Bildvortrag: „Lebensunwertes Leben“: Von der Eugenik zur Zwangssterilisation –

vom Rassenwahn zum Massenmord
Donnerstag, 12. März, 18.30 Uhr, Vortragsraum der VHS Siegen, KrönchenCenter, Markt 25, Eintritt frei

Rüdiger Fries thematisiert werden die ideologischen Grundlagen der „Euthanasie“-Verbrechen, ihre politische, bürokratische und organisatorische Realisierung im Sinne eines eliminatorischen Rassismus im totalitären nationalsozialistischen Staat unter Berücksichtigung einzelner Opferbiografien.

Quelle: Aktives Museum Südwestfalen, Veranstaltungen

Erinnerung erhalten und zum Nachdenken anregen –

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. stellt seine Arbeit vor
Dienstag, 10. März 2020, 18:00 Uhr Kulturhaus Lÿz St.-Johann-Straße 18, 57074 Siegen

Der Volksbund organisiert u.a. immer wieder internationale Jugendbegegnungen und Workcamps auf Kriegsgräberstätten. Zuletzt fand eine Studienfahrt zur deutschen Kriegsgräberstätte nach Ysselsteyn in den Niederlanden statt.


Was macht eigentlich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.?
Viele denken beim Volksbund sofort an die jährlichen Spendensammlungen, bei denen Ehrenamtliche an den Häusern um Unterstützung der Arbeit bitten. Doch die Aufgaben der Gruppe sind noch deutlich umfangreicher. Seit vielen Jahren setzt sich der Volksbund dafür ein, dass das Gedenken an die beiden Weltkriege wach gehalten wird – zum Beispiel durch die Pflege der Kriegsgräber oder auch durch die Gestaltung von Gedenkfeiern zum Volkstrauertag. Außerdem finden immer wieder internationale Jugendbegegnungen und Workcamps auf Kriegsgräberstätten statt. Ausstellungen erinnern an Krieg und Vertreibung. Junge Menschen werden zum Dialog mit Zeitzeugen und zum Nachdenken über die Schrecken des Krieges und das kostbare Gut des Friedens in Europa eingeladen.
Jens Effkemann, Regionalgeschäftsführer des Volksbundes für Westfalen-Lippe, wird in der Infoveranstaltung über die aktuelle und vielfältige Arbeit des Volksbundes berichten.
Ebenfalls mit dabei ist Beatrix Balzar, Ehrenamtliche des Volksbundes im Kreisverband Siegen-Wittgenstein. Sie nimmt die Zuhörer in einem Vortrag mit auf ihre Reisen nach Russland und die Suche nach dem Todesort ihres Großvaters. Außerdem berichtet sie, wie der Volksbund dort bei der Suche nach Kriegsgräbern vorgeht, welche Probleme und Gefahren es gibt und wie Umbettungen erfolgen können.

INFO
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wanderung auf den Spuren des Bergbaus

Der Heimatverein Dreis-Tiefenbach wandert am 7. März 2020 auf dem Grubenweg. Es beginnt um 10:30 Uhr im Haus Pithan mit einer kurzen Einführung.

Bis in die 1950’er Jahre gab es bei uns Bergbau. Spuren sind noch sichtbar. Bei unserer Wanderung zu den alten Gruben geht es teils steil bergan und manchmal auch weglos zu den Pingen.

Die Pingenfelder der Grube Freundschaft liegen großenteils auf dem Gebiet von Niedersetzen, das Grubenfeld von Steigerberg liegt großenteils in Weidenau. Darum ist die Wanderung nicht nur für Dreis-Tiefenbacher interessant. Vom Haus Pithan aus geht es zuerst zum ehemaligen Freundschaft-Stolleneingang. Nach kurzem Anstieg wandern wir auf einer ebenen Forststraße weiter zur Grube Steigerberg. Nach Überquerung der Hochschulstraße und Aufstieg bis zum Wanderweg auf der Höhe des Setzerberges,geht es auf diesem weiter bis kurz vor den Abzweig der Straße nach Niedersetzen von der Hochschulstraße. Der Weg von Steigerberg bis Freundschaft führt teilweise durch Buschwerk, so dass derbe Bekleidung angesagt ist. Das letzte Stück zu den Pingen führt durch zerklüfteten Fichtenwald. Steil bergab geht es zurück. Die Wanderung dauert etwa 2 Stunden und wird von Ernst Intemann fachlich begleitet.

Heute vor 76 Jahren: Bombenangriff auf Neunkirchen

Heute jährt sich zum 76. Mal der Tag des schweren Bombenangriffes auf Neunkirchen, dem 69 Menschen, darunter 24 Kinder, zum Opfer fielen.

Zum Gedenken an die Opfer dieses Tages wird am

heute, 02.03.2020, 16.30 Uhr

eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung auf dem Friedhof Neunkirchen stattfinden.
Hierzu laden die Gemeindeverwaltung und der Heimatverein Neunkirchen ein.
Quelle: Gemeinde Neunkirchen, Aktuelles, 18.2.2020

Vortrag: Dampfbetrieb im Eisenbahnknoten Siegen

Morgen, ab 19:30 Uhr in Kreuztal-Littfeld – Kapellenschule Hagener Str. 428, Eintritt frei

Der Bildervortrag von Jörg Richter beschreibt den Dampfbetrieb auf den Strecken von Siegen nach Kreuztal, Betzdorf sowie nach Dillenburg von 1861 bis in die 1970er Jahre.
Quelle: Eisenbahnfreunde Littfetal e.V., SWA 26.2.2020

Besuch im Magazin des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein

Mi. 04.03.2020, 16:00 Uhr – 18:00 Uhr
Pforte IHW-Park, Eiserfelder Str. 316, Siegen

Haben Sie Lust, hinter die Kulissen des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein zu schauen, die Arbeit der Archivarinnen und Archivare kennen zu lernen und ungewöhnliches Archivgut zu sehen? In einer zweistündigen Führung werden Interessierte durch eines der größten Archivmagazine Südwestfalens geführt. Dort werden alle Aspekte archivischer Arbeit vorgestellt. Das wichtigste, älteste und ungewöhnlichste Archivgut des Kreisarchivs wird gezeigt. Kreisarchivar Thomas Wolf beantwortet auch gern Fragen zu allem, was Sie schon immer über Archive wissen wollten.
Barrierefrei.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursprogramm

Heute vor 140 Jahren: Walter Nehm geboren

In ihrer Broschüre über das Schicksal der Geisweider Jüdinnen und Juden erwähnt Traute Fries auch Walter Nehm, den Rektor der Geisweider Schule – Grund genug sich Walter Nehm einmal etwas intensiver zu widmen, die regionale Literatur auszuwerten und einen Blick in die vorhandene Personalakte zu werfen. Dabei stellte sich heraus, dass die Beschäftigung mit diesem Siegerländer Lehrer wohl noch nicht abgeschlossen ist, sondern hoffentlich gerade erst beginnt. Folgendes konnte nun ermittelt werden:

Familie

geb. am 24. Februar 1880 in Herdecke[1], evangl.[2]
Eltern: Karl Nehm,, Schmiedemeister, geb. am 7. September 1842 in Herdecke, Karoline Lisette geb. Ruping, geb. 16. Juni 1851, in Volmarstein[3]
01.Dezember 1916 Heirat mit Else Kraus (geb. am 1. Dezember 1883)[4]
26. Februar 1919 Geburt der Tochter Else[5]

Ausbildung und Beruf Weiterlesen

Vortrag: Tobias Scheidt M.A. (Universität Siegen): „Unter der Krone des Johann Moritz von Nassau-Siegen.

Koloniale Herrschaftsdemonstration und die Entstehung des Siegener Wahrzeichens.“
Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ am 27. Februar 2020

Das Wappen des Fürsten Johann Moritz mit Krone auf einer Scherenschnittdarstellung des Palastes Vrijburg im brasilianischen Recife (unbekannter Künstler, ca. 1642-1652). Rijksmuseum Amsterdam, Nr. NG-1053


In der neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ geht es am Donnerstag, den 27. Februar 2020, um das Siegerländer Identifikationssymbol schlechthin – das so genannte „Krönchen“ auf dem Turm der Nikolaikirche.

Wie kein zweites historisches Symbol steht die goldene Turmbekrönung heute sinnbildlich für die Universitätsstadt Siegen und die gesamte Region. Doch wie ist die Entstehungsgeschichte dieser Ikone? Schon lange vor der Errichtung des städtischen Wahrzeichens im Jahr 1658 bediente sich der Auftraggeber Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen (1604-1679) einer elaborierten Symbolik, um seinen Herrschaftsanspruch zu demonstrieren. Gestützt auf Illustrationen, Gemälde und weitere Bildquellen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts sucht der Vortrag nach den visuellen Vorläufern des Siegener Krönchens und findet sie in der Regierungszeit des Johann Moritz als Gouverneur der niederländischen Kolonie in Brasilien. Auf diese Weise werden wichtige, bislang unbekannte Bezüge und Verbindungslinien zwischen globaler, kolonialer und regionaler Geschichte herausgestellt. Weiterlesen

Friedrich Middelhauve (1896 – 1966)

Aus Siegen stammender Protagonist der Nationalen Sammlung der NRW-FDP zwischen 1945 und 1953. Eine Linklliste:

1) Seite „Friedrich Middelhauve“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. September 2019, 10:07 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Friedrich_Middelhauve&oldid=192137796 (Abgerufen: 7. Februar 2020, 07:56 UTC)
2) Buchna, Kristian, Friedrich Middelhauve, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/friedrich-middelhauve/DE-2086/lido/57c94f11aaaf20.64853105 (abgerufen am 07.02.2020)
3) Menges, Franz, „Middelhauve, Friedrich“ in: Neue Deutsche Biographie 17 (1994), S. 461-462 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd129440337.html#ndbcontent
4) Landatg NRW, Ehemalige Abgeordnete: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Abgeordnete/Ehemalige_Abgeordnete/details.jsp?k=00647 (Aufruf: 11.8.2022)
5) Wolf Bierbach: Friedrich Middelhauve, Link Weiterlesen

Dr. Ernst Wilhelm Achenbach (1909 – 1991)

Politik im Dienste der Generalamnestie (Marc von Miquel) und Vertreter des Krypto-Nazismus in der FDP in NRW und Bund (Jörg Friedrich)[1]. Noch zu ergänzende Materialsammlung für eine noch zu schreibende Biographie.

Ernst Achenbach wurde am 9. 4.1909 in Siegen als Sohn des Dr. phil. Karl Ernst Achenbach[2] und der Maria geb. Jung[3] geboren.

Ev., Heirat am 16.3.1937 Margaret geb. Goodell (gebürtige amerik. Staatsangehörige; Vater: John Amos G., Sekretär der Young Men’s Christian Association); Kinder: Ernst Johann (Hanno) (26.11.1938), Elisabeth (22.7.1941), Klaus Henner (22.9.1945) [4]

Oberrealschule in Duisburg und Gelsenkirchen[5], März 1927 Reifeprüfung an der Oberrealschule in Gelsenkirchen; Weiterlesen