#archivesmemory – siwiarchiv-Zitaträtsel Juni 2018 – 2. Versuch:

Zum heutigen Internationalen Archivtag startete siwiarchiv einen 2. Versuch des Zitaträtsels und beteiligt sich damit an dem Twitter-Event #archivesmemory:

“ ….Christian (nervös die Achselzuckend): Diese Biedermeierwirtschaft! Wo bleibt da die Disziplin?!
Hermann (lächelt nur nachsichtig)
Christian (nachdem er eine Weile verstimmt in seiner Korrespondenz gelesen hat): Was macht Else heute?
Hermann: Ich habe keine Ahnung, sie wird ausfahren wollen, ich sah, daß Otto den Motor ankurbelte. …..“

1) Wie heißen die Brüder mit Nachnamen?
2) Woraus stammt das Zitat?
3) Wer war der Autor des Textes?

„Heimatspiegel von Holzhausen“, Juni 2018, online

Das aktuelle Heft widmet sich u. a. der Revolution von 1848 in Burbach.
Link zur PDF-Datei

Zur Revolution 1848 im Siegerland s. a. folgende Einträge auf siwarchiv:
1) Zweiter Landrat des Kreises Siegen: 1846-1854 Arnold Ludwig v. Holtzbrinck, Link
2) „Zwei Protokolle zu Unruhen in Niederschelden, Kreis Siegen, während der deutschen Revolution 1848“, Link

Führung: „Villengarten und Bürgerpark. Restaurierung des innerstädtischen Gartendenkmals“

Samstag, 09.06.2018 – 14.00 Uhr, Treffpunkt: Eingang Weiße Villa
Kostenlose Führung zur Gartendenkmalpflege, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Referentin: Susanne Weisser, Freie Landschaftsarchitektin, Wuppertal

Unter dem Motto „Gartenraum – Sommertraum“ findet am zweiten Juni-Wochenende der Tag der Gärten und Parks statt. In diesem Jahr gehört auch Kreuztal mit Dreslers Park zu den Veranstaltungsorten dieser 2012 ins Leben gerufenen Initiative von „Kultur in Westfalen“ und Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Die ganzjährig öffentlich zugängliche und mehr als 1 ha große Parkanlage in Kreuztals Mitte wird im Rahmen dieser Veranstaltung auf besondere Weise vorgestellt.

Das Projekt „Gärten und Parks in Westfalen-Lippe wurde initiiert, um die Vielfalt und Schönheit der über 600 kulturell bedeutsamen Gärten und Parks in Westfalen-Lippe sichtbar zu machen und zu fördern.
Weitere Hintergrundinformationen sowie Aktuelles zum Tag der Gärten und Parks gibt es hier: www.gaerten-in-westfalen.de
Quelle: Stadt Kreuztal, 1.6.2018

Ausstellung „Aquarelle von Christa Kühn, Charlotte Pöschel und Hanna Menzel (1924-1993)“

Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg in der Zeit vom 7. Juni bis 22. Juli
Die Stadt Hilchenbach hat den künstlerisch-kreativen Zwillings-Schwestern Christa Kühn und Charlotte Pöschel die Räumlichkeiten im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg zur Verfügung gestellt, um ihre Aquarelle sowie Radierungen und Aquarelle der verstorbenen Malerin Hanna Menzel (1924-1993), früher wohnhaft in Hilchenbach-Dahlbruch, auszustellen. Dies ist die 132. Ausstellung in der Wilhelmsburg seit Oktober 1987 und die letzte unter Regie des ausscheidenden Museumsleiters Reinhard Gämlich.

Christa Kühn und Charlotte Pöschel waren mit der Künstlerin sehr verbunden und haben ihre Art der Aquarellmalerei zu schätzen gelernt. Vor 21 Jahren engagierten sie sich, mit der Großnichte Franziska Menzel eine Erinnerungs-Ausstellung im Stadtmuseum zu gestalten.

Für Christa Kühn und Charlotte Pöschel ist die Begeisterung zur Aquarellmalerei geblieben und sie lassen sich von den Farben in der Natur zum Aquarellieren inspirieren. Die Zwillings-Schwestern, 1946 in Siegen geboren, haben seit frühester Kindheit die Lust und Leidenschaft zum gemeinsamen Zeichnen und Malen. Mit Freude und Energie haben die beiden Damen diese Ausstellung vorbereitet, um interessierten Besuchern die Aquarellmalerei näher zu bringen. Weiterlesen

Ausstellung: „#mehralsdagegen. Schüler(protest)bewegungen 1968ff.“ in Lemgo

„1968“ in der Provinz: Welche Rolle spielten Schülerinnen und Schüler in diesem Zusammenhang? Diese Frage steht im Zentrum der Ausstellung „#mehralsdagegen. Schüler(protest)bewegungen 1968ff“. Sie nimmt die Veränderungen der Schul- und Jugendkultur und deren politische Anliegen seit Mitte der 1960er Jahre in den Blick.
Unter dem Stichwort „deutsche Bildungskatastrophe“ (1964) begann eine schulpolitische Debatte, in der sich im Laufe der Zeit auch die Schülerinnen und Schüler zu Wort meldeten. Sie forderten: mehr Demokratie an den Schulen, mehr Lehrpersonal, modernere Lehrinhalte und Vermittlungsformen, eine bessere Ausstattung der Gebäude und vieles mehr. Auch außerhalb der Schulen engagierten
sich Schülerinnen und Schüler für Veränderungen: neue Musik- und Kleidungsstile,
eigene Treffpunkte, gesellschaftliche und politische Teilhabe.
Im Unterschied zur Studentenbewegung hat die Protestbewegung der Schülerinnen
und Schüler bislang wenig Aufmerksamkeit gefunden. Die Ausstellung verdeutlicht den
Beitrag der Schülerinnen und Schüler zu den Ideen von 1968. Sie zeigt aber auch, welche Gegenpositionen eingenommen wurden.
Anhand von Schülerzeitungen, Fotografien, Gegenständen der Alltagskultur und Interviews mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen werden die Formen und Folgen des jugendlichen Auf- und Ausbruchs an Beispielen aus Westfalen und Lippe gezeigt. Weiterlesen

Von Kreuztal nach Honduras

Dortmunder Stadtarchiv sucht Informationen

Siegerländer Kolonisten in Honduras. In der Bildmitte der Leiter der Gruppe: Lehrer Rob(ert) Krämer aus Ernsdorf. Quelle: Privat, aus: Ernst Krämer (Siegen): „Friedhofsgedanken“, in Siegerländer Heimatkalender 1976, S. 154

In den 1890er Jahren wanderten aus dem Siegerland, vor allem aus Kreuztal und hier speziell aus Ernsdorf, mehrere jüngere Personen nach Mittelamerika aus. Zu dem Kolonisationsprojekt an der Karibikküste der Republik Honduras hatte sie der aus Ernsdorf stammende Robert Krämer gewonnen, der in Dortmund als Volksschullehrer tätig war und in Honduras ein „Neu-Dortmund“ gründen wollte.
Nach Mittelamerika folgten Robert Krämer zwischen 1893 und 1898 besonders Mitglieder der Familien Feldmann (Schmied) und Münker, der Bergmann Heinrich Brach(t) aus Oberholzklau sowie Mitglieder der Familien Broch, Etzbach, Müser, Weber, Schwarz, Vieth/Vitt und eventuell noch andere.
Da derzeit die Geschichte dieses Auswanderungsprojektes vom Dortmunder Stadtarchiv erforscht und geschrieben wird, werden Angehörige und Nachfahren der Ausgewanderten gesucht, die über „Familienwissen“, über mündliche oder schriftliche Erinnerungen wie z.B. Erzählungen, Briefe u. a. Dokumente verfügen und dieses Wissen zur Verfügung stellen würden.
Personen, die möglicherweise Information zu diesem Kolonisationsprojekt und/oder den
Auswanderern von damals haben, werden gebeten, sich an das Archiv der Stadt Kreuztal unter Telefon 02732 51-420 oder 421 zu wenden oder direkt mit dem Stadtarchiv Dortmund Kontakt aufzunehmen: 0231 50 22 126 oder E-Mail: stadtarchiv-dortmund@stadtdo.de
Quelle: Stadt Kreuztal, Pressemitteilung Nr. 67/2018

siwiarchiv-Zitaträtsel Juni 2018:

“ …. Wie oft bei armen Leuten, war der Pfarrer an der Angelegenheit nicht sehr interessiert; er hatte sich nicht einmal die Mühe gegeben, sich über die Familienverhältnisse näher zu orientieren. Im letzten Augenblick kam er eilig im Hause an, um so sogleich mit der Taufzeremonie zu beginnen. Er sagte: “ Nachdem Gott der Herr diesem tapferen Paare ein reizendes Knäblein geschenkt“ – dies war ich – , „hat er nun das Mass seiner Güte voll gemacht und es mit einem lieben Mädchen beglückt.“ …..“

1) Welche berühmte Siegerländer Persönlichkeit sollte hier getauft werden?
2) Wer war der Bruder?
3) Aus welcher Publikation wurde dieses Zitat entnommen?

Andreas Vomfell, Amtmann und Bürgermeister in Netphen von 1921 bis 1933

Quelle: Lück, Alfred: Die obersten Verwaltungsbeamten des Amtes Netphen, in: Böttger, Hermann/Weyer, Wilhelm/Lück, Alfred: Geschichte des Netpherlandes, Netphen 1967, S. 382 [Bild]-

Auf Andreas Vomfell wurde im Zusammenhang mit Umbenennungsantrag zur Alfred-Fißmer-Anlage in Siegen hingewiesen. Die ersten Rechercheergebnisse zeigen, dass eine intensivere Beschäftigung mit der Biographie Vomfells lohnenswert sein wird – vielleicht als Doppelbiographie mit Fissmer?:

Lebenslauf:

* 19.5.1885[1] in Betzdorf – 25.12.1970[2] in Bad Neuenahr[3]
Kath. [4], verh. 7 Kinder

Progymnasium i.E. in Betzdorf[5]
Staatliches Gymnasium an Marzellen in Köln[6]
1905 Eintritt in den Verwaltungsdienst[7]

  • Beschäftigung bei den Bürgermeisterämtern Kirchen a. Sieg und Niedermendig, Landratsämter bzw. Kreisausschüsse Siegen, Ahrweiler, und Mayen[8]

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Kleinode Siegerländer Kirchengeschichte in Siegens Osten

Die Evangelische Kirche Kaan-Marienborn ist gerade mal etwas über 50 Jahre alt. Foto: Karlfried Petri

Die 14. Siegerländer Kirchentour des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein führte in den Osten Siegens. Über 40 Interessierte fanden sich kürzlich an der Katholischen Kirche in Kaan-Marienborn ein. Hier wurden sie herzlich von Heimatgebietsleiter Dieter Tröps begrüsst. Den Siegerländer Kirchentouren gingen bereits fünf Wittgensteiner Kirchentouren voraus, so dass insgesamt in den vergangenen 19 Jahren etwa 100 Kirchen besucht werden konnten. Ins Leben gerufen haben die Kirchentouren der Wittgensteiner Ortsheimatpfleger Edgar Dietrich und der ehemalige Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Siegen Helmut Flender, wusste Manfred Schröder.

Unter der Leitung von Schröder und Johannes Frevel begann die Kirchentour in der katholischen Kirche St. Bonifatius in Kaan-Marienborn. Pfarrer Wolfgang Winkelmann stellte das Gotteshaus vor, das vom Kapellenverein St. Josef gebaut und im April 1933 geweiht wurde. Sein heutiges Aussehen erhielt es durch einen Umbau in den Jahren 2003/2004. Es bietet 130 Personen Platz und wird gerne als Hochzeitskirche genutzt. Weiterlesen