Ausstellung „Der 1. Weltkrieg 1914-1918 – Kaiserreich, Krieg und Frieden“

Stadtmuseum Hilchenbach, Wilhelmsburg
16. Oktober 2014 bis 5. Januar 2015

HilchenbachAusstellung WK1_270 Millionen Männer unter Waffen und 20 Millionen Verwundete bzw. 10 Millionen Tote. Dies ist die grausame Bilanz des Ersten Weltkrieges, dessen Wiederkehr sich zum 100. Male jährt.

Dieser Krieg, der zu Recht als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet worden ist, hat die Welt in seinen unmittelbaren und mittelbaren Folgen tiefgreifend verändert und dies bis in die Gegenwart hinein. Grund genug, um an ihn mit einer Sonderausstellung zu erinnern.

Stadtarchiv und Stadtmuseum sowie private Leihgeber präsentieren einen umfangreichen Fundus, wie z.B. Bilder des Kaisers und der Familie, Bücher und Gesetze, Feldpostkarten, Traueranzeigen und Nachrufe für die Gefallenen, Fotos von hiesigen Soldaten, Verordnungen und Bekanntmachungen, Ehrenbücher, Aufrufe zu Spenden, Schmuck aus geflochtenem Menschenhaar, Reservistenkrüge, Helme und Stichwaffen (Säbel, Degen) bzw. weitere unbenannte Objekte. HilchenbachAusstellung WK1 Weiterlesen →

Heimatkundliche Wanderung entlang des Archäologisch-historischen Pfades Birkefehl-Aue

Treffpunkt: Birkefehl, Parkplatz (von Berghausen kommend Ortseingang links).
Sa. 11.10.2014, 14:00 – 18:00
Kosten 5,00 €
Maximale Teilnehmerzahl 25
Leitung Hans-Günter Radenbach

Heimatkundliche Wanderung entlang des Archäologisch-historischen Pfades Birkefehl-Aue mit seinen insgesamt 12 Stationen, die jeweils ein Zeitfenster in die Steinzeit, die vorrömische Eisenzeit, des Mittelalters und der frühen Neuzeit öffnen. Dabei sind die Wallburg bei Aue und das vom Exkursionsleiter entdeckte und auch z.T. archäologisch ergrabene Gräberfeld des 6. Jhd. vor der Zeitenwende mit 32 Brandgräbern – als Bodendenkmal westfälischen Ranges – nur zwei der herausragenden Stationen des Pfades. Ausführlich wird die Frage erörtert, warum es keine Kelten im ethnologischen Sinne gab und wie die Germanen zu sehen sind.
Wegstrecke: 9 km.

Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursprogramm „Heimat- und Regionalgeschichte“

Vortrag „Die Rolle Wittgensteins im 1. Weltkrieg“

– eine Einführung aus verschiedenen Perspektiven für den „Wittgensteiner Mikrokosmos“ im großen Weltgeschehen.

Veranstaltungsort Städt. Gymnasium, Steinackerstr. 10
Mi. 01.10.2014, 11:00 – 13:00
Kosten 3,00 €
Referent: Dr. Ulf Lückel

Dieser Vortrag bietet eine Einführung in die Geschehnisse, die zum 1. Weltkrieg führten, dem ersten großen Welt-Krieg, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägen und verändern sollte. Zum Erinnerungsjahr 2014 bietet dieser Vortrag eine fundierte Grundlage zu diesem weltpolitischen Geschehen, gerade auch aus variierenden Wittgensteiner Perspektiven, die bisher größtenteils in der Forschung und Geschichtsaufarbeitung vernachlässigt wurden.
Auch wenn in Wittgenstein keine großen Kampfhandlungen stattgefunden haben, so waren doch viele Soldaten aus der Region in diesem Krieg beteiligt und mussten große Opfer bringen, das gleiche gilt für die Zivilbevölkerung unserer Region, die in den Kriegsjahren 1914 -1918 unter diesem Krieg litten. Wir versuchen einen „Blick zurück“ zu werfen: in das untergehende Kaiserreich, in dem sich auch die Geschichte Wittgenstein widerspiegelt.
U.a. werfen wir einen Blick auf die beiden Wittgensteiner Fürstenhäusern und ihren Rollen im 1. Weltkrieg. Ebenfalls stehen auch interessante Entwicklungen und Geschehnisse der Kirche unserer Region, sowie Geschichten heimischer Soldaten oder jüdischer Mitbürger im Wittgensteiner Land im Focus dieses Vortrags.
Der Vortrag wird mit zahlreichen Karten, zeitgenössischen Fotos, Briefe und anderen Dokumenten unterlegt.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursprogramm „Heimat- und Regionalgeschichte“

Ausstellung „Westfalen hilft Köln“

Eröffnung: 28.September 2014 16:00 Uhr, Münster, Erbdrostenhof

 Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 3. März 2009: Hilfe bei der Erstversorgung und dem Reinigen der Archivalien kam auch von Fachleuten der westfälischen Archive. Foto: Historisches Archiv der Stadt Köln

Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 3. März 2009: Hilfe bei der Erstversorgung und dem Reinigen der Archivalien kam auch von Fachleuten der westfälischen Archive. Foto: Historisches Archiv der Stadt Köln

Das Historische Archiv der Stadt Köln und das Stadtmuseum Münster – unterstützt durch das LWL-Archivamt für Westfalen – zeigen ab dem 28. September 2014 die Ausstellung „Die Wiedergeburt eines Archivs. Westfalen hilft Köln“. Die Ausstellung wird verdeutlichen, wie sehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den westfälischen Archiven den Kollegen in der Rheinmetropole bei der Erstversorgung und Restaurierung von historischen Dokumenten geholfen haben. Gezeigt werden im Herbst im Stadtmuseum Münster ausschließlich Archivalien mit einem Bezug zu Westfalen. Sie dokumentieren die Verbundenheit zwischen Westfalen und dem Rheinland. Weiterlesen →

Ausstellung „Wie der Krieg ins Dorf kam“

Museum Wilnsdorf
26. September bis 9. November 2014

wilnsdorf1WKDie Sonderausstellung widmet sich dem Ersten Weltkrieg – aber nicht die eigentliche Kriegshandlung steht im Vordergrund, sondern die Teilnehmer und ihre Familien. Es geht um jene Menschen, die im Heimatland mit wirtschaftlichen Einschränkungen leben mussten. Um Angehörige, die ihre Männer, Brüder und Söhne vermissten. Um Frauen, die plötzlich Männerarbeit verrichten mussten. Und um jene, die an der Front kämpften und doch stets die Heimat in ihren Gedanken trugen, manchmal bis zu ihrem letzten Atemzug.

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Vortrag: „Propaganda und Feindbilder im I. Weltkrieg“

Veranstaltungsort Terrassensaal der Weißen Villa, Hagener Str. 22, Dreslers Park
Zeitraum Di. 23.09.2014, 19:00 – 21:00
Kosten 3,00 €
Referent: Wolfgang Hoffmann

„Kommt der Krieg ins Land, gibt’s Lügen wie Sand“
Auch im Blick auf die Kriegspropaganda nahm der 1. Weltkrieg vorher nie gekannte Ausmaße an. Dies machten vorrangig die modernen Medien Presse und Film möglich. Die überhöhte positive Selbstdarstellung in Form von Heldenkult (auf deutscher Seite z.B.: Hindenburg), Schlachtenmythen (auf deutscher Seite z.B.: Tannenberg, Langemarck) etc. auf der einen, die zugespitzten verächtlich machenden Feindbilder auf der anderen Seite wurden in einer Flut von Zeitungen, Zeitschriften und Broschüren, auf Unmengen von Postkarten und Plakaten sowie schließlich auch im Film verbreitet.
Der Vortrag wird Ihnen in Wort und Bild (Filmeinspielungen) die gefährliche Fixierung auf Feindbilder und Klischees im 1. Weltkrieg vor Augen führen, die im (Unter)bewußtsein der Völker im 20. Jahrhundert eine unheilvolle Fortschreibung finden sollte.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursprogramm „Heimat- und Regionalgeschichte“

Ausstellungseröffnung „Geblüht, verwelkt, zerstört“


Gemeinsam mit Schulleiter Dr. Rainer Berg und im Beisein vieler Schüler und Lehrer des Gymnasiums am Löhrtor und von Ingolf Jost, Kreisverband des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, eröffnete Landrat Andreas Müller die Ausstellung. Er betonte die enorme Bedeutung einer Erinnerungskultur, gerade auch vor dem Hintergrund, dass es immer weniger Zeitzeugen gibt und gleichzeitig die rechtsradikalen Parteien wieder an Stärke gewinnen: „Demokratie und die Wahrung unserer Grundrechte sind nicht selbstverständlich. Das sehen wir momentan auch wieder ganz deutlich, wenn wir den Fernseher anmachen oder weltweite Nachrichten lesen. Deswegen müssen wir uns täglich für den Erhalt der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit einsetzen. Und aus der Geschichte müssen wir lernen und uns für künftige Herausforderungen wappnen.“ Schulleiter Rainer Berg unterstrich ebenfalls die große Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit: „Bei einem Krieg gibt es keinen Gewinner, sondern nur Verlierer!“
Die Ausstellung ist noch bis zum 19. September während der Öffnungszeiten des Kreishauses zu sehen.
Quelle: Pressemitteilung des Kreises Siegen-Wittgenstein, 12.9.2014

Weitere Bilder auf der Homepage der Schule

„Barocke Zeitreise und (Aus-) Wanderung mit Johanna Renno“ in Bad Berleburg

In Zusammenarbeit mit dem Heimatvereines Schwarzenau e. V..
Treffpunkt: Wandertafel hinter dem Gästehaus Schwarzenauer Mühle, Gasse 7, Richtung Fahrradweg, Bad Berleburg-Schwarzenau.
So. 21.09.2014, 13:00 – 17:00
Kosten 5,00 €
Maximale Teilnehmerzahl 20
Leitung Gabriele Rahrbach-Reinhold

Gabriele Rahrbach-Reinhold, Kulturwissenschaftlerin und zertifizierte MuseumsModeratorin (Kulturprojekte Berlin) nimmt als Johanna Renno, fiktive Magd des Grafen Henrich Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein die Wanderer mit auf eine Zeitreise in das Jahr 1711. An 6 Etappen taucht sie gemeinsam mit den Teilnehmern in die Vergangenheit ein und geht unter anderem auf Spurensuche an der alten Mühle, dem Herrenhaus derer zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, und dem Alexander-Mack-Museum. In ihrem Auswandererkoffer hat sie ein paar interessante Schätze, die den Gästen die Zeitreise lebensnah erscheinen lassen. Bei einem entspannenden Spaziergang in das Hüttental erfahren die Gäste vieles über Dinge, die den Menschen damals spannend und geheimnisvoll erschienen, wie das Sprechen in fremden Zungen, Pietismus und die Auswanderung nach Amerika. Eine Einkehr im Gästehaus Schwarzenauer Mühle mit Kaffee und Kuchen schließt sich auf Wunsch an. Dauer der Veranstaltung inklusive Moderation und Besuch des Alexander-Mack-Museums: ca. 4 Stunden. Darin enthalten reine Wanderzeit: ca. 1 ½ Stunden.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursprogramm „Heimat- und Regionalgeschichte“

Vortrag: »Emma Goslar 1849 – 1922. Eine vergessene Siegener Heimatdichterin«

Mit Emma Goslar wird eine heute nur noch wenig bekannte Dichterin im Mittelpunkt der ersten Vortragsveranstaltung des Siegener Forums nach der Sommerpause stehen. Am Donnerstag, den 18. September 2014, wird Klaus Dietermann im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter über die Siegener Poetin und ihre Zeit referieren.
Emma Goslar führte über Jahrzehnte die Bücher des Kleiderhandels ihres Mannes in Siegen Am Markt. Daneben nutzte sie ihre freie Zeit, um Gedichte zu schreiben. Diese wurden häufig in den Wochenendausgaben der Siegener Zeitung um 1900 veröffentlicht. Sie gab zwei Gedichtbände heraus: Unter Palmen“ und „In Sturm und Sonnenschein“. Emma Goslar erteilte Klavierunterricht und gab auch Klavierkonzerte. Der Vortrag vermittelt einen Einblick in die Zeit um 1900 in der Oberstadt, einige Gedichte von Emma Goslar werden vorgetragen.
Die Vortragsreihe „Siegener Forum“ ist eine Kooperation von Volkshochschule und Stadtarchiv Siegen, Geschichtswerkstatt Siegen e.V., Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V. und Aktivem Museum Südwestfalen e.V. Die Reihe stellt im monatlichen Wechsel neuere Forschungen aus dem Spektrum der regionalen Geschichte vor, ist aber auch offen für aktuelle allgemeinhistorische Beiträge.
Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 18.09.2014, um 19.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs Siegen, KrönchenCenter, Markt 25, in 57072 Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 Euro.

s. a. VHS Siegen, Kursprogramm “

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