Di., 14.9., 19.00 Uhr
»Siegen ist der Stolz des Landes, die heilige Stadt der Berge des westfälischen Südens. Von dem Wege nach der Halde der Johannishütte ist die Stadt ein herrlich aufgebautes Jerusalem. Im Mittelalter, als ihre dichtgeschlossene, blendend weiße Häusermasse noch von einem Mauergürtel zusammengehalten war, muss sie ungemein prächtig ausgesehen haben. Doch auch heut ist’s ein Anblick, wohl wert hellsten Zujubelns. Im nahen und weiteren Kreis ein wundersamer Bergekranz, der den Blick in die Welt einengt und auf das Städtewunder zu seinen Füßen zwingt.« (Mielert, Fritz, 1920: Das schöne Westfalen. Dortmund)
Dieses historische Siegen ist im Bombenhagel und dem Feuersturm des 16. Dezember 1944 untergegangen. Bis heute trauern viele Siegener diesem Erscheinungsbild der Vorkriegszeit nach. Dabei übersehen sie leider, dass die Leistung des Wiederaufbaus der zerstörten Stadt im Vergleich zu den meisten anderen Städten mit ähnlichem Schicksal eine Erfolgsgeschichte darstellt. Das Ergebnis kann aus heutiger Sicht als beispielhafte Lösung im traditionellen Stil betrachtet werden, die eine tragfähige Grundlage für ein nachhaltig schönes Stadtbild bildet. Weiterlesen

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Westfalen gilt als ausgeprägte Adelsregion. Mit der Auflösung der ständischen Gesellschaft um 1800 verloren die Adeligen an Macht und Privilegien. Die einzelnen Etappen zeichnet das Buch „Der lange Abschied von der Macht. Adel in Westfalen 1800 – 1970“ nach, das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt herausgegeben hat.
Kürzlich hat Dieter Bald einen
Kürzlich hat die Universitäts- und Landesbibliothek die Ordnungen für die Erhebung einer Gemeindesteuer vom Erwerbe von Grundstücken und von Rechten, für welche die auf Grundstücken bezüglichen Vorschriften gelten, auf dem Gebiet der Stadt Kreuztal (1908) online verfügbar gemacht: