webseite
Hilchenbach: Denkmal-Rundfahrt mit dem Bürgerbus
Kooperation mit dem Bürgerbusverein Hilchenbach e.V und Ortsheimatpfleger Reinhard Gämlich
Um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr finden ab dem Marktplatz Rundfahrten mit dem Bürgerbus zu den Denkmälern und geschichtlich relevanten Orten in Vormwald und Grund statt. Ende der Touren wird Stift Keppel in Allenbach sein, wo die Teilnehmenden Zeit für die Besichtigung des Internatsmuseums haben.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei; über eine Spende zugunsten des Vereins zur Erhaltung der Ginsburg e.V. und des Internatsmuseums sowie einer kleinen „Spritumlage“ für den Bürgerbusverein wird freundlich gebeten.
Eine Anmeldung bein Reinhard Gämlich ist unbedingt erforderlich:
Reinhard Gämlich,
Telefon: 02733/4604 oder geschichtsverein-hilchenbach@t-online.de
Quelle: Stadt Hilchenbach, Veranstaltungskalender
Newsletter des VdA
Der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. erweitert sein Informationsangebot. Der neue VdA-Newsletter informiert zwei- bis dreimal im Jahr über aktuelle Themen und Entwicklungen aus der Archivwelt, über fachpolitische Debatten sowie über Positionen, Veranstaltungen und Aktivitäten des VdA.
Der Newsletter richtet sich an alle, die sich für Archive und archivische Fachthemen interessieren – unabhängig von einer Mitgliedschaft im VdA. Die erste Ausgabe erscheint bereits in Kürze.
Eine Anmeldung ist hier möglich: https://www.vda.archiv.net/newsletter-anmeldung.html
Online: Jahresbericht 2025 des Landesarchivs NRW

„Was hat das Landesarchiv im letzten Jahr gemacht? Wer darauf eine Antwort sucht, kann sich seit kurzem den Jahresbericht 2025 ansehen. Interessierte finden Informationen über die vielfältigen Tätigkeiten des Landesarchivs: Ausbildung, elektronische Archivierung, Bereitstellung von Archivgut, Bestandserhaltung, Digitalisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Unterstützung der Forschung und noch vieles mehr. In den Kennzahlen bildet sich die alltägliche Arbeit des Landesarchivs in seiner ganzen Breite ab“
Quelle: Landesarchiv NRW, Facebook-Eintrag v. 24.8.2026
Vortrag: Oliver Teufer: »Ein Kartograph an der Zeitenwende –
Leben und Wirken Tilemann Stellas in der Nachschau seines 500. Geburtstages«
Do., 10.09.2026, um 18:30 Uhr, Eintrachtsaal, Siegerlandhalle

Die Verkaufs-Vorschau für den Globus aus dem Jahr 1592 ist der Schlüssel zur Klärung der Herkunft des St. Galler Globus. (Bild: Zentralbibliothek Zürich), Link zur Abbildung in höherer Auflösung: http://dx.doi.org/10.7891/e-manuscripta-34116
Zu den Pionieren und maßgeblichen Wegbereitern der modernen Kartographie zählt Tilemann Stella (1525-1589). Als Tilemann Stolz vor 500 Jahren als Sohn eines Schusters in Siegen geboren, besuchte er die hier von Erasmus Sacerius (1501-1559) begründete Lateinschule. Ab 1559 in den Diensten Herzog Johann Albrechts von Mecklenburg stehend, wirkte er für diesen in Rostock als Mathematiker, Wasserbaumeister und vor allem Kartograph. In letzterer Funktion schuf er eine Vielzahl von Karten und leistete u.a. die Vorarbeiten zum berühmten St. Gallener Globus.
Seiner Heimatstadt Siegen blieb Stella trotz der räumlichen Entfernung verbunden und ließ dem Stadtrat bspw. Abdrucke seiner Werke zukommen.
Im Rahmen des Vortrages sollen verschiedene Aspekte der vielseitigen Vita des Tilemann Stella beleuchtet werden.
Keine Anmeldung erforderlich. Kommen Sie einfach mal vorbei!
Quelle: vhs Siegen, Programm
Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein
Kritische Anmerkungen und drei Ergänzungen

“ …. [Das Personenlexikon] ist …. jederzeit erweiterungs- und korrekturfähig, also in der Lage zu erweitern und zu präzisieren und gegebenfalls nachzukorrigieren. Damit handelt es sich um ein Projekt zum Mitmachen, das vor allem natürlich bei den Angaben für das Personnenverzeichnis ….“
aus: Ulrich Friedrich Opfermann: Im Netz: Zwei Personenverzeichnisse zur regionalen Zeitgeschichte, in: Siegener Beiträge 20 (2015), S. S. 235 – 237, hier: S. 235
Für siwiarchiv ist das Personenlexikon eine unverzichtbare Recherchehilfe und oft genug erste Anlaufstelle für eigene Forschungen – erinnert sei bspw. an Erich Moning oder Dr. Anton Beischl.
Zunächst gilt es einige allgemeine Bemerkungen zu machen. Aus nachvollziehbaren Gründen ist ein direktes Einpflegen neuer Einträge oder Ergänzugen von Dritten nicht möglich; so entfällt eine aufwändige Redaktion. Dies nimmt allerdings dem Aufruf zur Mitarbeit, ebenso wie die fehlende Kommentarfunktion, ein wenig den Schwung. Weiterlesen
Linktipp: Propaganda in der Soester Fehde? Der Soester Klagebrief vom 4. Mai 1444

Kartenvisualisierung der Adressaten des Klagebriefs. (u. a. mit der Stadt Siegen und der Familien Sayn-Wittgenstein Berleburg). Daten und Visualisierung: Alina Ostrowski. Grundkarte: Open Street Maps. Verwendetes Programm: QGIS.
„Am vierten Mai 1444 stellte die Stadt Soest, die sich zu jenem Zeitpunkt seit mehreren Jahren in anhaltendem Konflikt mit ihrem Stadtherrn, dem Kölner Erzbischof Dietrich von Moers, befand, ein etwa 1,80 m langes Schreiben aus, welches sie selbst als „Klagebrief“ bezeichnete und welches an über hundert namentlich genannte Adressaten gerichtet war. In ihrem Klagebrief führten die Soester weitläufig alle Beschwerden auf, die sie im Konflikt mit dem Erzbischof zu beklagen hatten, und kündigten an, sich im Falle einer ausbleibenden Einigung einem neuen Stadtherren zu verschreiben. Im Juni folgte dann tatsächlich der Anschluss an den Jungherzog von Kleve und die Fehdeansage an Kurköln. Der eigenmächtige Übertritt der Stadt zu einem anderen Stadtherren war eine beispiellose Eskalation in einem regionalen Konflikt, der sich in der Folge als sogenannte Soester Fehde (1444–1449) zu einem kriegerischen Ereignis überregionaler Bedeutung auswuchs. …“
Quelle: Alina Ostrowski (24. August 2026). Propaganda in der Soester Fehde? Der Soester Klagebrief vom 4. Mai 1444. Westfalen/Lippe – historisch. Abgerufen am 25. August 2026 von https://doi.org/10.58079/16ols

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