Ausstellung „Das Postwesen im Netpherland“


In Zusammenarbeit mit den Briefmarkenfreunden Netphen hat der Heimatverein Netpherland eine postgeschichtliche Ausstellung zum Thema „Das Postwesen im Netpherland“ konzipiert, die am Sonntag, den 13. Oktober 2019 um 15 Uhr im Heimatmuseum Netpherland eröffnet werden soll. 200 Jahre königlich-preußische Post in Netphen und 50 Jahre Verein der Briefmarkenfreunde Netphen e.V. sind für beide Vereine Anlass genug, einmal zurückzublicken auf die Entwicklung des Postwesens in der Region. Nach Netphen (1818) wurden in Hainchen (1872), Deuz (1876) und Dreis-Tiefenbach (1908) die ersten Poststellen im Netpherland eröffnet. Die Postkutsche fuhr letztmals am 1. Dezember 1906 durchs Netpherland und wurde von der an diesem Tag eröffneten Kleinbahn Weidenau-Deuz abgelöst. Nach der Privatisierung und Aufteilung der Deutschen Bundespost in drei Aktiengesellschaften bedient sich hiervon die Deutsche Post AG in der Gegenwart auch im Netpherland privatwirtschaftlich agierender Partner, die das gewohnte Angebot der „gelben“ Post in der Fläche aufrecht erhalten. Weiterlesen

Lesung „Nach Seepferdchen tauchen. Ein Buch über das Gedächtnis“

Ylva und Hilde Østby (Foto: Anna-Julia Granberg BLUNDERBUSS)

von Ylva und Hilde Østby
Moderation: Rikarde Riedesel
Mittwoch, 16. Oktober 2019, 19.30 Uhr
VAMED Rehaklinik Bad Berleburg | Fachbereich Neurologie, Cafeteria der Odebornklinik, Am Schlosspark 11

Die Fähigkeit des Menschen, sich zu erinnern, gibt seit jeher Rätsel auf. Eine der führenden Expertinnen der Gedächtnisforschung erzählt Geschichten vom Erinnern und Vergessen und erklärt, wie der Erinnerungsprozess funktioniert und unsere Identität prägt.

Die Neuropsychiaterin Ylva Østby und ihre Schwester, die Autorin Hilde Østby, begeben sich auf eine Reise in die Welt der Erinnerungen und des Gedächtnisses: Sie tauchen ein in die Wissenschaftsgeschichte und erzählen von Menschen, die alles vergessen haben, aber auch von solchen, die nichts vergessen können. Für ein Experiment entsenden sie zehn Taucher auf den Grund des Oslofjords, um die Mechanismen des Erinnerungsprozesses zu erforschen. Weiterlesen

Vortrag „Wiederaufbau und Neuorientierung (1945 – 2019)“

Musikalisch-besinnliche Streifzüge durch die Geschichte der Kirchengemeinde Burbach
Sonntag, 13. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Ev. Kirche Burbach
Referenten: Plarrer Jochen Wahl, Ev. Kirchengemeinde Burbach, Christoph Ewers, Bürgermeister der Großgemeinde Burbach


Gewollt ist nach 1945 eine Volkskirche, die auf breiter Basis steht und ihren Auftrag in finanzstarker Zeit mit wachsender Personal- und Gebäudeausstattung sowie einer umfangreichen Palette an Diensten und Angeboten wahrnimmt. Gesellschaftliche Veränderungen und einhergehende Entkirchlichung machen zunehmend das Konzept einer geistvollen Wandlung wichtig. So drängt sich auch in Burbach und seinen Dörfern die Frage nach Identität und Bedeutung von Kirche in einer sich wandelnden Welt auf.
Quelle: Ev. Kirchengemeinde Burbach, Veranstaltungsflyer (PDF)

Wanderung: Eine von fünf in Wittgenstein: Wallburg Aue

So. 13.10.2019, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Bad Berleburg, Aue (Alt Aue) im Bereich der Eisenbahnlinie / Gaststätte Alt Aue.

Die schönste aller Wallburgen mit ihren mächtigen Buchen. Hier sehen wir noch sehr deutlich die alten keltischen Wallanlagen. Diese Wallburg ist die am besten untersuchte. Hier sind noch Teile von künstlich geschaffenen Ringwällen zu erkennen. Welchen Sinn und welche Funktion die keltischen Wallburgen vor unserer Zeit hatten, wird auf dieser Wanderung angesprochen. Gehzeit: zwischen 3 und 4 Stunden.

Kosten: 5,00 €
Leitung: Wolfgang Lückert
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Literaturhinweis: B. Fleermann/G.Genger/H. Jakobs/I. Schatzschneider: „Die Toten des Pogroms 1938“

264 Seiten, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7700-6037-5

„Hervorgegangen aus einem landesweiten Forschungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahre 2018, wird nun erstmalig ein Gedenkbuch vorgelegt, das dem Andenken aller 131 Menschen gewidmet ist, die auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen aufgrund der Novemberpogrome vom Herbst 1938 ihr Leben verloren haben.“

Für das Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein sind bekannt:
Waldemar Elsoffer, Julius Gonsenhäuser, Frieda Löwenstein, Siegfried Löwenstein, Betty Windecker .

„Über die Autoren: Weiterlesen

Ausstellung: „UniverCity – Stadt und Universität“

Die Ausstellung veranschaulicht die historische Entwicklung des Universitätsbaus vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Welche Gebäudetypen waren in den unterschiedlichen Epochen jeweils „in Mode“ und wie waren die Universitäten in die städtebaulichen Strukturen eingebunden? Die Ausstellung zeigt auch aktuelle Entwicklungen und Visionen auf und bietet somit zahlreiche Anregungen für die Diskussion über die Weiterentwicklung verschiedener Universitätsstandorte in Deutschland.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier hält Prof. Dr. Thorsten Erl von der Universität Siegen einen Vortrag zum Thema. Die Ausstellung ‚UniverCity – Stadt und Universität‘ wurde 2013 am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart konzipiert und war seitdem an verschiedenen Orten weltweit zu sehen. In Siegen läuft sie bis zum 7. Oktober 2019. Die Ausstellung ist Mo.-Fr. von 9:00 – 18:00 Uhr und Sa/So. von 10:00 bis 19:00 Uhr in der Sparkasse Siegen, Morleystr. 2, geöffnet.
Quelle: Universität Siegen, Veranstaltungen

Führung durch die Ausstellung „550 Jahre Asdorfer Weiher“


Am vergangenen Freitag ist die heimat-historische Ausstellung über eine der ältesten noch erhaltenen Talsperren in Deutschland mit einem kleinen Symposion eröffnet worden. Der Freudenberger Rathaus-Saal war für den Vortrag von Gottfried Theis bis auf den letzten Platz gefüllt. Spannend wie unterhaltsam führte der Kurator der Ausstellung durch die Geschichte des Weihers im Asdorftal an der Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Mit viel Beifall dankte das Publikum seinen Ausführungen. Dank und Anerkennung für die historische Forschungsarbeit brachte auch Bürgermeisterin Nicole Reschke zum Ausdruck – und erinnerte an zahlreiche persönliche Erlebnisse, die sie mit dem Asdorfer Weiher verbindet.
Am Sonntag, 29. September 2019, 15:00 Uhr, wird Gottfried Theis nun persönlich durch die Ausstellung führen und Auskunft zu vielen Details der präsentierten Exponate geben können. Dazu lädt der 4Fachwerk-Museumsverein herzlich ein. Weiterlesen

Vortrag: „Erinnerungskultur im Heavy Metal“

Mittwoch, 2. Oktober 2019 von 17:00 bis 18:30
Stadtbibliothek Siegen, Markt 25, 57072 Siegen


„Zum 8. PopKULTur-Vortrag gehen wir ein bisschen vom Film weg und wenden uns mal der Musik zu – wir haben den Musikwissenschaftler Sidney König eingeladen, der zu dem spannenden Thema Erinnerungskultur in Musik forscht.

Auf seinen Vortrag „The Evil That Men Do – Darstellungen des zweiten Weltkrieges im Heavy Metal aus der Perspektive musikalischer Erinnerungskulturforschung“ gibt er euch schonmal einen kleinen Ausblick:

Gewalt und Krieg sind klassische Themen in Heavy Metal-Songs aller Subgenres. Das Spektrum der historischen Kontexte reicht von den Konflikten der griechischen Antike bis hin zu den Kriegen in Irak und Afghanistan im 21. Jahrhundert. Auch der zweite Weltkrieg wird dabei immer wieder zum Fokuspunkt künstlerischen Ausdrucks und ästhetischer Annäherung.
In dieser Präsentation wird Heavy Metal aus der Perspektive der Erinnerungskulturforschung betrachtet, mit speziellem Fokus auf die Bezüge der Metalkultur auf den zweiten Weltkrieg. Der zweite Weltkrieg ist in fast allen Metal-Subgenres reflektiert worden; ganze Alben sind ihm gewidmet, viele international bekannte Bands haben Songs zum Thema geschrieben. Darüber hinaus hat der Krieg auch die visuellen Komponenten der Kultur beeinflusst: Die Verwendung von Nazi-Symbolik durch Bands wie Slayer und Rammstein oder Persönlichkeiten wie Lemmy Kilmister hat dabei mitunter für Kontroversen außerhalb wie innerhalb der Kultur gesorgt. Weiterlesen

Vortrag: „Wiederaufbau in Siegen – Liebe auf den 2. Blick“

2.10.2019, 19:00 , Markt 25, 57072 Siegen, KrönchenCenter, Vortragsraum
Michael Stojan

»Siegen ist der Stolz des Landes, die heilige Stadt der Berge des westfälischen Südens. Von dem Wege nach der Halde der Johannishütte ist die Stadt ein herrlich aufgebautes Jerusalem. Im Mittelalter, als ihre dichtgeschlossene, blendend weiße Häusermasse noch von einem Mauergürtel zusammengehalten war, muss sie ungemein prächtig ausgesehen haben. Doch auch heut ist’s ein Anblick, wohl wert hellsten Zujubelns. Im nahen und weiteren Kreis ein wundersamer Bergekranz, der den Blick in die Welt einengt und auf das Städtewunder zu seinen Füßen zwingt.« (Mielert, Fritz, 1920: Das schöne Westfalen. Dortmund)
Dieses historische Siegen ist im Bombenhagel und dem Feuersturm des 16. Dezember 1944 untergegangen. Bis heute trauern viele Siegener diesem Erscheinungsbild der Vorkriegszeit nach. Dabei übersehen sie leider, dass die Leistung des Wiederaufbaus der zerstörten Stadt im Vergleich zu den meisten anderen Städten mit ähnlichem Schicksal eine Erfolgsgeschichte darstellt. Das Ergebnis kann aus heutiger Sicht als beispielhafte Lösung im traditionellen Stil betrachtet werden, die eine tragfähige Grundlage für ein nachhaltig schönes Stadtbild bildet. Weiterlesen