Online: In Wittgenstein geborene „Zigeuner“ im Zigeunerfamilienlager Auschwitz-Birkenau

Internationaler Gedenktag der Sinti und Roma in Auschwitz
Rüdiger Benninghaus hat 2015/16 die Informationen zum Schicksal der aus dem Altkreis Wittgenstein stammenden Sinti und Roma zusammengestellt, die sich in der Überlieferung des KZ Auschwitz finden:
In Wittgenstein geborene Zigeuner im Zigeunerfamilienlager Auschwitz-Birkenau

Heute: Versteigerung Peter Paul Rubens „Porträt einer Dame“ (1625)

Quelle: Sotheby´s

Öl auf Leinwand, 110,2 x 82 cm.

Dieses Porträt einer unbekannten, aber eindeutig wohlhabenden Frau, vielleicht etwa fünfundzwanzig Jahre alt, war bis vor kurzem unbekannt, und befand sich zuletzt in der Sammlung der Nachkommen von Charles Butler. Nach einer Reinigung und Restaurierung konnte das Werk zum ersten Mal seit fast einem Jahrhundert von Wissenschaftlern bewertet werden, und dem Werk Peter Paul Rubens´ (wieder) zugerechnet werden.
Rubens´ Porträtstil wurde in Italien geformt und ist dort am besten in seinen Porträts genuesischer Damen wie der von Brigida Spinola Doria zu sehen. Diese frühen Porträts haben, wie andere Aspekte seiner Kunst zu dieser Zeit, die Kunst des 16. Jahrhunderts als Grundlage insbesondere die Porträts von Tizian, Tintoretto und Veronese. In ihnen und in nachfolgenden Porträts belebte er traditionelle schematische Formen mit einer reichen Palette, üppiger Pinselführung, illusionistischer Verkürzung und ab etwa 1610 einer ausgeprägten Plastizität in seiner Darstellung.
Quelle: Sotheby´s

Rubens-Ausstellung in Paderborn eröffnet – Museumsleiter im Interview

Das Diözesanmuseum in Paderborn eröffnet die große Sonderschau „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“. Hier unser Interview mit dem Leiter des Museums Christoph Stiegemann. Hier geht es zur Berichterstattung: https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kr…

 

Dr. Paul Fickeler (1893 – 1959) – Forscher, Religionsgeograph, Geologe

„De mortuis nil nisi bene.“ (Sprich über Tote nur in Würde.) Nicht „bonum“, sondern „bene“: „Nicht auf Beschränkung auf den guten Eigenschaften eines Menschen, sondern Behutsamkeit bei Fehlerkritik.“ (Dr. Paul Fickeler)

aus: Bregenzer/Vorarlberger Tagblatt, 29. Juli 1927 via ANNO

    • * 07.04.1893 in Riesa
    • 1906 Ostern 1913: Fickeler erhielt Reifezeugnis auf Realgymnasium in Siegen
    • 1913/14: Paul Fickeler wechselte an Friedrich-Wilhelm-Universität (Berlin)- an Philosophischer Fakultät eingeschrieben; Philosophie enthielt auch Naturwissenschaften, u.a. Bereiche: Zoologie, Erdkunde, Experimentalchemie, organische Chemie, Geologie und er nahm an geologischen, prähistorisch- archäologischen Übungen teil.
    • SoSe 1913: Fickeler war für das Bauingenieurwesen in Berlin- Charlottenburg an der Königlich- Technischen Hochschule immatrikuliert.
    • ab WiSe 1914/15: Fickeler wechselt für Studium nach München
    • er diente als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg und trat am 05.08.1914 in das Inf. Reg. Nr. 160 Bonn ein; am 21.10.1914 wurde er bei einem Sturm auf Langemark schwer verwundet und war fortan kampfunfähig
    • Rest des Krieges verbrachte er als Dolmetscher für Russisch bei der Entzifferungsabteilung im Großen Hauptquartier in Bad Kreuznach
    • 1922: Bayerisches Staatsexamen für Chemie, Biologie und Geographie
    • nach Referendarjahr an Münchener Alten Realgymnasium: F. erhielt Studienassessorexamen
    • 1923: Promotion im geographischen Seminar von Prof. Erich v. Drygalski (1865-1949) mit einer Physiographischen Arbeit über das Altai-Gebirge

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Siegen: Geschichte des ÖPNV als Kunst

Insgesamt sieben Fahrzeuge werden an der 100 Meter langen Hallenwand vorgestellt. (Foto: Stadt Siegen)

Die Initiative „Siegen sind wir – Si gestalten“ hat die Hallenwand der Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd in der Siegener Marienhütte bunt gestaltet. Das Motiv zeigt die Entwicklung der Personenbeförderung. „Siegen sind wir – Si gestalten“ engagiert sich seit vielen Jahren dafür, das Stadtbild Siegens zu beleben. Eine Vielzahl von zuvor stark beschmierten Versorgungskästen und Wänden zeigt heute dank der Initiative ein freundlicheres Gesicht. Weiterlesen

Burbach: »Streifzüge«-Vorträge veröffentlicht

Die Vortragsreihe aus dem Jubiläumsjahr 2019 ist jetzt als Buch erschienen Kirchengemeinde, Gemeinde und Heimatverein Burbach veranstalteten im zurückliegenden Jubiläumsjahr gemeinsam neun spannende „Streifzüge“, die durch mehr als 800 Jahre Burbach führten. Von dieser Zeitreise durch das Leben und die Geschichte unseres Dorfes erzählt das nunmehr vorliegende gleichnamige Buch. Vergangenes soll dankbar verstanden, Gegenwärtiges verantwortlich gestaltet und Zukünftiges getrost unter die Füße genommen werden. Weiterlesen

„Glück auf!“ im Museum Wilnsdorf

In diesem echten Grubenhunt können Besucher bereits jetzt Platz nehmen und das älteste vierräderige Fördergefäß aus nächster Nähe bestaunen. Demnächst erwartet die Besucher außerdem eine Museums-Mediathek mit einer großen Auswahl an Film- und Bildmaterial rund um den Siegerländer Bergbau.

„Glück auf!“ – dieser Bergmannsgruß könnte Besuchern des Museums Wilnsdorf schon bald häufiger begegnen. Denn in der neuen Dauerausstellung „Maschinenhalle Landeskrone“, die zurzeit in der volkskundlichen Abteilung entsteht, wird der Siegerländer Bergbau mit Hilfe digitaler Technologien ans Tageslicht geholt. Weiterlesen