«Mittleren Datentechnik» bei der Siemag Feinmechanische Werke (1950 bis 1969),
Zeitschrift für Unternehmensgeschichte (2021), S. 93 – 117

Schreib- und Buchungsmaschine „SIEMAG Meisterin“, Foto: Deutsches Museum / Johann Detter, CC BY-SA 4.0
Abstract:
„Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt gemeinhin als eine Zeit, in der deutsche Unternehmen an Innovationskraft verloren, während vielversprechende neue Technologien in den USA ein enormes Innovationspotenzial boten. Dass deutsche Unternehmen in der Produktion mittlerer Datentechnik durchaus erfolgreich waren und erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der elektronischen Datenverarbeitung hatten, wurde von Wirtschafts- und Medienhistorikern bisher gleichermaßen vernachlässigt. Der Artikel analysiert die Siemag Feinmechanische Werke (Eiserfeld) als einen der bedeutendsten Hersteller der Vorläufer dieser Medium-Data-Technologien in den 1950er und 1960er Jahren. Besonders hervorgehoben werden zwei Transformationsprozesse der Medien – von der Mechanik zur Halbleitertechnik und von der Halbleitertechnik zur vollelektronischen Technologie. Es stellt sich die Frage, wie und warum ein mittelständisches Familienunternehmen wie Siemag trotz fehlender Fachkenntnisse im Bereich Elektrotechnik und schwierigen Standortbedingungen zum führenden Anbieter für Bürocomputer der mittleren Datenverarbeitung aufsteigen konnte. Weiterlesen

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– ein Projekt des Siegerlandmuseums für 2024
Separation von der Amtskirche als Ausdruck laientheologischer Selbstermündigung im Siegerland
Ein Gemälde des flämischen Malers Rubens, das lange Zeit unauffindbar war, soll beim Londoner Auktionshaus Sotheby’s versteigert werden. Geschätzt wird, dass das Werk, das den christlichen Märtyrer St. Sebastian mit Engeln darstellt, bei der Versteigerung am 6. Juli für bis zu sechs Millionen Pfund (rund sieben Mio. Euro) den Besitzer wechseln könnte. Das Gemälde war zuletzt 1730 in einer Inventarliste aufgetaucht. Als es 1963 wiederentdeckt wurde, schrieb man es zuerst dem französischen Maler 

