Kreisarchiv bittet um Mithilfe 5

Im Vordergrund v. l. Landrat Hermann Schmidt, NN, Oberkreisdirektor Karl-Heinz Forster, NN. Forster hält eine Abbildung des Spandauer Rathaus (?), die sich in der Bilderkammer der Kreisverwaltung erhalten hat.

Im Bildarchiv des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein befinden einige unzureichend beschriebene Bilderzusammenstellungen. Ziel dieser Reihe ist mit Hilfe der Leserinnen und Leser von siwiarchiv Personen und ggf. Orte der Aufnahmen oder Anlässe der Fotos zu ermitteln. Ausgewählt wurde die Bildersammlung, die Fotografien mit dem ehemaligen Oberkreisdirektor (OKD) Karl Heinz Forster enthalten.
Zu sehen sind hier der Oberkreisdirektor und Landrat Schmidt. Die übrigen Personen sind unbekannt. Der Anlass ist offensichtlich ein Besuch einer Gruppe aus der Partnerstadt Spandau.

s. a.
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Internationaler Gedenktag der Sinti und Roma in Auschwitz am 2. August

Die Nationalsozialisten verschleppten von März 1943 bis Juli 1944 23.000 Roma und Sinti aus elf Ländern Europas nach Auschwitz. Nahezu alle fanden dort den Tod. Am 2. August 1944 wurden die im Lagerabschnitt B II e des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau verbliebenen 2.900 Sinti und Roma auf Befehl des Reichssicherheitshauptamtes ermordet. Ein vorangegangener Versuch, 6.000 Roma und Sinti in die Gaskammern zu bringen, scheiterte am 16. Mai 1944 an dem Widerstand der Häftlinge. In den darauf folgenden Wochen wurden 3.000 der an dem Aufstand beteiligten Häftlinge bei Selektionen von den SS-Ärzten als „noch arbeitsfähig“ eingestuft und zur Sklavenarbeit in andere Konzentrationslager im Reichsgebiet verschleppt, nach Buchenwald, Mauthausen, Ravensbrück, Sachsenhausen und Dachau. Zurück in Auschwitz blieben 2.900 Roma und Sinti, überwiegend Kinder, deren Mütter und alte Menschen. Die SS brachte sie in der Nacht vom 2. auf den 3. August in die Gaskammern und verbrannte die Leichen in einer Grube neben dem Krematorium V.
Das Aktive Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Siegen-Wittgenstein weist als einziges Opfer, das in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 in Auschwitz ermordet wurde, Elisabeth Wagner, Netphen-Werthenbach, aus.

Quelle:
Zerntralrat Deutscher Sinti und Roma

Weitere Informationen zur Geschichte der Geschicte der Sinti in der Region in der Zeit des Nationalsozialismus s. a. diese Einträge auf siwiarchiv

Neuauflage: »Westfälische Reformationsgeschichte«

Obschon erst 1993 erschienen, gilt Robert Stupperichs »Westfälische Reformationsgeschichte« als Standardwerk zum Thema Reformation in Westfalen. Zum Reformationsjubiläum 2017 wurde es nun im Auftrag des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte neu aufgelegt.

Ob reformiert oder lutherisch, ob Reformation in der Stadt oder auf dem Land oder »merkwürdige Ereignisse« wie das Täuferreich zu Münster (S. 236) – auch wenn Martin Luther nie in Westfalen war, hat seine Lehre im sowohl territorialpolitisch als auch konfessionell heterogenen Raum bleibende Spuren hinterlassen.

Der »Stupperich« bietet dazu neben dem präzisen historischen Überblick über die Reformationszeit in westfälischen Territorien – z. B. für die Grafschaft Wittgenstein auf den Seiten 188 bis 191 – auch eine theologische Einordnung der Ereignisse. Weiterlesen

Literaturhinweis: „Fotos und Filme im Archiv – von analog bis digital“

Der neuste Band 33 aus der Reihe „Texte und Untersuchungen zur Archivpflege“ (TUA) ist ab sofort erhältlich:

Fotos und Filme im Archiv – von analog bis digital: Beiträge des 25. Fortbildungsseminars der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) in Erfurt vom 23.–25. November 2016 / Marcus Stumpf und Katharina Tiemann (Hg.). – Münster 2017. – 148 S. : Abb. – ISBN 978-3-936258-27-1 / 12 €

Link zu Inhaltsverzeichnis und Vorwort

Aktuelle Bestandsliste des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein online

Erstmalig Link – warum eigentlich? – legt das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein hier als erste Vorarbeit zu einer Beständeübersicht eine aktuelle Liste über die Bestände vor, die mit Archiveinheiten in der Datenbank des Archivverwaltungsprogramms erfasst sind. Die Lücken innerhalb der Nummerierung erklären sich mit vorsorglichen Bestandsbildungen: Bestandsliste Kreisarchiv .

Kreisarchiv bittet um Mithilfe 4

Im Vordergrund: 1. v. l. Siegener Bürgermeister Karl Althaus, NN, NN, und 1. v. r. Karl Heinz Forster: Im Hintergrund 1. v.l. NN links neben Mann mit Augenklappe Hans Georg Vitt, MdL, Ort: Siegen, Koblenzer Str. Höhe Kreishaus

Im Bildarchiv des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein befinden einige unzureichend beschriebene Bilderzusammenstellungen. Ziel dieser Reihe ist mit Hilfe der Leserinnen und Leser von siwiarchiv Personen und ggf. Orte der Aufnahmen oder Anlässe der Fotos zu ermitteln. Ausgewählt wurde die Bildersammlung, die Fotografien mit dem ehemaligen Oberkreisdirektor (OKD) Karl Heinz Forster enthalten.
Neben Karl Heinz Forster ist auf diesem Bild der Siegener Oberbürgermeister Karl Althaus zu erkennen. Die beiden übrigen Männer sind wie auch der Anlass unbekannt.

s. a.
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Heimatvereine aus Salchendorf und Zeppenfeld arbeiteten Hand in Hand

Projekt Stollenöffnung: Zeitzeugnis und Herberge

Projektleiter Hans Wiese erklärt den Aufbau der Grube Tannenwald. Sie war eine von sechs ehemaligen Zeppenfelder Gruben. Nun ist sie vielen Tieren ein Unterschlupf. Die Fotos auf der Schautafel stammen von den beiden Salchendorfer „Grubencracks“ Joel Henrichs und Marcel Immel.


Auf der einen Seite steht die Historie, auf der anderen der Artenschutz: Nach vielen Jahren, in denen die ehemaligen Grube Tannenwald im Neunkirchener Ortsteil Zeppenfeld im Dornröschenschlaf lag, wurde durch eine bunte und engagierte Truppe der Stollen geöffnet und ein Mundloch modelliert, das für Fledermäuse und Amphibien einen perfekten Wohn- und Zufluchtsort darstellt. Weiterlesen

Heinz Kuhbier, Siegener Oberkreisdirektor von 1964-1972 – ein Lebenslauf

Foto: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, 2.14.1. Nr. 469 (Personalakte)

Person, Familie

  • Heinrich (Heinz) Kuhbier, geb. 16.4.1907 in Gummersbach, gest. 28.11.1998 in Siegen
  • ev.
  • 182 cm, blonde Haare, graublaue Augen
  • Eltern: Heinrich Kuhbier, Amtsoberinspektor a. D., Marie geb. Koch
  • Familie verzog nach Kreuztal
  • Seit 12.1.1939 verh. mit Waltraut Anna Martha geb. Riis (gest. 1987), 2 Kinder (*1940, *1948)
  • Wohnort: Siegen, Giersbergstr. 25 (1948), Wohnung am Fischbacherberg (1972)

Schule, Studium, Ausbildung Weiterlesen