Online: Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger

Ein Projekt der Universität und der Universtätsbibliothek Mannheim

Regionales Beispiel aus Deutschen Reichs-Anzeiger 1871 Nr. 191, S. 3854

Der Deutsche Reichsanzeiger und Preußische Staatsanzeiger war ein Zeitung, die bis vermutlich 14. April 1945 erschien und als amtliches Presseorgan von Deutschem Reich und Preußen fungierte. Die Geschichte der Zeitung reicht über mehrere Vorläufer mit anderen Titeln im Reich sowie in Preußen bis auf eine Erstausgabe vom 2. Januar 1819 zurück:

  • Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, 1819,1 (2. Januar) – 1843,179 (30. Juni)
  • Allgemeine Preußische Zeitung, 1843,1 (1. Juli) – 1848,119 (30. April)
  • Preußischer Staats-Anzeiger, 1848,1 (1/3. Mai) – 1851,179 (30. Juni)
  • Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, 1851,1 (1. Juli) – 1871,116 (2. Mai)
  • Deutscher Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischer Staats-Anzeiger, 1871,1 (4. Mai) – 1918,267 (9. November)
  • Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, 1918,268 (12. November) – 1945,49 (14. April)

Das Nachfolgeblatt in der Bundesrepublik ist der Bundesanzeiger. Sie finden hier alle digitalisierten Ausgaben von 1819 bis 1945. Die Veröffentlichungsplattform befindet sich allerdings noch in der Entwicklung und kann fortlaufend aktualisiert werden.

1. Links zur Digitalausgabe

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Hilchenbach hat eine neue Stadtarchivarin

Verena Hof-Freudenberg und Reinhard Gämlich vor einem Bücherschrank im Stadtarchiv

Die Stadt Hilchenbach hat sich für Verena Hof-Freudenberg als neue Stadtarchivarin entschieden. Ihr Vorgänger Reinhard Gämlich wird die Müsenerin in den kommenden Monaten einarbeiten, wobei beide Beschäftigten im Juni und Juli allerdings nur stundenweise zur Verfügung stehen.
Die Nachbesetzung ermöglicht immerhin, dass die Stadt Hilchenbach nach längerer Schließung den Kunden des Archivs in der Wilhelmsburg nun wieder eine regelmäßige Sprechstunde anbieten kann. Diese findet jeweils mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr statt und zwar erstmals am Mittwoch, dem 26. Juni.
Ab 1. August 2019 ist vorgesehen, dass Verena Hof-Feudenberg die üblichen Öffnungszeiten vollständig anbietet.

Quelle: Stadt Hilchenbach, 25.6.2019

s. a. Westfalenpost/Westfälische Rundschau, 19.6.2019, Siegener Zeitung, 21.6.2019

Zur Stellenbesetzung s. a. Einträge auf siwiarchiv hierzu.

my memory mit Bildmotiven aus der Stadt Kreuztal

Zum 50. Jubiläum gibt die Stadt Kreuztal das bekannte Ravensburger Memory-Spiel mit 36 Motiven bzw. Ansichten unserer Stadt heraus.
Ilona Spies, Lehrerin der Grundschule an Dreslers Park in Kreuztal, gab den Anstoß zu dieser Idee und lieferte den Großteil der Fotos. Sie hat bereits selbst ein Memory-Spiel erstellt, und nutzt dieses im Rahmen ihres Unterrichtes. Die Kinder trainieren damit nicht nur ihr Gedächtnis, sondern lernen gleichzeitig Stadtteile und Einrichtungen in ihrem Umfeld kennen.

Die Idee wurde gerne aufgriffen und so haben Ilona Spies und Ria Siewert (Stadtarchiv Kreuztal) das „Kreuztal-Memory“ gestaltet. Neben Jubiläumslogo und Wappen von Kreuztal zeigen die 36 Bild-Paare Fotos aus allen Stadtteilen. Weiterlesen

Jubiläumsfilm „50 Jahre Stadt Freudenberg“ auf youtube

„Am 16. Juni 2019 feierte die Stadt Freudenberg 50 Jahre Eingemeindung und lud zu diesem historischen Ereignis alle Stadtteile zu einem großem Fest am Mórer Platz ein. Dort präsentierte das Bottenberger Haubergs-Duo diese nicht ganz ernst gemeinte „Dokumentation“ … , der in den Ortschaften und unter tatkräftiger Mithilfe deren Bewohner gedreht wurde. Augenzwinkernd werden lokale Eigenheiten und Ereignisse der einzelnen Stadtteile näher beleuchtet.“
Quelle: Stadt Freudenberg, 18.6.2019

„Digitalisierung im Bildungs- und Kulturbereich“

Schwerpunkt in der Juni-Ausgabe der Verbandszeitschrift des Landkreistages Nordrhein-Westfalen auch mit archivischen Beiträgen:

Wolfgang Speen: Archivgut im Überformat – eine besondere Herausforderung bei der Digitalisierung, S. 350 – 352
Christiane Todrowski: Eine für alle(s) – Die Bilddatenbank des Märkischen Kreises, S. 356 – 358
Beatrix Pusch: Die Archivierung von Geobasisdaten, S. 361 – 363
Ann-Catharine Stein/Hans-Jürgen Riechert: Medienportal Lippe, S. 369
Wilhelm Grabe: Die Digitalisierung der Zeitungsbestände im Stadt- und Kreisarchiv Paderborn – Eine lohnende Herausforderung, S. 370 – 372

Wikipedia-Eintrag zu Ludwig Ferdinand zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg online

In diesem Frühjahr hat Dieter Bald einen Wikipedia-Artikel zu Ludwig Ferdinand zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg [1712-1773] erstellt.

Kedja med kors - Livrustkammaren - 86647
Königlich schwedischer Seraphinenorden, Collane, Livrustkammaren (The Royal Armoury) / Jens Mohr / CC BY-SA [Public domain]

Weitere Literatur (Auswahl): Weiterlesen

Literaturhinweis: Christine Roßberg: Das hohe Lied der Menschlichkeit –

Walter Krämer der „Arzt von Buchenwald“

Der Beitrag (S. 261 – 270) ist in der von Heinz Freiberg herausgegebenen Bertolt-Brecht-Anthologie „Das Schicksal des Menschen ist der Mensch“ erschienen. Er stellt Walter Krämer in Bezug zu Brechts Gedicht „An die Kämpfer in den Konzentrationslagern“ (1938)

Edition Freiberg, ISBN 978-3-943377-91-0, 13,90 €, 364 S.