Das Blog der LWL-Archäologie berichtet über einen Workshop im LWL-Museum für Archäologie in Herne, wo über den aktuellen Forschungsstand diskutiert wurde.
Archiv der Kategorie: Regionalgeschichte
Findbuch zur Siegelstempel-Sammlung des Landesarchivs NRW in Duisburg online
Vor kurzem hat das Duisburger Landesarchiv das Findbuch zu seiner Siegelstempelsammlung online gestellt: „Der Bestand umfasst z.Zt. 525 Siegelstempel – Petschaften, Pitschiere, Typare -, die ursprünglich zur Anfertigung von Wachs-, Lack- und Farbabdrücken unter Urkunden und Briefen verwendet wurden.
Die Sammlung beinhaltet Stücke unterschiedlichster Herkunft aus dem Spätmittelalter, der Frühen Neuzeit sowie der französischen Besatzungszeit. Es finden sich darin auch eine ganze Reihe Stempel aus den Jahren nach 1815/16 (preußische Rheinprovinz, Land Nordrhein-Westfalen). Der Schwerpunkt der Überlieferung liegt in der Franzosen- und Preußenzeit.“
Unter der laufenden Nummer 54 befindet sich ein Stempel des Unterdirektorium Siegen im Großherzogtum Berg mit der Umschrift: GRAND DUCHÉ DE BERG . LE SOUS DIRECTOIRE A SIEGEN, das wohl zwischen 1806 und 1813 genutzt wurde.
Refugees Stories Collections – jede Geschichte zählt!
Ein englischer Titel, drei Wörter und eine einfache Idee: Die Geschichten derjenigen zu sammeln, die seit Mitte 2015 nach Nordrhein-Westfalen geflüchtet sind. Mit dem „Refugee Stories Collection“-Projekt dokumentiert DOMiD so die aktuelle Situation dieser Menschen in Nordrhein-Westfalen. Es werden sowohl Hintergründe, Ursachen und Fluchtumstände erfragt, als auch die aktuellen Lebensumstände seit ihrer Ankunft in Deutschland beleuchtet. Weiterlesen
Urkundenselekt mit Digitalisaten online
Das Findbuch zum Bestand W 701 Urkundenselekt steht jetzt online samt Digitalisaten zur Verfügung.
Das Urkundenselekt des Landesarchivs NRW Abt. Westfalen in Münster umfasst 409 großformatige Urkunden mit einer Gesamtlaufzeit von 813 bis ins Jahr 1861. Aktuell handelt es sich um 194 Kaiser- und Königsurkunden, 42 Papsturkunden, 154 Privaturkunden und 19 Ablassbriefe.
In den frühen 1970er Jahren begann die Umbettung der großformatigen Urkunden in eigens gefertigte Kartons. Inzwischen läuft seit 2007 ein langfristig angelegtes Projekt „Urkundenumbettung“ für alle über 100.000 Urkunden der Abteilung Westfalen.
Die oben abgebildete Urkunde PRU 92 aus dem Jahr 1311 betrifft die Siegener Kirchengeschichte:
Johannes, Pastor der Kirche zu Siegen, eines Sohnes des gewesenen Advocatus Otto daselbst, Stiftung und Begabung des Altars V. Mariae Virg. in der Pfarrkirche S. Martini außerhalb der Mauern der Stadt Siegen. (Regest)
Quelle: Landesarchiv NRW, Facebook-Seite, Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, Homepage
Einer von vielen – und doch ganz speziell

Das Geschäftshaus Melchior in der Siegener Oberstadt (Vorlage: Stadtarchiv Siegen)
Stadtarchiv widmet sich der Geschichte der Siegener Feinkosthandlung Melchior
In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig unterschiedlichen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse, bislang unbekannte Aspekte oder bemerkenswerte Archivstücke in den Sammlungsbeständen sollen dadurch vorgestellt werden. Nach den erfolgreichen Dokumentationen zur Geschichte des „Rheinischen Kaufhauses“ (RHEIKA) oder zu zwei Großtankstellen im vergangenen Jahr soll auch die neue Ausgabe des „Klicks in die Vergangenheit“ ein Stück Siegener Geschäftsphilosophie und Unternehmenskultur näher bringen. Weiterlesen
Burbacher Erzählcafé „Landwirtschaft und Hauberg in Burbach“
Montag, 27.02.2017, 15.00 Uhr, Ort: Haus Herbig

Holztransport in den 50er Jahren (Foto: Johannes Mudersbach)
Landwirtschaft und Hauberg stehen im Mittelpunkt des letzten Erzählcafés der Reihe „Damals – Geschichten von Land und Leuten“. Beide Bereiche prägten den Alltag der Bürgerinnen und Bürger und den Ablauf eines jeden Jahres. Welche Arbeiten waren z.B. vom Setzen der Knollen bis zur Kartoffelernte zu verrichten? Was wurde eingemacht? Welche Nutztiere hielt man zu Hause und wie sah deren Versorgung aus? Wie lief eine Hausschlachtung ab? Wie sah die Bewirtschaftung vom Hauberg aus? Welche Aufgaben fielen hierbei Kindern zu, welche Erwachsenen? Weiterlesen
„Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren. Teil VIII“
Heimhoftheater, Sonntag, 26.02.201, 17:00 Uhr
Die beliebte Veranstaltung geht in ihre achte und letzte Runde. Wieder wurden viele Fotos und Postkarten aus vergangenen Tagen abgegeben, die nun digitalisiert den Besuchern gezeigt werden können. Filme wie beispielsweise „ Der Zeppelin über Burbach“ oder der alte Film über die Gemeinde Burbach werden vom örtlichen Film- und Videoclub präsentiert. Die Gäste sind eingeladen, die Bilder zu komentieren und ihre Geschichten zu erzählen.
Veranstalter: Kulturbüro Burbach, Senioren-Service-Stelle und dem Gemeindearchiv
Eintritt frei! Spenden werden erbeten!
Getränke und ein kleiner Imbiss stehen zur Verfügung.
Wüstungen im Altkreis Wittgenstein
Diese Karten mit den Wüstungen im Raum Wittgenstein im Früh- und Hochmittelalter wurden dem Kreisarchiv Siegen von privat überlassen. Die untenstehenden Anmerkungen wurden im Rahmen eines Praktikums von Lara Lengersdorf hinzugefügt.

Araff
- gehört zum Pfarrbezirk Aarfeld
- bei Aarfeld im Arletal gelegen
- Funde aus dem 9. un 10. Jahrhundert vor Ort
- 1418: Godert v. Hatzfeld gibt die verpfändeten Dörfer Araff und Heiligershausen mit allem Zubehör an Johanns v. Wittgenstein
- 1439: als Pfandschaft Wittgenstein zugesprochen und als wüst beschrieben
Territorialgeschichte S. 125, Zeitspuren S. 95, 107
1968: Revolution in den Schulen!?
Schüler(protest)bewegung in der westfälischen Provinz. Ein Projekt der Volkskundlichen Kommission für Westfalen.
Im kommenden Jahr feiert die 68er-Bewegung ihr 50-jähriges Jubiläum. Für die Medien stehen im Vorfeld dieses Ereignisses vor allem die studentischen Revolten und die von dieser Gruppe geforderten und erreichten gesellschaftlichen Veränderungsprozesse im Mittelpunkt. Dabei wird häufig vergessen, dass auch in den Schulen für mehr Demokratie, für politische Veränderungen und gegen den „Muff“ des Althergebrachten protestiert wurde. In einer gemeinsam mit Studierenden konzipierten Ausstellung sollen diese Proteste jenseits des studentischen Milieus in den Blick genommen werden. Dabei soll nach konkreten Protestformen und -inhalten ebenso gefragt werden wie nach den Akteuren innerhalb der Schülerschaft.
Bekannt im Siegerland ist der Streik am Staatlichen Mädchengymnasium“ … Im Jahr 1969 erreicht die studentische 68er-Bewegung die Schule. Die Mädchen fordern ein demokratisches Schulsystem und mehr pädagogische Leistungen. Der Streik greift auf das nahe gelegene Jungengymnasium über und gipfelt kurz darauf in der Besetzung der Aula der Ingenieurschule für Maschinenwesen und dem Rücktritt der Oberstudiendirektorin Ursula Erfurt. ….“ Quelle: LYZ-Historie. Weiterlesen
Richard Steuber (1887 – 1964) – und wer ist noch zu erkennen?
Kreisarchiv bittet um Mithilfe

Die Person rechts sitzend auf dem Foto ist Richard Steuber (1887-1964), langjähriger Bürodirektor der Verwaltung des Altkreises Siegen
Vor wenigen Tagen erhielt das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein eine genealogische Anfrage und die Bitte die Personen, die auf der Fotografie abgebildet sind, zu identifieren. Vermutlich in der Mitte des Bildes sitzte der damalige Landrat des Kreises Siegen (Bourwieg oder Goedecke) – Aber wer sind ie übrigen Personen?
Zu Richard Steuber ließ sich Folgendes ermitteln: Weiterlesen

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