Das vormalige Zwangsarbeiter-Krankenhaus in der Fludersbach in Siegen –

studentische Vorschläge für einen Gedenkort am zukünftigen EDEKA-Markt


„Studierende am Fachgebiet Architekturgeschichte der Universität Siegen haben im Sommersemester 2026 im Rahmen eines Semesterprojektes (betreut von Eva v. Engelberg und Lilian Kraft) einen Gedenkort konzipiert. Vier Vorschläge setzen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte des Gedenkens am authentischen Ort. Weiterlesen

Vortrag: „Jung-Stilling – Vom Bauernjungen zum Fürstenberater“

Siegerländer Heimatstammtisch: Reinhard Gämlich, Do., 24.09.2026, 18:00 – 19:30 Uhr, Café Klarfeld, Albert-Irle-Straße 1, 57250 Netphen-Deuz

Der Hilchenbacher Stadtarchivar i.R. berichtet über den sozialen Aufstieg von Johann Heinrich Jung-Stilling.

Zu Jung-Stilling sind etliche Einträge auf siwiarchiv vorhanden.

Siegener Schacholympiade in der Archivbibliothek des Kreisarchivs

Heute beginnt die 46. Schacholympiade (offiziell 46th FIDE Chess Olympiad) im usbekischen Samarqand. Grund genug einen Blick in die Bibliothek des Kreisarchivs zu werfen, die einen kleinen Sonderbestand zur Schacholympiade in Siegen (1970) aus privater Hand geschenkt bekommen hat. Sie werden zurzeit katalogisiert.

Zur Siegener Schacholympiade sind einige Einträge auf siwiarchiv erschienen.

Heute vor 75 Jahren: Fritz Busch (1890-1951)

Wolff, Sophie: Porträt Fritz Busch – Stiftung Stadtmuseum Berlin

Brustbild im Profil. Der Dirigent Fritz Busch während der ersten Probe zu Hindemiths „Cardillac“ in der Dresdner Oper.

Von der Nichte der Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin Sophie Wolff (1871-1944) erworben.

Bezeichnet li. u. eigenhändig „Sophie Wolff 25.10.26“. in der Bildmitte handschriftlich als sächsisches Bonmot „B wie Baul“, rückseitig auf dem Unterlagekarton „Sophie Wolff Berlin Halensee Joachim Friedrich Str. 53 / Generalmusikdirektor Fritz Busch, Dresden / I. Probe zu Hindemith’s Cardillac, Dresdner Oper“ mit Feder von Sophie Wolff eigenhändig, darunter später mit Bleistift „Stift. Klösterlein, Annemarie v. Geb. Wolff/ 1975“.

Material/Technik: Kreide auf Papier, auf einen Träger kaschiert.

Maße: Blattgröße: Höhe 39 cm, Breite 32,5 cm
Quelle: Stiftung Stadtmuseum Berlin

Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“

Quelle: Verein Siegerländerbergbau, Instagram-Post v. 15. Februar 2026


Am Freitag, dem 18.09.2026 um 16:00 Uhr wird im Förderturm am Grimberg in Niederdielfen die Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“ eröffnet.

Quelle: Museum Wilnsdorf, 27. Juli 2026

Sanierung des Bahnhofs Erndtebrück schreitet voran

Bildquelle: Gemeinde Erndtebrück


„…. Der private Investor Thomas Lippold hatte das sanierungsbedürftige Gebäude vor rund fünf Jahren erworben und arbeitet seitdem an einer neuen Perspektive für das historisch wichtige Gebäude Erndtebrücks.
Für die Sanierung des Daches konnte eine Projektförderung im Rahmen der Denkmalförderung des Landes Nordrhein-Westfalen genutzt werden. Die vorhandenen Schindeln wurden entfernt, Feuchtigkeitsschäden beseitigt und neue Decken sowie Balken eingebaut. Aktuell werden die Gauben auf der Bahnhofsseite errichtet, wodurch die obere Etage künftig besser für Wohnzwecke genutzt werden kann. Die Fertigstellung der Dachsanierung ist bis Ende des Jahres vorgesehen. Weiterlesen

„Unterm Hakenkreuz“ – Westfalen 1933 bis 1945 im Amateurfilm

17.09.2026, 19:00 Uhr, kmd, Viktoria-Kino, Bernhard-Weiss-Platz 6, Hilchenbach, 4,00 €
In Kooperation mit dem Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der Stadt Hilchenbach zeigt das Viktoria-Kino die Filmdokumentation.

Filmdokumentation „Unterm Hakenkreuz“.
Foto: LWL

Die Filmdokumentation, welche eine Eigenproduktion des LWL-Medientrumss ist, zeigt den Alltag in Westfalen von 1933 bis 1945 anhand von Amateurfilmen. Dafür haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LWL-Medienzentrums zwei Jahre lang intensiv in ihrem Filmarchiv recherchiert. Mehr als 200 private Filmdokumente, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Westfalen-Lippe gedreht wurden, sind gesichtet worden. Das Ergebnis ist eine rund 70-minütige Dokumentation über den schleichenden Einbruch des Nationalsozialismus in das alltägliche Leben. Es werden unter anderem Szenen von Familienfeiern und öffentlichen Festen sowie Feiern gezeigt. Dadurch wird dem Zuschauenden deutlich, wie die Nationalsozialisten diese Feierlichkeiten für sich vereinnahmen und zur Instrumentalisierung nutzen. Zudem stellt der Film die Selbstinszenierung der Partei durch verschiedenes Material von Filmamateuren dar. Den bedrückenden Abschluss der Filmdokumentation bilden Aufnahmen vom Krieg im besetzten Europa und in der kriegszerstörten Heimat Westfalen. Aufgrund fehlender FSK-Prüfung ist der Eintritt erst ab 18 Jahren gestattet.

Im Anschluss haben die Zuschauerinnen und Zuschauer die Möglichkeit, sich über den Film auszutauschen. Mitarbeitende des LWL-Medienzentruma begleiten die Veranstaltung und stehen für Interessierte in einer Nachbesprechung bereit. Zudem ordnen sie das Gezeigte historisch ein.
Quelle: Stadt Hilchenbach, Veranstaltungskalender

Tipp für unter 18jährige: Online: „Unterm Hakenkreuz. Westfalen 1933-1945 im Amateurfilm“

Online: Milan Weber: Bilder der Vergangenheit

Inszenierung und Popularisierung von Geschichte in digitalen Spielen

„Geschichte ist heute so populär wie nie. Sie nimmt eine zunehmende Präsenz in populären Medien ein und wird gehört, gelesen, gesehen, erzählt, nachgestellt, erlebt und gespielt. Mitverantwortlich an der stetig zunehmenden Popularität sind digitale Spiele. Sie formulieren nicht nur die Vorstellungen aus, die Millionen von Menschen weltweit von der Vergangenheit besitzen – sie verändern sie auch. Das macht eine systematische Untersuchung der im Medium inszenierten Geschichte unbedingt erforderlich. Neben Büchern und Filmen bildet das digitale Spiel heute eines der wichtigsten Verbreitungsmedien, um Geschichte zu popularisieren – unabhängig von Alter, Geschlecht oder nationaler Zugehörigkeit der Rezipierenden. Digitale Spiele nehmen eine zentrale Rolle ein, wenn wir wissenschaftlich verstehen möchten, wie Geschichte gesamtgesellschaftlich dargestellt, inszeniert, verhandelt und mit Bedeutung ausgestattet wird. Welches Bild von Geschichte wird in digitalen Spielen vermittelt? Welche Auswirkungen haben ihre medialen Besonderheiten auf Geschichtspopularisierungen? Und vor allem: Wie verändert das Medium unsere Geschichtskultur? Dieser und weiterer Fragen nimmt sich Milan Weber in seiner Studie an und geht den vielgestaltigen Transformationen populärer Geschichte in einem der reichweitenstärksten Medien unserer Zeit nach.
Dr. Milan Weber ist Historiker mit den Forschungsschwerpunkten mediale Geschichtspopularisierung, Historical Game Studies sowie transnationale Geschichts- und Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Siegen.“
Quelle: Verlagswerbung + Link zur PDF

Internetseite zur Zwangsarbeit zwischen 1939 und 1945 im Siegerland

Anmerkungen bzw. Wünsche

“ …. Unser Projekt soll stetig wachsen. Wir sind auf Kritik, Verbesserungen, Korrekturen, Mitwirken und Mitarbeit angewiesen. Darum bitten wir Sie! ….“
aus: Projektseite
Der VVN BdA Siegerland-Wittgenstein betreibt das empfehlenswerte Onlineangebot, das die Informationen zur Zwangsarbeit während des Dritten Reiches im Siegerland seit nunmehr fast dreizehn Jahren bündelt. Nachdem sich siwiarchiv den VVN-Angeboten zum Widerstand und zu den Tätern gewidmet hat, hat die VVN via Facebook gebeten sich auch den beiden anderen Angeboten zu widmen; dies sei hiermit für das Zwangsarbeitprojekt gerne getan. Weiterlesen