Grütters: Bund erhöht Mittel für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, stellt in diesem Jahr im Rahmen des Sonderprogramms zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts erneut zusätzliche Mittel bereit. Die Gelder für das diesjährige Sonderprogramm sind von 1 Million Euro in 2017 auf 2,5 Millionen Euro deutlich aufgestockt worden.

Kulturstaatsministern Grütters erklärt: „Viele historische Handschriften, Bücher und Urkunden in unseren Archiven und Bibliotheken sind durch Säurefraß, Feuchtigkeit und Schimmel in ihrer Substanz akut gefährdet. Es liegt in unserer Verantwortung, dieses Erbe als kulturellen Schatz und Quelle für die Wissenschaft vor dem schleichenden Verfall zu bewahren und für künftige Generationen zu erhalten. Es freut mich sehr, dass es im Bundeshaushalt 2018 gelungen ist, die Mittel für das Sonderprogramm signifikant zu erhöhen. Dies macht deutlich, welch große Bedeutung der Bund der Rettung unseres schriftlichen Kulturerbes beimisst.“ Weiterlesen

Online: 6 Inventare des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg

Das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum hat die sechs Inventare des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg in seiner Reihe „Inventare nichtstaatlicher Archive“ zum Download bereitsgestellt. Das Hatzfgeldt-Wildenburgische Urkundenarchiv weist einige regionale Bezüge auf:

Bd. 18

Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg
Bd. 1: Regesten Nr. 1 bis 450: 1217 – 1467
Bearb.: Jost Kloft
Köln 1975, 256 Seiten
Download INA-Band 18 (PDF, 9,8 MB)

Bd. 22

Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg
Bd. 2: Regesten Nr. 451 bis 1050: 1467 – 1536
Bearb.: Jost Kloft
Köln 1979, 407 Seiten
Download INA-Band 22 (PDF, 15,47 MB)
Weiterlesen

Online: „Quellen zur Geschichte der Juden in Westfalen.

Sachthematisches Online-Inventar zu den Akten und Karten der Abteilung Westfalen des Landesarchivs NRW, 2., stark erweiterte Auflage 2018

Im August dieses Jahres hat das Landesarchiv NRW, Abl. Westfalen, die Überarbeitung der Publikation abgeschlossen. Die 711 Seiten umfassende Publikation kann nun als PDF-Datei genutzt werden.

Wikipedia-Artikel zu den Laaspher Ärzten und Hofräten: Emil und Eduard Groos

„Im 19. Jahrhundert führten die Brüder Emil und Eduard Groos zwei Arztpraxen in Laasphe. Eduard Groos (mit Bild) war als der „rote Hofrat“ bekannt. Sein älterer Bruder, Emil Groos wurde der „schwarze Hofrat“ genannt. Diese sprachliche Unterscheidung der Brüder (beide waren praktische Ärzte, beide waren Hofräte des fürstlichen Hauses, beide waren „Dr. med. E. Groos“) war zunächst ihrer unterschiedlichen Haarfarbe geschuldet. Ihre, noch vom Vater gebauten Häuser in der Laaspher Lahnstraße, unterschieden sich vor allem in einem Detail: Dem Farbanstrich der Scheunen, nämlich rot und schwarz. Damit wollten die beiden Ärzte den Zustrom der Patienten steuern, da Eduard Groos eine homöopathische Praxis führte, sein Bruder Emil der Schulmedizin den Vorzug gab.“
Link zum Artikel „Emil Groos“
Link zum Artikel „Eduard Groos“

Quelle: Freundlicher Hinweis von Dieter Bald in der geschlossenen Facebook-Gruppe „Wittgensteiner Heimatgeschichte und Historische Fakten“, 17.9.2018

Jahresbericht 2017 des Landesarchivs NRW erschienen

Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen 2017. Duisburg: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen 2018. 56. S., zahlr. farb. Abb., kart. – kostenlos – (zu beziehen über Landesarchiv NRW)

Der Jahresbericht widmet sich u.a. dem Erschließungsprojekt Fürstentum Siegen und der Tiefenerschließung der der Juden- und Dissidentenregister in der Abteilung Ostwestfalen-Lippe (JuWeL).