Erzbistumsarchiv Paderborn verfolgt ehrgeiziges Ziel

Bestände-Übersicht des Archivs des Erzbistums Paderborn online. Digitale Präsentation der Archivalien ist langfristiges Ziel des engagierten Archiv-Teams

Die Erschließungs- und Digitalisierungsarbeit der Bestände des Erzbistumsarchivs wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen, eine Aufgabe, die das Archiv-Team engagiert angeht. V.v.n.h.: Claudia Seemann-Bartsch, Thomas Welter, Hans Jürgen Rade, Michael Streit, Lisanne Hupe, Martin Streit, Gerrit Eder, Ulrich Renneke.
Foto: © Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Das Erzbistumsarchiv Paderborn geht erstmals mit seiner Bestände-Übersicht online und ermöglicht damit allen Interessierten, sich „von zu Hause aus“ einen Überblick über die gebotenen Informations- und Forschungsmöglichkeiten zu verschaffen. „Langfristig möchten wir selbstverständlich alle Archivalien der ältesten Bestände digital präsentieren und damit allen weltweit zur Verfügung stellen“, bekräftigt Erzbistumsarchivar Domvikar Hans Jürgen Rade. Das sei ein „ehrgeiziges und ambitioniertes Ziel“, ein Zukunfts-Ziel, das durch die engagierten und motivierten Archivmitarbeitenden aber umsetzbar sei, ergänzt Michael Streit als Geschäftsführer des Erzbistumsarchiv. Die Erschließungs- und Digitalisierungsarbeit der Bestände werde mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die gute Nachricht dabei: Das, was bereits erschlossen und digitalisiert ist, wird kontinuierlich online gestellt und steht damit jetzt schon zur Verfügung. Weiterlesen →

Zukunft des Zugangs gestalten: Wie KI und Urheberrecht die Archivpraxis verändern

93. Deutscher Archivtag 2026 in Hof (Saale) mit Fachmesse
ARCHIVISTICA 2026


Wie gelangen Bürgerinnen, Journalisten und Wissenschaftler heute und in Zukunft an behördliche Unterlagen und historische Quellen? Unter dem Rahmenthema „Zugang zu Archivgut heute und morgen: Erschließung – Bereitstellung – Benutzung“ veranstaltet der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. vom 29. September bis zum 1. Oktober 2026 den 93. Deutschen Archivtag, Europas größten nationalen Archivkongress, in der Freiheitshalle Hof. Mit auf der Agenda: Wer bestimmt die Regeln, wenn die KI erstmal das Archivgut durchleuchtet?

Archivarinnen und Archivare aus dem In- und Ausland diskutieren in Hof an der Saale den Übergang von analogen Beständen zu digitalen Datenströmen, die Modernisierung von Einsichts- und Gebührenordnungen sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Dokumentensuche und machen die oberfränkische Mittelstadt zum Treffpunkt der deutschen Archivwelt. „Das Rahmenthema beschreibt den Kern unserer täglichen Arbeit und zugleich die zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre: Wie erschließen wir Archivgut im digitalen Zeitalter? Wie gestalten wir einen rechtssicheren und zugleich offenen Zugang? Und wie verändern sich Erwartungen und Bedürfnisse der Nutzenden?“, so Dr. Michael Ruprecht, Vorsitzender des VdA. Weiterlesen →

TUA Band 43 ist erschienen

Der 43. Band der Texte und Untersuchungen zur Archivpflege (TUA) mit dem Titel „Erschließung, Beauskunftung, Nutzung. Entwicklungspotenziale für Kommunalarchive im digitalen Wandel“ ist erschienen:

Erschließung, Beauskunftung, Nutzung. Entwicklungspotenziale für Kommunalarchive im digitalen Wandel. Beiträge des 33. Fortbildungsseminars der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) vom 26. – 28. November 2025 / hrsg. von Marcus Stumpf und Katharina Tiemann. – Münster 2025. – 129 S. : Abb. – ISBN 978-3-936258-39-4.

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Landesarchiv NRW: Tiefenerschließungsmaske für Personenstandsunterlagen

„Registerübergreifend, online, namensscharf nach Personen suchen und schließlich zum zugehörigen Digitalisat zu wechseln, das war eine Vision, an der das LAV NRW lange gearbeitet hat – nun ist sie Wirklichkeit geworden! Nach zahlreichen Versuchen und Tests geht die Tiefenerschließungsmaske in den Echtbetrieb. Mit ihr können die bisher in verschiedenen Indexierungsprojekten gewonnen Personendaten sicht- und damit suchbar gemacht werden. Diese Möglichkeit ist ein Meilenstein für die Nutzung unserer Register. Die Suche nach den Vorfahren per Klick ist damit tatsächlich nur noch ein paar Klicks entfernt! Nach und nach werden jetzt die Indexdaten in die Maske überführt und online gestellt. Den Anfang machen die Indices zu den Sterbenebenregistern des Standesamts Isselburg. Mehr dazu auf unserer Homepage.
Quelle Landesarchiv NRW, Facebookpostk v. 18.9.26

s.a. compgen, Blog vom 18.9.26

Neue Siegerländer und Wittgensteiner Kirchenbücher bei archion

Folgende Kirchenbücher aus dem ehemaligen Kirchenkreisen Siegen und Wittgenstein können nun – kostenpflichtig – bei archion eingesehen werden:

Kirchenkreis Siegen / Netphen / Taufen für 1892 – 1934, Band 12

Kirchenkreis Siegen / Oberholzklau / Taufen für 1870 – 1932, Band 4

Kirchenkreis Siegen / Olpe / Trauungen für 1888 – 1957, Band 2

Kirchenkreis Siegen / Wilnsdorf / Konfirmationen 1893-1938, Abendmahl 1893-1968 Band 9

Kirchenkreis Siegen / Wilnsdorf / Taufen für 1892 – 1952, Band 6

Kirchenkreis Wittgenstein / Berleburg / Konfirmationen für 1894 – 1969

Kirchenkreis Wittgenstein / Birkelbach / Taufen für 1898 – 1960

Kirchenkreis Wittgenstein / Birkelbach / Trauungen für 1898 – 1952

Kirchenkreis Wittgenstein / Elsoff / Taufen für 1882 – 1956

Kirchenkreis Wittgenstein / Fischelbach / Konfirmationen 1809-1956, Abendmahl 1844-1926

Kirchenkreis Wittgenstein / Girkhausen / Abendmahl für 1893 – 1968

Kirchenkreis Wittgenstein / Girkhausen / Taufen für 1891 – 1966

Kirchenkreis Wittgenstein / Laasphe / Konfirmationen für 1827 – 1953

Kirchenkreis Wittgenstein / Laasphe / Taufen für 1895 – 1949

Kirchenkreis Wittgenstein / Wunderthausen / Konfirmationen für 1892 – 1968

Kirchenkreis Wittgenstein / Wunderthausen / Taufen für 1890 – 1962

Kirchenkreis Wittgenstein / Wunderthausen / Trauungen für 1891 – 1969

Quelle: archion, Neue Digitalisate vom 23. Juli 2026

Statussymbol aus Wachs

Archivale des Monats August


Siegel fanden schon in der Antike Verwendung als Beglaubigungsmittel, verbreiteten sich indessen in Mitteleuropa nach Anfängen in königlichen Kanzleien des 8. Jahrhundert erst seit dem späteren 12. Jahrhundert in größerem Umfang. Als Siegler traten seither neben (weltlichen und geistlichen) Landesherren, Klöstern, Gerichten, Personen des Adels und Korporationen wie Gilden auch Kommunen auf. Weiterlesen →

Stadtarchiv Kreuztal wegen interner Arbeiten zeitweise nicht erreichbar

Stadtarchiv wegen interner Arbeiten zeitweise nicht erreichbar

Das Stadtarchiv ist in der Zeit vom 20.07. – 07.08. aufgrund von internen Arbeiten für die Öffentlichkeit geschlossen.

In dringenden Fällen sind die Mitarbeiterinnen aber per Mail an  oder telefonisch unter +49 2732 51 420, bzw. -421 erreichbar.

Sommerschließung des Stadtarchivs Siegen

Auch in diesem Jahr schließt das Stadtarchiv von Montag, 3. August, bis einschließlich Freitag, 28. August 2026, für die Öffentlichkeit. Ab Dienstag, 1. September 2026, kann das Archiv dann wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten und nach vorheriger Anmeldung besucht werden.

Logo des Stadtarchivs Siegen
Die Mitarbeitenden des Stadtarchivs erschließen im August die Bestände und führen Arbeiten in der Magazinverwaltung durch. Deshalb können Anfragen an das Stadtarchiv in dieser Zeit teilweise erst mit Verzögerung beantwortet werden. In dringenden Fällen können sich Bürgerinnen und Bürger per E-Mail an stadtarchiv@​siegen.de oder telefonisch unter 0271 404-3095 melden.

Quelle: Stadt Siegen, Pressemitteilung v. 23.6.26

THW-Jugendgruppe informiert sich im Stadtarchiv

Auf dem Bild sieht man die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks Siegen mit Betreuungspersonen.

Auseinandersetzung mit der Vergangenheit: Eine Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) Siegen hat sich am Montag, 8. Juni 2026, im Stadtarchiv mit den Schicksalen von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Siegen auseinandergesetzt. Die Kinder und Jugendlichen beschäftigen sich in einem laufenden Projekt mit dem Setzen von Stolpersteinen und der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.
Die jungen Teilnehmenden und ihre Betreuer erhielten bei ihrem Besuch zuerst einen Einblick in die Arbeit und Aufgaben des Stadtarchivs. Im nicht-zugänglichen Bereich des Hauptmagazins konnten die Gäste Originaldokumente aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs anschauen – darunter auch eine Karte, in der sämtliche Zwangsarbeiterlager des damaligen Stadtgebiets verzeichnet sind. In einer noch erhaltenen Zwangsarbeiterkartei forschte die Jugendgruppe zudem nach Einzelschicksalen einiger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und stellte Nachforschungen zu den Personen an. Zuletzt hatten die Gäste die Gelegenheit, ihre Eindrücke in einer abschließenden Diskussion zum Ausdruck bringen.
Quelle: Stadt Siegen, Pressemitteilung v. 17. Juni 2026