24.03.2026, 18:30 – 20:00 Uhr, Museum Netpherland

„Heinrich Heines erste Liebe“ –… war die Tochter des Scharfrichters in Goch bei Düsseldorf: Josepha, liebevoll auch „Sephchen“ genannt. Zurückblickend bezeichnete Heinrich Heine in seinen Memoiren diese Jugendliebe als „Präludium“, welches seinen späteren Liebestragödien voranging.
Nach ihrem tiefgründigen Roman Editha widmet sich die 1809 in Netphen geborene Dichterin Katharina Diez erneut großen Fragen des Lebens. In ihrem rund 330-seitigen Werk reflektiert sie mit ungewöhnlicher Intensität über die Todesstrafe und erzählt zugleich von Heinrichs Jugendliebe im Umfeld der französischen Revolution und der Düsseldorfer Glaubenskriege im 19. Jh.. Mit inniger Sprache zeichnet sie die Gefühlstiefe des 16-jährigen Heinrich – ein Beispiel für ihre „vortreffliche, gedankenreiche und zarte“ Dichtkunst.
Bitte zum ersten Kurstermin das Buch mitbringen. Das 2025 neu edierte Werk kann über die vhs (Christiane Seus 0271 333 1521 oder c.seus@siegen-wittgenstein.de) oder über das Heimatmuseum Netphen (Herr Gündisch) bestellt werden. 331 Seiten, 6,- EUR zuzgl. Versandgebühr
Quewlle: Stadt Netphen, Veranstaltungskalender

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Die Autorinnen und Autoren eröffnen ein Panorama unterschiedlicher Dimensionen aus archivischer und historischer Perspektive von Kinderkuren, die in Deutschland zwischen 1945 und 1990 nach Schätzungen bis zu 13 Millionen Kinder und Jugendliche betroffen haben. Die Archivarinnen und Archivare präsentieren Bestände verschiedener Archive sowie rechtliche und praktische Fragen der Nutzung im Zusammenhang von Aufarbeitungsinteresse und Persönlichkeitsrechten. Die Historikerinnen und Historiker sondieren neue Forschungsfragen – u.a. zur longue durée der Kinderkuren oder der Kinderkurheime als andere Orte (Foucault) –, unternehmen in Fallstudien erste Erkundungen des Feldes in internationaler Perspektive und präsentieren Forschungsergebnisse zu „Medikamentenmissbrauch“ oder der Heimaufsicht. Zudem werden methodische Fragen im Kontext von Oral History und Auftragsforschung thematisiert sowie die museale Vermittlung im Kontext einer ausgewogenen Darstellung der Kinderkuren austariert.


„Im Jahre 1712 machte sich eine Gruppe Siegerländer Bergleute und Hüttenleute mit ihren Familien auf den Weg, um beim Aufbau der Eisenerzverarbeitung in Nordamerika zu helfen. Insgesamt 42 Menschen, davon 21 aus Trupbach, erreichten im April 1714 die damals englische Provinz Virginia und gründeten die Kolonie Germanna.
Der 77. Westfälische Archivtag findet am 17. und 18. März 2026 in Castrop-Rauxel statt.