In Bad Berleburg findet am Samstag, 13. September,
von 18 bis 22 Uhr zum ersten Mal eine Museums-nacht statt. Im Rahmen des Kulturentwicklungsplanungsprozesses haben sich erstmals zehn Bad Berleburger Museen und Heimatstuben zu dieser Nacht der Museen zusammengetan.
Mit dabei sind das Alexander-Mack-Museum in Schwarzenau, die Arfelder Schmiede, die Drehkoite Girkhausen, das Heimathaus Diedenshausen, das Landwirtschaftsmuseum Hof Espe, die Modellbahnfreunde Arfeld, das Mopedwerk Aue, der Museumsverein für die Bad Berleburger Stadtgeschichte, das Schieferschaubergwerk Raumland und das Schloss Berleburg.
s. a. Programm der Museumsnacht
Quelle: Q+ für Kultur – Ein Quantum Kulturwissen für die Region –
Ausgabe 2 / 2014, S. 3
Kategoriearchiv: Veranstaltungen
Ausstellungseröffnung: 100 Jahre 1. Weltkrieg 1914 – 1918 »Vom Kriegsrausch zur Kriegsqual«
In Zusammenarbeit mit der Regiestelle Leben im Alter und VHS Siegen
Veranstaltungsort Rathaus Weidenau, Regiestelle Leben im Alter
Di. 09.09.2014, 18:00 – 20:00
Die Ausstellung, die bis zum 11.10.2014 gezeigt werden wird, beschäftigt sich mit dem Zeitraum 1914 bis 1918. Sie skizziert die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Rahmen einer Mentalitätsgeschichte. Der Bogen spannt sich von der Kriegseuphorie des Sommers 1914 über Ernüchterungsphasen an der Front (1916 Verdun) und in der Heimat (Steckrübenwinter 1917) bis hin zur Kapitulation im November 1918.
Der Militarismus der Zeit – im Sinne des »Hurra-Patriotismus« und der Propaganda wird ebenso beleuchtet wie die diesbezügliche Funktion von grotesken Feindbildern der kriegführenden Länder.
Die vaterländische Literatur boomte. Viele Literaten der Epoche waren vom Krieg berauscht. Das Kino wurde zum Propaganda-Instrument. Zur Konzentrierung der Kräfte wurde 1917 die Ufa gegründet. Und auf der Leinwand sollten Streifen wie »Nun wollen wir sie dreschen!«, die Kampfbereitschaft erhöhen.
Während die einfachen Soldaten an der Front litten, übernahmen die Frauen in der Heimat viele männliche Tätigkeitsbereiche. Die Emanzipation der Frau blieb aber nicht nur auf den Beruf beschränkt. 1918 erstritten die Frauen in Deutschland das Wahlrecht.
Zur Eröffnung spricht Wolfgang Hoffmann über das Thema »Kaiser Wilhelm II. und der Erste Weltkrieg«. Weiterlesen
Ausstellung „Geblüht, verwelkt, zerstört
Schlaglichter zum ersten Weltkrieg 1914 – 1918″
vom 09.09. – 19.09.2014 im Foyer des Kreishauses

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal.
Viel konnte man in den vergangenen Wochen über diese sogenannte „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen fast 30 Millionen Toten und Verletzten und der Verwüstung ganzer Landstriche in den Medien sehen und lesen. Der Erste Weltkrieg veränderte massiv das Leben der Menschen, Gesellschaften und Staaten in Europa.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Kreisverband Siegen-Wittgenstein, nimmt dieses Gedenkjahr zum Anlass, in einem gemeinsamen Projekt mit dem Gymnasium am Löhrtor Siegen Schlaglichter des ersten Weltkrieges aufzuzeigen.
Mit einer Ausstellung vom 09. – 19. September 2014 im Foyer des Kreishauses präsentieren nun Schülerinnen und Schüler der Fachbereiche Geschichte, Kunst und Chemie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit.
Zu der
Eröffnungsveranstaltung am Di., den 09. September 2014 um 11.00 Uhr
im Foyer des Kreishauses sind Sie herzlich eingeladen.
Vortrag „Die Schultheißenfamilie Scheel in Daaden“
Karl Heinz Gerhards spricht am Freitag, 12. September, 20 Uhr, in Siegen, Haus der Kirche (Burgstraße 21) vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins (SHGV).
Quelle: Homepage des SHGV
Ausstellung zum 1. Ersten Weltkrieg in Freudenberg
Mit einer Ausstellung zum Beginn des 1. Weltkrieges bringt das „Mittendrin-Museum“ seine Facette „Stadtgeschichte“ zum Ausdruck. Zur Eröffnung am Samstag, 6. September 2014, 18:00 Uhr, wird hiermit ganz herzlich eingeladen!
Zum Hintergrund der Präsentation: Weiterlesen
Festakt „150 Jahre Charlottenhütte“, 7.9.2014
10. Nationaler Aktionstag für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts
Vor zehn Jahren, am 2. September 2004, brannte die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Vor fünf Jahren, am 3. März 2009, stürzte das Historische Archiv der Stadt Köln ein. Auch das Hochwasser an Elbe und Donau im Jahr 2013 hat, wie zuvor schon 2002, Archive und Bibliotheken in Mitleidenschaft gezogen.
Am 30. August findet der 10. Nationale Aktionstag für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek statt. Als Gast wird u.a. die Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Monika Grütters, erwartet. Der Aktionstag wird von der »Allianz Schriftliches Kulturgut erhalten!« getragen, einem Zusammenschluss von 12 großen Bibliotheken und Archiven einschließlich der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Die Allianz veranstaltet jedes Jahr jeweils im Zeitraum der Wiederkehr des Weimarer Unglücks einen Nationalen Aktionstag, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Weiterlesen
Führung „Bergbaugebiet Martinshardt“
Sa. 30.8.2014, 15 – 18 Uhr
Führung von Ortwin Brückel, Kreuztal
Treffpunkt: Parkplatz Altenberg, Müsener Straße, Littfeld
Die Rückholung der PKW‘s vom Altenberg wird
organisiert. Anmeldung erbeten, Tel. 02732 51-435
Wanderung zu Pingen und Stollen des früheren Bergbaus auf der Westseite der Martinshardt (Abraham und Brücher Pingen). Abstieg ins Zitzenbachtal, wo im Freibad ein erfrischendes Bad genommen werden kann.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Kreuztal, 28.4.2014
Führung „Stahlarbeitersiedlung Wenscht“
Do., 21.08.2014, 18:00 – 19:30
Treffpunkt: Parkplatz Gaststätte „Bim Käs“, Fichtenweg, Siegen-Geisweid
Führung: Traute Fries
Schwerpunkt sind die zahlreichen Kunstobjekte im Wohnumfeld der Gartenstadt aus den 50er Jahren.
Vortrag: »Weihnachtsfrieden« »Stell‘ dir vor es ist Krieg und keiner macht mit!«
der unglaubliche »Weihnachtsfrieden« von 1914/15 (Vortrag mit Filmeinspielungen)
Veranstaltungsort Rathaus Weidenau, Regiestelle Leben im Alter
Do. 18.09.2014, 18:00 – 19:30
Dozent: Dr. Torsten Reters
Weihnachten 1914: Während die Generäle in der Etappe feierten und neue Offensiven vorbereiteten, kam es an der Westfront zu unerhörten Zwischenfällen. Deutsche und britische, später deutsche und französische Einheiten stellten ihre die Kampfhandlungen gegeneinander ohne Befehl ein. Aus kurzen Feuerpausen, um die Toten zu bergen, entwickelten sich nicht nur längere Waffenruhen, sondern es ergaben sich Gespräche, Austausch von Geschenken und Fußballspiele mit dem Feind. Ende Dezember 1914 kam eine große Unlust auf, überhaupt noch aufeinander zu schießen. Nur mit Mühe bekamen die Obrigkeiten – hüben wie drüben – den Krieg im Frühjahr 1915 wieder in Gang.
Quelle: VHS Siegen, Kursprogramm „Politik-Geschichte-Zeitgeschenen (Schwerpunkt 100 Jahre 1. Weltkrieg)“

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