
Quelle: Siegener Zeitung, 3. November 1927

Quelle: Siegener Zeitung, 3. November 1927
ls im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. die Kelten am Fuße des Giebelwalds in den damals größten Verhüttungsöfen Europas das Eisenerz zu Metall verarbeiteten, da kannten sie weder Nassau-Siegen noch Sayn-Altenkirchen, kein Rheinland-Pfalz und kein Nordrhein-Westfalen. In der da noch grenzenlosen Region zählten allein die reichen Bodenschätze.

Die Touristiker aus dem Kreis Altenkirchen zeigten sich tief beeindruckt, wie die heimische Montangeschichte rund um die Ausgrabungsstätte »Gerhardsseifen« präsentiert wird. (Foto: Kreisverwaltung / Thorsten Stahl)

Quelle: Siegener Zeitung, 23. November 1929

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Quelle: Siegener Zeitung, 23. Februar 1893
Der 42. Band der Reihe „Texte und Untersuchungen zur Archivpflege“ (TUA) mit dem Titel „Wissensmanagement, Archivbibliotheken und das Überlieferungsfeld Kultur“ ist erschienen und dokumentiert
die Beiträge des 32. Fortbildungsseminars der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) vom 27. – 29. November 2024 in Göttingen.
Die Publikationsreihe „Texte und Untersuchungen zur Archivpflege“ (TUA) veröffentlicht seit 1993 als Weiterführung der Reihe „Nachdrucke zur westfälischen Archivpflege“ vorwiegend Fachbeiträge zur Archivtheorie und -praxis. In den vergangenen Jahren wurden in der Reihe regelmäßig die Vorträge im Rahmen der jährlich veranstalteten Fortbildungsseminare der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) publiziert. Damit schärft die Reihe ihr Profil als Forum für archivfachliche Diskussionen und Weiterbildungsveranstaltungen.
Quelle: LWL-Archivamt, Aktuelles

Modell des Vernichtungslagers Ausschwitz-Birkenau im Aktiven Museum Südwestfalen e.V. Bildvorlage: Klemens Mehrer.
An der Goethe-Universität Frankfurt/Main schreibt Lara Raabe M.A. zurzeit eine Promotion, die von der Stiftung Ökohaus Frankfurt gefördert wird, zu o.g. Thema
„Trotz der zentralen Bedeutung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau als Tatort des nationalsozialistischen Völkermords an Sinti und Roma ist die Erforschung der juristischen Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen bisher marginal geblieben. Besonders die vertiefte Untersuchung einzelner Verfahren zu den Verbrechen an Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau stellt ein Forschungsdesiderat dar.
Im Mittelpunkt des Promotionsprojekts steht der Prozess gegen den ehemaligen SS-Mann Ernst August König, der von 1987 bis 1991 vor dem Landgericht Siegen verhandelt wurde. Es war das erste Verfahren, das ausschließlich den Mord an Sinti und Roma zum Gegenstand hatte. Bereits während der Ermittlungen zum ersten Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main (1963–1965) wurde zwar belastendes Material gegen König gesammelt, die Spur jedoch später nicht weiterverfolgt. Erst durch die Initiative des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma kam es in den 1980er Jahren zu einem Verfahren, das maßgeblich von den Bemühungen der Überlebenden und ihrer Angehörigen getragen wurde. König wurde schließlich zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, der in Prozessen wegen nationalsozialistischer Gewaltverbrechen selten verhängten Höchststrafe. Weiterlesen

Fotos: Carsten Schmale, Thomas Thiel
Grundmauern eines Wirtschaftsgebäudes aus dem 19. Jahrhundert entdeckt
„Die gefundenen historischen Gebäudestrukturen deuten, so Grabungsleiter Frederik Heinze, auf ein Stallgebäude. Dort wurden vermutlich kleine Wagen abgestellt oder Pferde untergebracht.
Wolfram Essling-Wintzer, Referent des LWL für Mittelalter- und Neuzeitarchäologie und Heinze datieren den Fund in die Zeit von 1825 bis ca. 1890. Es bleibt spannend.“
Quelle: MGK Siegen via instagram am 12.6.25
s. und höre auch:
1) Radio Siegen, Nachrichten vom 12. Juni 2025 und vom 2. Juli 2025
2) Westfälische Rundschau (Print), „Siegen: Ausgrabung im ältesten Stadtkern – „es bleibt spannend!“ “ vom 13. Juni 2025
3) Siegener Zeitung (Print), „Die wohl spannendste Baustelle Siegens: Archäologen graben Stadtgeschichte aus“ vom 1. Juli 2025
s. a. auf siwiarchiv Einträge zur der vermuteten „Judengasse“:
– Judengasse in Siegen, 14. März 2015
– Judengasse in Siegen – Geschichte vs. Archäologie?, 25. März 2015

Stiftungsgründer Rudolf Bald auf einem seiner historisch bedeutsamen Exponate
„Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Rudolf Bald, einem leidenschaftlichen Sammler und Bewahrer der Motorradgeschichte, der am 09.06.2025 im Alter von 94 Jahren verstorben ist.
Rudolf Bald war weit über die Grenzen Erndtebrücks hinaus bekannt für seine außergewöhnliche Sammlung historischer BMW-Motorräder. In seiner Ausstellung „Bald’s Historische Fahrzeugschau“ präsentierte er eine der weltweit größten Sammlungen fahrbereiter BMW-Boxer-Motorräder ab Baujahr 1923. Seine Sammlung umfasste über 50 Maschinen, darunter auch seltene Modelle wie die BMW R 32 von 1923 oder die R 69 US von 1968, die er mit viel Hingabe und Fachwissen zusammentrug.
Seine Leidenschaft für Motorräder war nicht nur ein Hobby, sondern ein Lebenswerk. Mit seiner Sammlung trug er maßgeblich dazu bei, die Geschichte der BMW-Motorräder lebendig zu erhalten und für kommende Generationen zugänglich zu machen. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement in der Rudolf-Bald-Stiftung, die den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Sammlung sicherstellt Weiterlesen