„Freudenberg im Zeitgeschehen“ 1/2019 erschienen


Aus dem Inhalt:
Fries, Wener: 50 Jahre Autobahnmeisterei Freudenberg, S. 3 – 5
Wentz, Claus: Freundenbergs Post im Wandel der Zeiten (Teil 2), S. 7 – 11
Schwarz, Teo: Kirchliche Verhältnisse im 16./17. Jahrhundert (Teil 2), S. 13 – 19
Klappert, Hans Jürgen: Rettung der letzten Freudenberger Dampfmaschine, S. 19 – 29
Lucke, Martin: Alchen feiert seinen 675. Geburtstag, S. 31 – 33
Gattwinkel, Adolf: Zur Errichtung des Flecker Feuerwehr-Gerätehauses, S. 35 – 37

Workshop zur Kultur- und Mediengeschichte des Formulars

von Prof. Dr. Niels Werber und Dr. Peter Plener, Bollenbeck Fellow der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen
4. Juli 2019 [DO] 16.00–18.30 Uhr H–B 5411 5. Juli 2019 [FR] 09.30–13.30 Uhr AR–X 104


„Formulare stellen Aufschreibe- & Aufzeichnungssystemen von der Bürokratie bis zu den Social Media normierte, verknüpfte & somit auswertbare Textfelder zur Verfügung. So wie Nietzsche zufolge »unser Schreibzeug mit an unseren Gedanken [arbeitet]«, haben normierte Schreibflächen – d.h. alle – Folgewirkungen; Formulare, bereits Formate, arbeiten seriell ausgelegten, medialen Gefügen zu, sind Teil bürokratischer mechané. Kohärenz, Status und Auswertung der Daten sind damit zumeist prekär – von Kranken- über Finanzakten bis zu den Kommunikationsformen jedweder Verwaltung mit analog–elektronisch–digitalen Schnittstellen. ›The Bureaucracy is the Massage.‹ “
Mit Beiträge von Heinz Drügh, Jochen Johannsen, Maren Lehmann, Johannes Paßmann, Nicolas Pethes, Peter Plener, Ursula Rosenbichler, Cornelius Schubert, Niels Werber, Burkhardt Wolf,

Bibliographie zur Geschichte der Hexenverfolgungen freigeschaltet

In der digitalen Schriftenreihe der Historischen Kommission für Westfalen steht ein weiterer Band zum kostenlosen Download zur Verfügung: die „Bibliographie zur Geschichte der Hexenverfolgungen in Westfalen und Lippe“. Es handelt sich dabei allerdings (noch) nicht um einen vollständigen Nachweis der bisherigen Forschungsliteratur, sondern um ein vorläufiges Hilfsmittel, dass die Historische Kommission zur Vorbereitung ihres nächsten größeren Vorhabens erarbeitet hat. In den nächsten Jahren soll, wie die Hauptversammlung Anfang Mai in Bottrop beschlossen hat, ein „Historisches Handbuch der Hexenverfolgungen in Westfalen und Lippe“ erarbeitet werden. Als erster Schritt soll dazu der Forschungsstand erfasst werden, nicht zuletzt um mögliche Lücken rechtzeitig erkennen zu können. Die Ergebnisse der Literaturrecherche sollen in einer Bibliographie zusammengefasst werden, die im Laufe des Projektes stetig anwachsen wird. Die erste, noch unvollkommene Fassung dieses Hilfsmittels ist nun öffentlich zugänglich. Korrekturen, Anregungen und Ergänzungen sind ausdrücklich willkommen!

Bibliographische Daten:
Burkhard Beyer und Christian Möller: Bibliographie zur Geschichte der Hexenverfolgungen in Westfalen und Lippe. Erste Ausgabe Juni 2019, 60 Seiten, Online-Publikation Münster 2019 (Materialien der Historischen Kommission für Westfalen, Band 17). Kostenloser Download (540 KB) unter:
https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Materialien_017_(2019-06).pdf

Anm: Archivalia bemängelt das weitreichende Fehlen von Online-Ressourcen

Quelle: Historische Kommission für Westfalen Newsletter „Neues aus der HiKo (059)“

„Texte und Untersuchungen zur Archivpflege“ Band 35 ist ab sofort verfügbar

Der neuste Band aus der TUA-Reihe ist erschienen und ab sofort verfügbar.

Erziehung und Bildung als kommunalarchivische Überlieferungsfelder : Beiträge des 27. Fortbildungsseminars der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) in Bamberg vom 28. – 30. November 2018 / Marcus Stumpf und Katharina Tiemann (Hg.). – Münster 2019. – 150 S. : Abb. – ISBN 978-3-936258-29-5 / EUR 12,00

Wissenschaftlicher Beirat für das geplante Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen berufen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der konstituierenden Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats.

Das Kuratorium zur Planungsgruppe „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“ hat einen Wissenschaftlichen Beirat berufen. Dem Gremium, das sich heute im Landtag konstituiert hat, gehören 23 führende Fachleute aus Geschichtswissenschaft, Museen, Archiven und Medien an. Der Beirat soll die Arbeit der Planungsgruppe „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“ inhaltlich begleiten.

Neben Fachvertretern aus Nordrhein-Westfalen gehören ihm der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Hans Walter Hütter, der Historiker Prof. Dr. Ulrich Herbert, Freiburg, und die Vorsitzende des Brauweiler Kreises für Landesgeschichte, Prof. Dr. Sabine Mecking, Marburg, an. Die Fachleute bestimmten Prof. Alfons Kenkmann zum Sprecher sowie Prof. Sabine Mecking und Prof. Ulrich von Alemann zu stellvertretenden Sprechern. Weiterlesen

Literatur zur Rückführung des Inventars des Beethovenhauses von Siegen nach Bonn, 1945

Im Zusammenhang mit Film „Monuments men“ wurde die Region erneut als Sicherungsort für rheinische Kulturgüter wahrgenommen. Ein Video zeigt  bspw. die „Wiederholung des Inventars des Beethovenhauses von Siegen nach Bonn, 1945“. Im Vorfeld der Tagung „Kulturgutschutz in Europa und im Rheinland. Franziskus Graf Wolff Metternich und der Kunstschutz im Zweiten Weltkrieg“ im September in Pulheim-Brauweiler fand sich der Hinweis auf die bereits 2016 stattgefundene Ausstellung „Beethoven evakuiert! Kulturschutz im Bergungsort Schloss Homburg 1939 bis 1945“ auf Schloss Homburg bei Nümbrecht. Die online als PDF einsehbare Begleitbroschüre erwähnt auch den Rücktransport der Beethoven-Stücke aus Siegen.

Johann Moritz und sein „Zuckerhaus“ – Plädoyer für Blickerweiterungen

Über die Ausstellung „Imagewechsel – Auf der Suche nach Johan Maurits“ (4. April – 7. Juli 2019) im Mauritshuis, Den Haag

Abb. 1: Das Mauritshuis in Den Haag, erbaut zwischen 1633 und 1644

Eine hitzige Debatte quer durch die niederländischen Medien im Frühjahr 2018 war es, die einen wesentlichen Anstoß zu der historischen Ausstellung „Imagewechsel“ gab. Das Mauritshuis (dt. „Moritzhaus“) in Den Haag beherbergt eigentlich eine der renommiertesten Kunstsammlungen der Niederlande (Abb. 1). Um ein historisches Museum mit der Zielsetzung, geschichtliche Zusammenhänge zu vermitteln, handelt es sich also nicht. Dass sich das Kunstmuseum derzeit in einer Sonderausstellung dennoch einer historischen Persönlichkeit, die kein Künstler war, und den globalgeschichtlichen Zusammenhängen seiner Zeit widmet, hängt mit der Entstehungsgeschichte des Bauwerks selbst und seinem Namensgeber zusammen: Johann Moritz von Nassau Siegen. Weiterlesen

Parlamentarischer Staatssekretär Kaiser besuchte Aktives Museum Südwestfalen in Siegen

Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen, Klaus Kaiser, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Dr. Hans Wupper-Tewes, Leiter Gedenkstättenreferat der Landeszentrale für politische Bildung

Um sich ein umfassendes Bild von der Erinnerungsarbeit in Nordrhein-Westfalen zu machen, besucht Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, alle 28 NS-Gedenkstätten im Land. Am 24. Juni 2019 war das Aktive Museum Südwestfalen die nächste Station . Weiterlesen