in übersichtlicher Darstellung, mit besonderer Berücksichtigung des evangelischen Kirchenwesens daselbst; nach gedruckten und ungedruckten Urkunden
Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat die 1872 in Dillenburg erschienene Publkikation von Friedrich Wilhelm Cuno bereits 2011 online bereitgestellt.
Die Marburger Universitätsbibliothek hat die 1883 in [Wuppertal-]Barmen erschienene Schrift Friedrich Wilhelm Cunos online bereitgestellt. Der Veröffentlichung enthält Kaptiel zu Nassau-Siegen, Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Das Werk kann mit dem DFG-Viewer betracht werden.
Dieter Bald hat unlängst einen Wikipedia-Artikel zum „Wittgensteiner Zeitung“ vorgelegt.
Zur regionalen Zeitungsgeschichte lohnt ein Blick in:
Kurt Koszyk (Hg.): Verzeichnis und Bestände westfälischer Zeitungen, Münster 1975 [Reihe XXXIV: Geschichtliche Arbeiten zur Meinungsbildung und zu den Kommunikationsmitteln in Westfalen der Historischen Kommission für Westfalen, Band 2], Link zur Online-Ausgabe der Historischen Kommission (2,8 MB).
Peter Paul Rubens, Siegen 1577 – Antwerpen 1640: „Alte Frau und Junge mit Kerzen“ (ca. 1616 – 1617) Mauritshuis, Den Haag
„Eine alte Frau starrt vor sich und mildert das Kerzenlicht mit ihrer Hand, während der Junge hinter ihr seine Kerze hält, um sie anzuzünden. Die Tafel ist im Stil von Caravaggio gemalt, dessen Werk Rubens in Italien kennengelernt hatte. Charakteristisch dafür sind die aufregenden Lichteffekte und der unpolierte Realismus.
Rubens hat dieses Gemälde nicht zum Verkauf angeboten und es immer bei sich behalten. Er hat es wahrscheinlich als Lernmaterial für die Studenten in seinem Atelier verwendet.“
Freischwimmer im Jugendstilbad: ein persönliches Erlebnis“. Linktipp zur Geschichte der Städtischen Badeanstalt in Siegen.
Das hier bereits vorgestellte stadtgeschichtliche Projekt „Unser Siegen“ hat vor kurzem die Erinnerungen eines ehemaligen Badegastes veröffentlicht. Besonders hervorzuheben ist die Audiofassung des Beitrages.
Die auf siwiarchiv erschienen Beiträge zur Geschichte der Badeanstalt finden sich hier.
Dieter Bald hat unlängst einen Wikipedia-Artikel zum „Wittgensteiner Kreisblatt“ vorgelegt. Die Zeitung ist in der Zwischenzeit online einsehbar.
Zur regionalen Zeitungsgeschichte lohnt ein Blick in:
Kurt Koszyk (Hg.): Verzeichnis und Bestände westfälischer Zeitungen, Münster 1975 [Reihe XXXIV: Geschichtliche Arbeiten zur Meinungsbildung und zu den Kommunikationsmitteln in Westfalen der Historischen Kommission für Westfalen, Band 2], Link zur Online-Ausgabe der Historischen Kommission (2,8 MB).
Ein Tagungsband, ein Handbuch und eine Edition
„Auch in Zeiten der Corona-Krise geht die wissenschaftliche Publikationstätigkeit der Historischen Kommission weiter. Verzichten müssen wir im Moment leider auf die öffentlichen Buchvorstellungen, so dass wir unsere Werke auf andere Weise bekannt machen müssen. Bedauerlicherweise musste auch die Lesung Mitte März in Dortmund ausfallen, bei der Auszüge aus ganz verschiedenen Texten zum Arbeiteraufstand im Ruhrgebiet 1920 vorgetragen werden sollten. Aber es gibt alle Texte ja auch zum Nachlesen! Weiterlesen →
Kürzlich hat die Universitäts- und Landesbibliothek Münster das Ortsstatut betreffend die gewerblichen Fortbildungsschulen für die Gemeinden Dahlbruch und Müsen vom 11. Januar 1907 online veröffentlicht.
Jan Brueghel d. Ä., Brüssel 1568 – Antwerpen 1625 und Peter Paul Rubens, Siegen 1577 – Antwerpen 1640: Das Paradies mit dem Sündenfall (ca. 1615) Mauritshuis, Den Haag
Jan Brueghel d. Ä. und Peter Paul Rubens waren befreundet und arbeiteten oft gemeinsam, wobei sich Rubens auf die Gestaltung der menschlichen Figuren beschränkte und Brueghel d. Ä. für Fauna und Flora ständig war. Die Werke waren als Prunkstücke gedacht, die das Beste beider Künstler vereinten.
Für ein Gemälde wie dieses, in dem die Landschaftsdarstellung überwog, stammte der Entwurf von Brueghel und Rubens spielte quasi die Nebenrolle. Obwohl Brueghel für die Komposition verantwortlich war, begann Rubens mit dem Malen. Sehr skizzenhaft malte er in dünner Farbe Adam und Eva, den Baum, das Pferd und die Schlange. Dann übernahm Brueghel die Pflanzen und Tiere, die er mit enzyklopädischer Präzision in der Endbearbeitung malte.
Die Ateliers beider Künstler lagen nahe beieinander und man geht davon aus, dass die Gemälde zwischen den Ateliers hin und her getragen wurden, damit jeder seinen Teil in der eigenen Werkstatt und mit eigenen Materialien malen konnte.