800 Jahre Burbach – Eröffnung: Mittelalter-Jubiläums-Ausstellung

16.05.2019 , 19:00 Uhr, Bürgerhaus Burbach, Marktplatz 7

“Anlässlich der 800-Jahr-Feier Burbachs erarbeitete die Künstlerin Dr. Marlies Obier eine Ausstellung zum Thema Burbach im Mittelalter. 1219 wird Burbach erstmals urkundlich erwähnt. Wie sah es damals in Burbach aus? Wie haben die Menschen gelebt und gewohnt? Welche Zeugnisse gibt es, die etwas aus der damaligen Zeit erzählen und anschaulich ein Stück Mittelalter erschließen? Als musikalischer Auftakt singt Andreas Richter mittelalterliche Stücke und wird hierbei am Klavier von Christa Spies begleitet. Anschließend folgen das Grußwort von Herrn Bürgermeister Christoph Ewers und der Einführungsvortrag von Frau Dr. Marlies Obier mit einer Präsentation des Ausstellungskatalogs. Die Ausstellung wird anschließend als Wanderausstellung an verschiedenen Orten in der Gemeinde Burbach zu besichtigen sein.”
Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein, Veranstaltungen

800 Jahre Burbach und 50 Jahre Gemeinde Burbach:

Das Buch zum Jubiläum

Nun ist es soweit: Burbach feiert in diesem Jahr gleich 2 Jubiläen: Vor 800 Jahren, im Jahr 1219, wurde Burbach erstmals urkundlich erwähnt. Gleichzeitig wird die Großgemeinde Burbach 50 Jahre alt.

„Dies haben wir zum Anlass genommen, gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Burbach sowie dem Heimatverein Alte Vogtei Burbach e.V. ein Buch herauszubringen“ teilt Bürgermeister Ewers mit. „Dieses Buch bietet dem interessierten Leser eine Reise durch unterschiedliche Zeitepochen und Themenwelten.“

Das Buch zum Jubiläum will also keine systematische Chronik sein. Zahlreiche Beiträge, ungesehene Fotos und historische Karten, aber auch vertraute Motive – in ein neues Licht gerückt – werden bei der älteren Generation Erinnerungen wachrufen und die jüngere Generation inspirieren, ihre Region anders kennenzulernen.

Viele interessante und zum Teil kaum bekannte Aspekte der Historie Burbachs, des Freien Grundes sowie des Hickengrundes werden abwechslungsreich beschrieben und bebildert. Gewachsen aus ersten Anfängen zu eigenständigen Ortschaften und einer vitalen Großgemeinde rückt die Mitte des Dorfes ins Blickfeld.
Neben Fachautoren und Historikern wie beispielsweise Dr. Andreas Bingener, Dr. Manuel Zeiler oder Dr. Ulf Lückel kommen in diesem Buch vor allem Burbacher zu Wort. Der Redaktionskreis wurde professionell von Frau Kathrin Klotzki-Progri von der Agentur Vorländer in Siegen begleitet.

Das Resultat aus der Zusammenarbeit von Vertretern der Ev. Kirchengemeinde Burbach, dem Heimatverein Alte Vogtei Burbach e.V. sowie der Gemeindeverwaltung kann man auf insgesamt 334 Seiten nachlesen. Neben den Grußworten und einem Ausblick von Bürgermeister Ewers ist das Buch in vier weitere Kapitel aufgeteilt: Weiterlesen

Führung “Kein Raum wie jeder andere: Die Evangelische Kirche Burbach”

Samstag, 11. Mai 2019, 15 – 18 Uhr, Evangelische Kirche Burbach, Am Römer, 57299 Burbach
Pfr. Anne-Christin Brahms

Kirchen prägen das Erscheinungsbild unserer Dörfer und Städte. Sie symbolisieren ein Stück Heimat. Selbst für die, die ansonsten mit Kirche und Glauben nur wenig anfangen können. In Zeiten in denen auch in unserer Region immer mehr Gottesdienststätten auf dem Prüfstand stehen, erscheint es verheißungsvoll, sich näher mit der Geschichte des Kirchbaus im Siegerland zu beschäftigen. Wann wurden welche Kirchen gebaut und warum?
Im fünften Teil unserer langfristig angelegten Veranstaltungsreihe besuchen wir die Evangelische Kirche Burbach. Die ursprünglich im 11. Jahrhundert erbaute und Ende des 18. Jahrhunderts bis auf den Turm praktisch von Grund auf neu errichtete Kirche besticht durch ihre schlichte Schönheit. Der ungewöhnliche Innenraum ist als typische reformierte, so genannte Predigtkirche gestaltet. Das Wort Gottes soll im Mittelpunkt des Kirchraums und damit des Gottesdienstes stehen.

Eine Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Burbach im Rahmen des Jubiläums “800 Jahr Burbach”.
Quelle: Evangelischer Kirchenkreis Siegen, Termine

Vortrag “Religions- und Bürgerkriege (1600 – 1800)”

Musikalisch-besinnliche Streifzüge durch die Geschichte der Kirchengemeinde Burbach
Sonntag, 28. April 2019, 19.00 Uhr, Ev. Kirche Burbach
Referent: Christian Brachthäuser, Stadtarchiv Siegen


Die Auswirkung der militärischen, politischen, religiösen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen auf die Bevölkerung im Freien Grund und im Hickengrund sind enorm. Selbst vermeintlich weit entfernte Konflikte und Großereignisse betreffen das südliche Siegerland in erheblichem Maße. So hinterlässt die komplizierte Epoche der Religions- und Bürgerkriege tiefe Spuren vor allem im Schicksal unserer Vorfahren wie aber auch in der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung unserer Region.
Quelle: Ev. Kirchengemeinde Burbach, Veranstaltungsflyer (PDF)

Vortrag: “Reformation – lutherisch und Reformiert (1500 – 1600)

Musikalisch-besinnliche Streifzüge durch die Geschichte der Kirchengemeinde Burbach Samstag, 30. März 2019, 19.00 Uhr, Ev. Kirche Burbach
Referent: Pfarrer Dr. Tim Elkar, Ev. Kirchengemeinde Neunkirchen


Die Reformation als Erneuerung von Glaube und Kirche erfährt im hiesigen Raum durch Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg offene Türen. Seine Eheschließung beschleunigt die lutherisch geprägte Reformation des Siegerlandes.Nach seinem Tod lassen niederländische und sächsische Einflüsse das Siegerland zu einem Hauptstützpunkte des Calvinismus werden. So erlebt das Kirchspiel Burbach die Reformation gleich zweimal – 1530 lutherisch und 1584 reformiert.
Quelle: Ev. Kirchengemeinde Burbach, Veranstaltungsflyer (PDF)

Vortrag: “Entstehung des Kirchspiels Burbach (1219 – 1500)”

Musikalisch-besinnliche Streifzüge durch die Geschichte der Kirchengemeinde Burbach
Sonntag, 24. Februar 2019, 19.00 Uhr, Ev. Kirche Burbach
Referent: Dr. Andreas Bingener, Historiker und Autor


Im 11. Jahrhundert wird in Burbach eine Kirche gebaut und aus dem Jahr 1219 stammt das Dokument eines Adligen, in dem Wipertus von Burbach als geistlicher Zeuge aufgeführt wird. Diese Urkunde stellt die Ersterwähnung des Kirchspiels Burbach dar. 1367 wird mit der Zerstörung der Snorrenburg der Einfluss der Selbacher beendet. Die Doppelherrschaft von Nassau und Sayn entwickelt sich. 1478 wird die Vogtei als gemeinsamer Gerichtsitz in Burbach begründet.Ref
Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Burbach, Veranstaltungsflyer (PDF)

Eröffnungsveranstaltung “Christianisierung im Freien Grund (700 – 1200) und deren Vorgeschichte”

Musikalisch-besinnliche Streifzüge durch die Geschichte der Kirchengemeinde Burbach
25.01.2019, 19:00 Uhr, ev. Kirche Burbach
Referenten:
Dr. Manuel Zeiler, LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe
Volkmar Klein, Mitglied des Deutschen Bundestages für Siegen-Wittgenstein


Schon aus frühgeschichtlicher Zeit lassen sich im hiesigen Raum zahlreiche Spuren der Besiedlung und Erzgewinnung finden. Bis heute beeindruckend ist das Knowhow, mit dem die keltenzeitlichen Berg- und Hüttenleute Stahl gewonnen haben. Somit ist unsere regionale Montanlandschaft aufgrund der Zahl ihrer archäologischen Fundstellen, deren Erhaltung sowie des Forschungsstandes einzigartig in Mitteleuropa. Die Ausbreitung der Franken sorgt um ca. 800 n. Chr. für die Belebung der Region und initiiert die Christianisierung durch Bonifatius im Auftrag der Erzstifte Mainz und Trier. Für Land und Leute charakteristisch bezeichnet eine Urkunde aus 1048 den hiesigen Raum als “Gebiet der freien Männer”, daher “Freier Grund”.
Quelle: Gemeinde Burbach, Veranstaltungen

LWL-Denkmalpflege führt bauhistorische Untersuchung an der »Alten Vogtei« durch

Neue Erkenntnisse über das Baudenkmal in Burbach gewonnen

Im Rahmen der bevorstehenden Sanierungsarbeiten stand die Alte Vogtei in Burbach im Mittelpunkt einer bauhistorischen und dendrochronologischen Kurzuntersuchung durch die Bauforschung der LWL-Denkmalpflege in Westfalen (DLBW). Zur Präsentation der neusten Erkenntnisse waren Peter Barthold, Bauforscher und Kathrin Baumann, Gebietsreferentin LWL-DLBW, vor Ort.

Peter Barthold – Bauforscher LWL-DLBW, Volker Gürke – Vorsitzender Heimatverein Burbach & Bürgermeister Christof Ewers (v.l.n.r.)


„Zielsetzung war mehr über die Bau- und Veränderungsgeschichte des stattlichen Fachwerkbaus sowie der benachbarten Scheune zu erfahren“ erläutert Peter Barthold. Die bisher grob in das 17. Jahrhundert datierte Vogtei wurde nach der dendrochronologischen Auswertung von 15 Bohrproben wohl im Frühjahr 1698 verzimmert. Die Zehntscheune entstand um 1760. Damit stehen der örtlichen Geschichtsforschung belastbare Daten zur weiteren Forschung zur Verfügung. Weiterlesen

NRW-Stiftung fördert Ausstattung für das Landhaus Ilse

Förderbescheid über 10.000,– Euro übergeben


Regionalbotschafter Reimund Ditsche und Christiane Stötzel-Ditsche, Vorsitzender des Heimatvereins Volker Gürke, Bürgermeister Christoph Ewers, Kulturbeauftragte Katrin Mehlich (v.l.n.r.)


Das „Landhaus Ilse“ ist als Gäste- und Wohnhaus des ehemaligen Bergwerkunternehmens WAG-Westerwald-Brüche-AG eng mit dem einstigen Bergbau im Buchhellertal und so mit der Geschichte eines erfolgreichen Gewerbezweiges bei Burbach verbunden. 1924 errichtete Willi Grobleben dieses Landhaus im Bauhausstil und bewohnte es gemeinsam mit seiner Frau und Tochter. Bereits 2001 wurde das Objekt unter Denkmalschutz gestellt.

Dem Heimatverein Alte Vogtei Burbach e.V. und der Gemeinde Burbach ist es ein Anliegen, dieses denkmalgeschützte bauliche Kleinod und architektonische Juwel zu sanieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dafür wurde vom Heimatverein zunächst für die Anschaffung von entsprechenden Einrichtungsequipment in Form von Stühlen, Tischen, Beamer, Mikrofonanlage sowie Stellwänden ein Antrag zur Finanzierung bei der NRW-Stiftung gestellt. Denn genau dafür steht die NRW-Stiftung: Die Förderung von Natur- und Kulturprojekten gehört genauso zu den Hauptaufgaben der NRW-Stiftung wie die Unterstützung des Ehrenamtes. Weiterlesen

»Rundum« verschönerter Kreisel in Burbach

Obst- und Gartenbauverein kümmert sich um die Bepflanzung

Mit einer bunten Blumenpracht ist der Kreisverkehr an der Jägerstraße in der Burbacher Ortsmitte auch in diesem Jahr wieder ein echter Hingucker und ein Paradies für Bienen und andere Insekten. Der Obst- und Gartenbauverein Burbach hat wieder Hand angelegt und rund 100 Arbeitsstunden für die Bepflanzung investiert. Unter den Blumen finden sich einige Berühmtheiten: Neben Sonnenhut und Blauschwingelgras ist auch die Taglilie als Staude des Jahres vertreten.

Auch im Hinblick auf das 800-jährige Jubiläum im kommenden Jahr hat der Verein eine eigene Interpretation eines „Countdowns“ in die Bepflanzung einspielen lassen. Bei genauer Betrachtung zeigt die Formation aus roten und weißen Eisbegonien die Zahl „799“.
„Mit der Dekoration zeigt der Obst- und Gartenbauverein die eigene Vorfreude auf das Jubiläumsjahr. Natürlich ist die große „800“ für die Bepflanzung fest eingeplant“, verrät Vereinsvorsitzender Daniel Hinkebecker. „Ein Dank geht auch an den Löschzug der Feuerwehr Burbach, der uns mit der Drehleiter schöne Aufnahmen des Kreisverkehrs „von oben“ ermöglicht hat.“
Quelle: Gemeinde Burbach, 20. Juli 2018