
Die Unfallverhütungstafel dokumentiert die Zahl der Arbeitsunfälle in den jeweils zwei vorhergehenden Monaten und mahnt die Belegschaft zur Beachtung der Regeln zur Arbeitsicherheit an, 05.10.1956. Signatur: F-CHH_4_2_2_W

Die Unfallverhütungstafel dokumentiert die Zahl der Arbeitsunfälle in den jeweils zwei vorhergehenden Monaten und mahnt die Belegschaft zur Beachtung der Regeln zur Arbeitsicherheit an, 05.10.1956. Signatur: F-CHH_4_2_2_W
„Unter dem Titel „Wild Wild Westfalen“ veröffentlicht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) einen Kurzfilm-Western, der im Münsterland des ausgehenden 19. Jahrhunderts spielt. Auf Grundlage des plattdeutschen Romans „De Strunz“ aus dem Jahr 1902 thematisiert der Film den Abbau des Minerals Strontianit, das in den 1870er Jahren auch in Teilen Westfalens goldrauschartige Zustände auslöste. Produziert wurde der Kurzfilm von dem Filmkollektiv „wenndienaturnichwill“ in Koproduktion mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen. Nach mehreren öffentlichen Vorführungen ist der westfälische Western nun auf dem YouTube-Kanal „Westfalen im Film“ zu sehen. Weiterlesen

Die Arbeitssicherheit im Blick: Die Aushängetafel beim Pförtnerhaus vom Martinswerk stimmt die Belegschaft auf die Einhaltung der Regeln zur Arbeitssicherheit ein. Eindringlich wird zum Tragen der Schutzhelme aufgefordert, 04.10.1956. Signatur: F-CHH_4_1_1_W

Siegener Zeitung, 5.12.2023
In Siegen gibt es nach zähem Ringen seit 2014 den Walter-Krämer-Platz auf dem Gelände des Kreisklinikums. Wir wünschen uns, dass die „bedeutendste Person Siegen-Wittgensteins“ auch im Rahmen des 800-jährigen Stadtjubiläums sichtbarer gemacht wird, um sein Wirken an einer zentralen Stelle zu ehren und einer breiten Öffentlichkeit in Erinnerung zu halten.
Der Kulturausschuss (26.10) entscheidet heute über unseren Antrag.“
Die Entscheidung über diesen Antrag wurde in die Ratsitzung vom 22. Novemer 2023 verschoben. Über den Sitzungsverlauf berichtete Hendrik Schulz in der Westfälischen Rundschau vom 25. November wie folgt: Weiterlesen

Moderne Anzeigen, Messinstrumente und Kontrollpulte finden 1957 mit der Inbetriebnahme des neuen Kesselhauses Einzug in die Hochofensteuerung der Charlottenhütte, 24.12.1957. Signatur: F-CHH_20_15_7_W
Die Chiffre „1933“ findet seit Jahren vor allem für den asynchronen Vergleich im Kontext politischer Debatten Verwendung; als aktueller geschichtswissenschaftlicher Untersuchungsgegenstand dient sie dagegen eher selten. Auch aus diesem Grund nimmt Band 73 der „Westfälischen Forschungen“ die von den Nationalsozialisten selbstinszenierte „Machtergreifung“ gezielt in den Blick. Bewusst wird diese jedoch als längerer Zeitraum verstanden, der auch die Jahre vor und nach der Machtübernahme umfasst – als „langes“ Jahr 1933 in begrifflicher Anlehnung an Eric Hobsbawm. In regional vergleichender Perspektive werden die Machtdurchsetzungsprozesse am Beispiel verschiedener kollektiver Akteure und ihrer Anpassungs-, Ausweich- oder Konfrontationsstrategien gegenüber der sich etablierenden NS-Herrschaft untersucht.
Vorstellungen vom alternativlosen Zwangscharakter staatlicher Maßnahmen im Nationalsozialismus wurden und werden dabei deutlich relativiert. Skepsis, Partizipation und Mitwirkung im NS-System erwiesen sich in der gesellschaftlichen (auch regionalen) Wirklichkeit als differenzierte Vorgänge: Nahmen etwa Vereine, Behörden und andere Institutionen den (anstehenden) Machtwechsel als Chance oder als Bedrohung wahr? Worauf bezogen sich Aufbruchphantasien oder Krisenszenarien, wie wurden Erwartungshaltungen geformt und Handlungszwänge erzeugt? Ausgehend von diesen Fragen unternehmen die Beiträge des Bandes den Versuch, die allmähliche Durchsetzung der NS-Machtstrukturen regionalgeschichtlich und aus der „Eigenlogik“ der Akteure heraus aufzuzeigen.
Weitere Beiträge behandeln den Themenkomplex „Kinderverschickung und Kinderkuren nach 1945“, Überlieferungs- und Digitalisierungsaspekte des Lemgoer Urkundenbestandes, das Problem der Loyalitätssicherung in Westfalen in der Zeit der napoleonischen Herrschaft und die Erträge, die sich aus neueren Editionen der Briefe Mathilde Franziska Annekes gewinnen lassen. Ein Tagungsbericht zur Konzeption von Stadtgeschichten kleinerer und mittlerer Großstädte nach 1945 sowie eine Zeitschriftenschau und die Buchbesprechungen runden den Jahresband 2023 ab.
Inhalt des 73. Bandes: Weiterlesen

Darauf einen Schnaps: Der Technische Überwachungsverein Siegen nimmt das neue Kesselhaus des Hochofens ab und bestätigt die Inbetriebnahme, 22.10.1957. Signatur: F-CHH_20_11_12_W

Schon zwei Jahre nach seiner Eröffnung feiert der Schrottplatz-Süd der Charlottenhütte ein Jubiläum: Am 28. Oktober 1960 wird das 100.000ste Schrottpaket gepresst, 28.10.1960. Signatur: F-CHH_22_53_4_W

Auf dem Schrottplatz-Süd der Charlottenhütte werden im November 1958 in feierlicher Atmosphäre erste Pressversuche mit der neuen Schrottpresse unternommen, 17.11.1958. Signatur: F-CHH_22_45_4_W

Der noch glühend heiße und flüssige Stahl wird in der sogenannten Vakuumanlage in einen unter Vakkum geschlossenen Behälter weiter erhitzt, um Verunreinigungen zu entfernen und die Materialqualität zu erhöhen, 12.07.1966. Signatur: F-CHH_11_14_3_W