
Link zur vorherigen Statistik

Link zur vorherigen Statistik

Wittgensteiner Kreisblatt, 3. April 1912
Dieter Bald hat unlängst einen Eintrag zur Bismarcksäule in Bad Berleburg erstellt.
Letzter Repräsentant der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Siegen“, Siegen 2022

Das Aktive Museum Südwestfalen und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (CJZ) haben gemeinsam die 64seitige Broschüre herausgegeben. Traute Fries hat die Informationen aus dem persönlichen Nachlass von Hugo Herrmann (1898-1993), den Klaus Dietermann übernommen hatte, zusammengestellt. Weiterlesen
Sprachatlanten beinhalten skizzierte Sprachkarten, die diverse Dialektphänomene einer bestimmten Region detailliert darstellen. So ist es das Ziel dieses Bandes, die Lautgeographie des Siegerlands abzubilden und zu analysieren. Als Basis fungieren die in den Jahren 2011–2013 erhobenen Audiodateien aus dem SiSAL-Projekt (Siegerländer Sprachatlas).
Zur Spezifizierung der einzelnen lautlichen Merkmale werden vorrangig die Vokale und partiell Konsonanten des mittelhochdeutschen Bezugssystems herangezogen. In kontrastiver Darstellung erfolgt die Erörterung von Analogien zu älteren Siegerländer Sprachkarten sowie die Beschreibung der lautlichen Ausprägungen in den angrenzenden Dialekträumen. Hierzu werden Karten aus dem Digitalen Wenker-Atlas, dem Siegerländer Wörterbuch und Einträge aus Wörterbüchern der betrachteten Gebiete zur Illustration herangezogen.
Der Sprachatlas ermöglicht Rückschlüsse darauf, ob ein einheitliches „Siegerländer Platt“ existiert und inwieweit die angrenzenden Mundarten den Sprachgebrauch beeinflussen. Das Printmedium stellt eine Ergänzung zur digitalen Version, dem „Sprechenden Siegerländer Sprachatlas“ (SiSAL) dar.
Petra Solau-Riebel
Siegerländer Sprachatlas. Lautgeographie
Reihe Sprach- und Kommunikationswissenschaften, Band 7
Siegen: universi 2022, Format A 4, 386 S., zahlreiche farbige Karten und Abb.
ISBN 978-3-96182-100-6
Preis: 24,- Euro
Online-Version auf dem OPUS-Server der Universitätsbibliothek Siegen
Quelle: Verlagswerbung

Astrid Dörnemann vom thyssenkrupp Corporate Archives überreicht Isolde Parussel, Leiterin des Hoesch-Museums, und Dr. Karl Lauschke, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde des Hoesch-Museums“, die Digitalisate der Werkzeitschrift „Werk und Wir“
Neue Heimat auf der Website von thyssenkrupp Corporate Archives. Weitere Zeitschriften-Digitalisate online
thyssenkrupp Corporate Archives startete 2021 ein Projekt zur Digitalisierung eines Teiles seiner Sammlung an Werkzeitschriften von Unternehmen der Stahl-Industrie des Ruhrgebiets. Die ersten Ergebnisse des Projekts sind seit Dezember auf Archive.NRW einsehbar.
Ab sofort findet das Projekt eine neue Heimat auf der offiziellen Website von Corporate Archives. Dort werden in den kommenden Monaten nach und nach alle Ergebnisse des Digitalisierungsprojektes an einem Ort gebündelt präsentiert. Besucherinnen und Besucher können die kompletten Ausgaben der Zeitschriften bis 1971 bequem über den Browser einsehen. Die jüngeren Ausgaben stehen zurzeit noch aus Datenschutzgründen direkt im thyssenkrupp Corporate Archives zur digitalen Sichtung bereit.
Zum Start der Website bietet thyssenkrupp Corporate Archives Besucherinnen und Besuchern nun ganz neu die Jahrgänge 1953 bis 1971 der Werkzeitschrift der Hoesch AG in Dortmund „Werk und Wir“. Eine Kopie des kompletten digitalen Bestands der zwischen 1953 und 1993 erschienenen Zeitschrift erhielt das Hoesch-Museum in Dortmund am 23. Januar 2022.
[Die Werkszeitschrift enthält Angaben zu den Hüttenwerken Siegerland AG und zur Blefa Blechwaren und Faßfabrik GmbH Kreuztal ]
Quelle: thyssenkrupp Corporate Archives via NRW-Archivportal, Dienstag, 15. Februar 2022

Link zur vorherigen Statistik
2 Zeitzeugeninterviews auf „Unser Siegen“
Gudrun Reinhardt (CDU):
Link zum Beitrag auf „Unser Siegen“
Winfried Schwarz (SPD), damaliger Kreisdirektor des Kreises Siegen-Wittgenstein:
Link zum Beitrag auf „Unser Siegen“
Quellen und Literatur zur Errichtung der Gesamtschule in Siegen: Weiterlesen

Aus dem Kreisgebiet sind vertreten: Ludwig Heupel-Siegen, Reinhold Koehler und Otto Piene. Die Bestände des Siegerlandmuseums und des Museums für Gegenwartskunst wurden berücksichtigt.
Link zur Werkverzeichnis
Die Publikation wurde bereits auf siwiarchiv vorgestellt.
Biografische Skizze eines Heimat- und Familienforschers.[1] Oder: Warum ehrt(e) die Lothar-Irle-Straße in Siegen einen „bekennenden Antisemiten“[2]?
„ …. und dort feiert man seinen Nachbarn mit einem großen Denkmal, weil dessen Schandtaten verborgen blieben. ….“[3]
„Die Persönlichkeit Irles ist heute wegen seiner Nähe zum nationalsozialistischen Gedankengut nicht unumstritten.“[4] Oder hat dieses Thema nicht einen „fürchterlich langen Bart“? Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man einen Blick in die Publikationen der regionalen Zeitgeschichte wirft[5]. Der Tenor dieser fundierten Publikationen lässt keine Kontroverse erkennen, vielmehr betonen alle Autoren die besondere Nähe Irles zur nationalsozialistischen Ideologie. Die „Schandtaten“ blieben also nicht verborgen.
Warum sollte man sich dann noch einmal mit dem Leben und der „Memoria“[6] Irles auseinandersetzen? Nicht nur der allzu unbedarfte Umgang[7] mit Lothar Irle in den 2010er Jahren oder die seit 1975 immer noch bestehende Lothar-Irle-Straße[8] im Siegener Stadtteil Kaan-Marienborn, sondern auch das Fehlen einer den gesamten Lebenslauf Irles in den Blick nehmenden Biographie lassen es geboten erscheinen, dies hier zu tun.
Die Quellenlage für die Erarbeitung dieser Skizze ist problematisch. Eine zu erwartende Personalakte befindet sich nicht im einschlägigen Bestand des Landesarchivs NRW, Abt. Westfalen. Ihre Spur verliert sich in der Behördenkorrespondenz zur Berechnung des Besoldungsdienstalters von Dr. Lothar Irle.[9] Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund besitzt lediglich ein Widmungsschreiben Irles vom 29. September 1939.[10] Der persönliche Nachlass Irles ist vernichtet.[11] Die schon erwähnten Arbeiten über Irle fußten vor allem auf dessen Entnazifizierungsakten.[12] Die Skizze bezieht Archivalien des Berliner Bundesarchivs[13], Duisburger Landesarchivs[14], des Universitätsarchivs der Goethe-Universität Frankfurt/Main[15] und des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein[16] ein.
In sechs Abschnitten (Familie, Schule/Studium, Politik, Lehrer und Dozent für Lehrerbildung, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit) wird der Lebensweg Irles nachgezeichnet. Ein Fazit soll die noch zu erforschenden Fragen formulieren. Die abschließenden Quellen- und Literaturhinweise dienen ebenso wie die als Anhang beigefügte Zusammenstellung von Auszügen aus Publikationen Lothar Irles dem Einstieg in diese Recherchen. Weiterlesen

Blick in die wissenschaftliche Bibliothek des Stadtarchivs Siegen
Das Stadtarchiv Siegen verfügt auch über eine Präsenzbibliothek mit stadt-, regional- und landeshistorischem Schwerpunkt. Über 5.000 Medieneinheiten sind derzeit im Lesesaal ohne Wartezeit frei zugänglich aufgestellt. Online kann über das Portal Go Libri in den Bibliotheksbeständen recherchiert werden. Hierzu sind auch die Hinweise zur Archivbibliothek zu beachten. Einen Überblick über die Literatur zur Siegener Stadtgeschichte vermittelt die Siegener Bibliographie, die das Stadtarchiv als Recherchehilfsmittel erstellt hat und fortwährend aktualisiert.
Quelle: Stadtarchiv Siegen, Homepage