Linktipp: Aktenkundliche Beiträge von Karsten Uhde

Der Marburger Archivwissenschaftler Karsten Uhde widmete sich in zwei lesenwerten aktenkundlichen Blogbeiträgen seltenen Entstehungsstufen archivischen Schriftguts:
Seltene Entstehungsstufen – Irrungen und Wirrungen
Seltene Entstehungsstufen II

Ausstellung online : „Europa und Europäer 1950 – 2020:

70. Jahrestag der Schuman-Erklärung“.

Documentary on the Robert Schuman Declaration – The Birth of Europe from Fondation Robert Schuman on Vimeo.

L‘ anniversaire de la Déclaration Schuman from Fondation Robert Schuman on Vimeo.

„Der erste Teil der Ausstellung wird von Schlüsselsätzen der Schuman-Erklärung geleitet. Durch eine Auswahl von audiovisuellem Material und Dokumenten, die im Historischen Archiv der Europäischen Union aufbewahrt werden, kann der Besucher einige der wichtigsten politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklungen der letzten 70 Jahre europäischer Geschichte erleben.
Der zweite Weg ermöglicht es, Menschen zu treffen, die am Prozess der europäischen Integration beteiligt waren oder davon betroffen waren, um darüber nachzudenken, was es bedeutet, Europäer zu sein.
Am heutigen Europatag wird die Ausstellung auch durch eine digitale Präsentation auf einer speziellen Website eröffnet: https://schuman70.eui.eu/

Quelle: Historisches Archiv der Europäischen Union, 4.5.2020“

Links zum deutschsprachigen Ausstellungskatalog: Complete_Digital_Reader_All_Journals_DE.pdf Weiterlesen →

Ausstellung: Analogien – Bernd & Hilla Becher, Peter Weller, August Sander

Photographische Industrielandschaften, Architekturen und Porträts
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln
in Kooperation mit dem Studio Becher und der Landeshauptstadt Düsseldorf
IM KUNSTARCHIV, DÜSSELDORF-KAISERSWERTH, Suitbertus-Stiftsplatz 1 (Eingang Stiftsgasse 2), 40489 Düsseldorf
Laufzeit: – 20. September 2020, Öffnungszeiten: Sa–So 14–18 Uhr
Das Kunstarchiv ist auf Grund der aktuellen Corona-Krise bis auf Weiteres geschlossen.

„Bemerkenswerte Aufnahmen, die für Bernd und Hilla Becher zentrale Inspirationsquellen waren, stehen im Fokus der Präsentation und treten zugleich mit ausgewählten Werken des Photographenpaars in einen Dialog. Die Photographien von Peter Weller und August Sander, deren für diese Ausstellung ausgewählten Arbeiten in die ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts fallen, begeisterten Bechers nachweislich bereits in den Anfängen ihrer Arbeit in den frühen 1960er-Jahren. Weiterlesen →

Linktipp: „Handschriften lesen – online“ des Hessischesen Landesarchivs

Verschiedene Handschriften aus dem Jahr 1866, © HHStAW

Der Kurs „Handschriften lesen – Deutsche Schrift entziffern und verstehen“ auf dem Facebook-Auftritt des Hessischen Landesarchivs bietet in loser Folge Schriftstücke aus verschiedenen Jahrhunderten zum „Lesen-Üben“ an, wobei wir allmählich in der Zeit zurückschreiten – vom jüngsten Schriftstück aus dem 19. Jahrhundert bis in die Frühe Neuzeit.
Die Schriftstücke mitsamt Auflösung werden hier als pdf-Datei eingestellt.

Bislang erschienen:
Nr. 1: Der herrenlose Regenschirm, 1866
Nr. 2: Das Gesuch des Lehrers, 1866 (aus HHStAW Abt. 211 Nr. 14372)
Nr. 3: Der Sauerbrunnen, 1855 (aus HHStAW Abt. 212 Nr. 340)
Nr. 4: Der unwillige Zensor, 1814 (aus HHStAW Abt. 371 Nr. 824)
Nr. 5: Der Kastanienbaum des Pfarrers, 1812 (aus HHStAW Abt. 270 Nr. 387)
Nr. 6: Straßenführung in Erbach, 1807 (aus HHStAW Abt. 356 Nr. 882)
Nr. 7: Die verbotene Kirchmess, 1780 (aus HHStAW Abt. 342 Nr. 103)
Nr. 8: Die Nudelfabrik, 1759 (aus HHStAW Abt. 106 Nr. 3887)
Nr. 9: Totschlag in Eisenbach, 1742 (aus HHStAW Abt. 126 Nr. 286)
Nr. 10: Handschriften lesen online Nr. 10, 1713

Video (engl:): „Stay At Home Museum“ – Rubenshaus, Antwerpen


“ …. Der Direktor des Rubenshauses Ben Van Beneden heißt Sie in der Wohnung willkommen, in der der Künstler lebte und arbeitete. Sie schlendern durch den Garten, in dem Rubens Inspiration suchte, Sie bewundern seine Kunstgalerie und betreten sogar das Allerheiligste: das Atelier des Meisters. Auf dem Weg sehen Sie eine Flut an Meisterwerken, darunter das berühmte Selbstporträt von Rubens selbst.“

Publikationshinweis: Landesarchiv NRW: „Grund und Boden. Quellen aus staatlichen Archiven in NRW“

Gerade druckfrisch ins Haus gekommen: Unsere neue quellenkundliche Broschüre liegt nun vor. Häufige Nutzeranfragen betreffen die Besitzverhältnisse von „Grund und Boden“, weshalb wir uns in der Abt. Westfalen des Landesarchivs NRW überlegt haben, in populärer Form die relevante Überlieferung staatlicher Archive einmal vorzustellen.

Die knapp gehaltenen, leicht lesbaren Artikel sind einheitlich strukturiert, so dass der interessierte Leser schnell zu den für ihn wichtigen Informationen kommen kann: 1. Einleitung, 2. Definition der Quellengattung, 3. Aufbau, Inhalt, Aussagekraft und Quellenwert, 4. Auswertungsmöglichkeiten für die Forschung, 5. Überlieferungsformen und Überlieferungslage, 6. Literaturhinweise.

Inhaltsverzeichnis: Weiterlesen →

Erster Stern für Freudenberger Regionaleprojekt „Digitale Stadtgeschichte(n) – Unsere Heimatgeschichte live erleben“

REGIONALE 2025: Virtuelle Stadtführung durch Freudenberg – Vom 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Mit einem Stern der REGIONALE 2025 ausgezeichnet: Virtuelle Stadtführung durch Freudenberg – vom 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart im Projekt „Digitale Stadtgeschichte(n) – Unsere Heimatgeschichte live erleben“

In Freudenberg arbeiten ehrenamtlich tätige Amateur-Theatergruppen und Schulen gemeinsam an einer virtuellen Stadtführung. Durch den Einsatz von „Augmented Reality“ möchte die Stadt ihre eigene Geschichte und Historie für Einheimische, Gäste und Kinder auf neue Art erlebbar machen. Das Projekt ist nun mit dem ersten Stern im Rahmen der REGIONALE 2025 in Südwestfalen ausgezeichnet worden.

„Das ist für uns die Bestätigung, dass es gerade jetzt wichtig ist, den Bogen zwischen Jung und Alt zu spannen – nicht nur durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Generationen, sondern auch durch das Aufzeigen lebendiger Geschichte mittels modernster Technik“, sagte Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke. „Das Projekt ist eine Investition in die Zukunft: für eine moderne Bildung, für den Zusammenhalt und die Belebung der Altstadt und deren Geschäften und Gaststätten.“ Weiterlesen →

„Wittgenstein“ 1 (2020) erschienen

Inhalt:
Heidemarie Horaczeck-Krönert: Maienzeit
Hans Friedrich Petry: Brücken können verbinden – waren aber einst für die Stadt Berleburg eine große Last
Dieter Bald: Dr. Ludwig Bald – Fragmente eines kurzen Lebens
Joachim Völkel: Eisenerzbergbau in Erndtebrück
Bernd Stremmel: Alte Grenzsteine an Wittgensteiner Grenzen (Teil III)
Wolfgang Birkelbach: Die Erinnerung von Sophie Dreisbach, geborene Graeber, an ihre Vorfahren
Rezension:
Peter Bürger (Hg.): Wo Wild ist, da wird auch ggewildert. Historische Waldkonflikte im Wittgensteiner Land und im Siegerland, Norderstedt 2020 (Andreas Krüger)

Zu beziehen ist das Heft über den Wittgensteiner Heimatverein.

Archäologen entdecken Hauskeller aus dem Mittelalter auf Wittgensteiner Acker

Archäologische Spuren in Bad Berleburg

Auswahl frühmittelalterlicher Keramikscherben aus dem Kellerbereich (AKZ 4915,11 Bad Berleburg-Wüstung, Auswahl KE-Funde Ausgrabung 2020), Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/T. Poggel

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben auf einem Acker nahe Bad Berleburg-Aue die Spuren einer mittelalterlichen Siedlung entdeckt und dokumentiert. Der wichtigste Befund aus Sicht der Expertinnen ist das steingemauerte Fundament eines Kellers aus dem frühen Mittelalter: „Wir haben das gerade noch rechtzeitig entdeckt“, so der Grabungsleiter Dr. Manuel Zeiler. „Die nur noch niedrigen, zwei- bis dreilagig erhaltenen Steinfundamente waren bereits an einer Kellerwand gestört und wären in ein paar Jahren durch den Pflug vollständig abgetragen worden.“

Prof. Michael Baales, Leiter der LWL-Außenstelle Olpe, ordnet den Befund ein: „Für die gesamte Region ist dies der erste archäologische Ausgrabungsbefund für eine derart frühe mittelalterliche Ansiedlung. Der Nachweis eines Steinfundaments ist zudem für diese frühe Zeitstellung bisher einmalig und ein unerwarteter Glücksfall.“ Weiterlesen →