vor über 100 Jahren fotografiert wurde.
Ein Gastbeitrag von Günter Dick, St. Augustin
Für mehr Informationen zum Projekt s. https://www.siwiarchiv.de/gesucht-werden-standorte-von-siegener-gebaeuden-die-von-peter-weller/
vor über 100 Jahren fotografiert wurde.
Ein Gastbeitrag von Günter Dick, St. Augustin
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Donnerstag, 25.10.2018, 19.00 Uhr
Städtische Galerie Haus Seel Siegen, Kornmarkt 20
„Nicht nur Künstlerinnen und Künstler zu Lebzeiten, sondern auch die Nachlassverwalter stehen oft vor dem Problem, wohin mit all den Kunstgegenständen, die in der Regel in einem Künstleratelier zurückbleiben. Nur selten ist der Verbleib geregelt und es stellt sich zwingend die Frage: Wohin mit den Künstlernachlässen? Frau Dr. Karin Lingl, die Geschäftsführerin der Stiftung Kunstfonds zur Förderung der zeitgenössischen bildenden Kunst (Bonn) ist, leitet auch das Archiv für Künstlernachlässe im Kloster Brauweiler. Dort werden künstlerisch relevante Positionen der Gegenwartskunst archiviert, dokumentiert und konservatorisch gepflegt, um sie für wissenschaftliche Forschungen zu bewahren und als Leihgaben für Ausstellungen zugänglich zu machen. Wolfgang Suttner, Sprecher Deutscher Kunstrat, Berlin, wird die Referentin vorstellen und die anschließende Diskussion moderieren.“
Veranstalter: Kunstverein Siegen
Quelle: siwikultur, Kultur!Aktuell
„Vor 50 Jahren teilte sich die deutsche Nachkriegsgeschichte: in die Zeit vor und die Zeit nach ‘68. Wie dieser Schnitt im Siegerland ablief, thematisierte das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein in Zusammenarbeit mit dem Historiker Dieter Pfau unlängst in der Reihe „Zeitzeugen auf Zelluloid“ im Lyz. Florian Adam, Westfalenpost [WP]) sprach mit Kreisarchivar Thomas Wolf über besondere Ereignisse und prägende Entwicklungen.“
Im Rahmen des Interviews rief Wolf dazu auf, Unterlagen, Fotos oder weiteres Dokumentaionsgut zur Geschichte der Jugend- und Protestkulturen an die Archive in der Regionen abzugeben, damit diese Aspekte der regionalen Geschichte zukünftig nicht nur aus dem Blickwinkel der Verwaltungen sowie der etablierten Parteien und Medien erforscht werden können.
vor über 100 Jahren fotografiert wurde.
Ein Gastbeitrag von Günter Dick, St. Augustin
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Der Tagungsband zum 87. Deutschen Archivtag in Wolfsburg 2017 ist erschienen. Die Neuerscheinung kann auch in Webshop des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare unter dem Menüpunkt Publikationen bestellt werden. Weiterlesen
Am 21. August 1969 sprach Bundesaußenminister Willy Brandt dreißig Minuten auf dem Marktplatz in Biedenkopf; wenig später redete er auf dem Wilhelmsplatz in Laasphe – und auch hier blieb er nur kurz. Weitere Wahlkampftermine standen an …
Die beiden Auftritte in Biedenkopf und Laasphe waren keine beliebigen Wahlkampfveranstaltungen, sondern der Auftakt von Willy Brandts Bundestagswahlkampf 1969. Brandt wurde von Hauptstadtjournalisten (aus Bonn) begleitet, von Fotografen und TV-Reportern. Ein Medienwahlkampf begann; jetzt wurde es ernst. Am Abend kam Biedenkopf sogar in der „Tagesschau“ vor – und acht Wochen später war Brandt der erste sozialdemokratische Bundeskanzler. Ein Epochenwandel.
Fast 50 Jahre später berichtet der Hamburger Medienwissenschaftler Dr. Hans-Jürgen Krug erstmals über die weitgehend vergessenen Anfänge des Wahlkampfes 1969. Die Veranstaltung „Es begann in Biedenkopf und Laasphe“ findet am 26. Oktober 2018 (19 Uhr) im Internationalen Radiomuseum in Bad Laasphe statt. Der Eintritt ist frei.
Vor dieser Veranstaltung führt Dr. Krug in die Grundlagen des Radiomachens ein. Zeitzeugen des Wahlkampfbeginns haben die Möglichkeit, ihre Erinnerungen gemeinsam aufzuzeichnen und für eine Radiosendung (Bürgerfunk) aufzubereiten. Um Anmeldung bei Hans Necker (02752 9798) wird gebeten.
Dr. Krug ist Autor der Bücher „Kleine Geschichte des Hörspiels“ (2. Auflage 2008), „Radio“ (2010), „Rapider Wandel. Über Medien und Massenmedien“ (2015) oder „Grundwissen Radio“ (2019). Er realisierte 2016 am Internationalen Radiomuseum die Radiocollage „Jenseits der Zentren. Radio in Wittgenstein und im Hinterland“ (Radio Siegen).
Zum Wahlkampfauftakt in Kreis Wittgenstein s. a. diesen Eintrag auf siwiarchiv.
Link zur vorheriger Statistik
„Viele Anbieter von Fachverfahren (z. B. Gewerbe-, Melderegister, Sozialhilfe, Ausländerbereich,Bauwesen etc.) haben in letzter Zeit sogenannte Archivierungsangebote entwickelt. Hierbei handelt es sich in der Regel aber nicht um eine digitale Langzeitarchivierung nach archivfachlichen Standards, sondern um eine fachverfahrensinterne Langzeitspeicherung. ….“
In der Publikation (PDF)werden die Argumente angeführt, die gegen derartige Lösungsansätze sprechen. Die Handreichung der Bundeskonferenz der Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag wurde am 25.09.2018 in Rostock beschlossen.
„Ein Kinderbuch und die altehrwürdige, vielleicht etwas altmodisch wirkende Welt der Archive – geht dies zusammen? Es kann funktionieren, besonders wenn das Archiv von der vermutlich kleinsten „Archivpädagogin“ der Welt, der Maus Mitza, präsentiert wird.

Im Kinderbuch werden die Tätigkeiten von Archivarinnen und Archivaren für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter erklärt. Die kleine Maus erlebt zusammen mit dem Archivgespenst Ferdi einen spannenden Tag in einem Stadtarchiv und dessen Magazinen, in geheimen Gängen und Räumen, in der Welt historischer Dokumente und Urkunden. Selbst ein kindgerechtes Glossar wichtiger Archiv-Begriffe umfasst das Buch. Es basiert auf einer slowenischen Originalversion, dem Kinderbuch zweier Archivarinnen des Historischen Archivs in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. In Slowenien besteht die Maus Mitza-Reihe aktuell bereits aus drei Kinderbüchern, die jeweils von slowenischen Künstlerin Tina Brinovar sehr ansprechend illustriert worden sind. In Slowenien haben die Abenteuer der Maus Mitza teils auch Eingang in den Schulunterricht und in Theaterstücke gefunden.“
Die Maus Mitza im Archiv, Neustadt an der Aisch 2018 (Verlag Ph.C.W. Schmidt). ISBN: 978-3-87707-138-0. Preis: 14,90 Euro.
Erhältlich im Buchhandel sowie direkt im Stadt- und Stiftsarchiv bzw. beim Verlag.

Bei der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) ist Dr. Marcus Stumpf einstimmig zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt worden.
Foto: LWL
Bei der Herbstsitzung der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) ist Dr. Marcus Stumpf, seit 2008 Leiter des LWL-Archivamtes für Westfalen, beim Deutschen Städtetag einstimmig zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt worden. Er übernimmt diese Aufgabe als Nachfolger von Dr. Ernst Otto Bräunche, Stadtarchivar von Karlsruhe, der seit 2002 Vorsitzender der BKK gewesen ist. „Es ist ehrenvoll und zugleich eine spannende Herausforderung für mich, die Interessen der vielen Gemeinde- und Stadtarchive in Deutschland zu vertreten, denn die Kommunalarchivarinnen und -archivare bilden zahlenmäßig die größte Archivcommunity in Deutschland“, sagt Stumpf. Der LWL-Chefarchivar ergänzt, dass er sich auf Bundesebene besonders auch für die Belange der vielen kleinen Archive einsetzen werde, was ja in Westfalen ohnehin Aufgabe des LWL-Archivamtes sei.
Quelle: LWL, Pressemitteilung v. 5.10.2018