Literaturhinweis: Gottfried Theis: Bergmannslampen –


Band 1: Die Froschlampen in und aus Westfalen. Eine Kultur-, Sozial-, Technik-, Wirtschafts- und Objektstudie“ (2025)
Umschlagtext:
„Westfälische Froschlampen – oder nach der historischen Terminologie besser: Bergmannslampen – sind in nahezu allen Grubenlampensammlungen vertreten und in den meisten Bergbaumuseen und einschlägigen Heimatstuben ausgestellt. Synonym wird die westfälische Bergmannslampe in der Sammlerterminologie fälschlich häufig als ‚Seippel-Frosch‘ angesprochen, nicht zuletzt bedingt durch eine weit verbreitete historische Katalogabbildung der Firma Wilhelm Seippel, Bochum. Doch Seippel hat keine Froschlampen für Untertage hergestellt, sondern von einem spezialisierten Zulieferer bezogen und vertrieben. Diese Studie räumt mit diesem und anderen weit verbreiteten Mythen und Mutmaßungen auf. So stellt diese Monographie den aktuellen kulturhistorischen Forschungsstand dar und beleuchtet grundlegend und erschöpfend alle Facetten des Themenbereichs. Weiterlesen

Mehrsprachige und verständliche digitale Erläuterungstexte zu historischen Informationstafeln und QR-Codes in Siegen

Antrag gemäß §9 der Geschäftsordnung des Rates der Universitätsstadt Siegen zur Sitzung des Kulturauschusses am 16.06.2025 der CDU, Grüne, Volt, FDP, UWG,Linke

„Die Stadt Siegen verfügt bereits über ein wertvolles Angebot zur Vermittlung ihrer
Stadtgeschichte. Auf den städtischen Internetseiten zum Historischen Stadtrundgang und zu den Orten der Stadtgeschichte werden wichtige historische Orte vorgestellt. An verschiedenen Stellen ergänzen Informationstafeln im Stadtraum dieses Angebot.
Teilweise führen QR-Codes zu weiterführenden digitalen Texten.
Dieses Angebot ist grundsätzlich sehr sinnvoll. Es bleibt aber hinter seinen Möglichkeiten zurück, wenn die digitalen Informationen teilweise nur in längerer Textform oder
ausschließlich in wenigen Stichpunkten verfügbar sind. Für Besucherinnen und Besucher, die den QR-Code vor Ort mit dem Handy scannen, sollte die wichtigste Information schnell, verständlich und in einer passenden Sprache erreichbar sein. Weiterlesen

Freudenberg im Zeitgeschehen 1 (2026) erschienen

Aus dem Inhalt:
– Gerhard Berg: Geschäfte im Ortskern Alter Flecken, S. 3ff
– Friedhelm Röcher: Der alte Fußballplatz in Lindenberg, S. 15ff
– Hans-Jürgen Klappert: Es knallt und stinkt, es dampft und schabt, S. 21ff
– Bodo Hoffmann: Karl Sterzenbach, ein Freudenberger Pädagoge, S. 27ff
– Teo Shwarz: Erinnerungen an das Jahr 1944, S. 37
– Redaktion: Nordrhein-Westfalen ehrt Thomas Ijewski

Online: ARCHIV. theorie & praxis Heft 1/2026

Das Heft 1/2026 von ARCHIV. theorie & praxis ist online. Unter dem Titel „Erschließung von Audio- und Bewegtbildmaterial“ finden sich Beiträge des LWL-Medienzentrums für Westfalen, des Schweizerischen Literaturarchivs, des Bundesarchivs, der Freien Universität Berlin und auch aus dem Landesarchiv NRW.

Daneben gibt es Einblicke in das Datenqualitätsmanagement im Montanhistorischen Dokumentationszentrum und den Einsatz eines Saugroboters im Magazin.

Online: Sophie Calitri: Kleidung, Kontrolle, Konsum (Siegen 2026)

Eine ethnografische Untersuchung zur Gabe als soziale Praxis in der Kleiderkammer

„Die Masterarbeit „Kleidung, Kontrolle, Konsum – Eine ethnografische Untersuchung zur Gabe als soziale Praxis in der Kleiderkammer“ untersucht die sozialen und kulturellen Dynamiken in einer Kleiderkammer. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kleidung als Medium sozialer Anerkennung und gesellschaftlicher Position fungiert. Die Arbeit beleuchtet, wie Spenden, Sortierung und Weitergabe von Kleidung nicht nur materielle, sondern auch symbolische Prozesse sind, die soziale Ordnung und Ungleichheit sichtbar machen.
Die Arbeit verfolgt einen medienethnografischen Ansatz, um die Kleiderkammer als Ort zu analysieren, an dem die Folgen des textilen Überflusses und des Konsums sichtbar werden. Sie zeigt, dass Kleidung in der Kleiderkammer nicht neutral behandelt wird, sondern durch alltägliche Praktiken wie Sortieren, Bewerten und Preisgestaltung soziale Bedeutungen erhält. Weiterlesen

Literaturhinweis: „Fachwerk im Kreis Altenkirchen“ (2026)


Im landschaftlich durchaus heterogenen Kreis Altenkirchen ist es das alles verbindende Element. Kein Weiler, kein Dorf und keine Stadt, in dem es nicht zu Hause ist. Mal deutlich in die Jahre gekommen, in der Regel aber gut erhalten und gepflegt, manchmal sogar herausragend präsentiert: Das Fachwerk mit seinen Holzbalken und Gefachen begleitet die Menschen in der Region und alle Besucher auf Schritt und Tritt.
Die typische Bauweise des Westerwaldes und des Siegerlandes aus vergangenen Zeiten prägt häufig genug das Erscheinungsbild einer ganzen Gemeinde – und hat es daher mehr als nur verdient, mit einem eigenen Buch gewürdigt zu werden. Genau das ist jetzt unter dem Titel „Fachwerk im Kreis Altenkirchen“ geschehen, herausgegeben von der Kreisverwaltung. Weiterlesen

Online: Archivpflege in Westfalen-Lippe (104/2026)

Themen in diesem Heft (PDF):

Was ist Erschließungsrückstand?
Daten- und KI-Kompetenzen in Kommunalarchiven
Die Gefahr der Sekundären Traumatisierung im Archiv
Bildungsarbeit effizient ausbauen
Der Klimawandel im Büro. Schäden an Archivalien
Schiedsamtsakten als Quelle der Orts-, Rechts- und Sozialgeschichte
Die Fotosammlung des Stadt- und Kreisarchivs Paderborn

Siegen-Wittgenstein im Haus der Geschichte NRW:

Bad Berleburg, Bad Laasphe, Wilnsdorf, Siegen und ein Skandal

Das MuseumMobil des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen hat vor genau zwei Jahren in der Stadt Siegen Halt gemacht (Link, Link).

Die Auswahl über die Karte führt zu 2 Ergebnissen:
Rückkehr der Kriegsgefangenen: Eine Jacke und ihre Geschichte
Wir sind Weltmeister: Hidden Champions in Nordrhein-Westfalen

In der Objektgalerie des MuseumMobil finden sich zurzeit folgende Objekte mit dem Bezug zum Kreisgebiet: Weiterlesen

Projekt „Juden und Westfalen und Lippe“ abgeschlossen


Das Projekt Juden und Westfalen und Lippe (JuWeL), eine Kooperation vom Verein für Computergenealogie, der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung (WGGF) und dem Landesarchiv NRW Abt. OWL zur Erfassung aller in den Juden- und Dissidentenregistern genannten Personen ist abgeschlossen. Die Freiwilligen bearbeiteten 12.843 Seiten und erstellten 142.093 Personendatensätze, die über die Projektseite recherchierbar sind (s. http://juwel.genealogy.net). Wir danken allen für ihr eindrucksvolles ehrenamtliches Engagement! Weiterlesen